Berlin: Michael Müller mit Muslimbrüdern zur „Friedenskundgebung“ am Breitscheidplatz

Religionen für ein weltoffenes Berlin“ lautet das Motto einer für heute geplanten Veranstaltung auf dem Berliner Breitscheidplatz, wo der islamische Mörder Anis Amri am 19. Dezember vergangenen Jahres mit einem LKW in eine Menschenmenge auf einem Weihnachtsmarkt fuhr, 12 Menschen tötete und 55 zum Teil schwer verletzte. Mehrere Religionsgemeinschaften, bzw. solche, die sich dafür ausgeben, planen für den frühen Abend eine „Friedenskundgebung“ an diesem denkwürdigen Ort. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) ist eingeladen zu Beginn dieses Zinnobers ein paar Worte zu sprechen. Die Liste der Teilnehmer aber hat es in sich. Neben der Kirchgemeinde der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und dem „Zentralrat der Muslime“ sind auch vom Verfassungsschutz den Muslimbrüdern zugeordnete Organisationen mit dabei.

Veranstaltet wird diese Heuchelei in trauter Einheit u.a. von Pfarrer Martin Germer von der Gedächtniskirche und Mohamed Taha Sabri, dem Imam der Neuköllner Dar Assalam-Moschee. Ab 17.30 Uhr soll ein Gedenken der „Opfer religiös motivierter Gewalt“ stattfinden. Danach tritt mit dem „Begegnungschor“ eine Gruppe Invasoren auf (politisch korrekt: ein Ensemble aus „Geflüchteten“).

Unter den mehr als zwei Dutzend angemeldeten Gruppierungen finden sich neben christlichen Gemeinschaften, Buddhisten, Hindus, Sikh und Juden,  u.a. auch das Islamische Kultur und Erziehungszentrum Berlin e.V. (IKEZ), das Teiba Kulturzentrum e.V. (TKZ), das Interkulturelle Zentrum für Dialog und Bildung e.V. (IZDB) und nicht zuletzt der Verein Neuköllner Begegnungsstätte e.V. (NBS), die der Muslimbruderschaft mehr als nur nahe stehen sollen. Der IKEZ wird zusätzlich im Berliner Verfassungsschutzbericht von 2015 als Treffpunkt der Terrororganisation Hamas hervorgehoben.

Den roten Bürgermeister Müller scheint das alles nicht zu tangieren. Der jüdische Verein American Jewish Center Berlin (AJC) schreibt in einer Stellungnahme zu dieser zynischen Veranstaltung:

Es ist empörend, wenn sich an einer Friedenskundgebung islamistische Akteure beteiligen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden und in einem Fall sogar Nähe zur palästinensischen Terrororganisation HAMAS aufweisen. Es ist unverständlich, dass im Aufruf der Wert der Verfassung hervorgehoben wird, die Kundgebung aber gleichzeitig von Islamisten unterstützt wird, die zum Teil verfassungsfeindliche Ziele verfolgen. So wird der schreckliche Anschlag auf unsere Demokratie, der zwölf Menschen das Leben gekostet und zahlreiche mehr zum Teil schwer verletzt hat, instrumentalisiert und die mörderische Ideologie der Täter trivialisiert.

Auch wird darauf hingewiesen, dass weder im Veranstaltungsflyer noch dem Kundgebungsaufruf der islamische Anschlag auf den Weihnachtsmarkt überhaupt nur erwähnt würde. Natürlich hat sich auch keine der genannten Organisationen von der Tat Amris distanziert.

Dieser geplante Moslemauflauf ist Taqiyya in reinster Form, die nur dazu dient, den Islam wieder als „Religion den Friedens“ zu propagieren. Die Täter setzen sich so de facto auf den Gräbern der Toten auch noch in Szene. Das ist ein Schlag ins Gesicht für die Hinterbliebenen der Ermordeten und für die Verletzen, nicht nur des Islammassakers vom Breitscheidplatz, sondern aller in den vergangenen Jahren durch Dschihadisten attackierten Opfer. Nicht nur die Teilnahme Müllers sollte ausfallen, sondern die ganze durchschaubare, widerwärtige Zeremonie. (lsg)

Kontakt:

Pfarrer Martin Germer
Gemeindehaus der Evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde
Lietzenburger Straße 39, 10789 Berlin
Tel: (030) 30 36 28 68
E-Mail: germer@gedaechtniskirche-berlin.de

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller
Senatskanzlei
Jüdenstr. 1, 10178 Berlin
Tel.:(030) 9026-0
der-regierende-buergermeister@senatskanzlei.berlin.de


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