Maria-Mord: De Maizière gibt Griechen schuld

ein-sehr-aergerlicher-vorgangJetzt ist es amtlich: Die Griechen sind schuld. Sie sind dafür verantwortlich, dass Maria L. († 19) tot ist. Und so lautet die offizielle Meinung: Im Fall der getöteten Freiburger Studentin hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) den Verantwortlichen in Griechenland Versagen vorgeworfen. „Das ist ein sehr ärgerlicher Vorgang“, sagte de Maizière Donnerstagmittag vor der Presse in Berlin.

Merke: Das ist kein trauriger Vorgang, kein tragischer Vorgang, kein unglücklicher Vorgang. Das ist ein „ärgerlicher“ Vorgang.

Wir haben einen verärgerten Minister:

„Das ist ein bitterer Fall“, sagte de Maizière sichtlich verärgert.

Bitter und ärgerlich, weil die brutal-bunte Tat von Freiburg die befleckte Mutter der Rapefugees weitere Wählerstimmen kostet.

Anstatt endlich den größten Fehler einzugestehen, den eine deutsche Regierung jemals gemacht hat, lautet das Resümée:

Weil die Griechen die Flucht von Hussein K. nicht ordnungsgemäß gemeldet haben, konnte der kriminelle Afghane hierzulande nicht als Straftäter identifiziert werden.

Jeden Drittstaatler, der ohne gültiges Reisedokument über die Grenzen der umliegenden Staaten nach Deutschland einreiste, hätte de Mazière als Straftäter identifizieren können. Hat er aber nicht.

Stattdessen untersagte er der Bundespolizei auf Merkels Geheiß hin, Einreisekontrollen durchzuführen. Niemand von Merkels gerufenen Gästen sollte zurückgewiesen werden. Khavari ist sicherlich nicht der einzige Kriminelle, den Mutti & de Maizière per staatlicher Inobhutnahme adoptierten.

Man könnte fast meinen, der Tod Marias käme de Mazière gar nicht ungelegen:

Es sei höchste Zeit, europäische Datentöpfe miteinander zu verknüpfen. „Wir haben zur Zeit keinen Zugriff auf nationale Fahndungen in Griechenland und anderswo.“

Nur mal eine Frage: Was bitteschön hätte sich geändert, wenn die Griechen bei Oberbefehlshaberin Merkel „ordnungsgemäß Meldung“ erstattet hätten?

Hätten wir dann eine total betroffene Merkel bei Anne Will gesehen, die gesagt hätte:

„Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen mal die Grenzen schließen, dann ist das nicht mein Land.“

Oder:

„Und jetzt will ich vielleicht noch mal deutlich machen, es liegt ja in meiner Macht, es liegt überhaupt in der Macht eines Menschen aus Deutschland, wie viele zu uns kommen – und vor allem wer.“

Stattdessen haben wir das personifizierte Staatsversagen gesehen. Das hat sich unauslöschlich eingebrannt.

Khavari ist ein Mörder, den Merkel und de Mazière illegal ins Land ließen. Kein Mensch weiß, wie viele Opfer den Weg des Hussein Khavari säumen. Er kann schon unzählige Frauen in Afghanistan, Iran und Türkei durch Klippen- und Flusswürfe aus dem Weg geräumt haben. Vielleicht hat er seine eigene Mutter auf dem Gewissen, seine Schwestern vergewaltigt und weggeschmissen?

Wir wissen nichts über die Männer, die Merkel und de Mazière ins Land ließen. Aber wir wissen genug über de Mazière und Merkel.

Einzige Lösung: Ordnungsgemäß zurücktreten! Beide!