Fürth: Auto von Pegida-Teamleiter beschädigt

Am Mittwoch Nachmittag leitete Gernot H.Tegetmeyer eine Pegida-Veranstaltung vor dem Fürther Rathaus, in dem zu diesem Zeitpunkt eine Stadtratssitzung unter der Leitung des Oberbürgermeisters Thomas Jung (SPD) stattfand. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag demolierten Unbekannte das Fahrzeug von Tegetmeyer. Alle vier Reifen wurden zerstochen und das Auto mit braunem Dreck beschmiert. Es gibt nur zwei mögliche Täterkreise: Linksradikale oder Moslems. Die Vorgehensweise lässt vermuten, dass die im Raum Fürth-Nürnberg hochaktiven dunkelroten Faschisten für diese kriminelle Aktion verantwortlich sind.

(Von Michael Stürzenberger)

Weitere Fotos von Tegetmeyers Fahrzeug:

Das Bayerische Fernsehen berichtete am Mittwoch Abend um 18 Uhr in der Abendschau über die Pegida-Kundgebung und bezeichnete sie als „Instrumentalisierung mit Gschmäckle“. Der Fürther Oberbürgermeister Jung findet es „grauenhaft“, dass man die christliche Weihnachtszeit „missbrauche“, um „Hass zu streuen“. Pegida „spalte“ und die Stadt Fürth werde in zentraler Lage „halbwegs lahm gelegt“. Ich konfrontierte Jung vor laufender Kamera mit der Gefahr durch den Islam und forderte ihn auf, sich an der Warnung davor zu beteiligen:

Wenn schon ein roter Oberbürgermeister behauptet, dass Pegida „Hass“ streue, ist der Weg zu der Sachbeschädigung durch linksradikale Straßentruppen nicht mehr weit. Auch in Duisburg wurde am 2. Dezember das Auto des Pegida-Organisationsmitglieds Dietmar beschädigt. Hierbei wurden die Reifen angezündet, wozu die Täter Grillanzünder benutzten:

Es ist regelrecht eine Farce, dass sich diese Kriminellen auch noch „Anti“-Faschisten nennen, denn sie verhalten sich selber absolut faschistisch. Sie dulden keine andere Meinung, beschädigen Autos sowie Häuser von Andersdenkenden und verüben nicht selten auch Gewalt gegen Menschen. Sie ähneln in ihrem aggressiven Vorgehen den Straßen-Sturmtruppen der National-Sozialisten und können daher durchaus im übertragenen Sinne als rote SA bezeichnet werden. Es ist eine Farce, dass das PI München-Mitglied Maria Frank am 11. Januar in München vor Gericht gezerrt wird, weil sie genau diesen Vergleich gezogen hat.

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus‘. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus‘.“

(Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller, 1900-1978)