Bande junger Türken verprügelt Krampusse

04f3afcbe3c01c82deff663e59ebfa68__anhang_4__jpg_1352888_1164St. Johann im Pongau: Normalerweise teilen die Krampusse mit ihren Ruten Schläge aus. Beim Krampuslauf Dienstagabend in St. Johann im Pongau drehte eine Bande jugendlicher Türken den Spieß einfach um. Die Burschen störten immer wieder den Lauf und gingen sogar auf die rund 40 Krampusse los. Ein 15-Jähriger, der bereits von den Securitys vom Gelände verwiesen wurde, musste aufgrund seines aggressiven Verhaltens festgenommen werden. Seine Freunde versuchten dabei die Polizisten an der Festnahme zu hindern. Die Cops mussten mit Pfefferspray drohen, um für Ruhe zu sorgen. Die Jugendlichen wurden mehrfach angezeigt.

Nachfolgend wieder eine kleine Auswahl von grundlosen gewalttätigen „Bereicherungen“ der letzten Tage, die bei einer umgekehrten Täter / Opfer-Konstellation Lichterketten-Alarm und Rassismus-Gedöns von Garmisch bis Flensburg ausgelöst hätten.

Bamberg: Nach einer Auseinandersetzung zwischen drei eritreischen Asylbewerbern und einem Passanten am Freitagabend im Bereich der Bamberger Kettenbrücke erging gegen einen 32-jährigen Hauptverdächtigen Untersuchungshaftbefehl. Fußgänger waren auf die Streitigkeit zwischen den Männern aufmerksam geworden und beobachteten, wie einer des Trios versuchte einen Stein auf den am Boden liegenden Passanten fallen zu lassen. Die couragierten Zeugen griffen schließlich ein, woraufhin die Dreiergruppe die Flucht ergriff. Im Rahmen der Fahndung gelang es der Bamberger Polizei alle drei Tatverdächtigen festzunehmen. Gegen die drei Eritreer wird nun wegen gefährlicher Köperverletzung ermittelt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg erging durch das Amtsgericht Bamberg Haftbefehl gegen den 32-jährigen Hauptverdächtigen. Seine beiden Landsmänner wurden wieder auf freien Fuß gesetzt.

Kempten: Gestern gegen 21:30 Uhr pöbelte eine Gruppe junger Männer nahe des Forums wahllos vorbeigehende Passanten an. Anschließend traf die Gruppe dann auf zwei junge 17 und 19 Jahre alte Frauen, die direkt angesprochen wurden. In Folge beleidigte ein 16-jähriger Afghane die 19-jährige Frau als „Schlampe“ und verpasste ihr einen Fußtritt gegen die Hüfte. Die hinzugerufenen Polizeistreifen konnten weiteres unterbinden. Bei der der Kontrolle der jungen Männer wurden von Beamten der Inspektion und des Einsatzzuges Kempten festgestellt, dass gegen einen 17-jährigen Afghanen aus dem Unterallgäu ein Haftbefehl besteht: Gegen ihn war die Untersuchungshaft wegen Beleidigung, Körperverletzung und unerlaubten Drogenbesitzes verhängt worden. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten außerdem geringe Mengen Marihuana. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Kempten eingeliefert und wegen des gestrigen Vorfalles erneut zur Anzeige gebracht. Gegen den 16-jährigen Angreifer wird ein Verfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

Dingolfing: Wie bereits am 03.11.2016 berichtet, kam es am 31.10.2016 gegen 22.50 Uhr in Dingolfing in der Nähe eines Cafè`s zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Tätern und einer Gruppe Jugendlicher. Zwei bislang unbekannte Täter gingen zunächst an der Gruppe Jugendlicher vorbei, als einer der beiden Männer unvermittelt ein Messer zog und der zweite Täter eine Eisenstange hervorholte. Einer der beiden Täter stach dabei auf einen 17-Jährigen mit dem Messer ein und verletzte ihn dabei leicht, beide Täter flüchteten anschließend. Aufgrund intensiver Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Landshut in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut konnten nun die beide Täter, ein 18-jähriger und ein 17-jähriger afghanischer Asylbewerber, ermittelt werden. Gegen beide wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Wiesbaden: In der vergangenen Nacht wurde ein 24-jähriger Wiesbadener von einer unbekannten Person augenscheinlich grundlos zu Boden getreten und beleidigt. Der Wiesbadener erlitt hierbei Prellungen. Der 24-Jährige war auf dem Luisenplatz unterwegs, als ihm zwei Männer entgegen kamen. Einer von diesen habe, nach Angaben des Geschädigten, in seine Richtung gespuckt. Ohne sich hiervon provozieren zu lassen, sei er an den Männern vorbeigegangen. Plötzlich habe er von hinten einen Tritt in die Seite bekommen und sei zu Boden gestürzt. Nun sei er in arabischer Sprache beleidigt und erneut getreten worden. Das Opfer habe nun, ebenfalls auf Arabisch, den Täter aufgefordert dies zu unterlassen. Kurz danach habe man nun von ihm abgelassen. Die Männer seien in Richtung Fußgängerzone geflüchtet. Beide seien circa 25 Jahre alt, dunkelhäutig, von dünner Gestalt und von nordafrikanischem Erscheinungsbild gewesen.

Gustavsburg: Ein bislang unbekannter Täter schlug und trat am Mittwochabend (07.12.), gegen 20.30 Uhr an der Bushaltestelle „Dr.-Kitz-Straße“ in der Darmstädter Landstraße auf einen am Boden liegenden 16 Jahre alten Jugendlichen ein und verletzte ihn hierbei nicht unerheblich. Der Angreifer ließ erst von seinem Opfer ab, als ein zufällig vorbeikommender Fahrgast aus einem Linienbus ihn aufforderte damit aufzuhören. Der Täter flüchtete anschließend vom Tatort. Der Mann ist 22-23 Jahre alt, zirka 1,78 Meter groß, hat kurze, schwarze, gewellte Haare und trug Vollbart. Er soll laut Zeugen ein südländisches Erscheinungsbild haben. Der Angreifer sprach akzentfrei Deutsch und hatte sichtbare Tätowierungen. Bekleidet war er mit einer hellbraunen Lederjacke und vermutlich einer schwarzen Jeans.

Demmin: Gegen 10:00 Uhr kam es an der beruflichen Schule in Demmin zu körperlichen Auseinandersetzungen aus einer Gruppe syrischer Schüler heraus. Zwei von ihnen sollen eine Gruppe deutscher und polnischer Schüler auf dem Schulhof mit Fäusten angegriffen und verletzt haben. Einzelheiten und Hintergründe sind hierzu noch unbekannt. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung laufen. Es ist lediglich bekannt, dass hier eine verbale Streitigkeit vorausgegangen ist. Die Beteiligten sind zwischen 16 und 20 Jahren alt.

Grevenbroich: Am Dienstagabend (29.11.) kam es in Elsen gegen 19:30 Uhr zu einer Schlägerei zwischen mehreren Männern. Ein 45-jähriger Grevenbroicher geriet auf einem Fußweg „Am Hammerwerk“, nachdem er den Elsbachtunnel überquert hatte, in Streit mit vier Personen. Nach einer zunächst verbalen Attacke, schlug einer aus dem Quartett den Grevenbroicher. Dieser setzte sich zunächst erfolgreich zur Wehr, worauf mindestens eine weitere Person aus der Gruppe sich an der Schlägerei beteiligte. Als die Begleiterin des 45-Jährigen lautstark auf die Situation aufmerksam machte, ließen die Vier von ihrem Opfer ab und verschwanden in Richtung eines Autozubehörhandels. Der verletzte Grevenbroicher ging zunächst nach Hause. Später am Abend erstattete er bei der Polizeiwache Anzeige und gab an, selbständig einen Arzt aufzusuchen. Drei der Angreifer können folgendermaßen beschrieben werden: Die erste Person (offensichtlich der Haupttäter) ist etwa 18 bis 20 Jahre alt, ungefähr 160 bis 165 Zentimeter groß und hat eine kräftige Statur. Er trägt Vollbart, schwarze kurze Haare und hat ein gepflegtes Erscheinungsbild. Nach Angaben des Opfers könnte er türkischstämmig sein.

Hannover: Heute Nachmittag, gegen 16:00 Uhr, haben Unbekannte an der Kurt-Schumacher-Straße (Mitte) zwei sogenannte Polenböller gezündet. Ein 27-jähriger Passant hat dabei leichte Verletzungen erlitten. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatten drei Unbekannte (zwei Männer und eine Frau) an der Kurt-Schumacher-Straße, im Bereich der Ernst-August-Galerie, zwei Polenböller gezündet. Einer der beiden explodierte unmittelbar hinter dem 27 Jahre alten Passant, der dadurch leicht verletzt wurde. Das Trio flüchtete anschließend in Richtung Steintor. Eine Fahndung verlief erfolglos. Am Tatort konnten Ermittler Böllerreste sicherstellen. Einer der südländisch aussehenden Gesuchten ist zirka 1,90 Meter groß, hat dunkle lange Haare und trug einen Vollbart.

Bremen-Vegesack: Nach einem gescheiterten Antanzdiebstahl und einer anschließenden Prügel-Attacke nahmen Polizeibeamte am Samstagmorgen einen 18 Jahre alten Tatverdächtigen fest. Ein 32-Jähriger musste nach dem Angriff mit schweren Verletzungen in einem Krankenhaus behandelt werden. Der festgenommene junge Flüchtling aus Nordafrika ist in Bremen polizeilich bereits erheblich in Erscheinung getreten. Ein Haftrichter erließ U-Haftbefehl gegen ihn. Zunächst versuchte der 18-Jährige am frühen Samstagmorgen einen Passanten am Vegesacker Bahnhof zu bestehlen, indem er den 32-Jährigen antanzte und in dessen Hosentasche griff. Sein Opfer wehrte sich gegen den Antänzer und schubste ihn weg. Der Täter flüchtete daraufhin, um nur wenig später mit einem großen Ast bewaffnet zurückzukehren. Damit prügelte der Angreifer auf den Kopf des 32-Jährigen ein. Anschließen flüchtete der Täter in Richtung Vegesacker Fähre. Alarmierte Polizeistreifen konnten den Flüchtenden kurze Zeit später dort stellen. Der 32-Jährige hatte durch den Angriff eine Kopfplatzwunde und eine Armfraktur erlitten. Er musste in eine Klinik gebracht werden. Der augenscheinlich unter Drogeneinfluss stehende Gestellte wurde an einer Wache vorgeführt. Ein erster Drogentest verlief positiv. Bei einer Durchsuchung fanden Polizisten Diebesgut, das ebenfalls aus einem Antanzdiebstahl in der Tatnacht stammte. Ein gegen Auflagen außer Kraft gesetzter Haftbefehl gegen ihn wurde wieder vollstreckt. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Ermittlungsgruppe geführt, die eigens für die Bearbeitung dieser jungen straffälligen Flüchtlinge eingerichtet wurde.