Heidelberg: Ist der Täter ein Islam-Konvertit?

Am Samstag raste ein 35-Jähriger gegen 16 Uhr in Heidelberg in eine Menschengruppe (PI berichtete). Eines der Opfer, ein 73-jähriger Mann ist bereits an den Folgen der Tat verstorben. Über das Motiv des Täters ist den Behörden angeblich bis dato nichts bekannt, was sie aber offenbar mit Sicherheit sagen können ist, dass es kein terroristischer Akt war. Ganz wichtig schien den Ermittlern der sofortige Hinweis gewesen zu sein, dass es sich um einen „Deutschen ohne Migrationshintergrund“ handle. Auf einem Foto, das den Täter mit dem Messer in der Hand zeigt, ist ein dunkelhaariger, bärtiger Mann zu sehen. Sicher, es gibt auch Deutschstämmige, die so aussehen, aber es gibt auch deutsche Moslems. Über derartige Hintergründe ist aber seitens der Behörden nichts zu erfahren.

Zeugen zufolge habe der Todeslenker an einer Ampel gehalten, als diese grün wurde sei er mit seinem Leihwagen mit Hamburger Kennzeichen in die Menschengruppe gerast. Bei den beiden überlebenden Opfern handelt es sich um einen 32-jährigen Mann aus Österreich und eine 29-jährige Frau aus Bosnien. Nach der Tat flüchtete der von der Polizei als „Student“ bezeichnete Täter mit einem Messer in der Hand.

Foto des Täters:

Die Beamten trieben den Todesraser daraufhin mit vorgehaltenen Waffen in die Enge. Als er den Aufforderungen das Messer fallen zu lassen nicht nachkam, wurde er mit einem Bauchschuss niedergestreckt. Der Durchschuss wurde operativ behandelt, der Täter ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Seither wird ermittelt. Interessant ist, dass sofort nach der Tat offenbar feststand, dass es keinen terroristischen oder extremistischen Hintergrund gebe und das obwohl man nichts über das Motiv des Täters wusste. Laut Behördenangaben sei der 35-Jährige nicht polizeilich aktenkundig. Ein Polizeisprecher ließ sich auf die Aussage ein: „Der Grund liegt in der Psyche des Täters“. In der schriftlichen Stellungnahme der Polizei von heute heißt es:

Ob der Tatverdächtige bei der Tatbegehung möglicherweise vermindert schuldfähig oder gar vollständig schuldunfähig war, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Bislang liegen diesbezüglich jedoch keine Anhaltspunkte vor.

Nähere Angaben zum Täter sind nach wie vor nicht zugänglich. Aber es wird längst nicht nur das Hauptaugenmerk auf den Mörder gelegt. Auch gegen den Beamten, der den Schuss abgab wird ermittelt, das muss sofort und parallel erfolgen, vermutlich auch um Personen wie Renate Künast zufrieden zu stellen.

Außerdem ist die Polizei damit beschäftigt zu untersuchen, ob man gegen Kommentare in den sozialen Netzwerken rechtlich vorgehen müsse. Die Polizei Mannheim hatte getwittert, dass es sich um einen Deutschen ohne Migrationshintergrund handle, was von Usern angezweifelt wurde:

Auch der „ideologische“ Hintergrund des Mannes war Thema und die logische Frage nach einem Islamhintergrund. Das wurde seitens der Polizei nur mittels Gegenfrage beantwortet. Einige User waren wohl ob der Verschweigetaktik genervt und wurden entsprechend ungehalten, was man im deutschen Repressalienstaat aber auch verbal nicht ungestraft dürfen soll mehr. Daher hieß es: „Wir werden uns einzelne Meldungen anschauen und nach ihrem strafbaren Inhalt bewerten“, so Polizeisprecher Norbert Schätzle.

Beachtlich bei dem Fall ist jedenfalls einmal mehr, dass die Behörden zwar einerseits vorgeben nichts zu wissen, anderseits aber behaupten zu wissen, dass es kein terroristisches bzw. extremistisches Motiv gebe. Der Tatablauf lässt aber dennoch den Verdacht eines islamischen Hintergrunds zu. (lsg)

Hier ein weiteres Video vom Zeitpunkt der Schussabgabe, die Worte des Täters sind nicht genau auszumachen:




Mit Nazikeule zurück zum Meinungsmonopol

Kennen Sie Youtube? Eine rhetorische Frage, klar. Youtube gehört, wie Facebook & Co., inzwischen zum Alltag der meisten Menschen weltweit. Diese Internetplattformen sind zumeist für die Nutzer kostenlos, setzen aber trotzdem gewaltige Geldsummen um. Neben einer Konsum- und Verbreitungsmöglichkeit für jede Art von Unterhaltung und seichtem Schwachsinn sind sie aber auch noch zu etwas anderem geworden: Zu einer ernsten Konkurrenz für die alten Medien.

(Von Selberdenker)

Felix Kjellberg (Foto oben) ist unter dem Namen „PewDiePie“ der wohl bekannteste und erfolgreichste Youtube-Star überhaupt. Bekannt wurde er als Macher von Let´s Plays, was bedeutet, dass man Computerspiele spielt und kommentiert, dies aufzeichnet und dann ins Netz stellt.

PewDiePie hat aktuell über 53.800.000 Abonnenten. Hier geht es nicht darum, das Phänomen PewDiePie zu beurteilen. Fakt ist: Alle seine Videos werden von vielen Millionen Menschen weltweit gesehen. Die Einzelperson PewDiePie erreicht somit mehr Menschen, als die meisten größeren Zeitungsverlage. Felix Kjellberg ist inzwischen mehrfacher Millionär. Doch PewDiePie hat nicht nur Freunde, er hat offenbar auch Feinde.

In seinen Videos spielt er nicht nur Computerspiele, sondern es gibt auch komödiantische Einlagen mit teils deftigem Humor. Politische Korrektheit ist seine Stärke nicht.

In einigen seiner Videos machte er bewußt platte Anspielungen auf die Nazizeit, parodierte Hitler und baute sogar Aufnahmen aus der Nazizeit ein. Wer einige seiner Videos gesehen hat, kann das alles sofort als trashigen schwarzen Humor erkennen. Dazu muß man kein Literaturstudium abgeschlossen und auch keine Journalistenschule besucht haben.

Dennoch haben es gleich drei Journalisten des renomierten und (eigentlich) seriösen „Wall Street Journal“ (WSJ) hinbekommen, ihn zu einem rassistischen Nazi-Antisemiten zu erklären. Nein, den Artikel können Sie nicht frei lesen, für den Artikel müssen Sie Geld bezahlen. Frei lesen können Sie nur die boshafte und unwahre Behauptung in der Überschrift.

Die blieb nicht ohne Wirkung: Disney, das sind die mit der Micky Maus, kündigte dem beliebten Youtuber alle Verträge und Youtube die Zusammenarbeit mit ihrem Bezahlformat „Red“. Die betreffenden Videos wurden gelöscht und eine Show wurde abgesagt, an deren Vorbereitung hunderte Menschen bereits gearbeitet hatten – alles wegen einer Fake-News des Qualitätsmediums WSJ. Durch einen zufälligen Zufall sorgte, kurz nach dem Einschlag der Kampagne gegen den Youtuber, ein „Fehler“ bei Youtube dafür, dass er an einem einzigen Tag schlagartig Millionen von Abonnenten verlor, die aber, wie von Geisterhand, nach Protesten und Nachfragen, plötzlich alle wieder da waren – noch mit einem deutlichem Plus sogar. Auch das thematisierte der Herr PewDiePie auf seine ganz eigene Weise.

Was hat sowas bei PI zu suchen?

Keine Ahnung, ob „PewDiePie“ islamkritisch ist. Es ist auch völlig unwichtig. Man muß ihn auch nicht mögen. An ihm hat sich einfach mal wieder sehr deutlich der totalitäre Alleinherrschaftsanspruch der alten Medien offenbart, die in der neuen Konkurrenz natürlich eine Bedrohung sehen. Es ist das immer gleiche Phänomen, das gerade an den unterschiedlichsten Stellen sichtbar wird: Sie versuchen, die Konkurrenz mit der Nazikeule zu bekämpfen, auch wo es eigentlich Unsinn ist. Es gibt viele Beispiele, wo diese Methode erkennbar wird.

Allein der Verdacht, das Gerücht des Rassismus, des Antisemitismus oder der Nähe zum Nationalsozialismus reicht aus, dem Gegner massiv zu schaden oder eine politische Zensur zu rechtferigen. Heiko Maas und seine Stasi-Kahane hängen Facebooks Zuckerberg schon seit geraumer Zeit wie lästiger roter Dreck am Bein, damit der Mann bei Facebook noch mehr Zensur zulässt. Was hier dann als „Hate-Speech“ verschwinden soll oder schon verschwindet, das liegt im Dunkel. Von der Selbstregulierung der Community oder vom mündigen kritischen Nutzer scheinen diese Leute jedenfalls nicht sehr viel zu halten.

Akif Pirincci – die gleiche Masche wie bei unserem Youtubestar: Eine massenmediale Falschmeldung hätte ihn fast zum Schweigen gebracht, hat ihm massiv geschadet. PI-Autor Michael Stürzenberger wurde einmal die „Verherrlichung von Nationalsozialist Himmler“ vorgeworfen, nachdem er ein Himmlerzitat mit Bild als Abschreckung bei einer Demo gezeigt hatte.

Lutz Bachmann witzelte mit einem Hitlerbärtchen beim Frisör, was angeblich eine Huldigung des „Führers“ darstellte. Björn Höcke – eine „antisemitische Rede“, die keine war und man möchte ihn trotzdem aus der AfD werfen.

Das sind nur einige bekannt gewordene Beispiele aus Deutschland, die das Phänomen veranschaulichen. Die kleinen Fälle, wo Rufmord und Verleumdung Erfolg hatten, werden zumeist erst gar nicht erst bekannt. In anderen Ländern gab es ähnliche Beispiele. Die Nazikeule ist in allen westlichen Ländern aktiv. Doch was steckt dahinter?

Sicher geht es um Geld. Die alten Medien verlieren an Auflage, an Einschaltquoten. Die Konkurrenz, das Internet, hat einen Anteil daran. Das ist eine wirtschaftliche Erklärung für solches Vorgehen.

Dann geht es um den ideologischen Alleinherrschaftsanspruch. Das wichtigste, meistbenutzte, wirkungsvollste und daher auch bequemste Werkzeug im Kampf gegen den politischen Gegner ist und bleibt die argumentative Nazikeule. Deshalb wird sie verteidigt, wie ein Augapfel. Niemand hat das Recht auf die Nutzung dieser Keule – nur die heutigen Linken.

Wenn Stürzenberger, wie beschrieben, ein Himmlerzitat über den Islam hochhällt, dann ist das ein schwerer Verstoß, der sofort geahndet gehört, denn die Nazikeule ist gegen den Islam nicht erlaubt. Ferner müssen sie darauf achten, dass die Nazikeule nicht an Einschüchterungswirkung verliert. Wohl gemerkt: Es geht hier nicht um die Schrecken nationalsozialischischer Herrschaft, es geht hier um die stupide Reflexwirkung von postfaktischer Nazikeulerei. Spötteleien über die Nazizeit dürfen sie daher nicht zulassen, wo wir wieder bei PewDiePie angelangt sind.

Zum Schluß ein Vorschlag: Warum entfernen wir von der Nazikeule nicht den künstlichen braunen Lack, damit die eigentlichen Farben darunter endlich wieder sichtbar werden? Wir brauchen weiterhin dringend die Geschichte als Mahnung an gemachte Fehler, an entmenschlichende Verbrechen. In Wirklichkeit ist die Nazikeule, argumentativ redlich eingesetzt, aber eine Totalitarismuskeule – und die hat viele Farben. Braun ist nur eine davon.




Deniz Yücel soll gerne lebenslang sitzen!

Denis Yücel (Foto), türkischer Schmierant der WELT mit Doppelpass und vormals taz, wurde in der Türkei festgenommen und sitzt, und jetzt barmt die deutsche Lügenpresse wochenlang (Beispiel hier). Natürlich ist Erdogan ein Diktator, keine Frage, aber meinethalben kann Yücel lebenslang absitzen. Das wäre nur gerecht, wenn man sich erinnert, dass er Thilo Sarrazin auf übelste Art und Weise den Tod gewünscht hat. Eine bodenlose Unverschämtheit und Frechheit sondersgleichen! Solche Lumpen brauchen wir hier nicht – weder als Journalisten noch als Bürger!




Angela Merkel – Staatsfeind Nr. 1!

In einer von Reuters aufgezeichneten Rede, die die Süddeutsche Zeitung gestern veröffentlichte, ließ Bundeskanzlerin einen denkwürdigen Satz fallen: „Das Volk ist jeder, der in diesem Land lebt.“ Damit hebelt sie das Grundgesetz aus. Alexander Wendt kommentiert ihre Aussage wie folgt: …Mit diesem Satz hat Angela Merkel eine rote Linie überschritten. Sie ist eine offene Feindin des Grundgesetzes. Artikel 20 GG und 116 GG, sämtliche Grundgesetzkommentare und Urteile definieren das Staatsvolk als Gesamtheit der deutschen Staatsbürger. Artikel 20 GG – die Staatsfundamentalnorm – unterliegt dem Ewigkeitsprinzip; er lässt sich noch nicht einmal mit einer Zweidrittelmehrheit des Bundestages abschaffen oder substanziell ändern. Noch nie seit 1949 hat jemand an der Spitze der Bundesregierung gestanden, der eine zentrale Norm der Verfassung aushebeln will.“ Merkel gehört in den Knast!




Lengsfeld: Berlins Rot-rot-grünes Schuldesaster

Viele Berliner Eltern sind mit der Bildungs- und Schulpolitik unzufrieden. Es mangelt an Plätzen. Die Infrastruktur verkommt. Ideologische Experimente werden auf dem Rücken der Kinder durchgeführt. Berlin steht bei vielen Bildungsrankings an letzter Stelle. Zusätzlich wurde der Schulalltag durch die Unterbringung von Asylbewerbern in vielen Turnhallen belastet. Tatsächlich war eine Schule froh, wenn ihre Turnhalle so heruntergekommen war, dass sie für „Flüchtlinge“nicht zumutbar gewesen ist. So konnte der Sportunterricht wenigstens weitergehen. (Weiterlesen bei vera-lengsfeld.de)




ARD-Interview mit Geert Wilders (deutsch)

Die ARD sendete heute im „Europamagazin“ Ausschnitte aus einem längerem Interview von Brüssel-Korrespondent Markus Preiß mit Geert Wilders, auf das wir vor zwei Tagen bereits hingewiesen haben. Wilders verdeutlicht in dem Gespräch, dass er den Islam nicht als Religion betrachtet, sondern als Ideologie. „Im Koran steht mehr Antisemitismus als es jemals in Hitlers ‚Mein Kampf‘ oder anderen furchtbaren Büchern gab“, so Wilders.




Helferin von Nachwuchs-Rapefugee verprügelt

Dortmund: Am Samstagabend beobachtete eine 34-jährige Frau, wie ein Mädchen auf dem Schulhof der Grundschule Aplerbecker Mark von drei Jungen belästigt wurde. Die Dortmunderin wollte dem circa 13-jährigen Mädchen helfen und sprach die Gruppe an. Ohne zu zögern schlug einer der Jugendlichen ihr mit voller Wucht ins Gesicht. Die Frau stürzte zu Boden und verletzte sich dabei. Doch der Täter hatte noch nicht genug: Er trat dem Opfer mehrfach in den Bauch, bevor er mit seinen Freunden abhaute. Der Täter wird als rund 14 Jahre alt und 150 cm groß beschrieben. Er hatte braune Augen, dunkle Haare und ein südländisches Aussehen.

Wie aufgrund der muslimisch-rassistischen Silvester-Pogrome bekannt wurde, werden Straftaten von „Flüchtlingen“ systematisch vertuscht: „Es gibt die strikte Anweisung der Behördenleitung, über Vergehen, die von Flüchtlingen begangen werden, nicht zu berichten. Nur direkte Anfragen von Medienvertretern zu solchen Taten sollen beantwortet werden.“ Trotz des absichtlichen Vertuschens nachfolgend wieder einige Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe durch Rapefugees, die es an die Öffentlichkeit geschafft haben. Dank des Asylanten-Tsunamis von vorwiegend jungen Männern im Alter von 18-35 Jahren gibt es in Deutschland im Jahr 2017 20 Prozent mehr Männer als Frauen. Abgeschoben werden Merkels Fiki-Fiki-Fachkräfte übrigens so gut wie nie. Inzwischen befinden sich über eine halbe Millionen abgelehnter Asylbewerber in Deutschland, und Sie werden so gut wie alle dauerhaft hierbleiben. #Merkelwinter

Mainz: Am 21.02.2017, gegen 22:32 Uhr, wurde eine Schlägerei in der Neuen Mitte gemeldet. Vor Ort trafen die Polizeibeamten eine vierköpfige Gruppe mit deutscher Staatsangehörigkeit (ein 24-jährigen Mann und drei 17-jährige Mädchen) und zwei eritreischer Zuwanderer (22 und 40 Jahre alt) an. Auf Nachfrage gaben die Mädchen an, sexuell von den beiden Zuwanderern belästigt worden zu sein, u. a. wurde eine an der Brust angefasst. Da die beiden sich nicht abweisen ließen, ging der Bekannte dazwischen und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Da sich die alkoholisierten Zuwanderer auch den Polizeibeamten gegenüber aggressiv zeigten und einen Platzverweis missachteten, wurden sie in Gewahrsam genommen.

Friedrichshafen: Wegen Körperverletzung ermittelt die Polizei gegen einen unbekannten Täter, der am Donnerstagabend, gegen 19.00 Uhr, im Bereich des Hafenbahnhofs eine junge Frau am Arm packte und in arabischer Sprache nach ihrer Telefonnummer fragte. Nachdem die Frau sich losgerissen und dem Unbekannte deutlich gemacht hatte, dass sie dies nicht wolle, entfernte sich der Mann in unbekannte Richtung. Die Frau wurde bei der Situation am Handgelenk leicht verletzt. Zu dem Unbekannten liegt der Polizei folgende Beschreibung vor: Zirka 20 Jahre alt, zwischen 165 und 170 Zentimeter groß, möglicherweise syrischer Abstammung, kurze Haare, Drei-Tage-Bart, dunkle Augen.

Gera: Vor dem Landgericht Gera hat am Donnerstag ein Verfahren wegen versuchter Vergewaltigung begonnen. Einem 33-jährigen Flüchtling wird vorgeworfen, nach dem Bierfest in Saalfeld am 4. September 2016 eine Frau überfallen zu haben. Er soll versucht haben, sie zu vergewaltigen. Als er ihr einen Finger in den Mund schob, biss das 18-jährige Opfer den Mann und nutzte die Chance zur Flucht. Vor Gericht räumte der Angeklagte die Tat ein und berief sich auf übermäßigen Alkoholkonsum. Seine Angaben waren jedoch wenig glaubwürdig: Er will 13 kleine Flaschen Bier, zudem ein Liter Fassbier und mehrere Schnaps getrunken haben.

Sigmaringen: Bei der Feststellung der Personalien durch den Vorsitzenden Richter Hannes Breucker, Vizepräsident des Landgerichts, erklärte der Angeklagte, dass das angegebene Geburtsdatum nicht stimme, er sei nicht wie angegeben 1992, sondern 1988 geboren. In italienischen Ausweispapieren, die er besaß, war das Datum korrekt angegeben. Er sei geschieden und habe keinen Beruf, gab er vor dem Schöffengericht an. Seit 30. August vergangenen Jahres ist der Mann in Haft. Er gab an, ursprünglich nach Holland gewollt zu haben, um dort eine Bekannte zu treffen. Er war dann aber in der Erstaufnahmestelle in Sigmaringen gelandet. Richter Breucker erläuterte dem Angeklagten, der einen Dolmetscher für seine Muttersprache Wolof hatte, das deutsche Rechtswesen. Er wies ihn darauf hin, dass er nichts zu den Vorwürfen sagen müsse, dass er seinen Verteidiger oder dem Dolmetscher Aussagen übertragen könne. Er erklärte dem Angeklagten, dass er jegliche Form von Verständnisproblemen sofort ansprechen solle. Der Mann war im Juli vergangenen Jahres einer Frau, mit der er vorher gesellig beisammen war, zu ihrem Haus gefolgt. Er und sein Freund wollten dann bei ihr übernachten, was sie nicht wollte. Als sie die Haustür öffnete, folgte er ihr auch in den Flur und erklärte, mit ihr schlafen zu wollen, was sie zurückwies. Da beide alkoholisiert waren, kamen sie im Flur zu Fall, die Frau lag dann unten und der Angeklagte auf ihr. Der Mann berührte sie und versuchte dann, ihr die Hosen auszuziehen, ließ aber von seinem Opfer ab, als Mitbewohner in den Flur kamen. Er ergriff dann die Flucht, die Frau erlitt etliche Verletzungen. Acht Tage später, zwischen zwei und drei Uhr nachts, drang er über die Terrassentür in die Wohnung einer anderen Frau ein. Die Frau, die den Angeklagten erkannt hatte, forderte ihn auf zu gehen, sie rufe sonst die Polizei, was sie dann auch tat. Der Angeklagte versuchte dann, sie auf das Bett zu werfen und zog ihr die Schlafhose runter und schob das Nachthemd nach oben. Da der zweite Fall weitergehend war als der erste, wurde hier Vergewaltigung angeklagt. Er ließ dann auch, ohne letztlich Erfolg zu haben, von seinem zweiten Opfer ab, das ebenfalls erhebliche Verletzungen davontrug. Als der zunächst geflohene Mann wieder zurückkehrte, wurde er von der Polizei festgenommen.

Berlin: 2014 soll Peter W. (36) eine damals 15-jährige Schülerin aus Österreich erst zum Kiffen überredet, später dann vergewaltigt haben. Vor Gericht bestritt er am Freitag die Vorwürfe. Kriminalitätsschwerpunkt RAW-Gelände an der Warschauer Straße (Friedrichshain): Weil er ein Mädchen (15) mit einem Joint gefügig gemacht und vergewaltigt haben soll, steht Musiker Peter W. (36) vor dem Berliner Landgericht. Geboren in Nairobi (Kenia). Beruf Künstler, Musiker, Tänzer. Seine Street-Art-Band spielt auch in den angesagten RAW-Szeneclubs „Badehaus“ und „Cassiopeia“. Die Anklage wirft ihm sexuelle Nötigung und Vergewaltigung vor. Am 10. Februar 2014 gegen 15 Uhr soll er die junge Touristin aus Österreich angesprochen („smoke weed everyday“) und überredet haben, zwei- bis dreimal an seinem Joint zu ziehen. Betäubt sei sie ihm in ein Haus gefolgt, wo er sie vergewaltig haben soll, heißt es. Anderthalb Jahre später wird der Musiker im September 2016 festgenommen: Sein genetischer Fingerabdruck ist in einem Fleck auf der Bluse des Mädchens, eine weitere DNA-Spur auf ihrer Jeans gefunden worden.

Unna: Volltrunken umklammerte er in einem Park ein 15jähriges Mädchen, begrapschte sie an den Brüsten. Dafür hat das Amtsgericht Menden einen 26jährigen Mann zu einer Bewährungsstrafe plus Sozialstunden. Die Richter fällten das Urteil noch nach dem bisherigen Sexualstrafrecht. Nach dem neuen – „Nein heißt Nein“– hätte die Bestrafung erheblich härter ausfallen können. Aber auch das alte Recht erlaubt für solche Fälle von „sexueller Nötigung“ einen Strafrahmen bis zu 5 Jahren Haft. Nach einem Bericht der Mendener „Westfalenpost“ hatte der 26jährige Mann – ein Asylbewerber aus Afghanistan, dessen Antrag abgelehnt wurde – die 15Jährige Mitte Juni abends in einem Park im Stadtteil Lendringsen getroffen. Er habe sich, so gab er zu, zu dem Mädchen auf die Bank gesetzt, ihr an die Brust gefasst, sie trotz Widerstandes abgeküsst, und als sich die Schülerin aus der Umklammerung des 11 Jahre älteren Mannes befreien konnte, kippte er – weil sturzbetrunken – auf den Boden. Das Mädchen rannte weg, direkt ihrem Freund in die Arme. Der Angeklagte beteuerte, keine bösen Absichten gehabt zu haben: Er habe erst zum zweiten Mal in seinem Leben Alkohol getrunken, sei Alkohol nicht gewöhnt. Das Schöffengericht verurteilte ihn zu 10 Monaten Haft auf Bewährung und 250 Sozialstunden. Der alleinstehende 26Jährige wohnt seit 15 Monaten in Deutschland. Gegen die Ablehnung seines Asylantrags will er klagen.

Duisburg: Der Mann aus Ghana hatte im Sommer in Neumühl eine 15-Jährige vergewaltigt. Im Prozess am Landgericht gestand der Asylbewerber die Tat. Der Fall hatte die öffentliche Diskussion in Duisburg über Flüchtlingspolitik und innere Sicherheit noch einmal angeheizt: Am 19. August 2016 hatte ein 24-jähriger Bewohner des – zur Landesunterkunft für Flüchtlinge umfunktionierten – ehemaligen Barbara-Krankenhauses in Neumühl eine 15-Jährige vergewaltigt. Die Antwort des Rechtsstaates gab am Mittwoch das Landgericht Duisburg, das den Mann zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilte. Am zweiten Verhandlungstag ließ der Mann aus Ghana durch seinen Verteidiger ein Geständnis vortragen. Während der Angeklagte die Tat im Vorfeld stets bestritt und behauptete, es sei einvernehmlich zum Sex gekommen, räumte er die Vorwürfe nun rückhaltlos ein. Danach war er der – von einer Freundin begleiteten – Jugendlichen zufällig in einem leer stehenden Schulgebäude an der Gartenstraße begegnet. Er belästigte die Mädchen. Während eine Jugendliche aus einem Fenster flüchtete, hielt er die 15-Jährige fest, entkleidete sie mit Gewalt und verging sich an ihr. Sein Mandant habe einen ausgeprägten Geschlechtstrieb und die Kontrolle über sich verloren, so der Anwalt. Anders als früher behauptet, seien keinerlei aufmunternde Signale von der Hauptbelastungszeugin ausgegangen. Der Angeklagte bedaure die Tat. Leugnen hätte wenig Sinn gehabt: Ein Zeuge hatte den Angeklagten von der um Hilfe rufenden 15-Jährigen heruntergezogen. Die Aussage des Mädchens war von einer psychiatrischen Sachverständigen im Vorfeld als glaubhaft eingestuft worden. Die Strafkammer wertete das Geständnis, das der Jugendlichen eine Vernehmung vor Gericht ersparte, als deutlich strafmildernd. Zudem sei der Angeklagte bislang nicht vorbestraft und sei zur Tatzeit möglicherweise durch Alkohol enthemmt gewesen, hieß es in der Urteilsbegründung. Als besonders verwerflich sah es das Gericht an, dass der Angeklagte ein junges Mädchen vergewaltigte, das sexuell noch völlig unerfahren gewesen sei.

Duisburg: „Sie sollten sich reiflich überlegen ein Geständnis ablegen, um dem Mädchen eine Aussage vor Gericht zu ersparen.“ Deutliche Worte am Donnerstag von Richter Michael Kuhn in Richtung des Angeklagten. Grund: Flüchtling Ralph Q. (24) soll im August in einer leerstehenden Schule in Duisburg ein Mädchen (15) vergewaltigt haben. Laut Anklage soll sich das Opfer mit einer Freundin und einem Bekannten auf dem Schulgelände aufgehalten haben. Die beiden Mädchen gingen ins Gebäude. Dann der Schock. Der Staatsanwalt zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Duisburg mit den Einzelheiten. „Plötzlich und unerwartet erschien der Angeklagte, bedrängte beide Mädchen. Eines konnte durch das Fenster den Raum verlassen.“ Das andere Mädchen soll dann von dem Ghanaer festgehalten worden sein. Der Staatsanwalt weiter: „Der Angeklagte forderte das Mädchen dann auf, ein bisschen Spaß zu haben, trug sie in einen Nachbarraum. Als das Mädchen das verneinte, griff er sie und verging sich an ihr.“ Das Opfer soll sich noch mit einem Faustschlag gewehrt und um Hilfe geschrien haben. Der draußen wartende Bekannte eilte daraufhin herbei und bewahrte sie wahrscheinlich vor Schlimmerem. Ralph Q., der in einer Flüchtlingsunterkunft in Nähe der Schule lebt, schwieg zu Prozessbeginn. In Vernehmungen soll er von einvernehmlichen Sex gesprochen haben. Der Prozess wird fortgesetzt.

Kellinghusen: Ein Jugendlicher soll am Mittwoch, dem 28. Dezember, eine 69-Jährige in Kellinghusen sexuell belästigt haben. Nach Polizeiangaben konnte die Frau den jungen Mann wegschieben und nach Hause flüchten. Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Die 69-Jährige ging gegen 19 Uhr in der Schützenstraße spazieren, als ihr zwei offensichtlich jugendliche Radfahrer auffielen. Als die Frau in den Feldrain abbog, folgte ihr der kleinere der beiden zunächst mit dem Fahrrad, holte sie ein und versuchte sie zu küssen. Auf dem Stichweg zum Spielplatz legte der junge Mann dann sein Fahrrad ab, umfasste die Frau um den Hals und bedrängte sie sexuell. Die Frau konnte den Jugendlichen wegschieben und nach Hause flüchten. Eine Fahndung der Polizei verlief zunächst ergebnislos. Die Frau beschreibt den Täter als zirka 12-13 Jahre alt und etwa 1,60 Meter groß. Zur Tatzeit war er dunkel bekleidet. Er führte ein Kinderrad mit Steckbeleuchtung mit. Der Junge habe kein Wort gesagt, sei aber allem Anschein nach „südländischer Herkunft“.




Alle weg

Eisiger Novemberregen prasselte an die ungeputzten Scheiben des Kanzleramts und hinterließ auf seinem Weg, der Schwerkraft folgend, Schlieren auf den schmutzigen Scheiben. Grauer, dichtverhangener Himmel weigerte sich, einen Sonnenstrahl durchzulassen und drückte aufs Gemüt. Auf den leeren Straßen sah man vereinzelt verfrorene Fußgänger, die mittels Schirm oder Kapuze versuchten, der Witterung zu trotzen und eilig voranschritten, als hätten sie ein Ziel.

(Eine deutsche Kurzgeschichte von J. Miller)

Die Kanzlerin löste ihren Blick von dem deprimierenden Treiben und wandte sich an ihren Assistenten.  „Bringen Sie mir doch bitte mal mein Pausenbrot. Sie wissen doch, dass ich immer um 10 Uhr  frühstücke. Also hopp hopp.“ Sie setzte sich auf ihrem ergonomisch geformten Bürostuhl hinter ihren Schreibtisch und sah Jürgen Hofmeister hungrig an.  „Ich warte schon eine halbe Stunde drauf! Bringen Sie mir was von diesem kleinen Dicken, der das Geschäft gegenüber hat. Der schmiert immer so schön viel Butter auf die Stullen. Wieso stehen Sie immer noch hier?“  Die Kanzlerin war wütend, sie war hungrig – es gab eine Menge zu regieren. Und regieren kann man nicht mit leerem Magen. Alte Volksweisheit. „Ähem. Das geht nicht. Tut mir leid.“ Der Assistent räusperte sich vornehm.  „Keiner mehr da.“ „Was soll das heißen: keiner mehr da?“ Die Kanzlerin klang ungehalten.  „Wollen Sie mich für dumm verkaufen oder was? Da müssen Sie früher aufstehen. Das versuchen schon andere. Ziehen Sie eine Nummer.“ Jürgen Hofmeister wand sich ungemütlich. Diese Frau hatte aber auch einen eisigen Blick. Trotzdem: die Wahrheit blieb die Wahrheit.  „Keiner mehr da, gnädige Frau. Die sind alle weg. Wir hatten doch vor Monaten schon drüber gesprochen.“ Er wandte sich wieder, als müsse er dringend zur Toilette und versuchte, dem durchdringenden Blick der Kanzlerin auszuweichen. „Aber wenn Sie wirklich Hunger haben, kann ich Ihnen einen Döner bringen. Wenn Sie das wollen. Obwohl ich weiß: den hatten Sie jetzt schon die letzten 3 Wochen.“  „Wo sind denn alle hin?“ Die Kanzlerin stand auf und sah wieder aus dem Fenster. In den letzten Minuten war die Szenerie noch trostloser geworden. Gerade fuhr ein dunkelblauer Opel durch eine Pfütze und wirbelte eine riesige Ladung Wasser auf. Doch da gab es niemanden, den er bespritzen konnte. Der Bürgersteig war leer. Die Straßen waren leer. Genaugenommen war das ganze Land leer. Naja, beinahe. Ungefähr 100 Meter vor dem Kanzleramt drängelten sich ein paar ältere Herren mit Filzhüten und in Lederhosen auf einem Haufen. Sie trugen Transparente mit merkwürdigen, zum Teil vom Regen ausgewaschenen Inschriften und Mistgabeln und fuchtelten damit in ihre Richtung. Die Kanzlerin trat ein paar Schritte zurück.  „Jeder weiß scheinbar, wo ich wohne. Mist“, murmelte sie.  

„Wieso ist es da draußen so leer? Wo sind denn nun alle hin?“ Der Assistent schickte einen verzweifelten Blick zum Himmel, achtete aber darauf, nicht erwischt zu werden. „Gnädige Frau, erinnern Sie sich an die Parlamentssitzung von vor vier Monaten, als wir darüber gesprochen haben? Sie waren doch anwesend und haben ihr neues Mobiltelefon eingerichtet. Ist da irgendwas hängengeblieben?“  „Himmel, Hofmeister, Sie wissen doch, wie viel ich um die Ohren habe, ich kann mir doch nicht alles merken. Und Sie wissen genau, dass mich der ganze Krampf eigentlich gar nicht interessiert und ich da innerlich abschalte. Diese Sitzungen sind einfach zu langweilig. Jetzt sagen Sie schon, was los ist. Wieso sind da so gut wie keine Autos draußen? Nur die paar Dödel mit den Mistforken?“ Hofmeister versuchte ein Lächeln, das misslang. Es war einfach aufgebraucht, sein Lächeln. Die Gesichtsmuskeln arbeiteten nicht mehr zuverlässig nach mehreren Jahren in diesem Job.

„Aber dass dieses Virus in Australien gewütet hat und 99,4 % der Einwohner dahingerafft hat, das wissen Sie noch, oder? Und dass etliche unserer Bürger ausgewandert sind, um da nochmal von vorn anzufangen?“ „Hm ja. Da war mal was…“ Die Kanzlerin legte den Kopf zurück und versuchte sich zu erinnern, aber es gelang ihr nicht recht. Sie hatte einfach zu viel zu tun, als sich noch um Dinge zu kümmern, die eigentlich andere Länder betrafen. Ah ja, doch. Nun fiel es ihr wieder ein.

Schlimme Geschichte, das mit dem Virus. Die Welt war in Panik gewesen. Naja, die Welt, aber SIE nicht. Sie geriet nie in Panik. Die war was für Anfänger.  „Ja, die Australier. Und? Was hat das mit uns zu tun? Und mit unseren leeren Straßen?“ Ihr Hunger wurde immer größer, und vor ihrem geistigen Auge erschien die Illusion einer riesigen Stulle, dick mit Butter bestrichen, mit Salatblättern, Salami, vielleicht einer Gurke. Gab es in Australien Gurken? Hofmeister bleckte die Zähne.  „Tja, die gingen also rüber. Die Leute. Anfangs waren es nur ungefähr 2 Millionen. Die am besten Ausgebildeten. Die Ärzte, die Ingenieure. Die Facharbeiter. Alle, die auf der ganzen Welt echt gut verdienen können. Die gingen weg.“ Er wiegte sich in den Hüften und bedauerte zum hundertsten Male, diesen Job überhaupt angenommen zu haben. Die Stellenbeschreibung war von vorne bis hinter verlogen gewesen. Wenn es noch ein Arbeitsamt gäbe, dann könnten die was erleben.  „Erinnern Sie sich, gnädige Frau? Wir sprachen davon, dass die Passämter und Einwohnermeldeämter völlig überlastet waren. Ich meine: die Leute haben ihren Krempel verkauft und verschifft, sich abgemeldet, ihren Reisepass abgegeben und sind davongeflogen. Die Flughäfen waren total überlastet. Alle Container ausgebucht. Schiffsreisen kamen wieder in Mode. Es war sogar von einer Ausreisesperre die Rede, wurde dann aber verworfen, weil das zu sehr an die unrühmliche Zeit der DDR erinnert hätte und Sie keine schlechte Presse wollten.“ „Jaja, Hofmeister. Mir fällt alles wieder ein“, antwortete die Kanzlerin ungehalten.  „Wieso erzählen Sie mir diesen alten Mist? Glauben Sie, ich hab nix Besseres zu tun, ja? Was ist denn nun mit meiner Stulle?“ Hofmeister tat, als hätte sie nichts gesagt und fuhr fort:  „Tja, da drüben lief es ganz gut, wissen Sie. Die Neueinwanderer gründeten mit Einverständnis der australischen Regierung eine riesige neue Kolonie in der unteren Hälfte des Landes und nannten sie „Neudeutschland“. Abgekürzt „NDL“. Die ganze Infrastruktur war ja da.  Komplette Städte, Krankenhäuser, Bahnlinien, Häfen. Die brauchten nur hinzugehen, unsere Leute. Die australische Regierung war auch mehr als großzügig, die nahmen alle mit Handkuss und ließen sie machen. 

Und ein wenig später gingen dann die anderen. Die nicht ganz so gut Qualifizierten. Die haben auch ihre Eltern und Großeltern mitgenommen. Und ihre Kinder natürlich. Australien hatte ja vorher über 22 Millionen Einwohner, da gab es einiges nachzuholen. Platz ist da immerhin genug. Und Sie wissen ja, dass die Deutschen so was gut können, aufbauen und so. Hat man ja nach dem Krieg gesehen. Die haben innerhalb kürzester Zeit sogar die größten Teile der Wüste begrünt, habe ich gelesen. Lesen Sie nie?“ Hofmeister grinste dreckig und bereute es sofort wieder. Immerhin war sie noch die Kanzlerin, wenn sie auch nicht genau wusste, wovon. „Hören Sie auf, so rumzutanzen, Sie Kasper!“ Die Kanzlerin schien jetzt doch leicht irritiert.  „Wollen Sie mir tatsächlich erzählen, dass die meisten Deutschen weg sind oder was? Heißt das, niemand macht mir ein Sandwich?“ Hofmeister unterdrückte gerade noch einen Seufzer.  „Naja, es gingen am Ende viel mehr als die 22 Millionen, wissen Sie. Klar sind noch welche da. Die Neudeutschen – so nennen die sich nämlich in Ex-Australien – haben sich geweigert, bestimmte Leute reinzulassen. Also, Banker, Versicherungsvertreter, Beamte, Politiker. Die sind alle noch hier. In Deutschland. Und dann halten sich noch ein paar Unentwegte hier auf, die an ihrem Besitz hängen. Landwirte zum Beispiel. Und ein paar von den ganz Alten, die gar nicht gemerkt haben, dass was anders ist, weil sie dement sind. Aber die müssen sich jetzt selbst helfen, weil auch die ganzen Pflegekräfte weg sind. In Neudeutschland. Und ein paar haben wir, die können nicht mehr laufen, also weglaufen meine ich.“

„Hm…“ Die Kanzlerin kratze sich am Kopf.  „Sagen Sie mal, Hofmeister, wie viel Einwohner hat denn Deutschland jetzt noch, wenn ich mal fragen darf. Oder darf ich das nicht als höchstes Staatsoberhaupt?“ „Naja“, Hofmeister kratzte sich auch am Kopf. Das lag aber bei ihm daran, dass sein Friseur zusammen mit seiner ganzen Familie und allen Nachbarn ausgewandert war, und er konnte sich einfach nicht an den Gedanken gewöhnen, sich einen neuen zu suchen, denn „suchen“ war das mindeste, was er tun musste. Es gab nämlich so gut wie keine Friseure mehr. Auch keine Bauarbeiter, Müllarbeiter, Zimmerleute, Schreiner, Tischler, Automechaniker, Elektriker, Schweißer, Bäcker oder Spengler. Alle weg.  „Am besten, ich schere mir ne Glatze“ dachte Hofmeister und erinnerte sich sehnsüchtig an den Friseursalon „Haarscharf“, in den er immer gesessen war, von teuren Düften umfächelt. „Haarscharf“ war geschlossen, und an der Tür hing ein Schild: „Wir sind ausgewandert und kommen nicht wieder. Suchen Sie sich jemand anderen, der sich den Hintern aufreißt für die paar Kröten, die der Staat einem lässt. Viel Spaß dabei.“ Nicht gerade kurz, aber prägnant. Und irreversibel. Jetzt seufzte Hofmeister doch und blickte seine Chefin düster an:  „Wir haben noch ungefähr – lassen Sie mich mal nachrechnen – 20 Millionen Einwohner. Das war’s dann aber auch schon. Das Bundesamt für Statistik kommt mit dem Rechnen nicht hinterher. obwohl von denen alle hiergeblieben sind…äh hierbleiben mussten. Die wollte in Australien keiner.“

„Hätten wir nicht eine Mauer bauen sollen oder einen Zaun? Wie konnte das passieren? Wie konnten Sie 60 Millionen Leute einfach abhauen lassen? Was soll das?“ Jetzt war die Kanzlerin wirklich wütend.  „Wer soll denn jetzt für die Rente arbeiten? Wer soll unsere Diäten bezahlen? Wer soll zur Hölle unsere Straßen pflastern? Haben Sie mal gesehen, wie die aussehen? Ich bin neulich beinahe in eines dieser Löcher gefallen!“ Sie war aufgestanden und fuchtelte wild mit den Armen.  „Sie haben doch noch die 2 Millionen Beamten. Die könnte man umschulen, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf. Und außerdem sind wir jetzt einsame Spitze im Bereich Finanzdienstleistungen. Naja, eher einsam als spitze.“ Hofmeister lächelte, aber seine Augen lächelten nicht mit.  „Weil, da ist ja jetzt so gut wie niemand mehr, der verwaltet werden muss oder dem man etwas verkaufen kann. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Wir haben keinen Wohnungsnotstand mehr. Genug Platz für alle! Es ist ja ziemlich leer geworden.“ „Verbinden Sie mich mal mit diesem Neudeutschland. Jetzt. Sofort.“ Die Kanzlerin setzte sich wieder hinter ihren Schreibtisch. Da fühlte sie sich sicher.  „Wen wollen Sie da sprechen?“ Hofmeister grinste neugierig.  „Im Fernsehen haben sie gezeigt, dass die Regierung aus ganz normalen Leuten besteht. Die sind doch alle unter Ihrem Niveau. Ich meine: das sind Handwerker. Maurermeister und so.“ „Mir egal. Geben Sie mir irgendeinen. Die werden doch einen Präsidenten oder so was haben, oder nicht?“ „Kommt gleich“. Hofmeister schwänzelte hinaus. Seine Hose war nicht gebügelt, wie die Kanzlerin missbilligend feststellte. Das Hemd wirkte sehr zerknittert. Klar. der geschniegelte Lackaffe hatte doch alles immer in die Reinigung gegeben. Gab es etwa auch keine Reinigung mehr? Sie schauderte.

„Hallo?“ Ihr Telefon klingelte und sie nahm den Hörer ab.  „Halloooo?“ Man hörte ein lautes Knacken. “NSA, bestimmt”, dachte sie, lächelte aber trotzdem.  “Die wissen auch nicht alles.“ „Ja, hier ist Müller. Regierung von Neudeutschland. Vorzimmer von Herrn Häberle. Was kann ich für Sie tun?“ Die Stimme klang nett, verbindlich und kompetent.  „Geben Sie mir bitte Ihr Staatsoberhaupt. Hier ist übrigens Angela Merkel. Das deutsche Staatsoberhaupt. Sie wissen doch, wer ich bin, oder?“ Die Kanzlerin klang entschlossen und würdevoll. Sie würde jetzt bald erfahren, was hier los war.

„Aaaaah, Madame, bitte warten Sie einen Moment!“ Es knackte wieder, dann ertönte eine gutturale Männerstimme.  „Häberle, grüß Gott?“ „Ähem, hier ist Angela Merkel.“ Sie schluckte. Die Männerstimme am anderen Ende der Welt klang freundlich und gut gelaunt. Kein Wunder, die hatten ja immer Sonne in Aust…äh Neudeutschland. Und sie musste sich hier in der kalten, verregneten BRD die Nächte um die Ohren schlagen. Schlagen…Schlaglöcher. Da war es wieder. „Aaaaah, Frau Merkel, Grüß Sie, wie geht es denn so, das ist ja eine Ehre. Alles klar bei Ihnen? Man hört ja so einiges.“ Herr Häberle klang amüsiert. Für das oberste Haupt eines neugegründeten Staates wirkte er merkwürdig gut gelaunt. Die Kanzlerin holte tief Luft und legte los. 

„Sagen Sie mal, Herr Häberle, ich möchte gern wissen, was Sie da so machen? Haben Sie kein schlechtes Gewissen? Wissen Sie nicht, dass mein Land dabei ist, vor die Hunde zu gehen? Haben Sie schon mal die Schlaglöcher gesehen, die wir hier haben, weil Sie alle Bauarbeiter mitgenommen haben?“ Sie kriegte die Schlaglöcher einfach nicht mehr aus dem Kopf. „Also, liebe Frau Merkel. Ich darf sie doch so nennen, oder? Erstens…“ die Stimme wurde ernster. „Wir haben niemanden weggeholt. Die sind alle freiwillig gekommen. Die haben hier alle Arbeit, einen Maximalsteuersatz von 25 % auf alles, eine auskömmliche Rente und ein funktionierendes Gesundheitswesen. Da brauchten wir keine Werbung zu machen. Übrigens gibt es bei uns keine unbezahlten Praktika und kein Arbeitslosengeld, weil wir keine Arbeitslosen haben und außerdem so wenig wie möglich Bürokratie wollen. Wissen Sie eigentlich, dass 75 % der weltweit existierenden Steuerliteratur nur für Ihr schönes Deutschland gilt? Sehen Sie, das können wir hier nicht brauchen. Auch alle über 50 haben hier Arbeit, bei uns in Neudeutschland ist niemand zu alt, um für die Gemeinschaft von Nutzen zu sein.“ Herr Häberle klang leicht verärgert. „Ja aber…“ Der Kanzlerin wurde schummerig. Erst jetzt begann sie das ganze Ausmaß zu begreifen.  „Wir haben…wir haben hier…“ Herr Häberle wurde allmählich ungehalten.  „Sie hatten, gnädige Frau. Hatten. Erste Vergangenheit. Sie hatten ein super Volk. Brave, anständige Leute, die jeden Tag zur Arbeit gegangen sind, über 40 % ihrer Einkünfte abgeliefert haben, um zuzusehen, wie alle Politiker mit Limousinen rumfahren und hinterher obszöne Pensionen kassieren. Sie hatten wirklich fleißige Menschen. Aber das ist vorbei. Die haben jetzt wir. Alle. Gewöhnen Sie sich dran. Bei uns ist nämlich jeder willkommen, der arbeiten will. Und glauben Sie mir, Arbeit haben wir genug. Ist zwar ein bisschen anders, und die Hitze…“ Herr Häberle seufzte.  „Wir hätten noch ein paar Landwirte gebrauchen können, aber die wollten von ihrem Grund und Boden ja nicht weg. Nehmen Sie halt die. Aber ich habe gehört, die steigen Ihnen auch schon aufs Dach. Im wahrsten Sinne des Wortes.“ „Woher wissen Sie das?“ Die Kanzlerin wurde hellhörig.  „Spionieren Sie mich eigentlich aus?“ „Brauchen wir nicht. Das pfeifen doch die Spatzen von den Dächern. Jetzt legen Sie mal los mit Ihren Beamten, Investmentbankern und Versicherungsfritzen. Übrigens exportieren wir wunderbare Bananen, falls Sie mal Bedarf haben. Bei Ihnen wächst ja nix außer dem Übermut. Und der tut selten gut.“ Er kicherte. 

„Ich bleibe dabei.“ Die Kanzlerin war wütend.  „Wie konnten Sie meinem Land die ganzen Leute wegnehmen, schämen Sie sich denn gar nicht?“ Es war eine Weile ruhig. Dann antwortete Herr Häberle ruhig und bedächtig.  „Liebe Frau Merkel, ich sag’s Ihnen nochmal: Wir haben niemandem irgend etwas weggenommen. Die Leute hatten einfach die Nase voll von dem, was Sie ihnen weggenommen haben.  Übrigens boomt unser Binnenmarkt auch. Brauchen Sie vielleicht was? Weil außer heißer Luft ja bei Ihnen jetzt  gar nichts mehr produziert wird? Ich schick Ihnen ein paar Baumkuchen. Wir haben da in der Nähe von Adelaide einen guten deutschen Großbäcker. Ich lass es gleich aufschreiben.“ Häberle klang jetzt wieder fröhlich und aufgeräumt.

„Ich brauche keinen Kuchen“ entgegnete die Kanzlerin eisig.  „Ich brauche ein Volk. Das ist mir zu wenig, was übrig geblieben ist.“ „Na dann. Viel Glück.“ Auch Häberle klang jetzt vergrätzt. „Wie meinen Sie das?“ Die Kanzlerin klang ungehalten. Häberle wurde laut.  „Wir haben Ihnen doch ihre meistgehätschelte Spezies dagelassen: Beamte, Versicherungsvertreter und Politiker. Jetzt packen Sie mal an, und in einem Jahr sprechen wir uns wieder und schauen, was Sie aus „Ihrem“ Land gemacht haben und wir aus unserem.“ Die Kanzlerin konnte richtig sehen, wie der Häberle grinste. „Was soll ich denn mit den Hanseln anfangen? Sie wissen genauso gut wie ich, dass man für ein gut geführtes Land auch Leute braucht, die …“  „Arbeiten?“ schallte es ihr aus dem Hörer entgegen.  „Ja. Die sind jetzt alle bei uns.“  „Nehmen Sie eigentlich noch Leute auf?“ Die Kanzlerin hasste sich selbst für diese Frage, aber sie musste es einfach wissen. „Nö, wir sind sozusagen voll. Den Rest können Sie behalten. Schönes Leben noch.“ Ein Klacken ertönte. Häberle hatte aufgelegt.

Die Kanzlerin starrte eine Weile lang den dunklen Telefonhörer an. Er sah dreckig aus. Kein Wunder: die Reinigungskraft wischte jetzt vermutlich woanders. Sehr weit weg. Hm. „Hofmeister!“ Voller Wut brüllte sie in ihre Sprechanlage.  „Ich habe immer noch Hunger. Bringen Sie mir irgendwas. Egal was. Und ich weiß, dass der Kantinenkoch nicht mehr da ist. Also laufen Sie los und organisieren Sie was!“ Keine Antwort. Mühsam erhob sie sich aus ihrem bequemen Stuhl und schritt in ihr Vorzimmer. Der Stuhl war leer. Der Schreibtisch war leer. Nur ein Zettel lag darauf: „Wissen Sie, eigentlich bin ich gelernter Elektriker. Und für einen ist schon noch Platz in Neudeutschland. Tschüssi!“ GH – das sollte wohl „Gerhard Hofmeister“ heißen. „Idiot. Opportunist. Dann mach ich mir eben ne Stulle“, stapfte die Kanzlerin nach draußen in die kleine Küche und öffnete den Kühlschrank. Er war leer.




Nicolaus Fest zur islamischen Unterwanderung

Was war diese Woche los? Die deutsch-türkischen Beziehungen hatten einen Lauf. Der türkische Ministerpräsident Yildirim sprach in Oberhausen. Yildirim ist die rechte Hand Erdogans, der aus der Türkei gerade einen faschistischen Führerstaat macht und die Todesstrafe einführen will. 10.000 Deutsch-Türken, also Leute, die auch hier wählen dürfen, jubelten ihm zu. Tolle Leute hat man zu deutschen Staatsbürgern gemacht – zwar keine Demokraten, aber immerhin lieben sie ihre Heimat. Nur eben nicht Deutschland. (Weiter im Video von Nicolaus Fest)




Martin Schulz – Der bessere Bundeskanzler?

Im Januar verwiesen wir auf ein Video von Thorsten Schulte, einem bekannten Kapital- und Konjunkturexperten, zum Thema “Merkels Rechtsbruch”, das seit dem 11.1.2017 von über 1,2 Millionen Menschen angeschaut wurde. Jetzt hat Schulte, der im November 2015 nach 26 Jahren aus der CDU austrat, ein faktenreiches Video über den SPD-Kanzlerkanidaten Martin Schulz erstellt. Alle Quellen zum Video gibt es auf Silberjunge.de; es kann hier auf Facebook geteilt werden.




Auch in New Orleans rast Auto in Menschenmenge – Mindestens 28 Verletzte

Nachdem am Samstag ein Autofahrer in Heidelberg mehrere Fußgänger angefahren hat, von denen später ein 73-Jähriger seinen Verletzungen erlag, gab es gestern gegen 19 Uhr Ortszeit im US-Bundesstaat New Orleans einen ähnlichen Zwischenfall. Bei einer Karnevalsparade ist ein Auto in eine Menschenmenge gerast. Dabei seien mindestens 28 Menschen verletzt worden. Der Fahrer des Geländewagens mit offener Ladefläche, nach Augenzeugenberichten ein junger Mann, wurde den Berichten zufolge festgenommen. Er sei wahrscheinlich „stark alkoholisiert“ gewesen und habe zwei Autos gerammt, bevor er in die Menge gefahren sei. Über die Herkunft des Fahrer liegen noch keine näheren Angaben vor. Ein terroristischer Hintergrund sei nach Polizeiangaben aber nicht gänzlich auszuschließen.