Die deutschen Medien betreiben Gesinnungsjournalismus, sagt der Medienwissenschaftler Professor Norbert Bolz in einem sehr bemerkenswerten Gespräch mit dem früheren ZDF-Moderator Wolfgang Herles, jetzt „Tichys Einblick“. Weil Angela Merkel genau die Politik macht, die die linken Journalisten vertreten, verteidigen die Medien die Bundeskanzlerin seit Jahren. BILD und Co. kritisieren nicht die Regierung, sondern quasi als Ersatzgegner das Phantom der „Neuen Rechten“ und setzen einen gefährlichen Assoziationsmechanismus in Gang: Wer nicht dem linken Mainstream folgt, ist rechts, wer rechts ist, ist ein Rechtspopulist, wer rechtspopulistisch ist, ist ein Nazi.

Auszüge aus dem Interview:

[…]

Wolfgang Herles: Für mich, als ich anfing als Journalist vor 30, 40 Jahren, war es selbstverständlich, ein Journalist, egal ob rechts oder links, ist erstmal dazu da, die Mächtigen zu kritisieren, grundsätzlich zu kritisieren. Wir haben das Phänomen, dass die Mainstream-Medien Merkel verteidigen, über Jahre hinweg. Wie kommt das? Ausgerechnet die Linken sagen, eine Regierung muss von uns verteidigt werden.

Bolz: Ja, das ist in der Tat sehr bedenklich. Meine Kritik ist eigentlich auch prinzipiell weniger die der deutschen Politik als vielmehr die der deutschen Medien. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die deutschen Journalisten immer schon und durchaus auch selbstbewusst Gesinnungsjournalisten waren. Das heißt, sie haben sich nie damit begnügt, einfach nur zu berichten und zu analysieren, sondern sie wollten auch immer schon Meinungen voran bringen. Und nun hat Merkel es geschafft, im Grunde alle, wenn Sie so sollen, „linken“ Themen selbst zu besetzen, indem sie mit ihrer Partei, die ja eigentlich eine konservative war, die SPD links überholt hat und auch der Grünen Partei alle grünen, eigenen Themen weggenommen hat. Das heißt also, es gab sachlich und es gibt bis zum heutigen Tag sachlich kaum eine politische Position, die innerhalb des Parlaments vertreten wäre, die Merkel nicht selber vertritt – und zwar besser und nachdrücklicher als die anderen. Kurzum: Es gibt im Grunde nur noch die Möglichkeit einer Radikalkritik der bestehenden Ideologie, auf der unsere Kultur zur Zeit beruht, oder eben mit diesen Wölfen zu heulen. Und genau das macht unser Journalismus. Und er kann es deshalb machen, weil er einen Ersatzgegner gefunden hat: Man kritisiert nicht die Regierung, sondern man kritisiert ein Phantom der Neuen Rechten.

Herles: Inwiefern Phantom?

Bolz: Es ist deshalb ein Phantom, weil diese ja existierenden Neuen Rechten in ihrem Ausmaß und in ihrer Relevanz, in ihrer Virulenz maßlos überschätzt werden, und ich glaube absichtlich überschätzt werden. Man will gar nicht realistisch einschätzen, wie groß die Gefahr von Rechts ist, sondern man ist froh, hier einen Popanz zu haben, auf den man im Grunde alle kritische Energie ablenken kann, um dann umso affirmativer sich der Regierungspolitik zuwenden zu können.

Herles: Das ist nun das Totschlagargument: für jeden, der Merkel kritisiert, ihre Politik kritisiert, „Beifall von der falschen Seite“, das darf man nicht riskieren.

Bolz: Ja, das ist natürlich immer schon dumm gewesen, dieses Argument und ist gar kein Argument. Denn entweder ihre Argumentation, ihre Überlegung ist stichhaltig und sachlich und dann sollte man sie bringen, gleichgültig, wer da zustimmt – oder sie ist einfach dumm und tatsächlich nur populistisch, dann sollte man sich zumindest als Intellektueller derartige Sätze verkneifen. Aber nehmen Sie nur irgendwelche Parallelphänomene: Soll ich mir wirklich nicht mehr Wagners Oper anhören, nur weil Hitler sie auch toll fand. Eine Diskussion, die ja real auch geführt worden ist. Also soll ich das, was einige Leute gut finden, die aber auf der falschen Seite der Politik stehen, mir nur dehalb nicht gönnen, weil die es auch gut finden? Das ist natürlich eine absurde Position, aber sie dient dazu, tatsächlich einen fatalen Assoziationsmechanismus in Gang zu setzen. Nämlich, wenn Sie so wollen: Wer nicht dem linken Mainstream folgt, ist rechts, wer rechts ist, ist ein Rechtspopulist, wer rechtspopulistisch ist, ist im Grunde schon ein Nazi. Und genau diese Assoziationskette ist die eigentliche Gefahr unserer Kultur heute, so wie ich das einschätze, unserer politischen Kultur, weil sie im Grunde jedes Argument, das nicht abgesegnet ist vom politischen Mainstream, in eine Ecke stellt, die gar nicht mehr mit Argumenten bedient wird, sondern nur noch mit Hass.

[…]

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63 KOMMENTARE

  1. Den Nazibegriff darf man nicht zu eng fassen:
    Nazi ist, wer sich morgens die Haare kämmt, und minimalpigmentiert zur Arbeit geht.

  2. Alles Gesinnungsjournalisten, Regierungssprecher, Wichtigtuer, Meinungsmaulhelden, Supermoralisten, kurz: Heribert Prantl.

  3. Über eine Million Migranten haben Deutschland allein im Jahr 2015 überflutet. Bis zum Jahr 2020 werden weitere 3,6 Millionen Migranten »erwartet«. Doch statt aufzubegehren, so smopo weiter, betrachten die Deutschen die Vorgänge in ihrem Land »mit der gleichen Gleichgültigkeit wie während der Nazi-Zeit«.

    Wörtlich: »Sie nehmen alles hin was geschieht oder tun so, als hätten sie nicht bemerkt, was in ihrem Land vor sich geht.«

    Und auch Schweden kriegt einen Seitenhieb verpasst. Die Kriegsjournalistin Maria Gad schrieb aktuell aus Mossul und gab ein vernichtendes Urteil ab: für Frauen sei es in der umkämpften irakischen Stadt Mossul weniger gefährlich als in der schwedischen Hauptstadt Stockholm.

    Ihr Tweet: »Precis så är det. Fylla runt medborgarplatsen en helgnatt är mkt värre än vilken kväll som helst i Irak« (Genau so ist es. Eine Nacht am Medborgarplatsen zu verbringen ist wesentlich schlimmer als ein Abend wo auch immer im Irak).

    http://www.freiewelt.net/nachricht/der-blick-aus-der-schweiz-10070371/

  4. Die erbärmliche Verfassung der Medien- und Kulturszene – auch in der Schweiz! – behandelt hier Fleischhauer:

    In einem „offenen Brief“ appellierten rund 350 Kulturschaffende aus der Schweiz und Deutschland an das Theaterhaus, dem „raffiniertesten Rhetoriker“ der AfD „keine Bühne zu bieten“. Jongen bezeichne sich als „avantgard-konservativ“, für „politisch Unbedarfte“ könne das „gefährlich anziehend“ wirken, heißt es in dem Boykottaufruf, dem das Theater nach kurzem Lavieren Folge leistete: Man habe die Sicherheit der Debatte angesichts zahlreicher Anfeindungen nicht mehr garantieren können.

    Den Beteiligten schlottern vor Angst die Hosen

    Das ist also der Stand linker Kulturkritik im Frühjahr 2017: keine Idee, keine Begriffe, die man dem politischen Gegner entgegenhalten kann. Stattdessen der Rückzug ins Mauseloch. Gerade die Kultur hat sich immer viel darauf eingebildet, unbequem und widerständig zu sein, wie es im Jargon des Kulturbetriebs heißt, ein Ort, an dem Außenseiter die Stimme erheben und dem Justemilieu ordentlich eingeheizt wird. Nun reicht der Auftritt eines Publizisten vom rechten Rand, und den Beteiligten schlottern vor Angst so sehr die Hosen, dass sie lieber die Diskussion verweigern, als gegen den Herausforderer anzutreten.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/debattenkultur-seid-ihr-linke-oder-maeuse-kolumne-von-jan-fleischhauer-a-1138485.html

  5. Die ältere Dame, die mit ihrem Auto um die gesamte Welt reiste erregte „rassistisches Aufsehen“ als sie in einer Fernsehshow im Zusammenhang mit ihrer Reise von Südafrika berichtete, wo die Schwarzen alles geklaut haben was nicht niet und nagelfest ist!

    Das brachte sie gleich als sog. „Rassistin“ in die Schlagzeilen! SOLL SICH DIE ALTE DAME JETZT ÄNDERN?? ANPASSEN AN DIE NEUEN ASOZIALEN GLOBALEN ZUSTÄNDE!!

    Diese Dame gehört noch zu der ordentlichen Generation, die sich von Realität und Logik leiten lassen und nicht von kranken Ideologien und Wortverdrehungsspielchen zur Ausblendung der Tatsachen beherrscht sind.

    Wenn man sich nicht einmal mehr wagen kann zu sagen, dass man von Negern beklaut wurde, dann stimmt irgendetwas hier nicht mehr! Wenn die Verbrechen von Schwarzen systematisch verniedlicht und totgeschwiegen werden, dagegen die weißen „Verbaltäter“ die neuen „Schwerverbrecher“ von heute sind, während die Gewalttäter immer öfter vor Haftstrafen allseits verschont bleiben, dann ist es Zeit endlich eine Bilanz zu ziehen!

  6. Prof. Bolz spricht mir aus der Seele. Dessen Analyse vertrete ich schon so lange, wie dieser „Flüchtlings“-KRISEN-Wahn andauert. Wie kann man das unseren Mitbürgern klarmachen?

  7. #7 jeanette (15. Mrz 2017 10:17

    Hat mich auch köstlich amüsiert. Mit dem plakativen Begriff des Rassismus soll anscheinend die Wahrheit unterdrückt werden – einfach nur lächerlich!

  8. #7 Die „alte Dame“ Heidi Hetzer war 3 Jahre auf Weltreise und nicht in Deutschland. In diesen 3 Jahren hat sich viel verändert.
    Ich will mein Land zurück!!!

  9. 1. 12 putin2.0 (15. Mrz 2017 10:32)
    #7 Die “alte Dame” Heidi Hetzer war 3 Jahre auf Weltreise und nicht in Deutschland. In diesen 3 Jahren hat sich viel verändert.
    Ich will mein Land zurück!!!
    ———————–

    Und dann hat sie auch noch den falschen Namen……….

    Richtig, sie ist ja abgereist bevor der große Schwarm kam. Da hat sie jetzt natürlich eine „Unterrichtslücke“!

  10. @ jeanette (10.17 Uhr)

    Zu der von Ihnen erwähnten älteren Dame hier ein FOCUS-Artikel:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/im-zdf-morgenmagazin-nach-rassismus-eklat-heidi-hetzer-entschuldigt-sich_id_6789250.html

    Interessant sind vor allem die Leserkommentare: fast 100 Prozent PI, die zudem noch ausnahmslos positiv bewertet werden.

    Hier eine der insgesamt zwei (oder vielleicht sind’s auch drei) nicht-PI-konformen Zuschriften (bewertet mit 54 Daumen runter und – immerhin – fünf Daumen hoch). Ein Musterbeispiel dafür, wie es im Oberstübchen der Politisch Korrekten so tickt:

    Rassistin auf Weltreise

    Na ja, sie war ja auch in Namibia, früher zur „Braunen Zeit -Deutsch Süd-West-„. Dort bei den vielen „Weißen“ die stolz darauf sind Nazi Nachfolger und Nazi Anhänger zu sein (eigene Reise-Erfahrung). Dort hat sie sich bestimmt wohler gefühlt als bei den „Schwarzen in Südafrika, die alles klauen was nicht Niet und Nagelfest ist.“

  11. #11 Mindy,

    stimmt nur zum Teil, hat gerade 2 urteile gegeben, wo Naxisager zu FPÖ Politikern mit hohen Geldstrafen geahndet wurden.

  12. #7 jeanette (15. Mrz 2017 10:17)

    Die ältere Dame hat sich für ihre Aussage über Schwarze schon öffentlich entschuldigt.

  13. Die deutsche Politik versaut unseren Nachwuchs.

    So Hansi, was willst Du denn werden wenn Du gross bist?

    Hansi: Ausländer, da kriegt man Kohle ohne zu arbeiten;)

  14. schottischer Freiheitskämpfer William Wallace:

    … und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, wärt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: „Ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns – UNSERE FREIHEIT!!!“

    William Wallace ist umsonst gestorben..

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Die früher freien, stolzen und

    unabhängigen Schotten wollen sich mit voller

    Absicht VERSKLAVEN und ENTRECHTEN lassen..

    Haben sie den nichts aus der EU-Missgeburt gelernt?..

    10 Jahre EU-Diktatur,
    10 Jahre Wirtschaftskrise,
    10 Jahre Euro-Krise…!

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Brexit

    Schotten sollen über Unabhängigkeit abstimmen

    Edinburgh – Neuer Brexit-Ärger: Die schottische Regierung will zum zweiten Mal ein Referendum über eine Unabhängigkeit von Großbritannien. Schon kommende Woche soll das Parlament in Edinburgh darüber entscheiden, wie die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon sagte.

    Die Volksabstimmung könnte nach ihrem Willen zwischen Herbst 2018 und Frühjahr 2019 stattfinden.

    https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/afxline/topthemen/article162798750/Schotten-sollen-ueber-Unabhaengigkeit-abstimmen.html

  15. Wo bleibt der Aufstand der Intellektuellen, wie Norbert Bolz, in Deutschland. Warum unternehmt Ihr nichts? Warum schließt Ihr Euch nicht zusammen gegen die Neo-Stalinisten und Ihre kranke Gesinnung?

  16. #18 loewenherz24   (15. Mrz 2017 10:46)
     
    „Wo bleibt der Aufstand der Intellektuellen, wie Norbert Bolz, in Deutschland. Warum unternehmt Ihr nichts? Warum schließt Ihr Euch nicht zusammen gegen die Neo-Stalinisten und Ihre kranke Gesinnung?“

    ***********************************************

    Warum hat nicht jeder Bock darauf, den Rest seines Lebens mit Billigdosenbier auf der Parkbank zu verbringen?

    Ein echter Feind des herrschenden BUNT-Bolschewismus kommt im Wahrheitsmedium nicht vor, dessen öffentliche Existenz damit ausgelöscht.

  17. die alte Dame mit dem Namen Hetzer,die 3 Jahre auf Weltreise war,hat nur ihre Erlebnisse erzählt.

    Und die Gutmenschen,die diese Erlebnisse nicht „erlebt“ haben,werfen der alten Dame Frau Hetzer nun rechte Hetze vor..

    Was sind Wahrheiten denn noch wert,wenn man diese nicht mehr aussprechen kann,ohne gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden?

    Diese ganze Meinungsdiktatur,die sich in unserem Lande breit gemacht hat,widert nur noch an.

    Es wird ja täglich schlimmer und manchmal fragt man sich,wie man das noch aushalten soll?

  18. #26 Vielfaltspinsel

    Danke. Ja, sehe ich auch so und deswegen kann nur eine Revolution vom Volk ausgehend diese Entwicklung noch stoppen. Ob das deutsche Wahlvieh rechtzeitig umsteuert ist fraglich!

  19. #25 Mindy (15. Mrz 2017 10:47)
    OT
    Eigentlich will ich nicht aus der Kirche austreten, werde es aber sehr wahrscheinlich tun müssen, alleine wegen der Aussage der Kirchenvertreter, daß die Moslems ein “selbstverständliches Recht” auf den Bau einer Moschee mit Minarett und Muezzinruf haben.
    https://www.domradio.de/themen/islam-und-kirche/2017-03-15/kirchen-pochen-im-erfurter-moschee-streit-auf-religionsfreiheit
    ___________________________________________

    Um Christ zu sein muss man nicht die von Kirchensteuer finanzierten Kuttenträger unterstützten.
    Judas und Judasinnen sollen sich doch von den mosls ihr Leben finanzieren lassen.

  20. Betr.: Zurück zum Nationalstaat

    Bolz (8:25): „Ich würde vielleicht nicht sagen ‚reaktionär‘, sondern es ist eine Reaktion, so wie sehr, sehr vieles, was wir in den letzten Jahren beobachten, Reaktion ist, und zwar Reaktion auf Fehlsteuerungen. Es gab einfach und es gibt bis zum heutigen Zeitpunkt nicht eine breite Zustimmung zum politischen Projekt Europa, das ein reines Elitenprojekt ist, und zwar ein Elitenprojekt, das sehr, sehr schlecht verkauft worden ist … „

    Auch PI ist ja nichts anderes als eine Reaktion.
    Also seien wir fröhliche Reaktionäre: „Wir wollen unser Land zurück!“ Das war auch der wirkmächtigste Slogan der Brexiteers: „Let’s Take Back Control! We Want Our Country Back!“

  21. #17 Blackbeard (15. Mrz 2017 10:44)
    #7 jeanette (15. Mrz 2017 10:17)

    Nach Entgleisung vor laufender Kamera: Jetzt erklärt sich Heidi Hetzer

    http://www.focus.de/politik/deutschland/im-zdf-morgenmagazin-nach-rassismus-eklat-heidi-hetzer-entschuldigt-sich_id_6789250.html
    =======================
    Mein Erlebnis in Kapstadt:
    Tag 1:
    Morgens an die Tankstelle zum ATM, durch einen mißlungenen Trick wurde mir die Karte nicht geklaut; dafür war aber nach 1 Minute die „armed response“ (=bewaffnete Antwort; Security) schwer bewaffnet vor Ort und packte den Schwarzafrikaner. Parallel fuhr ein Golf weg mit zwei schwarzen. Ein anderer machte sich schnell davon.

    Ein Taxifahrer in Kapstadt erzählte uns frustriert, daß es gefährlich geworden sei und seine Frau ihn abends zuhause wissen will.

    2 Bekannte und häufig in Afrika Reisende wurden bereits 2x nachts bewaffnet überfallen, später in einer Werkstatt in einem unbeobachteten Moment das Mobiltelefon vom Beifahrersitz gestohlen.
    …noch einige andere Diebstähle, die mir aber gerade nicht präsent sind.

    Einem anderen Bekannten wurde die Uhr geklaut.

    In Tanzania wurden Fantastilanien-Wege-Gebühren in der Nähe des Lake Natron erhoben; in Ruanda mußten wir mit unseren Land Rovern den Platz verlassen, weil die Situation bedrohlich wurde; in Tanzania mußten wir im südlichen Teil 12 Stunden durchfahren bis zu einer Missionsstation, weil es dazwischen nicht ungefährlich ist.

    Es ist dort nun mal nicht ungefährlich.

    In der Wildnis geht’s. Da muß man natürlich Obacht auf Hyäne, Löwe, Skorpion & Co. geben, aber es ist nicht unberechenbar und man ist entsprechend aufmerksam. Tief in der Wildnis hält sich i.d.R. kein Krimineller auf.

    Was Frau Hetzer sagte: Es ist nicht aus dem Nichts geholt.

    Klar, dort herrscht Armut und manche wissen nicht, was sie morgen zu kauen haben. Ich will deswegen aber nicht ausgeraubt oder zusätzlich ggf. noch verletzt werden. In Kapstadt und woanders haben wir ab Dämmerung NIE an roten Ampeln gehalten.

    Meine gefühlte Wahrnehmnung ist die, daß die Gewaltbereitschaft weitaus höher ist als hier und auch die Hemmschwelle weitaus geringer ist.

  22. #27 Bernart (15. Mrz 2017 10:55)
    @ Lepanto (10.00 Uhr)
    @ DocTh (10.18 Uhr)

    Nazi-Eltern kann man…..

    Selten einen solchen Schwachsinn gelesen. Meine Jungs sind auch blond und haben auch noch blaue Augen. Soll ich ihnen jetzt die Haare färben und Kotaktlinsen in einer anderen Farbe verpassen, damit sie nicht als Rechts eingestuft werden.

    Die Alte, Heike Radvan gehört in eine geschlossene Anstalt.

  23. 18 Blackbeard (15. Mrz 2017 10:39)

    #7 jeanette (15. Mrz 2017 10:17)

    Die ältere Dame hat sich für ihre Aussage über Schwarze schon öffentlich entschuldigt.
    —————

    Sie meinen entschuldigen MÜSSEN um ihre Ruhe zu haben!!

  24. #33 aba   (15. Mrz 2017 11:12)  
    #25 Mindy (15. Mrz 2017 10:47)

    Hallo, ich bin nach mehr als 60 Jahren aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Als am Reformationstag dieser ekelhafte Lügner Mazyek in einer evangelischen Kirche seine Lügen losgelassen hat war das Maß voll.
    Seid dem fühle ich mich besser. Die sollen machen was sie wollen. Sind ja gerade dabei alle Christen zu verraten und zu verkaufen.
    Glaube ist nicht Kirche !
    Raus aus dem Verein !

  25. #28 lisa (15. Mrz 2017 10:57)

    die alte Dame mit dem Namen Hetzer,die 3 Jahre auf Weltreise war,hat nur ihre Erlebnisse erzählt.

    Und die Gutmenschen,die diese Erlebnisse nicht “erlebt” haben,werfen der alten Dame Frau Hetzer nun rechte Hetze vor..

    Was sind Wahrheiten denn noch wert,wenn man diese nicht mehr aussprechen kann,ohne gleich in die rechte Ecke gestellt zu werden?

    Diese ganze Meinungsdiktatur,die sich in unserem Lande breit gemacht hat,widert nur noch an.

    Es wird ja täglich schlimmer und manchmal fragt man sich,wie man das noch aushalten soll?
    ————————–
    Stimmt. Demnächst wird auch nur die leiseste Kritik an Merkel als „Hassverbrechen“ in unserem schönen neuen Merkelstan verfolgt und mit Gefängnis bestraft werden.

    Die Frau hat nur das gesagt, was mir letztes Jahr Südafrikaner auch erzählten. Der Mann, offensichtlich ein Mischling, war total von unserem Verkehrssystem begeistert. Er konnte es gar nicht fassen, dass die Züge und Busse in Europa im Minutentakt und immer pünktlich fahren. Beide meinten, in Südafrika bräuchte man ein Auto, um dort herumzureisen, da man sich auf keinen Fall auf das öffentliche Verkehrssystem verlassen könne. Ständig würden Züge und Busse ausfallen, weil mal wieder jemand über Nacht Kabel oder Gleise gestohlen hätte… tja.

  26. Im weitesten Sinne nicht OT; erschreckend!

    Deutschland stünde, neben Schweden, durch die von Migranten begangenen Verbrechen vor einer neuen Welle der öffentlichen Unruhe. Deshalb gehen Wirtschaftsexperten davon aus, dass ausländische Investoren sich Schritt für Schritt aus beiden Ländern zurück ziehen werden, diese langfristig sogar als sogenannte No-GO-Areas betrachten werden, in die niemand mehr mit gutem Gewissen investieren möchte.

    http://www.freiewelt.net/nachricht/der-blick-aus-der-schweiz-10070371/

  27. 1. 35 Vernunft13 (15. Mrz 2017 11:17)
    #17 Blackbeard (15. Mrz 2017 10:44)
    #7 jeanette (15. Mrz 2017 10:17)
    Nach Entgleisung vor laufender Kamera: Jetzt erklärt sich Heidi Hetzer
    http://www.focus.de/politik/deutschland/im-zdf-morgenmagazin-nach-rassismus-eklat-heidi-hetzer-entschuldigt-sich_id_6789250.html
    =======================
    Mein Erlebnis in Kapstadt:
    Tag 1:
    Morgens an die Tankstelle zum ATM, durch einen mißlungenen Trick wurde mir die Karte nicht geklaut; dafür war aber nach 1 Minute die “armed response” (=bewaffnete Antwort; Security) schwer bewaffnet vor Ort und packte den Schwarzafrikaner. Parallel fuhr ein Golf weg mit zwei schwarzen. Ein anderer machte sich schnell davon.
    —————————

    Dann wisse Sie ja schon Bescheid!

    Von unserer Familie ist ein junger Mann, der dort erfolgreich gearbeitet hatte, Haus Pool etc. alles hatte, zurückgekehrt nach England, hat alles dort gelassen, dies schon vor 10 Jahren, weil man dort nicht mehr leben kann!

    Eine Kollegin (weiße Südafrikanerin) erklärte mir, wenn man dort abends vom Arbeiten kommt und Schwarze ums Haus herumstreunen sieht, geht man besser zwei Stunden weg, damit man denen nicht in die Quere kommt, damit sie nur klauen können und man nicht sonst noch zu Schaden kommt! Und dies erzählte sie auch schon vor 10 Jahren!

    Alles politisch inkorrekte verbotene Geschichten, die man hier vielleicht gar nicht erzählen darf!!

  28. #18 loewenherz24 (15. Mrz 2017 10:46)

    Wo bleibt der Aufstand der Intellektuellen, wie Norbert Bolz, in Deutschland. Warum unternehmt Ihr nichts?
    ………………………..
    Im akademischen Bereich ist Bolz eben die Ausnahme. Dort wurde seit Jahrzehnten auf Duckmäusertum und Stromlinienförmigkeit oder Fähnchenverhalten hin selektiert und somit angepaßt gleichgeschaltet, was sich irgendwann auf das wenig inspirierende Gesamtklima unter Karrieristen durchdrückt. Selbst wenn der eigene Mentor noch anders war und echt wissenschaftliches, strenges bzw. geregeltes und gewagtes Forschen und Denken wertschätzte, geriet man wohl jeweils ab der Schwelle zu einer Förderung in andere Gewässer – etwa anläßlich eines Stipendiums, einer Assistentenstelle, einer Zulassung zur Promotion.

    Der Gipfel von alledem sollen Habilitation und Bewerbung auf Lehrstühle sein, und hierbei beanspruchen seit längerem auch verstärkt die okkulten Seilschaften in vorher ihnen noch verwehrten Ecken Geltung. Die mysteriöse Studienstiftung des Deutschen Volkes ist eine solche. Intellektuelle, die in diesen mauscheligen Singsang der zahnlosen Korrektheit bei eifrig-harmlosem Leistungsgetue in der Art ewiger naiver Adoleszenz nicht einstimmen und aus der Karrieregondel rausfallen, werden einfach nicht als solche wahrgenommen. (Dazu gleich noch was.)

    Das kann auch damit beginnen, daß man lediglich ein solides, anspruchsvolles Projekt verfolgt und nicht auf irgendeinen modischen Fördermittelwagen aufspringt, den man selbst gar nicht wirklich kapiert, seine Fahrtrichtung her und hin nicht versteht. Die seit Jahrzehnten importierte Trendigkeit hat also auch zur mentalen Ausdünnung der Landschaft beigetragen: authentisch- und integer-wissenschaftliche Gemüter fühlten sich zusehends unwohl – ich rede garantiert nicht nur von mir.

    Rätselhaft bleibt gleichwohl das elegante Duckmäusertum eines Julian N.-R. und das Schweigen beispielsweise eines Rüdiger S. … aber, ach, viel besser noch: eines gewissen Peter S. aus K., dem in seinem Alter ja nun wirklich keine Verschämtheit oder alberne Furcht mehr steht – aber vielleicht fällt der Apfel da auch nicht weit vom Stamm …

    Auf den Richard David P. ist jedenfalls nichts zu geben, da kann er nun so viel rumrudern wie er will; dieser hat nämlich durch nachdrückliche und anscheinend vorsätzliche Senkung des öffentlichen Diskursniveaus aus gefälliger Anbiederung an die Systemmedien zur Katastrophe schleichend sein subtiles Scherflein beigetragen, über die Jahre, unter Auslassung kaum einer Peinlichkeit, mein Lieber. Wie eine Erfolgshure. Fast kann er einem ja kurz leid tun, denn im Grunde kann der ja auch was, tut es nur nicht. Wen das störte, was der Richard da betrieb, der galt leicht mal als überholter Spießer, als unsexy.

    Bleibt noch die Soziologie. Ähm … ja: Welzer (nicht nur der Scherge Nassehi), aber auch der fährt derzeit etwas unkonkret und überanalytisch, etwa wie der Julian. Man gibt sich unangemessen distanziert, als reiner Beobacher. Die Psychologen hätten etwa den Mausfeld, der sich sehr weit rauslehnt, Respekt. Schriftsteller? Naja, wer das Geschehen um Strauß und Pirincci verfolgt und ein feiger Opportunist ist, der läßt es wohl lieber.

  29. Mit der erste Intellektuelle (Bolz), der die Dinge neutral sieht und analysiert. So etwas gibt es in diesem Land nicht mehr. Als sei der Geist tot. Danke an Pi für diesen Filmbeitrag.

  30. Nazis waren Linke.

    Wenn die heutige Rechte Nazi sein soll, dann kann das ja damals wiederum soo schlimm alles nicht gewesen sein.

    Also kloppen sie ihre eigene Waffe, die Nazikeule selbst langsam zu Bruch.

    Und verhalten sich dabei selbst und als einzige, wie die Nazis, indem sie denunzieren, diffamieren, ausgrenzen, angreifen, geifern, hässlich sind, schreien, diktieren wollen, Freiheit Andersdenkender nicht aushalten, blind folgen, verdrehen, manipulieren, lügen, Recht brechen, brandstiften, verletzen, plündern.

    Diese Faschisten, diese linken. Damals, wie heute.

    Nazis verpisst euch!

  31. Also, zum an dieser Stelle genannten Schwachsinn braucht mir niemand etwas zu erklären! Nahtsie-Vergangenheit loswerden, indem Deutschland in Europa aufgeht!!! Ich habe damals noch nicht gelebt und war demzufolge an dieser Vergangenheit auch nicht beteiligt! Was in den bewussten 12 Jahren abgelaufen ist, hat mit mir nichts zu tun und ich lasse mir auch keine Schuld „weitervererben“! Ende der Durchsage!!!

    https://youtu.be/hYFRek6RM98?t=630

    Ich habe an der Stelle mit dieser Aussage das Video abgebrochen, der Rest interessiert mich nicht mehr!
    Man sollte sich lieber um die Zukunft kümmern, als ständig in der Vergangenheit rumzuwühlen! Die Vergangenheit ist nicht mehr zu verändern, so unrühmlich diese 12 Jahre auch waren, die Zukunft, die uns betrifft, schon!

  32. #18 loewenherz24 (15. Mrz 2017 10:46)

    Jetzt noch was zum Rausfallen und Nicht-wahrgenommen-Werden, wie angekündigt.

    Der Aufstand der echten Intellektuellen findet wohl vorerst noch in den anonymen Kommentarspalten statt, vor allem hier, bei sezession, der Achse, Tichy, jf, ef etc.

    Wie denn auch sonst, solange noch gehässig über deutsche Arbeitslose oder Angeknackste oder Studenten geschimpft wird? Solange sie Faule genannt werden, Nichtstuer usw., nur weil sie das Hamsterrad in die Hölle ablehnen? Vorerst wage ich mich mit meiner verhunzten Vita noch nicht raus, schon allein, weil ich unsrem Lager der Systemgegner damit wohl keinen Gefallen täte. Dazu geht es den meinungsbildenden Deutschen noch zu gut, sind sie noch zu eitel. Solange man nicht kapiert hat, daß man jeden Unbescholtenen aus dem Volk wird brauchen können – die reinen Herzen, nicht nur die innerhalb des Systems reüssierten Asse, etwa Anwälte oder betuchte Spender. Daß die Katastrophe ein Zusammenhalten erforderlich macht und nicht die gegenseitige Bewertung nach Gesichtspunkten des Erfolgs allein, wie sie natürlich auf dem Weg in den Abgrund lange eingeübt worden ist.

    Wie wirksam die Stärke-Attitüde des feisten Mittelstands in der AfD noch ist, weiß ich nicht, aber vor einem Jahr schien man noch als Unternehmerpartei auftreten zu wollen. Mit Höcke und Poggenburg würde ich viel lieber reden als mit der nominellen Parteispitze, hübsche Studienstiftlerin hin oder her. Von denen fühlte ich als begründbarer Dropout und Systemverlierer (jedoch mit ergiebiger Geschichte zum Erzählen) abgeholt und würde auf Verständnis hoffen, anders als von den Autohausbetreibern und Bauunternehmern im Parteibauch. Solange gespottet wird: nein danke.


  33. Wie die ARD einem kritischen Blogger einen Maulkorb verpassen will:

    Karola Wille, Vorsitzende der ARD und Intendantin des MDR will den Blogger Hadmut Danisch juristisch zwingen, einen kritischen Artikel seines Blogs zu löschen.

    Vor drei Wochen haben wir über den juristischen An­griff des MDR auf den Blogger Hadmut Danisch berichtet, der in einem seiner Beiträge gezeigt hat, wie der MDR die Gewalt linker Chaoten gegen eine AFD-Hochschulgruppe totgeschwiegen hatte. Der Fall ist in mehrfacher Hinsicht besonders aufschlussreich.

    Was Danisch in seinem Blog öffentlich gemacht hatte, bestätigt und korrespondiert mit dem, was wir hier im Blog immer wieder in der Analyse der öffentlich-rechtlichen Propaganda herausgearbeitet haben, dass nämlich die Staatssender ARD, DLF und ZDF Gewalt immer dann totschweigen, verharmlosen, rechtfertigen oder sogar fordern, wenn diese Gewalt im Sinne der Regierung ausgeübt wird.

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/102298-mdr-macht-blogger-platt

  34. #6 Biloxi:

    Die erbärmliche Verfassung der Medien- und Kulturszene – auch in der Schweiz! – behandelt hier Fleischhauer:

    Vor Fleischhauer war es Simon Strauß, der die Zürcher Albernheit für die FAZ erstaunlich kommentiert hat. Simon Strauß, seit einem halben Jahr Redakteur im Feuilleton, ein junger Bursche, 28, den man sich merken sollte:

    Mit Blick auf die Vielzahl an Diskussionsveranstaltungen unter explizit linken Vorzeichen, die an deutschsprachigen Stadttheatern stattfinden, drängt sich einmal mehr die Frage des diskursiven Gleichgewichts auf. … Will man sich am Theater wirklich einen regressiven Öffentlichkeitsbegriff zu eigen machen und sich wie das Maxim Gorki Theater in Berlin stolz damit brüsten, Personen, die „rechtsextremen Parteien“ (also der AfD) angehören, „den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren“?

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/afd-politiker-in-zuericher-theater-ausgeladen-14915464.html

    Leser Martin Vetter meinte dazu: „Von Lessing und dem ,Licht der Aufklärung‘ in die linksliberale Dunkelkammer.“

  35. LEIPZIG – STADT DES LINKSGRÜNEN WAHNSINNS

    Doppelplusblöd: Gewalttäter kritisieren Aufruf gegen Gewalt.

    Stell Dir vor, die Polizei warnt aus gutem Grund vor gewaltsamen Ausschreitungen und die Gewarnten kritisieren die Polizei daraufhin für ihre Warnung in einem offenen Brief. Und jemand berichtet auch noch so darüber, als wäre das völlig normal. Gibt’s nicht? Abwarten, Anschnallen und: Willkommen in Leipzig! Der vermutlich einzige Ort auf der Welt, wo nahezu alle „friedlichen“ und „demokratischen“ Kräfte GEGEN die Polizei arbeiten und von der Lokal-Wurstpresse auch noch dafür beklatscht werden.

    Was war also geschehen? Da am 18. März mal wieder der Bär steppt und im Zuge einer kleinen rechten Demonstration von Seiten der neun (!) angemeldeten linken Gegen-Demos wenig Hilfreiches zu erwarten ist, da diesen die Abgrenzung zum blutroten Rand erfahrungsgemäß überaus schwerfällt, hat sich die Polizei Leipzig diesmal zu einem ungewohnt offenen Statement durchgerungen. Es gebe keinen guten Extremismus, und explizit:

    „Nach unserer festen Überzeugung kann der Zweck niemals die Mittel heiligen und es ist mithin nicht akzeptabel, Linksextremisten und ihre Gewalt direkt oder indirekt zu hofieren.“

    Wie gesagt, nicht aus einer Laune heraus, denn mit diesem Spielchen hat man bereits reichlich Erfahrungen sammeln können. Bereits im Vorfeld wurde für illegale Aktivitäten Werbung gemacht, „Unter anderem rufen die Mitglieder der Antifa die Bürger dazu auf, ihren Sperrmüll vor dem 18. März vor ihren Hauseingängen abzuladen. Der Grund: der Schrott soll dem Bau von Barrikaden dienen. Desweiteren sollen Höfe und Hauseingänge geöffnet werden, um Flüchtenden [Gewalttätern, Anm.d.Red.] Schutz zu bieten.“ [1]

    Polizeisprecher Andreas „Loepki übte scharfe Kritik an allen, die während ihrer Proteste gegen Rechtsextreme auch Barrikadenbau und Steinwürfe gewähren ließen. Es könne nicht sein, ‚dass steinewerfende Chaoten inmitten des vermeintlich friedlichen Protests agieren können und dort Schutz durch die Masse erfahren. Hier erwarten wir eine umgehende räumliche Distanzierung – auch im eigenen Interesse.“

    Weiter: „Denn wer eine Solidarisierung am Landfriedensbruch für gerechtfertigt hält oder seine nackte Schaulust befriedigen will, soll dann bitte später nicht darüber klagen, wenn er seitens der Polizei in der Anwendung unmittelbaren Zwangs betroffen wurde‘, so Loepki.“ Weiterhin empfielt er etwas sehr Naheliegendes: „Wer am 18. März 2017 nicht am Versammlungsgeschehen teilnehmen möchte und eine Anwesenheit im fraglichen Bereich vermeiden kann, der sollte dies bitte auch tun.“ [2]

    Macht Sinn, oder? Jeder klar denkende Mensch hält sich von gewaltsamen Ausschreitungen fern, falls er nichs damit zu tun hat, allein schon um nicht versehentlich zwischen die Fronten zu geraten. Und wer blöd genug ist, neben einer brennenden Barrikade, egal wer sie angezündet hat, einen freudigen Regentanz aufzuführen, braucht sich nicht wundern, wenn dieser von einem Wasserwerfer beantwortet wird. Mitgefangen, mitgehangen. Eigentlich könnte man auf all das auch mit gesundem Menschenverstand kommen. Aber es gibt eben nicht nur klar denkende Menschen, z.B. diese hier:

    „Wie sollen nach ihrem Statement Menschen ihr Recht wahrnehmen, gegen Rassismus und für Demokratie einzutreten, wenn die Polizei im Vorfeld mitteilt, dass auch diese Menschen mit dem Einsatz von Mitteln des unmittelbaren Zwanges zu rechnen haben?“, wundern sich beispielsweise die „Leipzig nimmt Platz“-Sprecher Irena Rudolph-Kokot (SPD) und Jürgen Kasek (Grüne). Ernsthaft. Eine Organisation, die den Verstoß gegen das Versammlungsgesetz (u.a. § 22) bereits im Namen führt und Terroristen-Anwalt Kasek wundern sich, wie sie „für Demokratie“ eintreten sollen, wenn sie nicht mal einen demokratischen Akt (angemeldete, legale Demonstration) illegal und gewalttätig behindern dürfen. [3]

    Nun, eigentlich ganz einfach, möchte man auf diese bizarre Frage antworten: „Macht doch einfach das, was da wörtlich steht. Distanziert euch von den Gewalttätern! Inhaltlich und räumlich.“ Was kann man daran nicht verstehen? Natürlich muss diese Erklärung einem Herrn Kasek ungefähr so sinnvoll vorkommen, als würde man der Mafia empfehlen, sich möglichst von Schutzgelderpressern fernzuhalten. Wird schwierig. Es kommt aber noch besser.

    Anstatt der Polizei nun dankbar zu sein, dass sie im Vorfeld klare Worte findet, um der gewohnten Eskalation zumindest verbal etwas entgegen zu setzen, löst deren Erklärung bei den Adressaten einen „Vertrauensverlust“ aus, der von einer offenen Drohung kaum noch zu unterscheiden ist: „Es wird viele geben, die sich durch ihr Statement bestätigt fühlen und nun erst Recht eine Legitimation für das eigene Verhalten sehen“ — Ist das so? Ehrlich gesagt, linke Logik ist nicht mein Spezialgebiet. Die können ja dann darüber nachdenken, ob diese Schlußfolgerung korrekt ist, während sie mit den Händen auf dem Rücken im Dreck liegen.

    Ich weiß nicht, was ich da sagen soll… Ist das noch eine Stadt oder bereits die schönste Irrenanstalt Deutschlands? Der Übergang scheint da fließend zu sein. Wer am 18. März in Leipzig ist und ein paar genervten Beamten begegnet (das dürfte nicht schwerfallen) — schenk ihnen einfach mal ein Lächeln, einen Daumen hoch oder eine Blume. Das wäre das Mindeste.

    [1] **http://ow.ly/lolD309UnVE**
    [2] **http://ow.ly/UFke309Uoih**
    [3] **http://ow.ly/yMLP309UpTU**

  36. Viele Journalisten, die ich kenne sind Studienabbrecher oder haben ihr Abitur nicht geschafft. Bei dem Bildungsstand sind das Halbgebildete, die über das Zeitalter der Aufklärung, the Age of Enlightenment wenig oder gar nichts wissen – und sexuelle Aufklärung ist damit nicht gemeint. Nennt sie wie Ihr wollt: Lügenpresse, Lückenpresse, Systemmedien – allesamt verrät diese Brut die Werte der Aufklärung: Meinungsfreiheit, Toleranz und intellektuelle Redlichkeit – um nur einige zu nennen. Die deutsche Presse will die Bürger erziehen, und diese Rolle steht ihr schlecht zu Gesicht: Erwachsene wollen nicht erzogen werden, sondern (objektiv) informiert. Schuster bleib‘ bei deinen Leisten.

  37. 36 DerSonnerich (15. Mrz 2017 11:17)
    #25 Mindy (15. Mrz 2017 10:47)
    _______________________________________

    Da geht noch was…

    Die Antifaschistische Koordination Erfurt kündigt an: „Antirassismus und Antifaschismus bleiben Handarbeit – wir bringen das KKK-Kreuz zu Fall.“
    —-

    Die Proteste und Ängste von gläubigen Bürgern werden in den eigenen Reihen mit Füßen getreten.
    Wo bleibt der Protest der Kirche gegen die Antifa, die das Kreuz Jesu mit den Machenschaften des Ku-Klux-Klan in Verbindung bringen.
    Verraten und verkauft fühlt man sich.

    Und ja,

    #33 aba (15. Mrz 2017 11:12)
    #39 ArmesDeutschland (15. Mrz 2017 11:29)

    mein Entschluß steht fest:
    Kein Geld mehr für nichts.
    Ich trete aus.

  38. #29 D Mark (15. Mrz 2017 11:02)

    “Neonaziterrorgruppe” zu mehreren Jahren Haft verurteilt.

    ++++++++++++++++

    Auch nach lesen des Artikels ist mir unklar, warum die zu Haftstrafen von 3-5 Jahren (sic!) verurteilt wurden. Straftaten haben sie jedenfalls keine begangen, reine Gesinnungsjustiz also. Zum Vergleich: bei Muselattentätern können diese erst festgenommen/verurteilt werden, WENN sie ein Attentat begangen haben. Wenn das so weitergeht, können wir wegen einem ‚falschen‘ Wort/SMS am falschen Ort jahrelang einfahren, wärend echte Mörder/Vergewaltiger kultursensibel mit Bewährungsstrafen davon kommen.

  39. #53 KaiHawaii65 (15. Mrz 2017 13:38)

    Auch nach lesen des Artikels ist mir unklar, warum die zu Haftstrafen von 3-5 Jahren (sic!) verurteilt wurden.
    —————
    Und die islamischen Mörder und Vergewaltiger laufen immer noch frei herum.
    Der Kifi aus Berlin mit Bewährung, die anderen in die Klapse.

    Unsere Gesinnungsjournalisten beantworten jedes „rechte“ Argument, das nicht vom Mainstream abgedeckt ist, nur mit Hass.

    Die Justizhuren sperren ein!

  40. Quis custodiet ipsos custodes?
    Wer überwacht die Wächter?

    Eine immer wieder zu stellende Frage…

  41. #47 Orwellversteher (15. Mrz 2017 11:58)

    Hamsterrad in die Hölle

    Hübsches Gedankenbild…

    Aber auch auf dem Hamsterrad sollte man auf den Gegenverkehr achten.

  42. #53 KaiHawaii65 (15. Mrz 2017 13:38)

    Auch nach lesen des Artikels ist mir unklar, warum die zu Haftstrafen von 3-5 Jahren (sic!) verurteilt wurden.
    ——————-

    Eben kam ein Bericht im DLF.

    Die bösen Jungs haben im Netz geschättet.
    Dann waren sie in der Tschechei und haben dort Böller gekauft.

    Und dann wollten sie irgendwo ein A-Heim sprengen…wo, weiß keiner.

    Wenn man den inselarabischen Namen hört wie Oldskuhl, dann ist das am zweifelhaftesten.

  43. #53 KaiHawaii65 (15. Mrz 2017 13:38)

    #29 D Mark (15. Mrz 2017 11:02)

    “Neonaziterrorgruppe” zu mehreren Jahren Haft verurteilt.

    ++++++++++++++++

    Auch nach lesen des Artikels ist mir unklar, warum die zu Haftstrafen von 3-5 Jahren (sic!) verurteilt wurden. Straftaten haben sie jedenfalls keine begangen, reine Gesinnungsjustiz also. Zum Vergleich: bei Muselattentätern können diese erst festgenommen/verurteilt werden, WENN sie ein Attentat begangen haben. Wenn das so weitergeht, können wir wegen einem ‘falschen’ Wort/SMS am falschen Ort jahrelang einfahren…
    ———————–
    Genau darauf läuft es hinaus. Die Richter haben wohl in diesem Fall schon mal die neuen, von der Merkel-Junta beabsichtigten „Hassverbrechen“-Gesetze angewendet.
    Ich habe mich vor Monaten in MSM-Foren herumgetrieben und dabei sind mir(bezahlte?) Schreiberlinge aufgefallen, die jeden, der Kritik an Merkel und ihrer Politik übte, des „Hasses“ bezichtigten. Vollkommen idiotisch, aber mir schwante damals schon, dass demnächst jeder, der Merkel auch nur kritisiert, eingesperrt werden wird.
    Merkel ist eine Diktatorin, die in dunklen Hinterzimmern die Weichen für ihre Diktatur gestellt hat.
    Anders als Erdogan, der das ganz öffentlich macht.
    Von ihrem scheinheiligen Grinsen und Getue, als könne sie kein Wässerchen trüben und als sei sie komplett unbedarft, unfähig und „harmlos“, lassen sich leider noch 80% unserer Landsleute und vor allem die CDU-ler täuschen.
    Wo hat es das jemals vor Merkel gegeben z.B., dass eine populäre Tagesschausprecherin wie Eva Hermann, nur weil sie die Familienpolitik von Merkel kritisierte, den Job verlor und des braunen Gedankenguts bezichtigt und als Nazibraut gebrandmarkt wurde?

  44. #57 Reiner Zufall (15. Mrz 2017 14:21)
    #58 FailedState (15. Mrz 2017 14:28)

    Das Bedenkliche daran: mit der gleichen Begründung könnte PI als ‚terroristische Vereinigung‘ eingestuft werden, wenn einzelne Mitforisten Polenböller/Schweinekoteletts an Moscheen schmeissen sollten. Oder bei PEGIDA mitlaufen. Oder oder oder…Treffen wir uns alle im Knast wieder? 🙂

  45. #59 KaiHawaii65 (15. Mrz 2017 14:38)
    ——————–
    Ich traue diesem Regime alles zu. Heute wurde ich übrigens automatisch eingeloggt und es war ein neues Passwort für mich generiert worden und ich wurde aufgefordert, es zu ändern. PI, habt Ihr da irgendwas gemacht? Oder bin ich gehackt worden?

  46. #59 KaiHawaii65 (15. Mrz 2017 14:38)

    Oder oder oder…Treffen wir uns alle im Knast wieder?
    —————————————–
    Vielleicht sollen die Internierungslager in Nordafrika nicht für die Nafris u. a. Schmarotzer, sondern für uns sein.

  47. Merkel ist linksradikal, deshalb ist sie bei den linkgrünsversifften Schreiberlingen so beliebt. Richtige Analyse von Bolz. Das führt natürlich in den Untergang, denn die linken Schreiberlinge haben nur Scheiße im Kopf.

  48. AHA! Wir brauchen also nicht nur – Merkel muss weg -!
    IN WIRKLICHKEIT BRAUCHEN WIR EINE
    ENTLINKIFIZIERUNG

  49. „…Wer nicht dem linken Mainstream folgt, ist rechts, wer rechts ist, ist ein Rechtspopulist, wer rechtspopulistisch ist, ist ein Nazi.“

    Mittlerweile ist es mir völlig gleichgültig, wenn irgendwelche Dummköpfe mich in Nahtzieh-Nähe rücken. Vielen Leuten geht es ebenso.

    Die Geistesheroen der linken Journaille wissen gar nicht, welchen Mechanismus sie damit in Gang gesetzt haben. Das wird auch echten Nahtziehs nützlich sein.

    Die Nahtzieh-Keule ist mittlerweile ein Bumerang. Sie animiert die Leute jetzt erst recht Rechts zu sein.

  50. MSW „Macht steuert Wissen“
    Insider: Steckt ein Geheimplan hinter den Lanz, Will und Co. Talkshows?
    6. März 2017 Heiko Schrang 70733
    Vor über drei Jahren berichteten wir in dem Artikel: „Der Geheimplan hinter Markus Lanz Skandalsendung“ darüber, dass ein ganz klares Schulungsprogramm für Top-Moderatoren existiert, wie man gezielt unbequeme Gäste diffamiert. (Siehe Auflistung unten.) Da der der Artikel damals mehrere Hunderttausend Leser erreichte, wurde er als Gehirngespinst und Verschwörungstheorie abgetan.

    Erstaunlich ist nur, dass speziell in den letzten Jahren, genau nach dem von uns beschriebenen Punkteplan, in den Talkshows vorgegangen wird.
    Es wird immer offensichtlicher, dass die Moderatoren in den Talkshows nach dem gleichen Schema arbeiten. Diese Erfahrung mussten vor Jahren bereits Eva Hermann 2007 in der Sendung von J. B. Kerner machen und 2014 Sarah Wagenknecht bei Markus Lanz. Zahlreiche weitere Fälle folgten.
    Nach außen hält man verkrampft an dem Märchen fest, Talkshows wären faire Diskussionen mit einem offenen Ergebnis. Dabei sind sie in der Regel nichts anderes, als inszenierte Showveranstaltungen, die beim Zuschauer den Eindruck erwecken sollen, es gäbe im Fernsehen so etwas wie einen „demokratischen Wettstreit der Meinungen“.
    Jüngstes Opfer wurde der Historiker Dr. Daniele Ganser, der in der Sendung „Arena“ gezielt vorgeführt wurde. Thema war, dass die Leitmedien wichtiger denn je wären, um die Lügen Donald Trumps aufzudecken. Ganser wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Vorgänger Trumps, Barack Obama während seiner Amtszeit alleine 2016 stündlich drei Bomben abwerfen ließ, während sein Nachfolger bisher noch keinen einzigen Krieg angefangen habe.
    Auf keines von Gansers Argumenten wurde eingegangen, sondern man wischte es mit der Bemerkung vom Tisch, Trump sei der unbeliebteste Präsident aller Zeiten. Am Schluss wurde Ganser sogar als Verschwörungstheoretiker hingestellt, der nicht die Wahrheit sagt.
    Höchstwahrscheinlich wusste er vor der Sendung nichts von dem geheimen Schulungsplan der Mainstreammoderatoren über den bereits im Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen 2“ berichtet wurde.
    Laut Insiderinformationen gibt es nämlich für die Spitze der Moderatoren spezielle rhetorische Schulungen, wie mit Gästen umgegangen werden soll, die eine systemkritische Haltung vertreten (z.B. Euro, EU, Trump, Flüchtlingskrise etc.). Die nachfolgenden Punkte sollen Teil dieser speziellen rhetorischen Schulung sein:
    – Die Motive des Kontrahenten müssen in Frage gestellt werden, so dass der Zuschauer den Eindruck gewinnt, dass er nur von persönlichen bzw. materiellen Vorteilen motiviert ist.
    – Der Moderator hat empört zu reagieren, wenn bestimmte Personen bzw. angesehene Gruppen angegriffen werden. In diesem Fall ist die Diskussion über Tatsachen zu vermeiden und der Gegner in die Defensive zu drängen.
    – Egal, welche Beweise der Talkgast liefert, er muss denunziert werden, als verbreite er Gerüchte. Sollte der Kontrahent sich auf Internet-Quellen beziehen, ist wie folgt zu verfahren: Sie müssen als unseriös und als Verschwörung dargestellt werden.
    – Sollte die Diskussion entgleiten, ist der Talkgast mit inakzeptablen Gruppen in Verbindung zu bringen: Rechtsradikale, Rassisten, Verschwörungstheoretiker und sonstige Fanatiker usw.
    – Sollte der Kontrahent sich nicht rhetorisch einwandfrei ausdrücken können, ist ihm mangelnde Sachkenntnis zu unterstellen.
    – Unbedingt muss die gesellschaftliche Position mit Glaubwürdigkeit gleichgesetzt werden, um Argumente zu entkräften.
    – Sollte sich der Talkgast als zu hartnäckig in der Argumentation zeigen, dann soll die Position des Gegners mit der Begründung entkräftet werden, das Thema sei schon tausendmal durchgekaut und daher nicht der Diskussion wert.
    – Gegebenenfalls ist der Kontrahent so lange zu provozieren, bis er emotionale Reaktionen zeigt. Daraufhin sollte er als nicht kritikfähig dargestellt werden.
    – Wie im Fall des 11. September 2001 soll darauf verwiesen werden, dass große Verschwörungen pauschal unmöglich durchführbar sind, da viele Menschen daran beteiligt sein müssten und die Sache nicht geheim gehalten werden könnte.
    – Sollte der Talkgast bei den vorstehenden Punkten noch standhaft bei seiner Meinung bleiben, müssen von ihm Beweise verlangt werden, die er nicht erbringen kann und jede offene Frage soll als argumentative Bankrotterklärung gewertet werden.
    Besonders auffällig ist, dass unbequeme Gäste in Talkshows permanent unterbrochen werden. Nach dem oben aufgeführten Plan steht dahinter ebenfalls ein System. Die Unterbrechung des Sprachflusses ist vergleichbar mit einem Fahrradfahrer, der an der Ampel bremsen muss, um dann wieder mühsam in den alten Rhythmus rein zu finden. Durch die ständige Unterbrechung stauen sich unausgesprochene Sätze unterbewusst auf und lassen den Talkgast immer angespannter und unruhiger werden. Wie im Fall Ganser schön zu beobachten war. Emotionale Ausraster werden so energetisch vorprogrammiert, da das biologische System immer mehr unter Druck gerät.
    Zukünftig gibt es für den Fernsehkonsumenten zwei Möglichkeiten, mit diesem Wissen umzugehen:
    Variante 1: Seht die Talkshows mit anderen Augen und überprüft sie anhand des hier dargelegten Fahrplans.
    Variante 2: Lebt nach dem Motto „Wer weniger fernsieht, sieht mehr durch“. So wie immer mehr Menschen, die das Fernsehprogramm als geistige Körperverletzung empfinden.
    Erkennen – erwachen – verändern
    Euer Heiko Schrang
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