Gaga-Grebe

Am Montag haben wir auf einen Auftritt des Kölner Kabarettisten Rainald Grebe in der 3sat-Comedy-Sendung „Pufpaffs Happy Hour“ hingewiesen, bei dem er sich wünschte, Frauke Petry würde bei der Geburt ihres Kindes von „linkradikalen Hebammen“ betreut. Das Netz und die PI-Leser quittierten diese Aussage hier und auf der Facebookseite Grebes mit entsprechenden Kommentaren. Einige schrieben an die 3sat-Redaktion. Diese hat einem unserer Leser geantwortet und auch ein schwammiges Statement des „Künstlers“ mitgeliefert:

Sehr geehrte Zuschauerin, sehr geehrter Zuschauer,

herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung. Richtig ist, dass der Kabarettist Rainald Grebe diesen Satz im Rahmen einer satirisch-dadaistischen Nummer gesagt hat. Was uns jedoch sehr verwundert hat, ist die Tatsache, dass dieser Satz außerhalb des Kontexts von einigen Zuschauern als Aufruf zur Gewalt missverstanden wurde. Wir können versichern, dass dies keineswegs gemeint war, wie auch der Künstler noch einmal betont:

„Liebes Netz, der Satz, ich wünsche, daß Frauke Petry von linksradikalen Hebammen entbunden wird, ist kein Aufruf zur Gewalt, sondern Teil einer dadaistischen Etüde. Mehr nicht.

Frieden und Freundschaft allen dadadraussen! Rainald Grebe“

Wie viele Satiriker, formuliert Rainald Grebe häufig abstrakt, schafft schräge Sprachbilder, die sicher oft Spielraum für Interpretation lassen. Gewalt war definitiv keine beabsichtigte Interpretationsmöglichkeit.

Man könnte den Satz vielleicht philosophisch interpretieren als satirische Idee einer „Herstellung des kosmischen Gleichgewichts zwischen rechts und links“ durch den Geburtshilfeakt „von links“.

Allgemein möchte der Künstler keine „Gebrauchsanweisung“ für sein Schaffen liefern, bittet aber um Interpretation der gesamten Nummer im dadaistischen Kontext. Eines ist ihm ebenso wie der Redaktion sehr wichtig:

Ein Aufruf zur Gewalt war absolut nicht gemeint, ist auch grundsätzlich niemals Teil seines Schaffens. Seien Sie versichert, dass wir als Redaktion solche Botschaften auch grundsätzlich niemals dulden würden.

Herzliche Grüße

Ihre 3sat-Redaktion Kabarett & Comedy
kabarettundcomedy@zdf.de

Man kann sich kaum entscheiden, ob nun das Geschwurbel der Clowns-Redaktion oder die grenzdebile Ausrede Gaga-Grebes schlimmer ist. Es wird uns also erklärt, dass hier Blödsinn strukturiert aus dem Kontext noch größeren Blödsinns gerissen wurde. Nebenbei bemerkt, die Intention der Satire ist es, so nahe wie möglich an der Realität zu sein, sie ist damit alles andere als abstrakt. Satire soll in ihrem Sinn so wenig Interpretationsmöglichkeit wie denkbar lassen, sondern konkret und verächtlich sein. Letzteres war die Aussage Gaga-Grebes mit Sicherheit, Satire war es dennoch nicht. Und danke, aber eine Gebrauchsanweisung für Dinge, die niemand braucht, ist ohnehin nicht nötig.

Zur Herstellung des „kosmischen Gleichgewichtes“ und selbstverständlich nur als „dadaistisches schräges Sprachbild“ zu verstehen, wünschen wir uns, man möge Gaga-Grebe, um ihn davor zu bewahren, künftig aus der Rolle zu fallen, in einer am Rücken gebundenen Jacke in ein weich gepolstertes Zimmerchen sperren, wo er ganz gaga seinen Dadaismus ausleben kann, ohne andere damit zu belästigen.

Hier nochmal das Video des Gewaltaufrufs (bei 5:42 min):

» Rainald Grebe auf Facebook
» Gästebuch von Rainald Grebe
» E-Mail: kabarettundcomedy@zdf.de




Ockenfels: „Politiker lesen den Koran nicht“

Am Samstag hielt Dominikaner-Pater Prof. Wolfgang Ockenfels im Rahmen des Extremismuskongress der AfD in Berlin einen Vortrag unter dem Titel »Gewalt und Religion«. Man müsse den Koran gelesen haben, um über den Islam diskutieren zu können. Ockenfels zeigte sich sicher, dass die meisten Politiker den Koran nicht gelesen hätten. Diesen zu lesen sei allerdings auch eine grauenhafte Zumutung. (Quelle: Metropolico)




Im Januar 2017 Energiewende auf Kippe

Die bis Ende 2016 durch die extreme Subventionierung errichteten Windkraftanlagen haben eine theoretische Maximalleistung von 44.600 MW und die Photovoltaik-Anlagen erreichten 39.300 MW. Wie man weiß, bringt diese geradezu ungeheuerlich große Stromerzeugungs-Kapazität im häufigen Ernstfall der Dunkelflaute real absolut nichts. Dieses riesige System der sogenannten erneuerbaren Energien ist daher nichts anderes als ein die Landschaft verschandelndes paralleles bzw. zweites Stromerzeugungssystem, das wetterbedingt immer wieder einmal total ausfällt, weshalb die konventionellen Kraftwerke immer bereit sein müssen, allein die gesamte Stromversorgung des Landes sicherzustellen.

Wenn es ebenfalls wetterbedingt und daher zufällig eine riesenhafte Leistung produziert, bringt es die Stabilität des Stromnetzes in Gefahr. Dieser energiepolitische Irrsinn kostet jährlich ca. 24 Mrd. Euro – und er wird gegen alle Vernunft fortgesetzt. Der 24. Januar 2017 war nun wieder einmal ein Tag, an dem der Ernstfall – der völlige Zusammenbruch der deutschen Stromversorgung – gefährlich nahe kam… (Fortsetzung bei EIKE!)




Moslem hat Angst vor „deutschen Kötern“

Im Grunde sollte man ja die linke Propagandajournaille gar nicht mehr ernst nehmen. Aber wenn sie derart platt daherkommt und den gesunden Menschenverstand beleidigt, kommen wir nicht umhin. Die Huffingtonpost bietet in ihrem Blog dem pakistanischen Arzt mit deutschem Pass Mohammed Sarfraz Baloch (kleines Foto) immer wieder einmal eine Plattform, um den „Ungläubigen, die schon länger hier leben“ zu sagen, dass sie islamophob und rassistisch seien. In seinem aktuellen Kommentar lässt er uns an seinen Ängsten teilhaben. Als ihm kürzlich ein Hund über den Weg lief erschrak er ganz fürchterlich. Sofort assoziierte er dieses Erlebnis nun offenbar mit Ängsten, die ihn oftmals überkommen, wenn er Begegnungen mit der deutschen Köterrasse hat.

Angesichts der „steigenden Anzahl krimineller Akte auf Flüchtlinge und deren Unterkünfte“ habe er „Angst vor den besorgten Bürgern und Rechtsradikalen“, so Baloch. Sein Aussehen sei dem ihren ähnlich und er fühle sich „gezwungen, übermäßig nett zu erscheinen“, damit wir weniger Angst vor ihm hätten, also damit die Kuffar nicht in akute Islamophobie verfallen. Und er weiß auch woran wir noch laborieren:

Andererseits haben die besorgten Bürger teils unberechtigte Angst vor dem „Flüchtling“. Er könnte das Sozialsystem unterwandern und ihr Brot klauen oder als Terrorist irgendein Attentat planen. Dabei könnte diese Angst mit einem Dialog womöglich abgebaut werden, vorausgesetzt, beide Seiten sind bereit dazu.

Die Flüchtlingsdebatte ist bei näherer Betrachtung eher ein Teil des Islam-Bashing, die aktuell diverse Gestalten annimmt. „Der Moslem“ als der Hauptverdächtige wird wieder aktuell.

Neben völkisch rassistischen Elementen, wie etwa „Nordafrikaner“, „Araber“ und „Flüchtling“ (ein Begriff jenseits von Hautfarbe und Religion, aber in der BRD offenkundig mit Islam und dunkler Hautfarbe assoziiert) finden wir auch pseudorationalistischen Islam-Hass im Namen der sogenannten Islam-Kritik.

Massenweise werden uralte Phrasen via Copy-Paste-Funktion der Tastatur in allen sozialen Netzwerken von gleichen Gruppen verbreitet. Die Masse und die monotone Wiederholung der gleichen Lügen haben dafür gesorgt, dass auch viele differenzierte Menschen angesichts der desinformativen Überflutung daran denken, ob diese Lügen doch nicht ein Fünkchen Wahrheit beinhalten könnten.

Es folgt das Mantra von der Mehrheit der „Friedlichen“, der Diskriminierung der Moslems und das Beschwören der „Religionsfreiheit“.

Dialügveranstaltungen hatten wir wahrlich genug und ein „Nordafrikaner“ oder „Araber“ ist eben ein Nordafrikaner oder Araber. Und die angeblichen „Desinformationen“ und Lügen, denen sogar differenzierte Menschen Glauben schenken könnten, rinnen blutrot durch deutsche und europäische Straßen, nachdem der „friedliche Islam“ seiner Bestimmung freien Lauf gelassen hat.

Und was die „Pseudorationalität“ betrifft, so sollte Dr. Baloch eventuell einmal bei einem Kollegen vorsprechen, der seine Ängste untersucht, denn die Deutschen, vor denen er sich gar so fürchten muss, sind es nicht, die sich nach dem Kirchgang am Sonntagmittag in die Luft sprengen oder mit Äxten und Macheten durch die Straßen laufen, um mit lautem „Amen“ Moslems abzuschlachten. (lsg)




Bereicherungen in Augsburg: „I kill you, Rassisten, Nazibullen, Drecksdeutschland“

„Ich ficke die deutsche Polizei“, „Nazis“, „Rassisten“, „Drecksdeutschland“ und wohl noch einiges mehr mussten sich Beamte der Bundespolizei in den letzten Tagen in Augsburg von „schutzsuchenden“ Merkelgästen anhören. Bereits am Dienstag vergangener Woche verhinderte die Polizei eine Massenschlägerei zwischen verfeindeten Versorgungssuchenden unterschiedlicher Herkunft. Sie rotten sich zusammen und beginnen dann eine Art Territorialkampf, das ist etwas, das in Ländern, die sich schon länger umfangreicher Bereicherung erfreuen, wie etwa Frankreich schon an der Tagesordnung ist. Ein Polizeisprecher sagte dazu: „Etwas in diesem Ausmaß haben wir bisher nicht gehabt.“ Nachdem man sich nicht gegenseitig messern durfte, wurde „Drecks-Deutschland“ oder „Nazi-Bullen“ skandiert. In der Nacht auf Sonntag machten die Beamten dann Bekanntschaft mit einem Kameruner, der sie auch gleich wissen ließ, was er von ihnen hält.

Nach einer Fahrscheinkontrolle bei einem afrikanischen Schwarzfahrer musste dieser, sowie die Kontrolleure sich auf der Wache einfinden, um Daten und Sachverhalt zu klären. Dass der Kameruner sich an deutsche Gesetze zu halten habe gefiel dem aber gar nicht und so bedrohte er die Kontrolleure mit den eindeutigen Worten „I kill You“. Die Beamten nahmen daraufhin eine Strafanzeige auf und entließen alle Beteiligten wieder. Das wiederum gefiel dem afrikanischen Gewaltgewöhnten und er wollte noch vor dem Polizeigebäude wahr machen, was er drinnen angedroht hatte und griff die Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe an.

Die Polizei musste erneut einschreiten wofür der afrikanische Krieger sie als „Nazis“ und „Rassisten“ bezeichnete und auch auf die Beamten losging. Das brachte ihm ein weiteres Strafverfahren ein.

Ernsthafte Konsequenzen wird all das für keinen der Aggressoren haben, im bunten Smartiesland. Da hierzulande ja sogar Ausländer, die „deutsche Köter“ vor Züge treten, aufgrund nicht ausreichender Haftgründe von der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Es muss wohl erst Tote geben, bis die deutsche Justiz ernsthaft gegen das Merkelsche VIP-Gesindel vorgeht.




Belehrungen vom Schwerkriminellen „Mehmet“

Der Schwerkriminelle Muhlis Ari, genannt 'Mehmet'Dass der türkische Präsident Erdogan gerne die Nazi-Keule gegen alle schwingt, die ihm nicht gehorchen, wissen wir seit einigen Wochen. Jetzt bekommt er „prominente“ Unterstützung: Der Schwerkriminelle Muhlis Ari (33, Foto) springt ihm bei. Den kennt zwar so eigentlich niemand, und es ist auch kein Verlust, aber beim Tarnnamen „Mehmet“ kann man sich doch vielleicht erinnern.

(Von Chevrolet)

Muhlis Ari, der zu seinem (!) Schutz 1998 immer als „Mehmet“ von den Medien bezeichnet wurde, musste seinerzeit im zarten Alter von 14 Jahren gegen seinen Willen Deutschland verlassen und wurde in seine türkische Heimat abgeschoben, weil er es in 14 Jahren in München auf sensationelle 60 Straftaten gebracht hatte, was aber zunächst niemanden störte, denn für „Mehmet“ galt schon damals der Migrantenbonus. Irgendwann wurde es den Bayern dann doch zu bunt, nachdem er einen Schüler krankenhausreif geschlagen und ausgeraubt hatte und schob den armen Jungen ganz ohne seine Eltern in die Türkei ab.

Zurückkommen durfte er nicht. Auch 2013 nicht, als er in der Türkei auch wieder kriminell geworden war und dann doch wohl lieber den Komfort eines deutschen Gefängnisses genießen wollte, statt im Türkei-Knast zu vermodern. Doch Bayerns Innenminister Herrmann (CSU) lehnte ab: „Den wollen wir hier nicht“. Jetzt fühlt sich der inzwischen 33-Jährige berufen, diese „Nazi-Methoden“ anzuprangern, denen er zum Opfer gefallen sein will, weil man ihn in Almanya, für ihn unverständlicherweise, doch wirklich nicht mehr haben wollte.

Auf seiner Facebook-Seite äußerte er sich jetzt auch mit lobenden Worten über seinen geliebten Präsidenten Erdogan. Kostprobe:

Ich war schon oft in ähnlichen Situationen wie mein Präsident Erdogan und musste mir gerade in der deutschen Presse viele Ungerechtigkeiten gefallen lassen. Daher habe ich ein starkes Mitgefühl mit Präsident Erdogan.

Und deswegen hat er auch ein „Gedicht“ geschrieben, natürlich keines mit literarischem Wert, sondern ein Schmähgedicht, das er mit dem seinerzeitigen Gedicht von Jan Böhmermann zu Erdogan vergleicht. Der Text müht sich redlich, einigermaßen das Proll-Niveau noch zu übertreffen und natürlich Erdogan in den blauen türkischen Himmel zu loben. Interessant wird die Frage, ob Maas‘ Wahrheitsministerium sich des Textes annimmt, denn „Hate-Speech“ gibt es in jeder Zeile:

Fazit: Erdogan und Muhlis Ari – da kommt zusammen, was zusammengehört. Vielleicht kann er mit der kriminellen Qualifikation und seinen großartigen schriftstellerischen Talenten noch Karriere machen beim Sultan.




Baberowski darf ‚rechtsradikal‘ genannt werden

Der Universitätsprofessor und Historiker Jörg Baberowski (Foto) wird seit Jahren von linken Studenten unter Führung des linksradikalen „Allgemeinen StudentInnenausschusses“ (AStA) terrorisiert. Auch die Terrorplattform Indymedia ist mit von der Partie, wenn es darum geht den 54-Jährigen fertig zu machen. Der Osteuropaspezialist stellt offen die unkontrollierte Einwanderungspolitik in Frage: „Warum soll eigentlich ein Einwanderer gratis erhalten, wofür diejenigen, die schon hier sind, jahrzehntelang hart gearbeitet haben?“, sagt er. Er wurde beschimpft, bedroht und seine Auftritte gewaltsam verhindert. Er wurde als Rassist, Fanatiker und Rechtsradikaler verunglimpft. Von der Universität Bremen, an der er unterrichtete erhielt er keine Rückendeckung. Da wollte man den „Ball flach halten“. Baberowski nannte die Verantwortlichen dafür schlicht feige, wollte das aber nicht länger hinnehmen und zog vor Gericht. Im Linksstaat Deutschland haben Dunkeldeutsche aber schlechte Karte vor dem Richterpult.

Baberowski ist ein unbescholtener Bürger, angesehener Geschichtsprofessor, der seit rund 13 Jahren unterrichtet. Für eine Studie über Stalin erhielt er 2012 den Preis der Leipziger Buchmesse. Dennoch bekam er es nun vom Staat schriftlich, die linken Denunzianten und Meinungsfaschisten dürfen ihn weiter verunglimpfen und beruflich schädigen. Laut Urteil (Aktenzeichen 28 O 324/16) darf er weiter als „rechtsradikal“ bezeichnet werden. Denn er habe die Integration von „Flüchtlingen“ als „Bedrohung für den sozialen Kitt, der unsere Gesellschaft einmal zusammengehalten hat“, bezeichnet. Diese Äußerungen könnten so verstanden werden, als sehe er Integration als Bedrohung an. Ob das tatsächlich „zutreffend oder falsch, einseitig oder ausgewogen, fair oder unangemessen“ sei, sei dabei egal, so die Begründung.

Es kommt also nicht darauf an, ob etwas wahr ist, sondern nur darauf wer und über wen etwas ausgesprochen wird. (lsg)




Klaus Kelle zu Donald Trumps Retourkutsche

[…] Donald Trump ist ein Alpha-Tier. Das muss einer sein, der Präsident der Vereinigten Staaten werden und das Amt ausfüllen will. So einer vergisst nichts! Zum Beispiel den Tag nach seiner Wahl im November, als sich die Phalanx unserer politischen Spitzen blamiert hat, wie selten zuvor. Als Außenminister Steinmeier eine Gratulation schlicht verweigerte und damit nichts Gutes für seine heute beginnende Zeit als Staatsoberhaupt Deutschlands erwarten lässt.

Und als sich die Bundeskanzlerin eine verschwurbelte Gratulation rausdrückte, den neuen Präsidenten über die gemeinsamen Werte belehrte, gerade so als habe der in die amerikanische Verfassung noch niemals reingeschaut, und auch nicht vergaß, zu mahnen, die „sexuelle Selbstbestimmung“ in seiner Präsidentschaft zu beachten. Ich weiß nicht, ob es jemals eine dämlichere „Gratulation“ zum wichtigsten Verbündeten überhaupt gab. „Und das war jetzt die Retourkutsche“, analysierte messerscharf meine bessere Hälfte. Ich glaube, sie hat recht.

(Der ganze Artikel von Klaus Kelle auf The GermanZ, auch Michael Paulwitz hat auf jungefreiheit.de das Thema nochmal aufgegriffen. Karikatur: Götz Wiedenroth)




Tomaten vierteln in Germoney

„Ich bin sehr glücklich mit meiner Arbeit hier“, sagt Qadir Mughel (19) aus Afghanistan. Bei der „Arbeit“ handelt es sich um etwas, was deutsche Arbeitnehmer nach einem anstrengenden Arbeitstag zu Hause nebenbei erledigen ohne jemals dafür in der Zeitung zu stehen: Tomaten vierteln, Gurken schneiden, Hilfsarbeiten. Qadir ist Praktikant. Während das wertvolle Goldstück ein paar Wochen Gemüse schnippelt, haben glanzlose Gleichaltrige für das Abitur gebüffelt und sind auf der Suche nach einer studentischen Abstellkammer. Nach den Vorlesungen arbeiten sie abends in der Gastronomie, um den außerordentlich teuer gewordenen Wohnraum zu finanzieren.

Andere 19-Jährige halten nach drei Jahren Lehre den Gesellenbrief in der Hand. Sie haben Prüfungen abgelegt, Berichtsheft geschrieben, hatten zu Beginn ihrer Ausbildung eine Probezeit, mussten Zeugnisse vorlegen, um die Stelle zu kriegen. Wehe, die Deutsch- oder Mathenote war nicht gut. Lehrjahre sind keine Herrenjahre, trichterte man ihnen ein. Jetzt sind sie Facharbeiter, müssen sich lebenslang weiterbilden.

Meister oder Master machen, heiraten, Kinder kriegen, Kinder – wenn möglich ganztags – in die Kita stopfen, weiter arbeiten, Grundschule suchen. Und immer fleißig malochen, Überstunden machen, um die Inflation auszugleichen. Ohne Guthabenzinsen auf ein Eigenheim sparen. Weiter malochen und weiterführende Schule für die Kinder suchen. Nebenher riestern und die Eltern pflegen. Den Kindern sagen, dass sie länger rackern müssen, weil Deutschland so wenig Kinder hat. Den Kindern sagen, dass noch viel mehr Qadirs kommen, weil Deutschland so wenig Kinder hat.

Qadirs Praktikum dauert ein paar Wochen. Dann hat er wieder bezahlten Urlaub in Germoney.

Details zu den Merkel-Gästen:

Die meisten Flüchtlinge können kein Wort Deutsch, wenn sie hierher kommen, vielen fehlt zudem jede Grundqualifikation, um einen Beruf auszuüben. Laut IW haben nur 18 Prozent der Erwachsenen, die in den vergangenen zwei Jahren nach Deutschland gekommen sind, einen Berufs- oder Universitätsabschluss. […]

„Viele Flüchtlinge kommen aus Ländern, die kein gut ausgebautes Bildungssystem haben. Denen ist die Bedeutung einer Ausbildung gar nicht bewusst“, sagt IW-Direktor Michael Hüther. […]

„Vielen Flüchtlingen fällt es schwer, Deutsch zu lernen“, ist die Erfahrung von Restaurantleiter Eck. […]

Doch auch kulturelle Unterschiede würden sich bemerkbar machen. „Das Frauenbild passt manchmal nicht.“ Einige männliche Flüchtlinge würden auf die Anweisungen von Frauen anders reagieren, despektierlicher. „Wir erklären ihnen dann, dass es hier keinen Unterschied macht, ob eine Frau oder ein Mann etwas sagt“, so Eck.

Was er berichtet, ist die Erfahrung vieler Vorgesetzter, die Flüchtlinge beschäftigen. Drei von vier Firmen haben laut IW angegeben, dass sich Flüchtlinge zunächst an die deutsche Arbeitsmentalität gewöhnen müssten. Gemeint sind damit Tugenden wie Pünktlichkeit oder Zuverlässigkeit.

Dafür sind Motivation und Leistungsbereitschaft oft unerwartet hoch. Harald Eck hat die Erfahrung gemacht, dass sich seine Praktikanten nicht nur durchweg arbeitswillig zeigen – sondern, dass viele sogar motivierter sind als so manch deutscher Berufsschüler, meint der Restaurantleiter. […]

Fest einstellen tut er aber keinen der hypermotivierten Gemüseschnippler. Vermutlich, weil sie weit davon entfernt sind, eine Berufsschule zu schaffen. Da nimmt man dann doch lieber das angeblich unmotivierte deutsche Kind.

Von einer regulären Beschäftigung oder einer Berufsausbildung sind aber viele weit entfernt. Das Gros der Flüchtlingen, die in deutschen Unternehmen arbeiten, tut das auf Basis von mehrwöchigen Praktika.

Mehr ist oft schon deshalb nicht möglich, weil der Aufenthaltsstatus der Flüchtlinge ungeklärt ist, zum Beispiel ein Verfahren zur Anerkennung als Asylbewerber läuft. […]

In vier Wochen ist auch Qadir Mughels Praktikumszeit im Restaurant des KaDeWe zu Ende. Was dann kommt, weiß er nicht. Doch der junge Afghane hat einen Wunsch: Er möchte irgendwann eine richtige Ausbildung machen – am liebsten, sagt Mughel, gleich hier im Restaurant des KaDeWe.

Garantiert bekommt der afghanische Gemüseschnippler nach dieser Story eine Lehrstelle in dem Nobelrestaurant auf dem Silbertablett serviert. Fragt sich nur, wer in Zukunft noch das Geld hat, dort essen zu gehen. Die deutsche Durchschnittsfamilie sicherlich nicht. Die deutsche Polit-Schickeria schon eher. So fressen sich die Maden weiter durch den Speck. Und neuerdings durch afghanisch geschnippeltes Gemüse. Jedenfalls so lange bis eines der Facharbeiterkinder eine Cocktailtomatenviertelmaschine ersinnt. Es gibt in Deutschland vermutlich kaum einen Flüchtlingsjob, den nicht über kurz oder lang eine Maschine übernimmt. Qadirs Zukunft liegt also eindeutig in Afghanistan. Und die unserer Berufspolitiker auf dem freien Arbeitsmarkt.

In Afghanistan gibt es viel zu tun. Die Uhr wurde islamisch zurückgestellt. Jahrzehnte verlorener Zeit sind aufzuholen. Afghanische Köche gibt es vermutlich wie Sand am Meer, afghanische Techniker eher weniger. Ihr Qadirs, macht euch lieber nützlich für euer Land anstatt unseres zu ruinieren!




Grüne NRW: Brust raus, Augen schließen!

Eine Armlänge Abstand war gestern. Ab sofort garantieren die Grünen traumtänzerische Sicherheit in ganz NRW. Wer Grün wählt, wird nicht begrapscht. Brust raus und Augen zu, Mädels! Mit ärmellosen T-Shirts Seiteneinblick gewähren. Im Kampagnentext heißt es: Ohne Freiheit, keine Sicherheit – deshalb verteidigen wir unsere Grundrechte vor den Überwachungsphantasien mancher. Das kann nichts anderes bedeuten, als dass die Grünen konsequent die islamisch geknebelten Frauen befreien. Der Hijab und das Totalüberwachungsgerät Burka werden fallen. Freiheit und Sicherheit in jeder No-Go-Zone! Gestern noch Putzfrauen-Charme, heute Vollblut-Emanzen – wir sind stolz auf die Grünen! Was uns auch gut gefällt: Die grüne Kampagne ist durchgängig im nostalgischen Retro-Style gehalten, weil man sich der gegenwärtigen Zustände schämt. Für ihre herzigen Heile-Welt-Plakate haben die Grünen nach Ansicht der PI-Jury satte 4,9 Prozent verdient.