Neu-Schwedin: Keine Abschiebungen, weiße Schweden werden ja auch nicht abgeschoben

Die bizarren Nachrichten aus Schweden sind kaum noch steigerungsfähig. Victoria Kawesa (Foto) wurde am letzten Wochenende zur ersten schwarzen Parteivorsitzenden einer europäischen Partei, der Feministischen Initiative (Fi) gewählt. In einem Interview mit dem schwedischen Fernsehsender SVT plädierte sie für eine „Flüchtlings-Amnestie“ und dafür, dass kein ausländischer Mitbürger, der Verbrechen in Schweden begangen hat, zur Deportation verurteilt werden kann, ganz gleich, wie schwer die Verbrechen sind. Schließlich würden verurteilte weiße (ethnische) Schweden auch nicht abgeschoben.

(Von Alster)

„Dann bleiben die Mörder und Vergewaltiger, die sonst in ihre Heimatländer zurückgeschickt würden, in Schweden“, entgegnete der SVT-Reporter. Kawesa: „Aber weiße (ethnische) Schweden, die für schwere Verbrechen eingesperrt sind, werden nicht abgeschoben.“ („Vita svenskar som fängslas för grova brott utvises ju inte“).

Diese Frau einer Partei, die sich antirassistisch nennt, meint also, weil weiße Schweden, die schwere Straftaten begangen haben, nach Verbüßung der Strafe nicht abgeschoben werden, dürfen ausländische Verbrecher auch nicht in ihre Heimatländer ausgewiesen werden. Oder: Man sollte weiße Schweden nach Schweden abschieben können, wenn sie ein Verbrechen in Schweden begangen haben. Vielleicht sollten weiße Schweden in Schweden um Asyl ansuchen dürfen, das ist doch ungerecht, dass das nur Ausländer können? Frau Kawesa soll studiert haben – sie hat nachgedacht, und sie hat eine schockierende Ungerechtigkeit in der schwedischen Gesellschaft entdeckt: Ausländer können ausgewiesen werden, aber weiße Schweden nicht!

Reaktionen auf diese Logik im kurzen Video (auf schwedisch):

Victoria Kawesa kam als Neunjährige als Flüchtling aus Uganda. 37 Prozent der Bevölkerung in Schweden im Alter von 0-44 haben jetzt einen ausländischen Hintergrund. Wenn sich der demographische Wandel im etwa gleichen Tempo wie die letzten 14 Jahre fortsetzt, wird die Mehrheit der Bevölkerung bereits 2034 (!) einen ausländischen Hintergrund haben.

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