Trump: Keine Mittel für Meinungsdiktatoren

Milo Yiannopoulos ist Blogger und Redakteur bei Breitbart. Er ist schnell im Reden und noch schneller im Denken. Beides allerdings absolut politisch inkorrekt und rechts und somit auch in den USA mittlerweile etwas, das es seitens der linken Meinungsfaschisten zu bekämpfen gilt. Erschwerend für Milo kommt hinzu, dass er bekennender Trumpfan ist und nach eigener Aussage die „Diktatur der Gutmenschen“ beenden wolle. Da hilft es ihm auch nichts, dass er schwul ist, denn auch Schwule dürfen nicht rechts sein. Die konservative Studentengruppe Berkeley College Republicans hatte den Breitbart-Redakteur zu einem Vortrag an die Universität Berkeley im US-Bundesstaat Kalifornien eingeladen. Prompt kam es zu Protesten linker Studenten, unterstützt durch mehr als 100 Dozenten, die in einem regelrechten Gewaltexzess (Video) endeten.

Die linken Dozenten der Uni hatten davor schon ein Papier unterzeichnet, das sich gegen den Auftritt Yiannopoulos aussprach, in dem sie ihm u.a. Rassismus und Frauenfeindlichkeit vorwarfen.

Die Universität wurde schriftlich aufgefordert, den Auftritt zu verbieten, was das Rektorat aber erst einmal ablehnte und sich auf die Meinungsfreiheit berief. Daraufhin kam es wie es immer kommt, wenn linke Schreikinder nicht erhalten was sie fordern: Scheiben wurden eingeschlagen, Holzpaletten angezündet, es kam zu Straßenblockaden und Angriffen auf Personen, die zur Veranstaltung gekommen waren, die Polizei wurde mit Steinen und Latten attackiert, Molotow-Cocktails flogen in Richtung Polizei und der Milo-Anhänger, sogar Mordaufrufe sollen aus der Menge heraus skandiert worden sein. Die Veranstaltung musste abgesagt werden.

Die Polizei riegelte den Campus ab und musste Yiannopoulos in Sicherheit bringen und bewies damit gleichzeitig seine These, die Linken seien „absolut verängstigt vor freier Rede und würden wortwörtlich alles tun, um diese zu verhindern“. Im Grunde war es aber eine willkommene Gelegenheit der Linken generell gegen Trump aufzutreten.

Anders als bei uns, wo die linken Krawalljunkies staatlich gefördert werden, hatte Donald Trump eine andere Antwort auf die Ausschreitungen. Er twitterte:

Wenn U.C. Berkeley freie Meinungsäußerung nicht erlaubt und Gewalt gegen unschuldige Menschen mit anderen Ansichten verübt – KEINE BUNDESMITTEL?

Von solchen Reaktionen seitens der Politik auf linke Gewalt können wir hier nur träumen. (lsg)

Hier ein kurzer Videomitschnitt eines Auftrittes von Milo Yiannopoulos:

Milos Stellungnahme zu den Geschehnissen: