Graz: Identitäre protestieren auf Dach des ORF

Identitäre Aktivisten sind am Montag auf das Dach des steirischen ORF-Landesstudios gestiegen. Dort haben sie ein großes Banner mit der Aufschrift: „Kein Geld für #Fakenews“ entrollt. Sie machten damit unter anderem auf ihren juristischen Zwischensieg gegen den ORF aufmerksam. Die Aktivisten entrollten das Transparent beim ORF, um auf die einseitige Berichterstattung aufmerksam zu machen. Immer wieder sieht sich der ORF mit Kritik aus der Bevölkerung konfrontiert.

In der letzten Zeit trat diese Einseitigkeit mit der unkritischen Haltung gegenüber Offenen Grenzen immer deutlicher hervor. Anstatt die Regierungspolitik kritisch zu hinterfragen, wurde der ORF zu einer billigen Propagandaplattform für „Offene Grenzen“.

Für Luca Kerbl, den Leiter der Identitären Bewegung Steiermark, ist klar, dass hier Fakenews in ihrer schlimmsten Form verbreitet worden sind. Ziel war eine bewusste Irreführung der Österreicher über die Auswirkungen der Massenzuwanderung.

Sieg der Identitären gegen den ORF

Gleichzeitig verkündeten die Aktivisten einen juristischen Sieg gegen den ORF. Dieser hatte die identitäre Demonstration im Juni als „Nazi-Demo“ bezeichnet und den Eindruck erweckt, als hätten die Identitären einen Gegendemonstranten schwer verletzt.

Nach einer Beschwerde der Identitären hat die KommAustria nun festgestellt, dass der ORF damit seine journalistische Sorgfaltspflicht und sein Objektivitätsgebot verletzt hat. Noch ist der Bescheid nicht rechtskräftig, da der ORF dagegen noch Einspruch erheben kann.



Patriotischer Widerstand

Einmal mehr ließen es sich die Aktivisten der Identitären nicht nehmen, ein Zeichen des Protests zu setzen. Die Aktivisten forderten, dass die ORF-Zwangsbeiträge abgeschafft werden, da der Sender die Gebührenzahler nicht umfassend und neutral informiert, wie dies zu erwarten wäre.


(Quelle: iboesterreich.at)