Neues von der Hatz auf „zionistische PI-Nazis“

Seit PI es gewagt hat, seine Leser auf eine Reise in ein Land mitzunehmen, das nicht nur einzigartig ist, sondern dem Blog neben Deutschland und der westlichen Welt wie kein anderes am Herzen liegt, schlagen die Wellen des linken Kampagnenjournalismus eines verblendeten Helldeutschlands hoch. Was schon vor der Reise mit Drohungen und Einschüchterungsversuchen seitens des endlich abgehalfterten grünen Bundestagsabgeordneten Volker Beck und einer befreundeten Journaille begann, setzt sich danach in einer Denunziations- und Verleumdungskampagne durch die Hetz- und Lügenpresse fort.

PI berichtete bereits über einen Räuber-und-Gendarm-Journalisten, unterwegs für ein Periodikum stehengebliebener Bravoleser, der sich in die PI-Reisegruppe eingeschlichen hatte, um danach sein kritisch-betroffen herbeifabuliertes Denunziantenwerk bei einem noch primitiveren Ableger des STERN, dem die Story selbst wohl zu dünn war, zu veröffentlichen. Aber seither geifern diverse andere Kampagnenmedien nach, was jener Qualitätsjournalist mühsam zusammengekratzt hat.

Es soll aber in der Tat noch Journalisten geben, die nicht nur nachschreiben, sondern auch nachdenken und tatsächlich selber recherchieren. Über die ideologisch befreundeten Journaille-Netzwerke kam das „zionistische Nazis-Identifizierungs“-Machwerk bei der linksradikalen israelischen Zeitung „Ha’aretz“ an. Auch das Nachrichtenportal „israelnetz.com“ stolperte über den großaufgemachten Artikel jener einfach strukturierten Quasi-Gala für jugendliche linke Gemüter. Anders aber als die früher tatsächlich einmal angesehene WELT machte sich Israelnetz die journalistische Mühe, die israelische Reiseleiterin zu den Nazivorwürfen direkt zu befragen. Das Ergebnis reflektiert in zutreffenden, vernünftigen Formulierungen, eben ohne linken Geifer aus der Feder, die eigentliche Lächerlichkeit der mühsam zusammengesuchten Unterstellungen, Nazis und Holocaustleugner würden eine Menge Geld ausgerechnet für eine zionistische (!) Bildungsreise nach Israel und in die dortige Holocaustgedenkstätte ausgeben. Damit setzt Israelnetz einfach durch journalistische Qualität seine „Kollegen“ in ein dementsprechend trauriges Licht.

Auszug aus dem israelnetz.com-Artikel:

Er [Marco Maurer] wollte im Wallraff-Stil erkunden, wie sich „rechtsradikale“ Deutsche ausgerechnet in Israel aufführen. [..] Bei den mitgelieferten Fotos sind alle Gesichter unkenntlich gemacht. Sogar der Kopf des Schäferhundes eines Soldaten bei dem Schießstand, den die Gruppe besuchte, wurde verpixelt. [..] Als verdeckter Journalist hat Maurer fleißig „markante Sprüche“ gesucht und gesammelt, aber nur eine dürre Auslese zu Papier gebracht.

Zu den schlimmsten Anschuldigungen befragte israelnetz.com Reiseleiterin „Leah“:

„In jeder Gruppe gibt es einen oder zwei Idioten.“ Die meisten Teilnehmer seien „normal“ gewesen und hätten Israel kennenlernen wollen. Politisch hätten sie „rechte Ansichten“ gehegt und sich gegen die muslimische Flüchtlingswelle nach Deutschland ausgesprochen.

Doch zugleich habe sie schon zahlreiche „linke“ Touristengruppen aus Deutschland erlebt, die mit vorgefassten Meinungen über die „Verbrechen“ der Israelis an den Palästinensern ins Land gekommen seien und offen antisemitische Sprüche geäußert hätten.

Daß PI mit dieser pro-israelischen („zionistischen“) Reise, das Lager „kritischer Israelfreunde“ herausfordern würde, war absehbar, denn das Konsortium jener „kritischen Israelfreunde“ meint, auch zu diesem Thema die Deutungshoheit gepachtet zu habe. Und ist völlig verstört, daß es ebenfalls hier die Kontrolle verliert.

PI steht zu und hinter Israel, so wie der Querschnitt seiner konservativen, liberalen, aber vor allem realistischen Leser, wobei es vereinzelt auch hier Detailansichten gibt, die PI weder vertritt noch billigt. Das Verdienst von PI und seinen Organisatoren und Reiseleitern ist aber, anders als bei der linken Kampfpresse, daß PI auch Menschen mit eventuell einmal im Detail verqueren Vorstellungen an Israel herangeführt hat.

Anders als die postfaktische Gesinnungs-, Erziehungs- und Mietjournaille (Lügenpresse), machte PI immer von vornherein klar, wofür es steht. Und wird sich auch weiterhin weder von linken Schreiberlingen noch von biegsamen Politikern oder anderen Heuchlern vorschreiben lassen, wohin die Reise geht.

Bisheriger Medienspiegel:

» NEON
» WeLT Online
» taz
» Meedia
» Neues Deutschland
» Ha’aretz
» Israelnetz