Liebe Parteiführung der AfD,

nur zur Erinnerung: in diesem Jahr ist Bundestagswahl in Deutschland. Die Zielsetzung für diese Wahl heißt 20%. Bei all dem Stress in diesen Tagen: dem Gehetze von Herrn Erdogan, dem Gegacker von Herrn Schulz, den 1000 Mann aus dem finstersten Afrika, die jeden einzelnen Tag über unsere Grenze einmarschieren, alles Leute, zu denen man in der AfD-Führung derzeit nichts zu sagen weiß – da kann es schon vorkommen, dass man sowohl das eine als auch das andere vergisst: die Bundestagswahl und die 20%. Deshalb für die besonders Vergesslichen in der AfD-Parteiführung: Hier nochmal die fünf eisernen Grundsätze aus dem ABC des politischen Erfolgs, die ihr euch allesamt ab sofort über das Bett hängen solltet.

(Von M. Sattler)

1. Man gewinnt keine Schlacht durch Stillhalten

Natürlich kann man auch in der Wagenburg eine Zeitlang überleben. Aber irgendwann muss man einen Ausfall machen, sonst verhungert man. Im Moment prügeln alle auf die Deutschen ein, und die AfD bleibt brav in Deckung. Merkel holt jeden Tag 1000 Schmarotzer aus Afrika. Schulz will noch mehr Schulden auf Kosten unserer Kinder, um diese Schmarotzer zu füttern, statt die Schmarotzer aus unserem Deutschland hochkant rauszuwerfen. Erdogan hetzt seine türkischen Gastarbeiter bei uns zum Aufstand auf – türkische Staatsbürger, die netterweise bei uns wohnen und ihr Geld verdienen dürfen. Da wollen wir laute und klare Worte hören!

2. Das Dritte Reich kann uns mal

Ein Satz, den sich nicht nur jedes Führungsmitglied, sondern auch jedes AfD-Parteimitglied über das Bett hängen sollte. Wer es immer noch nicht begriffen hat: Das Dritte Reich ist in der politischen Landschaft Nachkriegsdeutschlands vermintes Gelände. Also geht man da nicht hin. Die eiserne Regel in der AfD lautet deshalb: Wie der alte Honecker und die alte Merkel kann uns auch das Dritte Reich am Hintern! Uns interessiert nicht die Vergangenheit, sondern die Zukunft. Wer das anders sieht, soll sich im Geschichtskurs der Volkshochschule einschreiben oder den „Spiegel“ lesen, weil nur solche Schundblätter mit derart vergilbten Themen ihre Knete verdienen. Aber er hat in einer modernen, dynamischen Partei, deren einzige und alleinige Aufgabe es ist, die Zukunft zu gestalten, nichts verloren!

3. Nur Stärke macht erfolgreich

In der Politik ist es wie im wahren Leben: Erfolg hat nie, wer sich schwächlich gibt. Erfolg hat immer nur, wer Selbstbewusstsein und Siegesgewissheit ausstrahlt. Also schaut mal in den Spiegel! Für das Fußvolk der Partei gilt nämlich: Wir sind bereit, wir sind stark, wir freuen uns auf den Wahlkampf – vor allem weil wir so schwache Gegner haben! Die doofe „Wir-schaffen-das“-Merkel und der doofe „Europa-ist-ein-Einwanderungskontinent“-Schulz: die eine hat fertig, und der andere ist ein aufgeblasener politischer Zampano! Welcher Gegner soll eigentlich noch leichter sein als diese beiden Schießbudenfiguren? Wollt ihr darauf warten, bis die CDU Schweinchen Dick und die SPD Duffy Duck als Kandidaten aufstellt?

4. Der Gegner ist der Feind

Merkel behandelt die AfD als absoluten Feind, ohne jede Fairness. Auch Schulz behandelt die AfD als absoluten Feind. Also sind beide auch unsere Feinde! Seine Feinde besiegen kann man nur, wenn man sie bekämpft. Und im Kampf siegen kann man nur, wenn man den Feind aus ganzem Herzen verabscheut! Denn diese Abscheu, dieser unbedingte Zorn auf einen verdammenswerten Feind ist gut! Diese Wut auf das Böse, das ganze Lügner- und Verräterpack, das sich in Berlin zusammengerottet hat, gibt Kraft! Diesen gerechten Zorn auf den Feind zum Glühen und zum Lodern zu bringen: das ist eure wichtigste Aufgabe als Feldherren des Wahlkampfes! Die Menschen für diesen brennenden Zorn zu gewinnen, die Wähler in Deutschland zur politischen Erhebung gegen die ganze verfluchte Bande zu mobilisieren, das allein ist eure Funktion!

5. Die eigenen Kollegen sind nicht der Feind

Es ist nicht die Zeit, sich selbst in Glaubenskriegen zu zerfleischen, während der Feind das Feld aufrollt. Bis zum Sieg wird im Wahlkampf jeder Mann gebraucht, der der Partei dient und Leute mobilisieren kann. Also sollte euer tolles „Partei-Schiedsgericht“ in seinem Elfenbeinturm der eigenen Wichtigtuerei schnellstens zu dem salomonischen Ergebnis kommen, dass es in der deutschen Sprache einen allseits bekannten Unterscheid zwischen Genitiv subjectivus (das Denkmal ist eine Schande) und Genitiv objectivus (das Denkmal einer Schande) gibt und die AfD sowieso die Partei der freien Meinungsäußerung und des freien Meinungsstreites ist. Mut zur Freiheit gibt es nur mit der AfD! Damit ist diese alberne Sache abgehakt, und ihr könnt euch endlich wieder mit vereinten Kräften in die Schlacht werfen! Und dann werden wir diese Schlacht auch gewinnen!




Akif Pirinçci: Sie sind überall

Der Mann dort oben auf dem Foto ist das Abziehbild eines Blockwarts und Denunzianten. Es gab diesen Typus selbstverständlich auch in der internetlosen Zeit. Wenn man sich damals mit Bekannten und Freunden über ein Thema in Stammtisch-Manier unterhielt, dauerte es nicht lange, bis ein Wildfremder wie aus dem Nichts auftauchte, der sich ungefragt und hinterrücks ins Gespräch einschaltete. Er machte einen darauf aufmerksam, daß dies und das nicht stimmen könne, eher das Gegenteil der Fall sei und daß man überhaupt auf den guten Ton achten solle. In der Regel genügte dann ein kräftiges „Was mischt du dich hier ein, du Wichser?!“, und der Überraschungsgast trollte sich wie ein geprügelter Hund davon.

Heute, da die Stammtische virtuell sind, und jeder Dahergelaufene auf Posts bei Online-Ablegern der Presse oder auf Facebook draufschauen und sie kommentieren kann, hat sich das Image des nervtötenden Blockwarts, dem nur einer abgeht, wenn er andere maßregelt, ihnen seine eigene Sichtweise aufzwingt und notfalls Unbotmäßiges zur Anzeige bringt, um 180 Grad gewandelt. Er ist jetzt im öffentlichen Diskurs der Held einer Hypermoral, die selbstverständlich mit echter Moral so viel gemein hat wie eine Guillotine mit einem Nagelknipser und in Wahrheit nichts anderes als der aus totalitären Ärschen rausgefurzte Gängelungs- und Bedrohungsgestank gegen die von der grün-linken Ideologie abweichende Meinung ist. In der Rubrik „Netzwelt“ von SPIEGEL ONLINE wird uns […] solch ein Prachtexemplar feierlich präsentiert:

Dieser Hass in den Kommentarspalten ist nicht normal: Weil Facebook wenig tut, kämpft Hannes Ley mit seiner Gruppe #Ichbinhier selbst für einen besseren Umgangston im Netz. Der Zulauf ist riesig.

Ja, dieser Haß in den Kommentarspalten ist nicht normal. Doch noch abnormaler ist der Haß von gewissen Individuen, die mit LKWs und Autos in Menschengruppen reinfahren, täglich Frauen, sogar Kinder und 80-Jährige vergewaltigen und sexuell belästigen, mit Messern Massaker anrichten, sich mit Bomben in Rucksäcken in die Luft sprengen und dabei Unschuldige en masse töten, unmotiviert prügeln, Leute vor die U-Bahn werfen, mit Äxten Schädel spalten und den deutschen Steuerzahler gerade mal in einem Jahr um zirka 30 Milliarden Euro erleichtert haben. Doch mit alldem hat Hannes nix am Hut, weil es ja offline passiert. Und selbst wenn diese Missetäter ihre Taten online in den Kommentarspalten ankündigten, müßte unser Superhero ja Arabisch oder Afghanisch oder besser Analphabetisch können, um schnell besänftigend einzugreifen. Nein, Hannes hat da eine andere Klientel im Blickfeld:

Die Facebook-Nutzer sollen mit sachlichen, freundlichen Kommentaren die Diskussionen unter öffentlichen Facebook-Posts entschärfen. Nicht alle Flüchtlinge sind kriminell. Auch ein Verbrecher hat nicht automatisch die Todesstrafe verdient, weil: Rechtsstaat. Angela Merkel ist nicht vergleichbar mit Adolf Hitler, auch wenn man sie nicht gut finden muss.

Hhhhrrrr … Was? … Entschuldigung, bin gerade kurz eingenickt. Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, Hannes ist wie gesagt dem wahren Haß, dem wahren Verbrechen und überhaupt dem Wahren auf der Spur. Und wo könnte soviel Haß, der aus Chorknaben Massenmörder zu machen vermag, zu finden sein, als auf Facebook. Das glaubt auch Heiko Maas und seine Assistentin Anetta Kahane. Aber reißen die sich für die gute Tat vielleicht derart den Arsch auf wie Hannes?

Wenn Hannes Ley wieder einmal den ganzen Tag gegen den Hass im Internet gekämpft hat, fragt er sich manchmal, was seine Mission eigentlich mit ihm macht. „Ein Tag an der Front ist unfassbar hart, das bedrückt einen“, sagt er. Die Front, das ist Facebook. Leys Gegner dort sind zahlreich: Putin-Trolle, Wutbürger, Rechte, Flüchtlingsfeinde, Frauen hassende Maskulisten. Sie alle blasen in dem Netzwerk in den Kommentarspalten ihren Hass in die Welt, pöbeln, beleidigen, verdrehen Fakten.

Gut, da fehlen jetzt noch ein paar Haß-Gruppen, aber a) kann Hannes, wie gesagt, kein Muslimisch, b) die staatlich finanzierte Antifa kommuniziert über Rohrpost und c) schließlich kann er sich nicht um alles kümmern. Allerdings ist meiner bescheidenen Meinung nach die Frage berechtigt, wohin dieser Haß im Netz führt. Im letzten Jahr ist ein Mann zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt worden, weil er auf Facebook über Angela Merkel gepostet hat: „… an die Wand stellen und standrechtlich erschießen wegen Verrat am deutschen Volk.“ Außerdem habe er in einem Post formuliert, Menschen sollten „in Auschwitz in den Ofen“. Schlimm. Man sollte jedoch bedenken, daß darob weder Angela Merkel an die Wand gestellt wurde noch Menschen in Ausschwitz in den Ofen gesteckt wurden. Seine Forderungen blieben also folgenlos.

Ganz anders sah es allerdings bei der Facebook-Seite des Asylanten Hussein Khavari aus, der letztes Jahr die 19-jährige Studentin Maria Ladenburger geschändet und dann im Fluß ertränkt hat. Dessen Posts sind völlig harmlos. Sie zeigen ihn nur in kecken Posen in geilen Klamotten und Sneakern, die ihm der deutsche Steuertrottel geschenkt hat. Der eine oder andere mag vielleicht einwenden, daß das ja nichts mit Haß im Netz zu tun habe, weil der Junge ja nur offline ein bißchen vergewaltigen und töten wollte. Dennoch erscheint es mir mehr als paradox, daß dieser verbreitete virale Haß von den Einheimischen überhaupt keine Folgen zeitigt, wogegen die Meuchelmörder, Terroristen und Ablehner von Menschen-, insbesondere von Frauenrechten kein einziges Mal wegen Haßverbrechen verurteilt worden sind. Siehe „Köterrasse“.

Nochmal zum Verständnis: Es gibt kaum Belege, daß der (deutschstämmige) Haß auf Facebook oder anderswo im Netz in negativer Hinsicht etwas „gefruchtet“ hat. Selbst das Abfackeln von Flüchtlingsheimen besorgen die sogenannten Flüchtlinge in großer Zahl selber. Dagegen ist sehr gut belegt, daß diejenige Gruppe, die durch diesen Haß auf Facebook oder anderswo im Netz angeblich schlimm diskriminiert wird, im besonderen Maße zu den oben genannten Gräueltaten neigt. Wo ist also da der Sinn dieses Haß-Bohais im Netz? Aber Hannes läßt sich durch solche unlogischen Petitessen nicht beirren:

Gruppen wie #Ichbinhier versuchen mit ihrem Vorgehen auch, Waffengleichheit mit den oft gut organisierten Hatern und Hetzern herzustellen, beschreibt Ley. „Wir reden nicht über Counterspeech, über Gegenrede. Wir praktizieren sie.“ Die Idee ist simpel und doch eine Sisyphos-Aufgabe. Für Ley ist sein Anliegen ein inoffizieller Vollzeitjob geworden. Sechs bis acht Stunden pro Tag investiert der selbstständige Kommunikationsberater, um die Gruppe zu betreuen und seinen Kampf gegen die Pöbler und Hater zu führen.

Wenn man, wie Angela Gruber, die diesen Artikel verfaßt hat, nicht weiß, wie man „selbständig“ buchstabiert, so hat man auch Schwierigkeiten mit dem Wahrheitsgehalt von Hannes‘ „inoffiziellen Vollzeitjob“. Denn falls der „selbstständige Kommunikationsberater“ nämlich diesem Hater-Gedöns sechs bis acht Stunden pro Tag opfert, natürlich ohne für seine Mühen belohnt zu werden, so ist davon auszugehen, daß er fürs Geldverdienen nochmal acht Stunden draufpacken muß. Rechnet man noch vier Stunden für die alltäglichen Dinge des Lebens und fürs Entspannen hinzu, so schläft Hannes vier Stunden pro Tag bzw. er ist bald tot. Kann es aber nicht sein, daß sein „inoffizieller Vollzeitjob“ doch nicht so inoffiziell ist und gerade er als Kommunikations-Heini von dem 100-Millionen-Euro-Kampf-gegen-Rechts-Kuchen ein paar Krümel abbekommt? Meine ja nur. Schließlich ist er ja schon sowas wie ein Facebook-Mitarbeiter:

Vor Kurzem war Ley bei Facebook in Irland eingeladen, um bei der konzerneigenen „Online Civil Courage Initiative“ über solche Fragen zu diskutieren. Es war fürchterlich, sagt Ley. Facebook habe den ganzen Vormittag geschwärmt, wie erfolgreich man schon gegen Hassrede vorgehen würden. „Da habe ich dann doch nachgefragt: Ihr denkt doch nicht wirklich, dass ihr das Problem tatsächlich ernst nehmt?“

Da hat Hannes aber dem Zuckerberg Mark gezeigt, wo der Hammer hängt! Denn der besitzt nur so’n popeligen Quatsch-Konzern, wogegen unser FB-Aufpasser eine NS- und Stasi-verliebte Regierung hinter sich weiß, die allzu exhibitionistische Meinungsfreiheit im Netz demnächst mit bis zu 50 Millionen Euro bestrafen will. Also Mark, sei lieber mal freundlich zu Hannes und zeig dich ihm gegenüber etwas ehrerbietig. Sonst ist dein Laden schneller mit den Abermillionen-Strafzetteln zugeschissen als du gucken kannst. Mein Gefühl sagt mir, daß er auch kleine Scheine akzeptiert. Ansonsten droht Ärger:

Hater können auch eine Diskussion über Gartengeräte zu einer über Flüchtlinge drehen.

Und genau darum geht es Hannes in Wirklichkeit, er will verhindern, daß jemand im Netz irgendwas gegen Flüchtlinge „dreht“. Die Meinung über die staatlich verbockte Katastrophe in sämtlichen Bereichen im Lande soll sich nirgends ein Ventil verschaffen dürfen. Alle sollen untereinander lieb und brav „Sachargumente“ ohne jedwelches Gefühl austauschen, am besten über Nazis. Und wenn morgen wieder gemessert, zu Tode geprügelt, vergewaltigt, gebombt und in Menschenmassen reingefahren wird, soll der „Troll“ fix seine Beruhigungspillen einnehmen, sich in einen Roboter verwandeln und ein müdes „Sind ja nicht alle so“ seufzen. Dann ist die Welt wieder in Ordnung. Wenn nicht, sorgt Hannes schon dafür.


(Im Original erschienen auf der-kleine-akif.de)




Eilt: Schüsse am Kapitol in Washington

Laut US-Medienberichten sind am Mittwoch vor dem Capitol in Washington, dem Sitz des amerikanischen Parlaments, Schüsse gefallen. Das Gelände sei daraufhin von der Polizei abgeriegelt worden. Eine Person sei mit seinem Fahrzeug in einen Polizeiwagen gekracht und versuchte dann, mehrere Polizeibeamte zu überfahren, die zu Fuß unterwegs waren. Laut Fox News handelt es sich bei der verdächtigen Person um eine Frau, die anschließend von der Polizei festgesetzt und verhaftet wurde. Bei dem Unfall wurde kein Polizist verletzt.




Neu-Schwedin: Keine Abschiebungen, weiße Schweden werden ja auch nicht abgeschoben

Die bizarren Nachrichten aus Schweden sind kaum noch steigerungsfähig. Victoria Kawesa (Foto) wurde am letzten Wochenende zur ersten schwarzen Parteivorsitzenden einer europäischen Partei, der Feministischen Initiative (Fi) gewählt. In einem Interview mit dem schwedischen Fernsehsender SVT plädierte sie für eine „Flüchtlings-Amnestie“ und dafür, dass kein ausländischer Mitbürger, der Verbrechen in Schweden begangen hat, zur Deportation verurteilt werden kann, ganz gleich, wie schwer die Verbrechen sind. Schließlich würden verurteilte weiße (ethnische) Schweden auch nicht abgeschoben.

(Von Alster)

„Dann bleiben die Mörder und Vergewaltiger, die sonst in ihre Heimatländer zurückgeschickt würden, in Schweden“, entgegnete der SVT-Reporter. Kawesa: „Aber weiße (ethnische) Schweden, die für schwere Verbrechen eingesperrt sind, werden nicht abgeschoben.“ („Vita svenskar som fängslas för grova brott utvises ju inte“).

Diese Frau einer Partei, die sich antirassistisch nennt, meint also, weil weiße Schweden, die schwere Straftaten begangen haben, nach Verbüßung der Strafe nicht abgeschoben werden, dürfen ausländische Verbrecher auch nicht in ihre Heimatländer ausgewiesen werden. Oder: Man sollte weiße Schweden nach Schweden abschieben können, wenn sie ein Verbrechen in Schweden begangen haben. Vielleicht sollten weiße Schweden in Schweden um Asyl ansuchen dürfen, das ist doch ungerecht, dass das nur Ausländer können? Frau Kawesa soll studiert haben – sie hat nachgedacht, und sie hat eine schockierende Ungerechtigkeit in der schwedischen Gesellschaft entdeckt: Ausländer können ausgewiesen werden, aber weiße Schweden nicht!

Reaktionen auf diese Logik im kurzen Video (auf schwedisch):

Victoria Kawesa kam als Neunjährige als Flüchtling aus Uganda. 37 Prozent der Bevölkerung in Schweden im Alter von 0-44 haben jetzt einen ausländischen Hintergrund. Wenn sich der demographische Wandel im etwa gleichen Tempo wie die letzten 14 Jahre fortsetzt, wird die Mehrheit der Bevölkerung bereits 2034 (!) einen ausländischen Hintergrund haben.

Kein Bericht ohne Gewalt aus Schweden: Schweden brennt! In den letzten Tagen in Göteborg, Vesterås, Borås und Gävle.




Lucke bei HAF: „Mark Rutte völlig populistisch“

Das Titelbild zeigt den Moment aus der „Hart aber Fair“-Sendung vom vergangenen Montag, als Moderator Frank Plasberg fragte, wer etwas gegen den Offenen Brief von Niederlands Ministerpräsident Mark Rutte einzuwenden hat, der sich klar über das Fehlverhalten vieler „Flüchtlinge“ geäußert hatte. Bernd Lucke meldete sich sogleich wie ein kleiner strebsamer Schüler und bezeichnete Ruttes Äußerungen als „unredlich“ und „völligen Populismus“, die „Vorurteile und Stimmung gegen Flüchtlinge“ schürten. Aus seinem professoralen Elfenbeinturm heraus meinte er allen Ernstes, dass sich „die allermeisten Flüchtlinge“ bei uns „sehr ordentlich benehmen“ und „keine Forderungen stellen“ würden. Die „unterschwellige Botschaft“ von Rutte sei „nicht in Ordnung“.

(Von Michael Stürzenberger)

In der Sendung mit dem Titel „Feiern gegen die Krise? Europa im Bürgercheck“ wurden Ausschnitte des in mehreren großen niederländischen Tageszeitungen abgedruckten Offenen Briefes von Mark Rutte an sein Volk gezeigt, in dem er unnormales Verhalten von „Flüchtlingen“ und sonstigen integrationsunwilligen Ausländern ansprach: „Asoziales Benehmen, Müll auf die Straße werfen, in Gruppen rumhängen und Menschen schikanieren, bedrohen oder sogar misshandeln“. Die Niederländer würden ein „wachsendes Unbehagen“ empfinden, wenn Menschen „unsere Freiheit missbrauchen, um hier alles kaputt zu machen“. Die klare Botschaft von Rutte an diese Menschen: „Benimm Dich normal oder geh weg“.

Der Wirtschaftsprofessor Lucke zeigte in seiner absurden Reaktion auf diese absolut nachvollziehbare Ansage des niederländischen Ministerpräsidenten, dass er ganz offensichtlich in einem realitätsfernen Parallel-Universum lebt und nichts von den massiven Problemen mitbekommen hat, die die „Flüchtlings“-Krise in unserem Land auslöste. Sogar Edmund Stoiber widersprach dem gutmenschlichen Standpunkt Luckes und meinte, dass Rutte den Mehrheitswillen der meisten Länder in Europa formuliert habe. Auch die schwedischstämmige Kommunikationsberaterin Louise Månsson teilte die weltfremden Ansichten des Bundesvorsitzenden der Kleinstpartei „Liberal-Konservative Reformer“ (LKR) nicht:

Man fragt sich natürlich, warum statt Lucke von der völlig unbedeutenden LKR nicht ein Vertreter der AfD zu dieser Sendung eingeladen wurde. Bezeichnend auch, dass sich keiner in der Runde traute, das Wort „Islam“ in den Mund zu nehmen, sondern immer nur von „kulturfremd“ gesprochen wurde. Jeder aber bis auf Lucke und dem linksverdrehten luxemburgischen Minister für Immigration und Asyl, Jean Asselborn, dürfte aber gewusst haben, um was es wirklich geht.

Lucke bewies mit seinem Geschwafel, dass er bis heute nicht die leiseste Ahnung vom Islam und dessen Gefährlichkeit hat. Der AfD-Mitbegründer ignoriert auch völlig, dass die meisten Flüchtlinge Moslems sind, von denen uns sehr viele wegen ihrer verinnerlichten Polit-Religion immense Probleme bereiten. Seine totale Unwissenheit wird auch durch seinen geradezu idiotischen Einsatz für den Moscheebau der Ahmadiyya in Erfurt deutlich, über den die Bild im Juni des vergangenen Jahres berichtete:

Die gesamte Hart aber Fair-Sendung kann man in der ARD Mediathek ansehen. Luckes Absonderungen sind ab Minute 51:33 dokumentiert. Die AfD kann heilfroh sein, dass sie diesen bis in die Haarspitzen politkorrekten Typen losgeworden ist. Die kommende Bundestagswahl dürfte wohl die letzte Gelegenheit sein, bei der diese völlig überflüssige Partei „LKR“ in Erscheinung tritt. Lucke sollte wieder auf sein Professorenstühlchen für Makroökonomie an der Uni Hamburg und in seine CDU zurückkehren, in der er sich fast 40 Jahre lang offensichtlich wohlfühlte. Dort könnte er sich hervorragend in die Reihe der politkorrekten Schwätzer wiedereingliedern.




Die vergessenen Terroropfer von Berlin

Die Überlebenden des Anschlags von Berlin hätten sich von der Politik mehr gewünscht. Schnelle Hilfe war zugesagt worden – stattdessen streiten die Versicherungen über Kosten. Und die Kritik der Opfer reicht noch weiter. (Bericht von Axel John in den Tagesthemen vom 28.3.)

» Siehe auch: “Merkel, dich wähle ich mein ganzes Leben nicht mehr!”




Mutigen Arnsdorfern wird der Prozess gemacht

Erinnern Sie sich noch an den Skandal von Arnsdorf? Dort hatten die drei beherzten Bürger Detlef Oelsner (48), Bernd Götz (55) und Felix Leutloff (29, v.l.n.r.) einen randalierenden Iraker aus dem örtlichen Supermarkt entfernt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Und was war der Dank für diese seltene, mutige Tat? Die Polizei ermittelte zu allererst gegen die helfenden Einwohner, während die CDU sich offiziell bei dem gewaltbereiten „Refugee“ entschuldigte.

Jetzt ist eine neue Stufe der Absurdität erreicht: Ende April beginnt der Prozess gegen die vier beteiligten Arnsdorfer Bürger. Ihnen wird „Freiheitsberaubung“ vorgeworfen. Die Mainstreammedien vermitteln bereits seit Monaten den Eindruck, dass in der sächsischen Stadt eine gemeingefährliche Bürgerwehr ihr Unwesen treibe. Eine völlige Farce.

Eines ist klar: Hier sollen vier Deutsche für ihre spontane Zivilcourage gegenüber einem „Flüchtling“ mit Paschakomplex an den Pranger gestellt und als warnendes Beispiel abgeurteilt werden. Die Bürgerinitiative „Ein Prozent für unser Land“ macht jetzt dagegen mobil. Philip Stein, der Leiter der Initiative, hat der Zeitschrift Sezession ein aufschlussreiches Interview gegeben und den Sachverhalt geschildert:

Anstatt den vier Arnsdorfern eine der zahlreichen – leider wertlosen – Medaillen oder Zivilcourage-Preise des „freiesten Staates auf deutschem Boden“ zu verleihen, zerrt man sie jetzt vor den Kadi – und wird seitens der Medien sicher auch das Privatleben der Bürger durch die Gosse ziehen. Der ganze Prozess ist ein absurdes Schmierentheater, das nur ein Ziel verfolgt: die Repression gegen oppositionelle Kräfte weiter voranzutreiben.

Weitere Informationen finden sich unter „Justizskandal Arnsdorf: Zivilcourage unter Anklage“.




ver.di-Workshop: „Kontern gegen Rechts“

Es gibt Neues von unserer Lieblingsgewerkschaft ver.di: Nach Bespitzeln, Aushorchen und Denunzieren gegen Rechts, den bekannten Nazi/Stasi- und ver.di-Maßnahmen, gibt es jetzt auch ein Seminar „Kontern gegen Rechts“. Mit dem Projekt sollen laut ver.di-Zeitung PUBLIK (2, 2017) „wegen der Wahlerfolge der AfD“ bis zur Bundestagswahl „bundesweit 10.000 Stammtischkämpfer/innen ausgebildet werden.“

Das Blatt gibt auch gleich ein probates Beispiel, wo das Erlernte Anwendung finden könnte: Vier lärmende ausländische Jugendliche gehen durch den S-Bahn-Wagen, „greifen aber keinen Fahrgast an“. Eine Frau schimpft vor sich hin und ihr Gegenüber pflichtet bei, mit einem rechten Spruch, hier sollte man mal „richtig aufräumen“.

Die ersten verängstigten Fahrgäste setzen sich weg, nicht wegen der pöbelnden Jugendlichen, sondern wegen des aggressiven Vor-sich-Hinschimpfens der Frau und wegen des Nazi-Spruches des gleichaltrigen Mannes. Die, die sich wegsetzt, hat aber das Gefühl, dass hier Unrecht geschieht (durch die beiden deutschen Kartoffeln) und schämt sich: „Schließlich steht sie auf und geht weg von den beiden Hetzern, hat jedoch das Gefühl, versagt zu haben, weil sie den Sprüchen nichts entgegengesetzt hat.“

Das soll sich jetzt ändern. Bei einem Wochenendseminar in der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin wird die „real erlebte Situation“ im Stuhlkreis detailliert „nachgespielt“. Die ver.di-Zeitung PUBLIK schreibt:

Kathrin steht wie in der real erlebten Situation auf, bleibt aber jetzt neben den Hetzern stehen und fragt sie, warum ein paar laute Jugendliche sie zu solchen Beschimpfungen bewegen können. Sibylle setzt sich auf den von Kathrin verlassenen Platz und spricht die beiden Pöbler [also die Deutschen, Anm. PI] an. Die anderen Mitspieler/innen solidarisieren sich durch Blicke oder Kopfnicken mit Kathrin.

Gratulation! Kathrin und Sibylle haben alles richtig gemacht und sind durch den Workshop jetzt zu echten „Stammtischkämpfer/innen“ geworden. Dadurch können sie ab sofort nicht nur „im Job“, sondern auch „in der Kneipe“, „auf der Straße“ oder wo sie sich sonst gelangweilt herumtreiben, gegen „rechte Hetzer“ vorgehen. Wir empfehlen den Held/innen dafür einen regen Gebrauch der Berliner U-Bahn, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden. Da können sie ihre neu erworbenen Qualifikationen dann gleich einmal in der Praxis umsetzen. Wir wünschen dabei viel Vergnügen!




Burkaverbot in Österreich

Geht doch: zumindest auf dem Papier ist jetzt ein Burkaverbot im öffentlichen Raum beschlossen worden und die muslimischen Männer in Österreich müssen den Anblick ihrer Frauen jetzt auch auf der Straße ertragen. Sie werden es künftig auch hinnehmen müssen, dass ihre Frauen für Nichtmuslime plötzlich völlig egal und uninteressant sind, nachdem sie nicht mehr mit dem schwarzen Sack auf sich aufmerksam machen können. Zu Hause bleibt die Burka natürlich erlaubt, dort dürfen die Männer ihre Vorstellungen exzessiv ausleben und die Ehefrauen auch weiter im Burkini in die Badewanne schicken. Jeder, wie er will.

Die FAZ berichtet über die erfreulichen Neuigkeiten:

Österreich verbietet die Vollverschleierung von Frauen im öffentlichen Raum. Das am Dienstag von der Regierung in Wien beschlossene und im Vorfeld heftig kritisierte Burka-Verbot ist Teil eines neuen Integrationsprogramms. Es sieht neben verschärften Regeln auch neue Rechte für Einwanderer vor. Die rot-schwarze Regierung hatte sich nach ihrem Koalitions-Neustart im Januar auf die Eckpunkte des Pakets geeinigt.

Wie viele Frauen in Österreich von dem neuen Verschleierungsverbot betroffen sind, ist unklar. Wer gegen die Vorschrift verstößt, muss mit 150 Euro Strafe rechnen. Neben der Burka, einem Ganzkörpergewand, sind noch weitere Kleidungsstücke, die das Gesicht von Frauen verhüllen, im öffentlichen Raum verboten.

Zu den weiteren teils lobenswerten Maßnahmen gehören unter anderem unbezahlte gemeinnützige Arbeit der „Flüchtlinge“ und die verpflichtende Teilnahme an Werte- und Sozialkursen. Das Verteilen von Koranen kann künftig verboten werden.

Die „Integrationsmaßnahmen“ und die Beschäftigung von Asylanten bei unbezahlten gemeinnützigen Tätigkeiten sind natürlich mit erheblichem Aufwand verbunden und haben ihren Preis. Die Regierung rechnet mit Kosten von 200 Millionen Euro für alle Maßnahmen bis Ende 2018.

(Foto oben: Österreichs Integrationsminister Sebastian Kurz hat sich mit seiner Forderung nach einem Vollverschleierungsverbot im öffentlichen Raum durchgesetzt)