Bertelsmann: „Muslime helfen Flüchtlingen“

Das ist doch mal eine gute Nachricht: Muslime setzen sich für Flüchtlinge ein, und zwar noch mehr als Christen oder Atheisten. Das berichtet die ZEIT (!) mit Bezug auf … klar, die Bertelsmann-Stiftung:

Muslime engagieren sich eigenen Angaben zufolge stärker in der Flüchtlingshilfe als Christen oder Atheisten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung der Bertelsmann-Stiftung. Demnach gaben 44 Prozent der befragten Muslime an, im vergangenen Jahr Flüchtlingen ehrenamtlich geholfen zu haben. Unter Christen war es gut jeder Fünfte, unter Konfessionslosen 17 Prozent. Damit seien Muslime „wichtige Brückenbauer in unserer Gesellschaft“, hieß es im Religionsmonitor der Stiftung, aus dem die Daten stammen.

Das ist doch mal eine erbauliche Erhebung nach allen postfaktischen Regeln einer repräsentativen statistischen Erhebung „neuen Typs“. Das Ergebnis könnte allerdings auch noch anders gedeutet werden:

Es könnte Indikator sein für die Blindheit des gemeinen deutschen Michels, der diese vielen emsigen muslimischen Helferlein nie zu Gesicht bekommt, weder in Kleiderkammern noch in den Tafeln für Bedürftige noch beim Basteln in der Fahrradwerkstatt oder beim Anliefern von Kuchen ins „Café Toleranz“. Auch sieht man nur selten Muslime beim Bettenmachen oder beim Putzen der Toiletten all der „Hilfsbedürftigen“, die noch nicht ganz mit der Handhabung einer Klobürste vertraut sind.

Allerdings, auch das ist möglich, das Ergebnis der Bertelsmann-Stiftung könnte ein Maßstab sein für die Selbsteinschätzung der Muslime hierzulande, die ein gemeinsames Gebet mit den Neuen aus der Umma bereits als gnädiges Helfen verstehen.

Und noch eine Möglichkeit gibt es: Es könnte bedeuten, dass sie einfach lügen, dass sich die Balken biegen, und sich kaputtlachen angesichts einer Erhebung, die auch sie in ihrer Manipulierbarkeit sehr schnell durchschauen und gerne für ihre Zwecke nutzen.