Katholische Jugend wirbt gemeinsam mit DITIB

kath-jugend-und-ditib-dez-166-kopie-3-kopieVertreter der Kirchen in Deutschland überholen sich wechselseitig immer wieder mit den absurdesten Statements und Aktionen. Ein aktueller Propagandavorstoß ist auf großflächigen Plakaten im studentischen Tübingen (um zu testen was schon geht?) angebracht wurden. Dort ist zu lesen „Christen glauben an Allah“, „Alle Muslime glauben an Jesus“, „Barmherzigkeit und Nächstenliebe sind im Islam und Christentum gemeinsame Werte“, „Mein Kopf ist bedeckt, mein Verstand nicht“.

Diese „christlich“-muslimische Plakataktion wird offiziell von den regionalen Ablegern des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend und des Landesjugendverbandes der türkischen DITIB verantwortet.

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DITIB: radikal-islamisch und radikal-nationalistisch

Es scheint tatsächlich so zu sein, dass entscheidende Vertreter aus Kirche und Gesellschaft durch das Lächeln und den feuchten Händedruck ihres Gegenübers jegliche Vorsicht oder sogar bekannte Unvereinbarkeiten total ignorieren können. Anders ist es nicht zu erklären, dass gemeinsame Sache mit einem radikal islamischen Verband gemacht wird, der inzwischen sogar vom Verfassungsschutz beobachtet wird, weil er offen gegen Juden und Christen hetzt.

In einem Interview mit dem SWR spricht sich mittlerweile sogar eine örtliche Vertreterin der SPD gegen die Kooperation von katholischer Jugend mit dem radikal-islamischen Religionsverband aus. DITIB ist der verlängerte Arm Erdogans in Deutschland, der türkische Präsident ist oberster Dienstherr der DITIB. Die DITIB und ihre Imame werden aus der Türkei bezahlt. Auch hat die Diyanet, die oberste Religionsbehörde der Türkei, der die DITIB unterstellt ist, ein wachsames Ohr und Auge auf alles, was in den Moscheen gesagt und gepredigt wird. Was mit Abweichlern Erdogans islamisch-nationalistischer Politik geschieht, konnte jeder anhand der Massenverhaftungen der letzten Monate und Wochen verfolgen. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass sich sogar die offen terroristisch agierende Antifa gegen DITIB stellt, dann muss man sich fragen, wie weit links die katholische Jugend inzwischen steht und inwieweit Marx mit seinem Spruch „Religion ist Opium fürs Volk“ doch recht gehabt hat. Wer solch irrige Aktionen wie die in Tübingen startet, dessen Verstand muss ziemlich vernebelt sein.

Über die Bedeutung von Worten

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Wer nur mit der Übersetzung eines Wortes argumentiert, wie es auf den Plakaten gemacht wird, führt die Menschen bewusst oder unbewusst in die Irre. Natürlich bedeutet rein sprachlich gesehen das Wort „Allah“ Gott. Inhaltlich und im Kontext mit dem Islam unterscheidet sich seine Bedeutung doch radikal. So definiert ein Christ das Wort Gott (Dreieiniger Gott-Vater, Sohn und Heiliger Geist) anders als ein Moslem. Auch ist Jesus im Islam eine Figur, ein Prophet unter vielen und hat nicht die göttliche, heilsbringende Dimension wie im Christentum. Ein Christ glaubt an Christus, ein Moslem nicht. Wer nur auf der sprachlichen Ebene argumentiert, der dürfte dann auch konsequenter Weise behaupten: „Alle Christen und Muslime glauben an Manitu“. Absurd? Nach Logik der katholischen Jungend nicht. Schließlich heißt Manitu für die Indianer auch nichts anderes als „Gott“. Die Definition und nicht die bloße Übersetzung bestimmen die Bedeutung, die sich hinter Wörtern verstecken. Kurz: Die Definition erklärt die Bedeutung! Zu schwierig? Dann solltet ihr euch, liebe Katholiken, tatsächlich allein aufs Dienen beschränken und das Denken und das Sprechen anderen überlassen. Nicht dass die Vertreter der katholischen Jugend in Zukunft neben der Beschimpfung als „Besser“- und „Gutmenschen“ zusätzlich noch als „Dummmenschen“ bezeichnet werden.

Islamische Heuchler

Da die Vertreter der Muslime genau wissen, was in ihrem Koran steht, kann man deren Tun nur als Heuchelei und bewusste Täuschung bezeichnen, die im Islam als Taqiyya (Lügen wenn es der Sache dient) auch ausdrücklich erlaubt ist.

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Barmherzigkeit und Nächstenliebe gilt im Islam nur denen, die sich nach Allahs Willen ausrichten. Wer Ungläubiger ist, wird sogar noch nach seinem Tod als Frevler bezeichnet (Sure 9, V. 84). Muslime sollen sich lt. Koran um Andersgläubige nicht kümmern (Sure 5, 105). Muslime sollen soziale Interaktionen mit Ungläubigen vermeiden und keine Freundschaft mit ihnen pflegen (Sure 5,51; 4,89). Ungläubige sind keine menschlichen Wesen. Gewalt ihnen gegenüber ist ein legitimes Mittel (Sure 8,55-60). Ebenso ist es lt. Koran verboten an Jesus zu glauben (Sure 5, v. 17/18). Für Muslime gilt dies als Todsünde. Insofern ist die Behauptung, Muslime glaubten an Jesus, schlicht falsch.

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Viele muslimische Mädchen haben nicht die Entscheidungsfreiheit hinsichtlich des Tragens eines Kopftuchs.

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Es ist kein Geheimnis, dass von Familien und der muslimischen Gemeinschaft immer wieder Druck auf junge Mädchen und Frauen ausgeübt wird, sich zu bedecken oder zu verhüllen. Sicher gibt es auch Frauen, die freiwillig das Kopftuch anziehen, was aber auch zur Folge hat, dass diese in der Regel nicht nur in der Kopftuchfrage islamische Verhaltensweisen und Normen einfordern, die Arbeitgeber an ihren Angestellten eben nicht schätzen. Anzuführen sind hier die körperliche Leistungseinschränkung über einen ganzen Monat jedes Jahr im Ramadan und andere Extrawürste hinsichtlich islamischer Feiertage, Speisevorschriften, Unterbrechungen der Arbeitszeiten für die fünf täglichen Pflichtgebete und die Forderung damit einhergehender Gebetsräume etc.. Unter diesen Umständen ist es nur allzu verständlich, dass Arbeitgeber potentielle Mitarbeiter mit weniger „komplizierten“ Weltanschauungen zum Bewerbungsgespräch einladen.

Zusammenwachsen 2016

Hinter der Aktion als Koordinator steht ZUSAMMENWACHSEN 2016 aus dem Haus der Katholischen Jugend, deren räumliche Nähe zu einer direkt in der Nachbarschaft befindlichen DITIB-Moschee ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben scheint. Nach dem, was auf den Plakaten propagiert wird, ist das Motto „zusammenwachsen“ als Versuch zu verstehen, Islam und Christentum zu vereinen.

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Die Verantwortliche für ZUSAMMENWACHSEN 2016 ist die Bildungsreferentin Franziska Weisshar. Ihre Ambitionen sind mit Sicherheit nicht nur regional. Sie leitet die Fachstelle Globales Lernen + Weltkirchlicher Friedensdienst (WFD) im Bund der Deutschen Katholischen Jugend.

Erreichbar ist sie hier:

weissharBund der Deutschen Katholischen Jugend
Franziska Weisshar (l.)
Antoniusstraße 3
73249 Wernau
Telefon: 071533001102
fweisshar@bdkj.info

Ein weiterer Verantwortlicher für die Plakataktion ist:

wahl_bBenjamin Wahl (l.)
Diözesanleiter BDKJ/BJA
Antoniusstraße 3
73249 Wernau
Telefon: 07153/3001-136
bwahl@bdkj.info

Tübingen nur ein Testlauf?

Es ist immer die Frage zu stellen, inwieweit die Planungen gehen sollten, wenn nicht nur regional, sondern darüber hinaus Aktionen wie diese finanziell unterstützt wurden. Hinter der Aktion stehen auch überregionale Förderer aus dem evangelisch, evangelikalen Bereich wie die Jugend-Stiftung Baden-Württemberg und die katholische Hilfsorganisation „Aktion Hoffnung“, die sich vornehmlich aus Kleiderspenden finanziert.

Keiner der aufgeführten Organisationen und Kirchenvertreter scheint inhaltlich Probleme mit der Aktion und dem Kooperationspartner zu haben. Die Jugendstiftung Baden-Württemberg – Stiftung zur Förderung der Jugend in Baden-Württemberg unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden:

huehnerbeinPfarrer Hartmut Hühnerbein (l.)
Evang. Jugendstiftung Baden-Württemberg
(gegründet vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschland e.V.)
Schlossstraße 23
74372 Sersheim
Tel.: 0 70 42 / 83 17 – 0