Belehrungen vom Schwerkriminellen „Mehmet“

Der Schwerkriminelle Muhlis Ari, genannt 'Mehmet'Dass der türkische Präsident Erdogan gerne die Nazi-Keule gegen alle schwingt, die ihm nicht gehorchen, wissen wir seit einigen Wochen. Jetzt bekommt er „prominente“ Unterstützung: Der Schwerkriminelle Muhlis Ari (33, Foto) springt ihm bei. Den kennt zwar so eigentlich niemand, und es ist auch kein Verlust, aber beim Tarnnamen „Mehmet“ kann man sich doch vielleicht erinnern.

(Von Chevrolet)

Muhlis Ari, der zu seinem (!) Schutz 1998 immer als „Mehmet“ von den Medien bezeichnet wurde, musste seinerzeit im zarten Alter von 14 Jahren gegen seinen Willen Deutschland verlassen und wurde in seine türkische Heimat abgeschoben, weil er es in 14 Jahren in München auf sensationelle 60 Straftaten gebracht hatte, was aber zunächst niemanden störte, denn für „Mehmet“ galt schon damals der Migrantenbonus. Irgendwann wurde es den Bayern dann doch zu bunt, nachdem er einen Schüler krankenhausreif geschlagen und ausgeraubt hatte und schob den armen Jungen ganz ohne seine Eltern in die Türkei ab.

Zurückkommen durfte er nicht. Auch 2013 nicht, als er in der Türkei auch wieder kriminell geworden war und dann doch wohl lieber den Komfort eines deutschen Gefängnisses genießen wollte, statt im Türkei-Knast zu vermodern. Doch Bayerns Innenminister Herrmann (CSU) lehnte ab: „Den wollen wir hier nicht“. Jetzt fühlt sich der inzwischen 33-Jährige berufen, diese „Nazi-Methoden“ anzuprangern, denen er zum Opfer gefallen sein will, weil man ihn in Almanya, für ihn unverständlicherweise, doch wirklich nicht mehr haben wollte.

Auf seiner Facebook-Seite äußerte er sich jetzt auch mit lobenden Worten über seinen geliebten Präsidenten Erdogan. Kostprobe:

Ich war schon oft in ähnlichen Situationen wie mein Präsident Erdogan und musste mir gerade in der deutschen Presse viele Ungerechtigkeiten gefallen lassen. Daher habe ich ein starkes Mitgefühl mit Präsident Erdogan.

Und deswegen hat er auch ein „Gedicht“ geschrieben, natürlich keines mit literarischem Wert, sondern ein Schmähgedicht, das er mit dem seinerzeitigen Gedicht von Jan Böhmermann zu Erdogan vergleicht. Der Text müht sich redlich, einigermaßen das Proll-Niveau noch zu übertreffen und natürlich Erdogan in den blauen türkischen Himmel zu loben. Interessant wird die Frage, ob Maas‘ Wahrheitsministerium sich des Textes annimmt, denn „Hate-Speech“ gibt es in jeder Zeile:

Fazit: Erdogan und Muhlis Ari – da kommt zusammen, was zusammengehört. Vielleicht kann er mit der kriminellen Qualifikation und seinen großartigen schriftstellerischen Talenten noch Karriere machen beim Sultan.