Jürgen the German

Angesichts der hysterischen Reaktionen auf die berechtigte und notwendige Rede von Björn Höcke zur deutschen Erinnerungskultur – diese besteht eigentlich hauptsächlich aus der gezielten geistigen und intellektuellen Erpressung des durchschnittlichen Bürgers in diesem Land durch Linke und Linksextremisten in Politik, Medien und Institutionen –, hilft ein ideologiefreier Blick (zurück) nach England, wo man schon vor 20 Jahren die deutschen Befindlichkeiten und Komplexe aufs Korn nahm.

(Von Klabautermann)

Mit „Jürgen the German“ schuf der beliebte und inzwischen legendäre Komiker Harry Enfield eine Figur, die aus britischer Sicht den typischen Deutschen repräsentieren sollte, über den man einfach nur lachen konnte, der aber verdammt nah an der Realität zu sein schien und angesichts der Diskussionen in diesem Land immer noch zu sein scheint. „Jürgen the German“ ist die peinliche Witzfigur, über die jeder (Brite) mit einem Schuss Mitleid lacht, die aber auch peinlich berührt, weil es die dort dargestellten Deutschen en masse in der Realität gibt: Verklemmt, spießig und humorlos!

Erklärung: Einerseits schämt und entschuldigt sich „Jürgen the German“ permanent dafür, dass Deutschland gegen Großbritannien einen Krieg führte, andererseits outet er sich als notorischer Besserwisser; und permanent brechen bei ihm aggressive Phasen und Gefühlsregungen aus, in denen er das in England transportierte Bild des deutschen „Nazis“ perfekt widerspiegelt. Enfield zeigte schon damals das aktuelle Verhalten der deutschen „Eliten“ sehr zutreffend und offen auf: Man spielt nach außen den moralischen und toleranten Gutmenschen, wenn es jedoch um andere Meinungen geht, werden „Flüchtlingsfeinde“, „Europahasser“ und „Griechenlandgegner“ von den linken bzw. grünen Sprach- und Gesinnungspolizisten mit aller (deutschen) Härte und Wut zurechtgestutzt, wie auch immer das dann in der Praxis aussieht. Typisch deutsch eben!

Weitere Videos mit „Jürgen the German“: