Österreich: Randale durch „Schutzsuchende“

Guntramsdorf (Niederösterreich): Polizei-Großeinsatz am Sonntagabend in Guntramsdorf: Einige junge Halbstarke zogen durch die Anningerstraße, traten auf Autos hin, rissen Spiegel ab. Eine Zeugin rief per Handy die Polizei, wurde dafür gleich attackiert. Die Afghanen gingen auch auf die einschreitenden Polizisten los – Anzeigen. Laut und aggressiv zogen mehrere Jugendliche am Sonntagabend durch Guntramsdorf. Eine Frau zückte ein Mobiltelefon, rief die Exekutive, wurde dafür gleich von den Flüchtlingen umgerempelt. Binnen Minuten waren mehrere Streifen- und Rettungswagen vor Ort.

Die Asylwerber zeigten sich gegenüber den Beamten äußerst unkooperativ, konnten aber mit Mühe gebändigt werden. Die Frau wurde von Sanitätern versorgt. „Drei Afghanen wurden angezeigt“, bestätigt ein Sprecher von der Landespolizeidirektion Niederösterreich gegenüber „Heute“. Ein Augenzeuge machte Fotos, berichtet: „Einer der Burschen war sehr gewaltbereit. Drei Beamte mussten ihn beruhigen.“Für den Guntramsdorfer Nationalrat Christian Höbart (FP) ist jetzt Schluss mit lustig: „Ich fordere alle politischen Kräfte Guntramsdorfs auf, gemeinsam dafür zu sorgen, dass alle Asylanten aus Guntramsdorf weg sollen. Guntramsdorf wird leider immer unsicherer.“ (Artikel übernommen von Heute.at)

Nachfolgend wieder eine kleine Auswahl von grundlosen gewalttätigen „Bereicherungen“ der letzten Tage, die bei einer umgekehrten Täter / Opfer-Konstellation Lichterketten-Alarm und Rassismus-Gedöns von Garmisch bis Flensburg ausgelöst hätten.

Bautzen: Am Freitagnachmittag soll es in Bautzen vor dem Röhrscheidtbad zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 23-jährigen Bautzener und vier unbekannten männlichen Jugendlichen gekommen sein. Nach Angaben des Geschädigten sollen die Täter, welche vermutlich Migrationshintergrund haben, auf ihn eingeschlagen und ihn zu Boden gestoßen haben. Im weiteren Verlaufe der Auseinandersetzung wurde er nach seinen Angaben mit einem Messer am Oberschenkel leicht verletzt. Der Geschädigte, der die Polizei vom Sachverhalt nicht informierte, begab sich anschließend zum Kaufland. Nach mehreren Stunden informierte er seine Mutter über den Vorfall und die Verletzungen. Diese leitete die medizinische Versorgung ein und verständigte um 20:09 Uhr die Polizei.

Salzburg: Gegen drei Uhr am 5. Februar 2017 versetzte ein 31-jähriger Türke einem 27-jährigen Deutschen einen Kopfstoß. Die Ursache für die Körperverletzung durch den im Pongau lebenden Türken ist bislang unbekannt. Der Deutsche aus Anger verletzte sich unbestimmten Grades im Gesicht. Die Rettung brachte den Verletzten in das Unfallkrankenhaus Salzburg. Die Ermittlungen laufen, der Türke wird angezeigt.

Nandlstadt: Eine unschöne Begegnung in den frühen Morgenstunden hatte ein Nandlstädter am Donnerstag: Gegen 5.20 Uhr klopfte ein bislang unbekannter Mann an der Terrassentür seiner Wohnung im Mehrfamilienhaus an der Hollerstraße. „Als der 32-jährige alkoholisierte Wohnungsinhaber die Tür öffnete, schlug der Mann ihm mit der rechten Faust ins Gesicht“, teilte die Polizei Moosburg mit. Im Hintergrund nahm der Geschädigte zwei weitere männliche Personen wahr, die sich aber nicht aktiv an der Tat beteiligten. Dem 32-Jährigen gelang es, die drei Männer in die Flucht zu schlagen. Die Täter beschreibt das Opfer wie folgt: männlich, zirka 185 bis 190 Zentimeter groß, schlank, schwarze Haare (Bob-Frisur), schwarz gekleidet, südländische Erscheinung. Die beiden anderen Personen wurden laut Polizei lediglich als „südländisch“ beschrieben.

Darmstadt: Bei einem Streit in einem Bus wurde am Sonnabend (29.01.2017) ein 17-jähriger Mann verletzt. Nach ersten Ermittlungen fuhren der 17-Jährige und sein Begleiter mit der Linie K55 von Roßdorf nach Darmstadt. Die beiden Jugendlichen saßen in der vorletzten Reihe. In der letzten Reihe befanden zwei weitere junge Männer. In Höhe der Haltestelle „Oberfeld“ soll es gegen 20.10 Uhr zwischen den vier Männern zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein, in deren weiteren Verlauf die Männer in der letzten Reihe auf die davor Sitzenden einschlugen. Hierbei soll auch ein Schraubendreher im Spiel gewesen sein. Der 17-Jährige wurde bei der Auseinandersetzung nicht unerheblich verletzt. Den Tätern gelang die Flucht. Sie werden als arabisch aussehend und circa 20 Jahre alt mit etwas längeren schwarzen Haaren beschrieben.

Eberbach/Rhein-Neckar-Kreis: Auf ihrem Nachhauseweg wurden zwei Eberbacher Jugendliche am Sonntagabend gegen 19 Uhr von einem Trio verfolgt, mehrfach beleidigt und schließlich auf den Kopf bzw. in das Gesicht geschlagen. Nur durch Gegenwehr und anschließender Flucht konnte möglicherweise Schlimmeres verhindert werden. Die 18- und 20-Jährigen begaben sich zunächst nach Hause, meldeten dann jedoch den Vorfall bei der Polizei und beschrieben die drei unbekannten Männer wie folgt: 1. Person: 16 – 23 Jahre alt, 175 – 185 cm groß, dünne Statur, Sternen-Tattoo an der linken Halsseite, schwarze Kapuzenjacke, schwarze Jogginghose, dunkle Schuhe. 2. Gleiches Alter, 180 – 190 cm groß, kräftige Statur, schwarze Kapuzenjacke, schwarze Jogginghose, dunkle Schuhe, rot-weiß-gestreifter Schal. 3. Gleiches Alter, 170 – 185 cm groß. Weiteres nicht bekannt. Alle drei Männer sprachen gebrochen Deutsch.

Linz I: Um 1.25 Uhr in der Früh waren der 17-Jährige aus Kössen (Tirol) und sein Kumpel (19) aus Kitzbühel (Tirol) in der Linzer Badgasse in Richtung Hofgasse unterwegs, als eine Glasflasche an ihren Köpfen vorbeiflog und unmittelbar vor ihnen aufschlug und zerbrach. Sofort war den beiden klar, dass es sich beim Flaschen-Werfer um jemanden aus einer nahestehenden Gruppe handeln musste. Die Burschen gingen auf die rund sechs Nachtschwärmer zu, wollten sie zur Rede stellen. Doch: Statt Antworten gab es Schläge. Zwei Gruppen-Mitglieder gingen auf den 19-Jährigen los, verpassten ihm Faustschläge gegen den Kopf und schlugen zu Boden. Dabei verletzte sich der Tiroler an der rechten Handinnenfläche. Zudem klagte er später über ein Surren im linken Ohr. Während die zwei Freunde die Polizei riefen, flüchtete die Gruppe. Laut den zwei Tirolern solle s sich bei den Schlägern um ausländische Burschen gehandelt haben.

Linz II: Nach der brutalen Attacke auf einen 26-Jährigen kam es erneut zu einer Attacke in einer Linzer Straßenbahn. Zwei Brüder, ein 12- und ein 13-jähriger wurden bei der Straßenbahnhaltestelle Dauphinestraße/Rädlerweg von fünf Afghanen überfallen und verprügelt. Die beiden Buben wurden ins Spital eingeliefert und versorgt.

Neusiedl am See: Ein 19-Jähriger hat am Mittwochabend in Neusiedl am See im stark alkoholisierten Zustand Polizisten beschimpft und um sich geschlagen, das berichtet die Landespolizeidirektion Burgenland am Donnerstag. Nachdem er von den Beamten in die Polizeiinspektion gebracht wurde, soll er in der Zelle randaliert und sich dabei selbst verletzt haben. Er wurde angezeigt. Die Polizei war am Mittwoch gegen 21.10 Uhr von einem Passanten auf den 19-Jährigen aufmerksam gemacht worden, da dieser am Gehsteig liegend um sich geschlagen und lautstark geschrien habe. Als die Beamten eintrafen, soll der Mann diese sowie die Republik Österreich beschimpft haben. Weiters urinierte der Betrunkene laut Polizeiangaben auf öffentlichem Grund. Als er weiter um sich schlug und gegen die Beamten trat, sei er fixiert und in die Polizeiinspektion gebracht worden. Während der Fahrt soll er versucht haben die Uniformierten zu bespucken. Im Arrestantenraum der Polizeistation riss der 19-Jährige eine Bodenleiste aus der Verankerung, beschädigte den Spülkasten der Toilette, schlug mit dem Kopf gegen die Gitterstäbe und verletzte sich dabei selbst, hieß es von der Landespolizeidirektion. Nach mehreren Stunden habe sich der aus Afghanistan stammende Mann beruhigt. Er sei nach Aufhebung der Festnahme von einer Sozialarbeiterin in die Asylunterkunft nach Eisenstadt zurückgebracht worden, hieß es von der Polizei.

Oberursel: Am Donnerstagmorgen wurde in Oberursel-Bommersheim ein Busfahrer von einer unbekannten männlichen Person angegriffen und schwer verletzt. Der Täter befand sich zunächst als Fahrgast in der Buslinie „X 27“. Gegen 06:50 Uhr begab sich der Mann zur vorderen Tür des Busses. Als er hier von dem Busfahrer angesprochen und nach dem Fahrschein gefragt wurde, schlug der Täter dem Geschädigten mehrmals mit der Faust ins Gesicht. An der Haltestelle „Adenauerallee“ flüchtete der Schläger schließlich aus dem Bus in Richtung Adenauerpark. Der Busfahrer wurde durch die Schläge schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert werden. Der Täter war ca. 18 bis 25 Jahre alt, ca. 175 – 180 cm groß und kräftig. Er hatte einen Vollbart. Bekleidet war der Mann mit einer schwarzen Mütze, einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Umhängetasche. Er soll nach Angaben von Zeugen “ südländischer Herkunft“ gewesen sein.