Der Frühling ist da – es wird wieder „gerettet“

Nach Angaben der italienischen Küstenwache holten allein am vergangenen Wochenende europäische Schlepperorganisationen in 22 Operationen mehr als 3.000 Invasoren vor der Libyschen Küste ab und „retteten“ sie Richtung Europa. An der Flutung Europas mit afrikanischen Verbrechern beteiligten sich mehrere NGOs, wie „Sea Watch“ oder „Life Boat“ und die offizielle Schleppertruppe der EU, die „European Union Naval Force-Mediterranean“ (EUNAVFOR MED). Dabei handelt es sich um eine vom EU-Syndikat gegründete multinationale militärische Operationseinheit, angeblich zur Bekämpfung von Menschenschmuggel. Ihre Aufgabe wäre, unter Einsatz von Seefernaufklärern, Drohnen und Satelliten die Gewässer des südlichen zentralen Mittelmeers zu überwachen. Eigentlich aber „bekämpft“ sie die Schlepper dadurch, dass sie deren Arbeit selber übernimmt. Seit Anfang des Jahres wurden bereits 16.206 Illegale so nach Europa gebracht, im Jahr davor waren es im gleichen Zeitraum 11.911. (lsg)