Stuttgart: Überwältigende Zustimmung für BPE-Infostand gegen neue Ditib-Großmoschee

Am vergangenen Samstag hat die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) in Stuttgart wieder mit einem Infostand über das größte Moscheebauprojekt informiert, das derzeit in Süddeutschland geplant ist. Auf dem Kelterpatz im Stuttgarter Stadtteil Zuffenhausen war die Reaktion der Wochenmarktbesucher überwältigend. In absoluter Mehrheit drückten die Bürger ihre Ablehnung gegenüber dem Vorhaben der Ditib aus, im Nachbarstadtteil S-Feuerbach die dort schon vorhandene Gegengesellschaft mittels einer Megamoschee weiter auszubauen.

Flyer „gesät“ – Zustimmung „geerntet“

Viele Bürger zeigten sich durch die vorangegangenen Postwurfsendungen der BPE bestens informiert und nahmen das Angebot, ein Protestschreiben an einen Gemeinderat ihrer Wahl zu unterzeichnen, gerne an. Viele beteuerten aber auch, ihre persönliche Protestnote schon per Brief in Richtung des Stuttgarter Gemeinderates abgesandt zu haben. Dennoch konnten die Aktivisten am Stand in nur wenigen Stunden wie schon bei einer ähnlichen Aktion vor wenigen Wochen (PI berichtete) wieder eine stolze Zahl an Flyern verteilen und viele Protestbriefe, die in den nächsten Tagen das Rathaus erreichen werden, unterzeichnen lassen.

Breite Ablehung in der Bürgerschaft gegen Ditib-Moschee

Zum wiederholten Male zeigte sich, dass der Widerstand beim Bürger kein Lagerdenken kennt. So ließen sich treue „taz“-Leser genauso überzeugen, wie konservative Bürger. Auch unterschrieben wieder einige Kurden, darunter zwei Daimler-„Schaffer“, die in ihrer Arbeitskleidung eigentlich nur ein paar Besorgungen auf dem Wochenmarkt erledigen wollten. Auch diverse Markthändler und Händlerinnen kamen an den Stand, bekräftigten ihre Unterstützung mit einer Unterschrift und zeigten ihre Solidarität ganz offen mit den Aktivisten.

Eine Frau aus Bosnien meinte, es gäbe in Deutschland doch schon genug Moscheen und verwies mit Bezug auf ihre alte Heimat, warum das keine gute Entwicklung nahm, nachdem dort immer mehr Moscheen gebaut wurden. Und natürlich sprachen die Menschen am Stand auch von ihren ganz persönlichen Sorgen und Nöten. So erzählte eine Frau, dass erst vor kurzem bei ihr eingebrochen wurde und sie jetzt dabei sei, ihr Haus in den unteren Stockwerken teuer vergittern zu lassen. Eine andere berichtete sichtlich aufgewühlt davon, dass im Klassenzimmer ihres Kindes das Kreuz mit dem Hinweis „Rücksicht auf Muslime“, abgehängt worden war. Diese, wie auch eine weitere Besucherin des Infostandes nahmen auf deren ausdrücklichen Wunsch hin, für ihren Bekanntenkreis und auch für ihre Arbeitskollegen, ein paar Flyer extra mit. Ein anderer Bürger erzählte davon, wie dessen Freundin enttäuscht als „Flüchtlingshelfer“ hingeschmissen hatte, als sie nur Undankbarkeit von den Flüchtlingen zu spüren bekam.

Auch wurde hinsichtlich des drohenden Moscheebaus vor der eigenen Haustüre gesagt, dass es jetzt nur noch helfe AfD zu wählen, da sich sonst doch nichts ändern würde. Dass der Mega-Bau mittlerweile in vielen Familien Gesprächsthema ist, wurde den Aktivisten am Stand ebenso mitgeteilt.

Männer, Frauen, junge wie alte Menschen, fanden auch teils drastische und bedenkliche Worte in Richtung des Ditib-Bauvorhabens. Ein Herr meinte, hier helfe nur noch „Dynamit“, eine Frau zeigte ganz offen ihre Ablehnung gegenüber Muslimen allgemein. Alles Symptome, die zeigen, dass die Vertreter im Gemeinderat, größtenteils die Sorgen und Nöte ihrer Bürger nicht ernst nehmen.

Um die Situation nicht vollends eskalieren zu lassen und den Stadtfrieden wieder herzustellen, sollten die Verantwortlichen endlich handeln und deutlich machen, dass eine Organisation wie die vom türkischen Staat gesteuerte Ditib, mit keiner Baugenehmigung zu rechnen hat.

Natürlich freuen sich die Aktivisten auch jederzeit über tatkräftige Unterstützung. Wer aktiv werden möchte, nimmt bitte hier Kontakt auf.

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