Belgien: Drohvideo „Wir sind noch immer hier“

Seit Freitag gab es im belgischen Antwerpen, besonders rund um den Hauptbahnhof, wieder erhöhtes Sicherheitsaufkommen. In einem Video, das über eine IS-App geteilt und von Ahmet Springs, einem Terrorexperten und Professor für Kriminologe und Rechtswissenschaften an der George Mason University veröffentlicht wurde, geht eine Person mit einem Zettel in der Hand auf den Hauptbahnhof zu. Darauf zu sehen ist das Symbol des IS und der Text: „Wir sind noch immer hier“. Im Hintergrund läuft der für IS-Videos typische islamische Singsang. Darin wird gedroht Menschen zu enthaupten, berichtet die „Daily Mail„.

Bei der Musik soll es sich um die gleiche handeln, die in Drohvideos vor einem Attentat an Silvester in Istanbul, bei dem 39 Menschen ums Leben kamen, verwendet worden war. Der ehemalige Anti Terror-Chef erklärt, der Text sei in türkischer Sprache und es heißt darin u.a.: „Wir haben unsere Messer geschliffen und werden zu euch kommen. Wir werden euch die Köpfe abschneiden und die Straßen mit Blut füllen.“

Derzeit wird versucht, die Person im Video zu identifizieren. In Belgien gilt unverändert die Terrorwarnstufe 3 auf der vierstufigen Skala – das bedeutet, eine Terrorattacke ist möglich und auch wahrscheinlich. Ob es sich dabei um einen Trittbrettfahrer oder eine echte Drohung handelt, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall zeigt das Video einmal mehr, wie schutzlos wir den islamischen Mörderbanden, die nach wie vor nach Europa und Deutschland strömen, ausgeliefert sind. Kein Rucksackverbot und keine Polizeistreifen werden verhindern, dass sich ein Koranhöriger auf einem Bahnhof oder einem anderen Platz voller „Ungläubiger“ in die Luft sprengt. Das uns von Merkel aufgezwungene Bunt ist in der Hauptsache blutrot. (lsg)

Hier das Video: