Kölner Erzbistum-Museum: „Fremde = Freunde“

„Es gibt keine Fremden, sondern nur Freunde, die du noch nicht getroffen hast.“ Diesen kindlich-naiven Spruch aus der Gutmenschen-Mottenkiste könnte man getrost unter der PI-Rubrik „Idioten“ ablegen, stünde er nicht gerade ein Jahr nach den Silvester-Pogromen an der Fassade des erzbischöflichen Diözesanmuseums „Kolumba“ in Köln.

Schließlich kann getrost davon ausgegangen werden, dass dem medienverliebten Zeitgeistkardinal Rainer Woelki die Symbolkraft einer solchen Außenwerbung sehr wohl bewusst ist. Erinnert sei hier nur an Woelkis goldenes Flüchtlingsboot-Kalb, den Pegida-verdunkelten Dom oder dessen demonstrative Abkehr von seinem konservativen Ziehvater und Amtsvorgänger Joachim Meisner.

Und dennoch – oder gerade deshalb? – lässt Woelki seinen Schäfchen immer noch eintrichtern, dass jeder Fremde pauschal ein Freund sei, obwohl spätestens in der Silvesternacht 2015/2016 dem letzten klar wurde, dass sich darunter auch zahlreiche Wölfe befinden.

(Foto gefunden auf der Facebookseite der Bürgerbewegung pro Köln)