Eintracht Frankfurt-Vorstand hetzt gegen AfD

Was waren das noch für Zeiten, in denen es beim Fußball nur um Fußball ging. Jetzt werden schon auf Mitgliederversammlungen von Bundesligisten politische Statements „gegen Rechts“ abgegeben. Während der Präsident von Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, dabei mainstream-mäßig gegen US-Präsident Donald Trump wetterte, wandte sich Vorstand Axel Hellmann mit einem „Appell für Toleranz, Grundrechte und gegen eine Wahl der rechtspopulistischen AfD“ an die Mitglieder des Vereins. Was wir uns bei solchen Darbietungen immer fragen: Wie hätten sich solche Leute im Dritten Reich positioniert? Wären sie damals Mitläufer oder Widerstandskämpfer gewesen? Was ist die Meinung unserer Leser?




Die Wahrheit über Trumps „Moslem-Sperre“

(Das Original-Video von Paul Joseph Watson ist am 29.1.2017 unter dem Titel „The Truth about Trump’s ‚Muslim Ban'“ erschienen und wurde bislang über 885.000 mal aufgerufen / Deutsche Übersetzung: Hagen Grell)




Lengsfeld über den Egomanen Martin Schulz

Nun hat die SPD pro forma noch vollzogen, was Sigmar Gabriel für sie beschlossen hat: Martin Schulz wurde vom Parteivorstand als Kanzlerkandidat gekürt. Außerdem soll Schulz demnächst Parteivorsitzender werden. Begeisterten Medienberichten zufolge soll Schulz streckenweise wegen des starken Applauses nicht zum Reden gekommen sein. Anscheinend hielt es der SPD-Parteivorstand für angebracht, dem 11-Minuten-Beifall auf dem CDU-Parteitag für Angela Merkel etwas entgegenzusetzen. Wenn die Politiker sich nicht selbst beklatschen, tut es keiner mehr.

Schulz, dem der Egomane aus jedem Knopfloch blickt, verwechselte die Klatscherei seiner Genossen sofort mit allgemeiner Zustimmung. Es ginge nicht nur ein Ruck durch die Partei, sondern durch das ganze Land, rief er aus. Demnächst durch die ganze Welt? Dieser größenwahnsinnige Auftakt soll die SPD zur stärksten Partei und Schulz im Herbst zum Kanzler machen.

Wenn der von sich selbst besoffene Kandidat mal in die Leserkommentare zu den Huldigungsartikeln, die unsere wahrheitsliebenden Qualitätsmedien eilfertig lieferten, schauen würde, käme er vielleicht auf den Boden der Tatsachen zurück. Die überwiegende Mehrheit der Kommentare ist spöttisch bis ablehnend. Daran ändert auch das Zwischenhoch im Umfragetief der SPD nichts. Als Meinungsforscher weiß man inzwischen, in welchen Stadtteilen man anrufen muss, um günstige Ergebnisse zu bekommen.

(Weiter bei vera-lengsfeld.de / Karikatur: Bernd Zeller)




Uni-München: Sextäter türkischer Abstammung

Nach der Vergewaltigung einer Studentin auf einer Universitätstoilette in München ist am Montag ein Verdächtiger festgenommen worden. Der Mann sei „in den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gegen 18.00 Uhr“ von Beamten abgeführt worden, sagte eine Polizeisprecherin. Möglicherweise wurde dadurch eine zweite Tat verhindert. […] Wie die Polizei nun mitteilte, handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 25-jährigen Mann türkischer Herkunft, der in München geboren wurde und dort auch wohnhaft ist. (Soweit der Focus. Bislang war immer von einem „Max“ als Täter die Rede)




Auch Gauland und Reusch AfD-Direktkandidaten

Nach dem früheren Vize-Chefredakteur der BILD am SONNTAG, Dr. Nicolaus Fest, wurden am vergangenen Wochenende zwei weitere bekannte Gesichter zu AfD-Direktkandidaten gewählt. Auf einer Mitgliederversammlung des brandenburgischen AfD-Landesverbandes am 28. Januar in Rangsdorf wählten die 241 anwesenden Mitglieder Dr. Alexander Gauland (Foto l.) mit insgesamt 199 Stimmen zu ihrem Spitzenkandidaten. Auf dem aussichtsreichen Listenplatz zwei für die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag folgt der leitende Oberstaatsanwalt Roman Reusch (r.).

Gauland will im Frühjahr seine Spitzenämter im Land aufgeben, um sich ganz auf die Bundestagswahl zu konzentrieren. „Beim Landesparteitag im April trete ich nicht mehr an“, sagte der 75-Jährige der „Bild“-Zeitung. Gauland ist Vorsitzender von Landespartei und Landtagsfraktion. In beiden Ämtern will ihm der Zeitung zufolge sein bisheriger Stellvertreter Andreas Kalbitz nachfolgen.

Reusch, über den PI schon des öfteren berichtete, ist im vergangenen Jahr zum Leitenden Oberstaatsanwalt und Leiter der Abteilung „Einlieferung und Auslieferung ausländischer Straftäter, Internationale Rechtshilfe“ ernannt worden. Vor zehn Jahren hatte er es mit mutigen Thesen zur Ausländerkriminalität zu bundesweiter Bekanntheit gebracht. Mit Zeitungsinterviews („U-Haft ist auch ein Erziehungsmittel“) brachte er die Justizverwaltung gegen sich auf. Reusch war damals als Leiter der Intensivtäter-Abteilung äußerst erfolgreich. Er verwies darauf, dass 85 Prozent seiner Klientel arabischer Herkunft seien. Als Reusch forderte, ausländische Kriminelle „außer Landes zu schaffen“, wurde er von der damaligen SPD-Justizsenatorin Gisela von der Aue kaltgestellt.




Regensburger Bischof verteidigt Islamkritiker

Der Bischof von Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer, hat im Rahmen einer Vesper im Regensburger Dom St. Peter am 29. Januar anlässlich des vierten Jahrestages seiner Bischofsweihe indirekt Islamkritiker in Schutz genommen. Er verwies darauf, dass man nicht allen, die sich Sorgen um unsere abendländisch-christliche Kultur machten, von vorneherein alle möglichen pathologischen Phobien unterstellen dürfe.

Wörtlich sagte Voderholzer:

[Man sollte] nicht allen, die sich Sorgen machen um unsere abendländische-christliche Kultur, von vorneherein alle möglichen pathologischen Phobien unterstellen. Gewiss, das Abendland ist keine statische Größe. Es ist gewachsen, hat viele Einflüsse und Kulturen aufgenommen und integriert. Aber das Abendland ist auch nicht einfach die Summe oder bloße Addition von unterschiedlichen Kulturen, sondern diese verschiedenen Einflüsse sind doch christlich transformiert. Unser Festkalender, das Zeitempfinden überhaupt, die Kunst, ob darstellend, Musik oder Literatur, die grundsätzliche Unterscheidung von weltlichem und geistlichem Bereich; auch das Phänomen Aufklärung ist letztlich ohne die schon in der Heiligen Schrift selbst bezeugten Aufklärungs- und Entdivinisierungskonzepte (etwa im Bereich der Schöpfungstheologie) nicht zu denken, wenn auch die Kirche sich hin und wieder gerade hier als Bremser gezeigt hat.

Die Welt in der wir leben, ist zutiefst durchdrungen von christlichen Glaubensvorstellungen und den daraus resultierenden Werten. Und die sind unser aller Sorge wahrlich wert.

Der Islam nun freilich, so viel Realismus müssen wir aufbringen, ist eine postchristliche Erscheinung, die mit dem Anspruch auftritt, die Kerngehalte des Christentums zu negieren: Den Glauben an den dreifaltigen Gott, die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus und sein Erlösungswerk am Kreuz. Nur wer seinen eigenen Glauben entweder nicht kennt oder nicht ernst nimmt, kann hier eine weit reichende Integration des Islam als Islam für möglich halten. […]

Die ganze Rede im Audioformat kann hier nachgehört werden, der geschriebene Wortlaut findet sich hier.

Kontakt:

Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg
Niedermünstergasse 1?
93047 Regensburg
Tel.: +49 941 597-1401?
Fax: +49 941 597-1400?
E-Mail: info@bistum-regensburg.de




Alle Länder brauchen Grenzen – auch Syrien

Seit 1989 werden Schritt für Schritt die kulturellen und religiösen Strukturen der alten Welt vor 1900 wieder hergestellt. Gegen den erbitterten Widerstand der Multikulturalisten. Die Zeit, wo man nach dem Ersten Weltkrieg Grenzen am grünen Tisch mit dem Lineal zog, gehen zu Ende. Zuerst sahen wir den Zerfall der Sowjetunion. Kasachstan, Usbekistan, Kirgisistan, Tadshikistan, Turkmenistan und Aserbaidshan haben inzwischen 70 Mio. überwiegend moslemische Einwohner. Dem stehen 140 Mio. Einwohner Rußlands gegenüber, von denen jedoch geschätzt wiederum 15 Mio. Moslems sind. Ohne die Notbremse von 1990 wäre Rußland in ein bis zwei Jahrzehnten ein moslemisches Land geworden.

Es folgte in den 90er Jahren die Zerlegung des multikulturellen Kunstgebildes Jugoslawien. Es war eben nicht möglich, die orthodoxe, die lateinische und die moslemische Kultur in einem Staat auf Dauer zusammenzubinden. Die Zerfallsprodukte haben etwa die Grenzen wie auf den Kartenwerken von 1900.

Viele Beobachter sind sicher, daß in der Ukraine die historischen Grenzen wiederkehren werden. Denn es sind die Grenzen, die man bei jeder Wahl in der Ukraine seit 1990 erkennen konnte. Die ukrainischen Politiker können machen, was sie wollen, sie führen Regionalparteien der Ukrainer und der Russen an. Der Osten und die Krim sind russisch besiedelt. Dagegen helfen keine Pillen und keine heißen Umschläge. Was Putin falsch machen könnte: Die ganze Ukraine unter russische Kontrolle bringen. Das würde Rußland dauerhaft vom Westen isolieren. Der beste Weg, den letztlich alle akzeptieren können, ist eine Volksabstimmung und die Zerschneidung des ukrainischen Zankapfels. Die Übertragung der Krim von Rußland an die Ukraine erfolgte 1954 aus einer Schnapslaune des Wurst-am-Stengel-Diktators Chrustschow, die Rückübertragung sollte etwas transparenter erfolgen. Für die Jüngeren: Die „Wurst am Stengel“ war nach der damaligen PC-Sprache der Mais.

Und auch in Syrien werden die alten historischen Grenzen rekonstruiert werden. Barack Obama, Angela Merkel, Francois Hollande und andere Gutmenschen sind mit ihrer Idee eines oppositionellen Großsyriens grandios gescheitert.

(Fortsetzung des Artikels auf prabelsblog.de)




„Der kannibalische Jude kotzt Tod in Palästina“

Was PI seit langem immer wieder anmahnt, hat jetzt auch das HR-Fernsehmagazin „defacto“ herausgefunden: in den deutschen Moscheen der aus Ankara gesteuerten und der türkischen Religionsbehörde Diyanet unterstehenden DITIB wird regelmäßig gegen Christen und Juden gehetzt. „Der kannibalische Jude kotzt den Tod in Palästina“ oder „Um die Barbarei der Juden zu beschreiben, werdet ihr nicht die richtigen Worte finden können“ – Zitate wie diese posten DITIB-Gemeinden im ganzen Bundesgebiet auf ihren Facebook-Seiten. Hier der Video-Beitrag der defacto-Sendung vom 29. Januar 2017.




IB – der Tennisball in der Wasserschale

Der auswärtige Besucher kann es kaum fassen: keine Hundertschaften, keine Wasserwerfer und nur wenige bemitleidenswerte halbvermummte Schwarzkapuzengestalten, die sich in respektvollem Abstand vor dem stilvollen Tagungshotel des Kongresses der Identitären Bewegung (IB) in Graz herumdrücken. Da klappt es wohl in Österreich wegen der starken FPÖ nicht so geschmeidig mit der Finanzierung des roten Straßenterrors wie in Deutschland.

(Eine hetz- und lügenfreie PI-Reportage vom Jahreskongress der Identitären Bewegung in Österreich mit Photos und einem Interview von Mr. Merkava)

Vor dem Kongreßsaal der IB-Veranstaltung drängen sich die Einlassbegehrenden – vorwiegend junge Österreicher und Österreicherinnen; aber auch Vertreter anderer Altersklassen und sowieso sämtlicher sozialer Schichten treffen sich hier – inklusive nicht weniger europäischer Gäste, die wegen ihrer durch teilweise mühsame Anreisen ausgedrückten Solidarität und Begeisterung für die herausragend aktive und professionelle österreichische Identitäre Bewegung herzlich beklatscht werden. Man spricht im vollen Saal nicht ohne Stolz von einer Volksbewegung:

Nach der Behebung allfälliger technischer Beamer-Pannen geht es – zuerst mit einer metaphorischen Einleitung – in ein straffes, gut moderiertes Programm zu den wichtigen Themen. Symbolfrage: Was hat die IB mit einem Tennisball in einer Wasserschale gemeinsam? Antwort: Bestimmte Themen kann man nicht unter die Oberfläche drücken und folglich werden die IB-Themen – wie der Tennisball in der Wasserschale – immer wieder mit Kraft an die Oberfläche springen. Wohl wahr!

Der Kongreß begeistert durch herausragende Sprecher und Moderatoren: nicht gelackte Festredner sprechen für die IB, sondern junge Leute mit Engagement, Bildung und dem Herz auf dem rechten Fleck zu wichtigen Themen wie Remigration und Leitkultur, Stopp der Massenzuwanderung & Umkehrung der Migrationsströme, Schutz der Außengrenzen, aber auch zu Assimilationsvoraussetzungen und kultureller Nähe zwischen Herkunfts- und Einwanderungsland.

Vorher gab es allerdings einen Rückblick auf die teilweise spektakulären, immer pfiffigen und stets gewaltfreien Aktionen der IB (PI berichtete z.B. hier und hier und hier), es wurde ein Prinz-Eugen-Preis verliehen, die „Gesicht-zeigen“-Kampagne geehrt (PI berichtete über einen Teil davon) und der weitere Ausbau der Infrastruktur präsentiert: von konservativen Robin-Hood-Spontis zu einer Grasswurzel-Massenbewegung unter Nutzung der modernen Kommunikations-HiTech-Gegenöffentlichkeit (Stichwort u.a. Breitbart) und Pflege einer Gegenkultur inbegriffen. Der systematische Vergleich der Positionen der anderen Parteien zu den gesellschaftlichen Positionen der IB fiel – bis auf die FPÖ und gelegentlich das Team Stronach – trübe aus. Und auch manche Hetz- und Lügenpresse (HLP) mit ihren Fake-News bekam über einige herausragend bizarre Beispiele ihr Fett weg. Die faszinierenden jungen Leute von der IB werden wohl kräftig weiter mitmischen.

Im Vorraum des Veranstaltungssaals Büchertische, eine Präsenz der neuen, unkorrekten Zeitschrift Direkt sowie Werbematerial und nicht zuletzt viele Merchandising-Produkte, um eigene Solidarität mit den Identitären auszudrücken:

Hartnäckig hielt sich auch das Gerücht, dass das österreichische Energy-Drink-Unternehmen Red Bull aus Salzburg zu Ehren der Identitären eine Sonderedition „Yellow IB“ geschaffen hätte:

Der in der Öffentlichkeit sehr deutlich Gesicht zeigende Martin Sellner, hier im Gespräch mit identitären Teddybären-Nicht-WerferInnen:

war als Co-Leiter der IB-Österreich an diesem Kongreßabend und danach beim gemütlichen Beisammensein natürlich besonders gefragt – nicht zuletzt direkt nach der Veranstaltung vom WDR, dem Flaggschiff des deutschen Hetz- und Lügenfunks (HLF), dessen eventuellen Bericht über den IB-Kongreß man sich wohl besser nicht antuen sollte.

Als prophylaktisches Gegengewicht zum erwarteten Journalismus jenes HLF-Flaggschiffs hat PI bei der IB Österreich um ein Interview nachgesucht, das mit Martin Sellner als dem Co-Leiter am Tag nach dem Kongress geführt wurde und das unzensiert und nicht zusammengeschnitten oder sonstwie entstellt hier verfügbar ist:

Alles in allem eine spannende Veranstaltung mit faszinierenden Machern und Teilnehmern.




Freibier!

Es war einmal eine erfolgreiche deutsche Brauerei, die in die ganze Welt exportierte. Ihre Produkte waren überall angesehen, ihr Firmenname hatte einen guten Klang, stand für Stabilität, für faire Arbeitsbedingungen, für eine gewachsene Unternehmenskultur, für sorgfältig kontrollierte Produktion und für Qualität: Die „Deutschland AG“.

(Von Selberdenker)

Zu dieser Zeit begab es sich, dass es in einem fernen Land Krieg gab. Der Krieg brachte Not und Zerstörung mit sich und Viele beschlossen, ihre Heimat zu verlassen. Gleichzeitig brachen aber auch von überall auf der Welt Männer auf, aus Ländern, in denen es keinen Krieg gab. Sie alle hatten ein gemeinsames Ziel: Die „Deutschland AG“.

Da hatte die Direktorin der Deutschland AG eine Idee. Sie stellte sich auf ein volles Bierfass, lud die internationale Presse ein und rief mit ausgebreiteten Armen: „Freibier! Wir schaffen das!“ In der Einfahrt zur Firma wurde die Schranke abmontiert und der Pförtner und die gesammte Belegschaft bekam einen Breitbildfernseher zur Verfügung gestellt, auf dem 24 Stunden lang Dschungelcamp, Fußball und Maischberger liefen. Eine tägliche Kiste Bier sorgte dafür, dass man das alles toll fand und nicht unnötig oft aus dem Fenster guckte.

Nach den Ankündigungen der Direktorin ging ein Raunen durch die Menge und sie erhielt minutenlang begeisterten Beifall. Einige Menschen weinten vor Erregung. Die fremden Massen kamen – zumeist Männer. Man verteilte Teddybären und baute Unterkünfte für die, die es auf das Gelände der Deutschland AG geschafft hatten.

Einige Störer merkten an, dass es doch eigentlich sinnvoller wäre, die Unterkünfte in der Krisenregion zu errichten, damit die geltenden Regeln eingehalten würden, mit den eingesetzen Mitteln wesentlich mehr, wirklich hilfsbedürftigen Menschen geholfen werden konnte und sich dann niemand überhaupt auf die gefährliche Reise begeben mußte. Einige sahen durch den Ansturm auch Probleme auf die Deutschland AG zukommen. Solche Stimmen wollte man aber nicht hören.

Jemand, der die gute Direktorin, Frau Mogel, anzweifelte, konnte kein Mensch sein, da war man sich bald einig. Solche Leute waren „Menschenfeinde“. Der Vorstand und der Betriebsrat standen geschlossen hinter ihrer Direktorin. Sogar die Belegschaft jubelte der Direktorin zunächst mit glänzenden Augen zu, obwohl die Belegschaft in dieser AG auch zugleich die Aktionäre waren, die somit das gesammte Risiko trugen.

Der Betriebsgeistliche betonte, dass es in Klosterbrauereien eine lange Tradition gab, gratis Bier an die Armen auszuschenken. Wer die Freibierpolitik des Vorstandes kritisiere, könne deshalb kein Christ sein. Alles war gut – in der Deutschland AG.

Das Freibier kam sehr gut an. Immer mehr Menschen wollten zur Deutschland AG gelangen. Einige kamen auf der Reise um, obwohl bereits kostenlose Reisen zur Deutschland AG organisiert waren. Busse und Fährdienste standen bereit und sogar die öffentlichen Verkehrsmittel durften gratis benutzt werden, wenn man nicht zur Belegschaft der Deutschland AG gehörte und zum versprochenen Freibier gelangen wollte.

Die Belegschaft der Deutschland AG war fleißig und gut organisiert. Sie gaben alles, bemühten sich, teils auch ehrenamtlich, all die Fremden zu versorgen. Trotzdem gab es bald Probleme: Zerstörungen, Konflikte, Kriminalität und Übergriffe gegen Frauen und gegen Menschen, die nicht den Glauben der Mehrheit der Fremden teilten. Auch die Belegschaft wurde zunehmend von einigen der Fremden angegriffen. Es gab Tote und Verletzte.

Unter den Fremden kamen bald Forderungen auf, ihnen statt Freibier, freier Keidung und Naturalien künftig Geld auszuzahlen. Das wäre menschenwürdiger.

In der Belegschaft, also unter den Aktionären der AG, wuchs langsam der Unmut gegenüber der Politik das Vorstandes. Der Co-Direktor, ein beleibter Herr Gabel, nannte Mitarbeiter, die die Politik der Direktorin lautstark kritisierten, „Pack“. Aus dem Vorstand heraus kamen noch andere Bezeichnungen. Mitarbeiter, die die Freibierpolitik ablehnten, seien eine „Schande“ für die Deutschland AG und sollten die Firma unverzüglich verlassen.

Man ließ durch die firmeneigene Zeitung vermelden, dass durch die vielen fremden Männer ja schließlich neue Arbeitsplätze entstanden seien. Neue Unterkünfte müssten für die Fremden errichtet werden, all die Menschen müssten versorgt, Zerstörungen müssten repariert werden, die Unterkünfte gereinigt und all den Fremden müsse schließlich unsere Sprache beigebracht werden. Davon würde die Belegschaft proftieren, sagte man ihnen.

Ausserdem ginge es dem Unternehmen doch gut – man wüsste gar nicht, was man mit all den Gewinnen anstellen sollte. Für die Leiharbeiter und Geringverdiener in der Deutschland AG klang das wie blanker Hohn. Dass Mogels Freibierpolitik für Betriebsfremde, überwiegend Personen ohne Hilfsanspruch, vom Kapital der AG vollständig finanziert werden muß, letztlich also 1/1 auf Kosten der Aktionäre und auf Kosten der Zukunft der Firma geht – das sagte man ihnen nicht.

Es wurde nicht besser in der Deutschland AG. Die Belegschaft war durch die Freibierpolitik das Vorstandes gespalten wie nie. Es gab schwere Anschläge durch Fremde auf dem Firmengelände und auch in benachbarten Firmen. Es gab massenhafte Vergewaltigungen, die die hilfsbereite Belegschaft völlig überraschten. Zudem gab es noch viele weitere Zwischenfälle, über die die hauseigene Firmenzeitung zwar nicht berichtete, die aber trotzdem irgendwie bekannt wurden. Doch der Vorstand ließ unbeirrt immer weiter Freibierfässer aus dem Lager rollen.

Einige langjährige Mitarbeiter der Deutschland AG zweifelten nun auch vorsichtig an, dass ein Gesundheits- und Sozialsystem, in das sie selbst einige Jahrzehnte lang sehr viel hart erarbeitetes Geld einzahlen mußten, nun auch für Millionen fremder Männer ohne Hilfsanspruch gelten soll, von denen zudem Viele bald auch noch ihre Familien in den Versorgungsbereich der Deutschland AG holen wollen.

Eine Hauptversammlung steht vor der Türe und da die Mitarbeiter der Deutschland AG auch gleichzeitig die Aktionäre sind, haben sie, als Eigentümer der AG, Stimmrecht. Die Umfragen deuteten gerade darauf hin, dass der Vorstand etwas an Unterstützung verliert. Co-Direktor G. kritisierte daraufhin die Politik, die er bislang mitgetragen und über zwei volle Jahre hinweg zähnefletschend und bitter böse verteidigt hat. Es gäbe Probleme, ja, die Verantwortung liege aber alleine bei der Direktorin.

In der Deutschland AG wird bald gewählt.




Leipziger Schüler unter „Hitlergrußverdacht“

Der unter deutschen Linksverblödeten grassierende Naziwahn, der schon jetzt mit der McCarthy-Ära in den USA gleichgezogen hat und im Ansatz bereits die wahnhaften Züge der mittelalterlichen Hexenverfolgung aufweist, hat jetzt seine jüngste und sicher nicht letzte Sumpfblüte ausgetrieben. Es geht um einen Leipziger Lehrer, der einen Schüler von der Schule verweisen ließ, weil der angeblich den Hitlergruß gezeigt habe.

BILD berichtet die haarsträubenden Einzelheiten des Falles (Hervorhebungen von PI):

Leipzig – Maksym M. (18) bereitet sich auf sein Fachabitur vor. Er hat gute Noten, wird von Mitschülern und Lehrern geschätzt.

Trotzdem ist der Spross einer jüdischen Familie von der Schule geflogen – weil er bei einer Anwesenheitskontrolle den Arm so hob, dass Sozialkundelehrer Stefan M. einen Hitlergruß zu erkennen glaubte…

Der Lehrer gab nach der Stunde schriftlich zu Protokoll: „Als ich Maksyms Namen aufrief, reagierte dieser indem er halbwegs deutlich seinen rechten Arm mit flacher Hand auf Augenhöhe schräg nach oben streckte…“

Auch die Reaktionen der Mitschüler hielt der Lehrer fest: „Einer sagte, Maksym habe wohl die Sonne geblendet. Ein anderer gab an, er sei Ausländer und könne das wohl nicht so gemeint haben.“

Es half nichts. Ohne den Schüler und seine Eltern anzuhören, wurde er fristlos entlassen. Schulleiter Michael Blindow schaltete sogar den Staatsschutz ein.

Die Staatsanwaltschaft Leipzig ist jedoch unterdessen zu dem Ergebnis gekommen: Es lag keine Straftat vor! Das Verfahren (Az. 638 Js 72097/16) wird eingestellt.

Während Blindow für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war, ist Anwalt Dr. Mario Müller, der die Familie des Schülers vertritt, überzeugt: „Der Lehrer war offensichtlich überfordert. Um sich Respekt zu verschaffen, hat er wahrheitswidrig die Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen unterstellt.“

Mitschüler veranstalteten nach dem Eklat eine Unterschriftensammlung für den Gefeuerten, verlangen die Rücknahme der Strafe.

Maksyms Eltern: „Unser Sohn wurde für etwas bestraft, das er nicht getan hat. Wir erwarten eine Entschuldigung des Schulleiters!“

Die AfD Sachsen stellt sich als einzige demokratische Partei Sachsens hinter die Eltern von Maksym und hat die Leipziger Blindow-Schule aufgefordert, sich bei ihrem gefeuerten Schüler zu entschuldigen und ihn in vollem Umfang zu rehabilitieren.

„Dass ein jüdischer Schüler beim Melden einen Hitlergruß gezeigt haben soll, ist schon ein Widerspruch in sich“, erklärt Landesvize Siegbert Droese in einer Pressemitteilung der AfD-Sachsen zu dem Fall, die wir hier im Wortlaut wiedergeben:

AfD Sachsen: Blindow-Schule muss sich entschuldigen!

Dresden, 30. Januar 2017

Die AfD Sachsen hat die Leipziger Blindow-Schule aufgefordert, sich bei ihrem politisch überkorrekt gefeuerten Schüler zu entschuldigen und ihn in vollem Umfang zu rehabilitieren. „Dass ein jüdischer Schüler beim Melden einen Hitlergruß gezeigt haben soll, ist schon ein Widerspruch in sich“, erklärt Landesvize Siegbert Droese.

„Der Fall weist jedoch eindrucksvoll nach, wie die in unserer Heimat weitverbreitete Paranoia immer mehr Mitmenschen im Alltag heimsucht, überall Nazisymbolik zu erkennen, Nazirhetorik zu vernehmen und Nazigestik auszumachen. Das fing mit Nummernschildern und Zahlenkombinationen an und hat jetzt das Klassenzimmer erreicht. Dass die eigenen Mitschüler allerdings nach dem Eklat eine Unterschriftensammlung für den Gefeuerten veranlassten, lässt hoffen.“

Für Droese ist besonders bezeichnend, dass der betreffende Lehrer ein Sozialkundelehrer war. „Die Umerziehung zum Einheitsmenschen mit Einheitsmeinung auch an unseren Hochschulen trägt langsam Früchte.

Vielleicht sollte der offenbar unausgelastete Lehrer eine Verordnung entwickeln, in der klar geregelt ist, wie sich die Schüler korrekt zu melden haben – mit welchem Arm, in welchem Winkel, mit welcher Handstellung. Dann können die Schüler künftig frei vom Naziverdacht am Unterricht teilnehmen. Unter Umständen ließe sich daraus eine allgemeine Verbindlichkeit für alle Schulen Sachsens herleiten. Wenn Frau Kurth (CDU) dann den Ehrentitel ‚Verdienter Lehrer des Volkes‘ wieder einführt, hat sie einen heißen Bewerber mehr.“

Wir von PI hoffen sehr, dass das Kultusministerium die Arbeit dazu bald aufnehmen und mit großer Einsatzbereitschaft zu einem erfolgreichen Abschluss bringen möge und geloben – allzeit bereit – darüber pünktlich und ausführlich zu informieren.




Video: Pegida Dresden vom 30. Januar 2016

Auch heute Abend findet wie jeden Montag wieder eine Pegida-Kundgebung in Dresden statt. Bei gefrierendem Eisregen dürfte der Postplatz heute Abend wohl nicht ganz so voll werden wie üblich. Umso mehr Respekt muss man jedem zollen, der sich bei spiegelglatten Straßen rund um Dresden auf den Weg zum Veranstaltungsort macht. Der Livestream beginnt wie üblich zwischen 18:45 und 19 Uhr – wir wünschen allen PI-Lesern viel Vergnügen beim Zuschauen!




Der Umgang mit unliebsamen Journalisten

Seit der gezielten Ablehnung einiger Medienvertreter von der ENF-Konferenz in Koblenz und dem Ausschluss eines Journalisten vom Landesparteitag der AfD Sachsen stellt sich die Frage des richtigen Umgangs mit den Medien. Leider bekennen sich etwa 70% der Journalisten zu einer linksgrünen Gesinnung und bringen dies nicht selten in ihren Berichten zum Ausdruck, was auch zu persönlichen Diffamierungen mit schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen führen kann. Daher ist es durchaus nachvollziehbar, wenn eine patriotische Partei wie die AfD oder Bürgerbewegungen wie Pegida keine Lust mehr auf die Anwesenheit einiger spezieller Schmierfinken der linksverdrehten Journalistenzunft haben. Aber der allzu eifrige Ausschluss von Reportern kann auch mal den Falschen treffen, wie es jetzt in Koblenz geschah.

(Von Michael Stürzenberger)

Metropolico berichtet über den Rauswurf des freien Journalisten Rainer Fromm (kl. Foto oben r.) durch den NRW-Landesvorsitzenden und Europa-Abgeordneten der AfD, Marcus Pretzell:

Welches einfache Mitglied sieht sich von einem Marcus Pretzell vertreten, der nach (!) der Pressekonferenz zum gemeinsamen Auftritt mit Marine le Pen, Geert Wilders und anderen, auf einen akkreditierten (!) Journalisten zustürmt und diesen fragt, für wen er denn arbeite. Als der für seine Dokumentationen ausgezeichnete Rainer Fromm erklärt, als sogenannter »Freier« zu arbeiten, erklärt Pretzell, Freie wolle man hier nicht. Auf Fromms Frage, ob dies seine Vorstellung von Pressefreiheit ist, erklärt Pretzell grinsend, dies – der Rauswurf also – sei seine Pressefreiheit. Anschließend lässt er den Journalisten mitsamt Team vor die Tür setzen. Im sich leerenden Veranstaltungssaal dürfen sie allerdings bleiben. Aus welchem Grund auch immer: Fromm lehnt die Interviewanfragen seiner Kollegen zum Rauswurf ab. Ansonsten hätte dieser Vorgang möglicherweise die mediale Botschaft der Koblenzer Veranstaltung werden können.

Ich habe Rainer Fromm, der mir gegenüber die Berichterstattung von Metropolico bestätigte, als vergleichsweise fairen Medienvertreter erlebt. Er produzierte im Frühjahr 2015 für die ARD eine 45-Minuten-Dokumentation mit dem Titel „PEGIDA – Zwischen Bürgerprotest und Radikalisierung“ und führte hierzu auch ein halbstündiges Interview mit mir. Hieraus entnahm er drei aussagekräftige Statements. Auch Lutz Bachmann war in der Sendung mit guten Aussagen vertreten.

Am Tag nach der Ausstrahlung rief mich Fromm an und fragte, wie ich die Sendung empfunden habe und ob ich mich durch die Auswahl der Statements richtig dargestellt sah. Dies ist keineswegs üblich und zeigt, dass ihm an einer möglichst objektiven Darstellung und auch an meiner Meinung gelegen ist. Fromm ist einer derjenigen, die den Beruf des Journalisten so ausführen, wie man es erwarten kann: Dass sie sich bemühen, objektiv zu berichten, auch wenn sie selbst eine andere politische Auffassung haben.

Marcus Pretzell dürfte ihm in Koblenz durch den Rauswurf Unrecht getan haben. Aus meiner Sicht ist es zudem kontraproduktiv, sich Journalisten mit solchen Aktionen zu persönlichen Feinden zu machen. Auch die Zugangsverweigerung für Compact TV beim ENF-Kongreß dürften nicht allzu viele in der AfD verstanden haben. Durch den Ausschluss von manchen Medienvertretern handelt man sich in der öffentlichen Diskussion zudem den Vorwurf der Verletzung der Pressefreiheit ein und muss sich vorhalten lassen, Kritik nicht auszuhalten.

Sollen sie doch alle berichten – je mehr Bürger über die Massenmedien beispielsweise von der Konferenz in Koblenz die Statements von Wilders, Le Pen, Petry und Vilimsky hören, desto besser können sie sich ein Bild dieser Politiker und ihrer Überzeugungen machen. Es ist eher zweitrangig, welch subjektiver Kommentar des Journalisten dazu kommt – die kritische Einstellung der Menschen zu den Medien ist ohnehin schon stark ausgeprägt. Je realitätsfremder Reporter über die AfD berichten, desto stärker dürfte aus dem Trotz-Effekt der Zuspruch der potentiellen Wähler zu dieser Partei werden.

Den Grundsatz „lasst sie doch alle kommen“, habe ich seit jeher im Umgang mit den Medien beherzigt. Schon als Pressesprecher für die Münchner CSU war ich mit linksgrünen Journalisten konfrontiert und habe die Erfahrung gemacht, dass sich im höflichen persönlichen Umgang einige Vorurteile abbauen lassen, was letztlich auch zu einer faireren Berichterstattung führen kann.

Wenn mich in meiner Zeit als Islamkritiker ein Reporter in die Pfanne gehauen hat, sprach ich mit ihm bei der nächsten Begegnung darüber und zeigte ihm seine faktischen Fehler auf. Es ist einfach so, dass wir dicke Bretter bohren müssen, um mit unseren Überzeugungen medial durchzudringen.

Vielleicht hätten die Delegierten beim sächsischen AfD-Landesparteitag auch mehr erreicht, wenn die diffamierenden Passagen aus dem Artikel des betreffenden Reporters vorgelesen worden wären, um ihm detailliert seine falschen Aussagen vorzuhalten und ihn öffentlich vor den anderen Medienvertretern an seine Aufgabe als Journalist zu erinnern. Und dass er es in seinem aktuellen Bericht über den Parteitag jetzt besser und objektiver gestalten kann. Die Aufnahmen des herausbegleiteten Journalisten hingegen wurden beim mdr als Skandal dargestellt und führten eher dazu, dass er dadurch in eine Opferrolle kommt.

(Fotocredit: Roland Heinrich)

Eine Ausnahme gibt es allerdings bei der Zulassung von Pressevertretern: Es gibt vermeintliche „Journalisten“ wie beispielsweise den in der Szene bekannten Tobias Bezler (Foto oben), der unter dem Pseudonym Robert Andreasch auftritt und sich eher wie ein linker Aktivist verhält. Solche Personen sind richtig gefährlich für anwesende Parteimitglieder und Mitstreiter, da sie massenhaft Fotos sammeln und es zu vermutet ist, dass diese in Datenbanken des vermeintlichen „Kampfes gegen Rechts“ gespeichert werden. Sie außen vor zu lassen, dient dem persönlichen Schutz und bedeutet keine Verletzung der Pressefreiheit.

Umfrage:

Wie sollte die AfD ihren Umgang mit
missliebigen Journalisten gestalten?

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Veranstaltungshinweis: Am Dienstag, den 31. Januar, hält der AfD-Landessprecher von Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, um 19 Uhr im Gasthaus Goldener Stern in München einen Vortrag zum Thema „AfD und die Medien“.




Akif Pirinçci: Das größte Unglück für einen Vater

Jedenfalls ging es mir so: Als ich damals meinen Sohn zum ersten Mal im Arm hielt, gesellten sich zu der Freude auch dunkle Gedanken. Heute weiß ich, daß sie neurotischer Art waren, gedacht von einem Berufspessimisten und Panikmacher. Vermutlich hatte ich mir davor zu viele Sozial-Dokus reingezogen. Was ist, sagte ich mir, wenn der Bursche in der Pubertät in die Drogenszene abrutscht? Der Einfluß falscher Freunde ihn zur Kriminalität verleitet? Aus ihm ein Versager wird, weil er irgendwelche Versager-Gene in sich trägt?

Nichts davon ist eingetroffen. Ich habe mir völlig umsonst Sorgen gemacht. Allerdings hätte ich mir zu jener Zeit selbst in meinen schwärzesten Alpträumen nicht ausmalen können, daß meinem geliebten Kind in seiner Jugend noch etwas weit Schlimmeres hätte widerfahren können. Zum Beispiel das Methusalem-Syndrom. Das ist eine Erbkrankheit, bei der der Alterungsprozeß des Körpers beschleunigt ist, der Betroffene also vorzeitig vergreist. Ich erwähne das deshalb, weil ich in letzter Zeit sehr häufig über solche bemitleidenswerten Teufel lese, die mich einerseits traurig machen, anderseits klammheimlich aufatmen lassen, daß der Kelch an meinem Sohn vorübergegangen ist.

Hannes Schrader [Foto oben] ist so ein deprimierender Fall. Er ist „Redakteur im Ressort ZEIT Campus ONLINE“ und befindet sich in seinen Zwanzigern. Rein äußerlich macht sich die Erkrankung bei ihm noch nicht bemerkbar, doch nach der Lektüre seines Textes vom 26. Januar 2017 in der Rubrik GENERATION Y ist die Diagnose klar wie Kloßbrühe. Hannes ist geistig derart gealtert, daß er eigentlich schleunigst in ein Pflegeheim zu den vielen anderen wirren Greisen verfrachtet gehört, die Winter mit Donnerstag verwechseln. Doch offenkundig muß die ZEIT in der gegenwärtigen Zeitungskrise wegen knapper Kassen schon auf Schwerstkranke zurückgreifen.

In seinem Artikel, der für ein junges Publikum gedacht ist, fragt er allen Ernstes:

Martin, warum soll ich dir vertrauen?

Die Frage richtet sich an eine größenwahnsinnige, raffgierige Witzfigur von der SPD, die neuerdings Kanzler werden will und etwa so charmant und sympathisch daherkommt wie Magenkrebs. Das ist es aber nicht, wodurch sich das Methusalem-Syndrom bei Hannes so erschütternd offenbart. Vielmehr ist die Überlegung anzustellen, weshalb solch ein öder Opa-Scheiß die Twentysomethings, aus denen sich die Campus-ONLINE-Leserschaft angeblich rekrutiert, interessieren sollte. Ich in dem Alter interessierte mich hauptsächlich für die Mumu der rothaarigen Anette. Okay, nur in Gedanken, weil dieses Biest meinem Empfinden nach das begehrte Teil jedem dahergelaufenen Idioten zeigte, nur nicht mir. Das Letzte jedoch, was mich in dem Alter interessiert hätte, wäre der neue Kanzlerkandidat einer heruntergekommenen Partei, in der das Elixier der Jugend so häufig anzutreffen ist wie klares Bergquellwasser in der Wüste Sahara.

Stimmt nicht, sagt aber der durch seine Krankheit arg gezeichnete und wahrnehmungsgestörte Hannes, denn:

Du willst Kanzler werden und alle freuen sich. Selbst die sogenannten jungen Leute, weil du sogar Facebook kannst. Aber wofür stehst du?

Ja, alle freuen sich wie irre, daß Martin Schulz bald König von Deutschland wird, und deshalb wurde auch seine FB-Seite „Martin kann Kanzler“ von atemberaubend 1.650 Martin-Fans geliked, vermutlich von Teenegerinnen, die bei seinem Anblick zu kreischen anfangen und sich vor Aufregung ins Höschen strullern. Bei den einzelnen Posts sieht es zwar etwas mau aus, da ist Martin froh, wenn er auf über 50 Likes kommt, aber das gibt sich bestimmt noch bis zu den Wahlen, und der magische Gipfel von 200 Likes ist endlich erreicht.

Da Hannes ein rasant alternder Journalist ist, beeindrucken ihn solche astronomisch hohen Zahlen wenig. Er packt Martin an der Ehre und verkündet:

Deshalb habe ich da mal sieben Fragen an dich.

Und was soll man sagen, diese sind von solch jugendlichem Geist geprägt, daß man meinen könnte, sie werden nicht von einem 80-jährigen gestellt, sondern von einem 75-jährigen:

Was für eine Rente werde ich mal erwarten können?

Ich finde ja, man sollte Leuten in ihren Zwanzigern, die sich schon um ihre Rente sorgen, nach dem Ende ihres Berufslebens überhaupt keine Rente zahlen, sondern sie gleich hinrichten. Denn die Jugend wurde einem nicht geschenkt, damit man sich mit dem ekelhaften Teil des Lebens erst in vielen, vielen Jahren beschäftigt, sondern ganz, ganz viel mit den Körperflüssigkeiten des anderen Geschlechts, mit der verrückt schönsten Seite des Seins und mit dem Genuß der körperlichen Verfassung auf ihrem Höhepunkt. Meine Kumpels und ich hätten in unseren Zwanzigern jedem Typen mitten ins Gesicht gefurzt, wenn er mit Rente und Bausparvertrag und dergleichen angefangen hätte. Aber dem Hannes müssen wir das natürlich nachsehen. Schließlich machen wir uns auch nicht über einen Querschnittsgelähmten im Rollstuhl lustig, weil er nicht Joggen kann. Schon gar nicht, wenn er entgegen der Anordnung des Arztes heute seine Pillen nicht eingenommen hat und zu delirieren anfängt:

Aber Merkel macht den Job gut: Auf ihr Wort ist Verlass. In unsicheren Zeiten ist das viel wert, da denken selbst Mittzwanziger: „Keine Experimente!“ … Ich kenne keine andere Kanzlerin als Angela und ziemlich viele von uns finden sie offenbar in Ordnung, so sehr, dass sie sogar die CDU mit ihrem Wahlkampf der Einwortsätze akzeptieren, die irgendwie ein wohliges Gefühl des „Weiter So“ ausstrahlen: „Arbeit. Sicherheit. Zukunft.“

Und das ist es, was ich einen Skandal nenne. Für noch den überflüssigsten Mist verpulvert unser Gesundheitssystem Abermillionen, doch wenn es darum gilt, einem Schwerstgehandicapten wie Hannes die richtige Therapie zukommen zu lassen, ist plötzlich keine Kohle mehr da. Ich meine, es merkt doch sogar ein Schwachsinniger, daß das nicht die Worte eines Mittzwanzigers sein können, sondern eines Pflegebedürftigen im Sterbehospiz, der kurz vor der Letzten Ölung nochmal „Tagesschau“ guckt. Oder klingt das etwa normal, ich meine, prämortal: Aber Merkel macht den Job gut: Auf ihr Wort ist Verlass?

Wie schlimm es bei der vorzeitigen Vergreisung von Hannes steht, erkennt man auch daran, daß er bei der Frage 5 vom großen Führer Schulz halb winselnd, halb bettelnd erfahren möchte „Willst du Obama sein?“. Der arme Kerl hat gar nicht mitbekommen, daß sein Heiland gar nicht mehr im Amt ist, und als er noch amtlich waltete, lediglich das Wunder des Nobelpreis-Entgegennehmens vollbrachte. Dennoch spürt Hannes immer eindringlicher die Nähe zu sphärischen Götterwesen, und er wird tief religiös:

Wenn mir jemand Mut macht, ist es meistens Barack Obama auf YouTube, der etwas Schlaues, Staatsmännisches sagt.

Ein Drama! Hannes ist sich im Klaren darüber, daß das Methusalem-Syndrom ihn schon sehr bald hinwegraffen wird, deshalb spinnt er sich in seinem Opa-Kopf opahafte Dinge zusammen, die ihm Zuversicht an ein besseres Leben im Jenseits versprechen:

Ich finde, Deutschland ist ein starkes Land mit einer funktionierenden Demokratie. Wir brauchen keine Angst zu haben, dass ein Hampelmann ins höchste Amt gewählt wird, wir haben keine Rechtsradikale, die eine Chance hätte, Kanzlerin zu werden … Und weißt du was, Martin? Ich glaube, ich bin Teil einer großen Mehrheit in unserem Land. Nur wieso greift niemand dieses Gefühl auf? Wieso sitzen Wütende und Ängstliche in jeder Talkshow und dürfen ihre Gefühle ausbreiten, aber nicht die Gelassenen? Wer spricht über die Helfer, die Anpackender und Mitmacher?

Momentmal, vielleicht ist Hannes doch nicht so vergreist, wie er immer tut. Verdächtigerweise wird in dem ganzen Artikel kein einziges Mal das derzeitige Hauptproblem Deutschlands erwähnt. Gibt man bei seinem Text in das Browsersuchfenster das Wort Flüchtling ein, kommt nix. Stattdessen raunt er etwas von Helfern und Mitmachern. Welche Helfer und Mitmacher meint er bloß? Allerdings darf man bei der völlig dysfunktionalen mentalen Verfassung, in der sich Hannes wegen seines schweres Leidens befindet, auch keine großartige Logik erwarten. Denn einerseits behauptet er, daß angeblich in jeder Talkshow nur Wütende und Ängstliche hocken würden, die die rechtsradikale Sau rauslassen, anderseits ist er der festen Überzeugung, daß nie und nimmer eine „Rechtsradikale“ eine Chance hätte, Kanzlerin zu werden. Na dann ist ja alles wieder supi, könnte man meinen. Wüßte man nicht, daß hier ein Johannes Heesters der Generation Y gefangen im Körper eines Schwachkopfs der Generation Z nur abgedroschene Seifenblasen pustet, die ihm im Zehnerpack direkt vom Bundeskanzleramt fürs Wohlverhalten geliefert werden.

Oft versuchen Menschen mit einer schlimmen Behinderung die Intakten zu imitieren, indem sie gestelzt und hölzern Dinge nachplappern, von denen sie glauben, daß sie sich irgendwie erwachsen und bedeutend anhören und daß man sie dann für voll nehmen würde. Tragischerweise tut das auch Hannes:

Aber der Klimawandel ist nicht einfach nur ein wirtschaftliches Problem, sondern bestimmt den Rest unseres Lebens. Wir brauchen jemanden, der weltweit dafür kämpft, dass alle Länder der Welt gemeinsam das Klima schützen … Aber zurück zu dir. Was ist dir wichtiger: die Jobs einiger Kohlekumpel oder die Zukunft meiner Generation und die meiner Kinder? Können wir ein eindeutiges Bekenntnis von dir erwarten? Dann sag an. Sonst wähle ich Grün.

Leider hat niemand Hannes verraten, daß Menschen mit Methusalem-Syndrom unfruchtbar sind und keine Kinder bekommen können. Vielleicht besser so, denn Leuten, die so abgrundtief dumm sind, daß sie sich über einen solch komplexen Sachverhalt mit tausend Unbekannten wie das Klima nur über die Spezialeffekt-Szenen aus der X-Men-Filmreihe informieren, gehören die Kinder eh weggeholt. Naiv auch der Gedanke, daß Martin Schulz das versaute Klima alleine retten könne. Nein, das kann er eben nicht! Es sei denn er tut sich mit Harry Potter zusammen. Aber der ist ja leider bei der AfD.

Zum Schluß besinnt sich der Hundertjährige, der aus dem ZEIT-Redaktionsfenster stieg und verschwand, auf seine jugendlichen Wurzeln und bringt das Internet ins Spiel. Er klärt Martin Schulz darüber auf, daß er seine Matratze online bestellt habe und in seiner Generation mehr Leute für einen Tag auf fließend Wasser verzichten würden als auf das Netz. Boah, das klingt echt hip, und dem ollen Martin muß bei dieser Ansage vor Verblüffung das Gebiß aus dem Mund geflogen sein. Dennoch ist das Methusalem-Syndrom bei Hannes schon so weit fortgeschritten, als daß er sich gegen die totalitäre Altmänner-Denke zur Wehr setzen könnte:

Das Internet muss reguliert und beschützt werden.

Ja genau, der Martin soll das Internet regulieren und vor einem Angriff der Klingonen beschützen und abends wenn er zu Bett geht einfach mal abschalten. Wofür gibt es die ARD oder das ZDF oder „Shopping Queen“, wenn man sich tiefschürfend über die Welt informieren will? Aber der arme kranke Hannes wäre nicht Hannes, wenn er sich nicht schon ein paar Zeilen weiter widersprechen würde:

Und willst du, dass der Staat die Nachrichten an deine Kinder lesen kann, wenn du mal in Rente bist?

Ach wer will das schon, Hannes? Das heißt, an meinem Kind schicke ich grundsätzlich keine Nachrichten, sondern einen Anschiß nach dem anderen. Und ob bei der immer mehr um sich greifenden Migranten-Quote beim Staat künftig überhaupt noch jemand des Lesens mächtig sein wird, sei auch dahingestellt.

Was dich betrifft, Hannes, nehme ich dir ehrlich gesagt diese Methusalem-Syndrom-Show nicht ab. Ich glaube, du bist eher ein Simulant, der durch seine grün-linke Papageien-Platitüden nur verbergen will, daß er in Wahrheit der geborene Opportunist, der Natural-Born-Mitläufer und schlußendlich der Stereotyp des Arschkriechers im Arsche der Mächtigen ist, der sein Fähnchen nach jedem von oben anbefohlenen Wind hängt. Das wiederum klingt echt uralt.


(Im Original erschienen auf der-kleine-akif.de)




Video: Mann schlägt US-Bischof ins Gesicht

Während eines Gottesdienstes in der „Newark’s Cathedral Basilica“ im US-Bundesstaat New Jersey wurde Weihbischof Manuel A. Cruz am Samstag Nachmittag von einem groß gewachsenen Mann mit heller Robe, dunkler Hautfarbe und Bart ins Gesicht geschlagen. Der 63-jährige Bischof fiel durch den Schlag zu Boden und verlor mehrere Zähne. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Bemerkenswert ist, wenn man das Video des Geschehens betrachtet, dass dort offensichtlich mittlerweile Gottesdienste unter der Bewachung von Polizisten stattfinden müssen.