Bischöfin: Backe, backe Kuchen für „Flüchtlinge“

Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs (Foto r.) will den engstirnigen Deutschen ihre „Ängste vor Fremden“ nehmen. Abwehrhaltung solle sich durch Begegnung in Neugier wandeln. Denn wir glauben, dass wir uns vor Menschen aus anderen Kulturkreisen schützen müssten. Dabei ist nur unser Horizont begrenzt, denn es seien die „Flüchtlinge“, die sich hier mit dem Unbekannten auseinandersetzen müssten, lamentiert sie, ungeachtet der Hyperkriminalität und Terrorbedrohung durch die Fremdkulturen. In Hamburg hätten ältere Damen „Flüchtlinge“ zum Seniorentanz eingeladen. Auch gebe es schon viele „Flüchtlings-Cafés“, dort könne man ihnen selbstgebacken Kuchen vorbeibringen, so Fehrs. Was passiert, wenn Menschen statt Abwehrhaltung Neugier für Eindringlinge entwickeln, wissen wir nicht zuletzt seit dem Mord an Maria Ladenburger. Das Attentat am Berliner Weihnachtsmarkt gab es dann wohl auch nur, weil niemand mit Anis Amri Kuchen gebacken hat. (lsg)