Triumph der Schwäche

Wir leben mittlerweile in unruhigen Zeiten, in denen man leider davon ausgehen muss, dass unsere vertrauten Werte wie Sicherheit, Freiheit und Wohlstand über kurz oder lang stagnieren werden. Jahrzehntelang konnten wir uns, abgesehen von den Schweden vielleicht, in einem der friedlichsten und sichersten Länder dieser Erde wohlfühlen. Ein jeder – unabhängig seiner Herkunft, der fleißig und ausdauernd war, konnte hier sein Auskommen finden und nach seiner Fasson glücklich werden. Man hat sich so sehr an diesen Wertekanon gewöhnt, dass es vielen Mitbürgern immer noch unmöglich erscheint, sich vorzustellen, dass es fortan eine andere, rückwärtsgerichtete Entwicklung geben könnte, deren Anfänge wir derzeit massiv erleben.

(Von cantaloop)

Wo bitte in dieser großen und weiten Welt gibt es denn ein weiteres Land, in dem es noch gerechter und ausgewogener zugeht, als derzeit bei uns in Deutschland? Dies musste sogar ein Herr Kretschmann von den Grünen, anlässlich eines Interviews mit dem Berliner Tagesspiegel einräumen, nachdem der designierte Kanzlerkandidat der SPD zum Wahlkampfauftakt die verstaubtesten Begriffe aus seiner sozialistischen Mottenkiste ausgegraben hatte – und Deutschland an sich als „zutiefst ungerecht“ bezeichnet hatte. Gerechtigkeit, Gleichheit und Umverteilung. Etwas Wichtigeres scheint es aktuell in den Agenden des ansonsten offenbar themenlos linksdrehenden Universums nicht zu geben. Wie wäre es denn, wenn Sie einmal einen Teil Ihres persönlichen Gerechtigkeitsbewusstseins beim politischen Gegner anwenden würden, anstatt diesen permanent nur zu beschimpfen und auszugrenzen, Herr Schulz?

Gegen eine stringente Apologie, gegen Fakten und Inhalte wären Ihre hohlen Phrasen argumentativ nämlich rasch widerlegt. Da wäre dann aber bei Ihnen vermutlich sehr schnell Schluss mit Ihrem berühmten „Gerechtigkeitsempfinden“ und dem nervtötenden Dauergrinsen. Nichts als Worthülsen, Textbausteine und polit-korrekte Plattitüden, bis zum Erbrechen gelernt auf parteiinternen Kaderschulungen, darauf basiert fast die komplette linksgrüne Rhetorik. Neben Verboten, Vorschriften und Regulierungen bis ins Detail, versteht sich. Eine intellektuelle Null-Nummer, ohne ersichtliche Substanz. Dagegen ist jeder Papagei ein Dialektiker.

Gleichheit statt Leistung. Damit würgt man jedwede Konjunktur schon im Entstehen ab und vergrault über kurz oder lang zuverlässig jeden Investor. Alles Bedeutsame wird auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht – und unser durchaus leistungsfähiges Land förmlich ausgebremst. Das weiß jeder BWL-Student bereits im Erstsemester. Leider sind diese sozialistisch verbrämten Betonköpfe und Bürokraten für eine solche Art von Kritik nicht empfänglich. Nur ihre Weisheit ist bekanntlich die einzig Wahre. Und diese führte bislang immer ins (sozialistische) Verderben.

Die einst freie Presse trägt ebenfalls ihren maßgeblichen Teil zur Schwächung und Destabilisierung des Landes bei. Durch ihre meist unausgewogene, parteiische und in weiten Teilen zutiefst polemisierende Berichterstattung spaltet sie die Bevölkerung – und schürt gleichermaßen Hass und Mutlosigkeit, wie niemals zuvor in der jüngeren Geschichte. An eine faire und ausgewogene Kundgabe, so wie sie der Pressekodex eigentlich vorsieht, ist bei negativ konnotierten Reizthemen – sei es bei Donald Trump, der AfD oder Putin – nicht einmal im Ansatz zu denken. Man ist zwischenzeitlich als Leser bei jedem neuerscheinenden Artikel, der die steigende Gewaltkriminalität thematisiert, mehr auf die Leserkommentare, als auf den Artikelinhalt selber angewiesen, da diese mittlerweile die lückenhafte Berichterstattung vervollständigen.

In diesem Kontext keinesfalls zu vergessen sind natürlich die Grünen, die bei den Bürgern seit Jahrzehnten mittels raffinierter Suggestion Ängste schüren – und den Menschen permanent ein schlechtes Gewissen einzureden versuchen, ganz gleich, wie vorbildlich sich diese auch verhalten. Die Verantwortlichen dieser Partei tragen maßgeblich zur derzeitigen Negativentwicklung unserer Republik bei. Denn, wo immer es nur möglich ist, intrigieren sie ohne jeden Skrupel gegen Land und andersdenkende Landsleute. Dort, wo sie Macht haben, setzen sie diese gnadenlos und unbarmherzig zu ihrem alleinigen Vorteil ein. Selbst an Schulen wird mittlerweile offen gegen den politischen Gegner gehetzt – und die Flüchtlingskrise einseitig positiv verzerrt dargestellt.

Grüne Lehrer und Dozenten sind sich ihrer Macht gegenüber der heranwachsenden Generationen durchaus bewusst – und vermitteln deshalb anstelle eines positiven Bewusstseins nicht selten ein Weltbild voll von Schande, Schuld und Sühne.

Ein im Herbst in Marsch gesetzter Linksblock „R2G“ würde die Zerstörung unserer angestammten Heimat um ein Vielfaches schneller vorantreiben als eine Kanzlerin Merkel, die im Moment doch einigen Druck vom konservativen Kreis der CDU/CSU und auch von der AfD verspürt. Bei dieser Schicksals-Wahl 2017 – sinnbildlich „zwischen Pest und Cholera“ -, wäre diese trotz aller offen ersichtlichen Defizite immer noch das „kleinere Übel“. Umso unverständlicher ist es, dass laut aktueller Umfragen nahezu die Hälfte der „hier Lebenden“ die Bildung eines Linksbündnisses nach Berliner Vorbild befürworten würde. Wie kann so etwas denn nur sein? Sind die Menschen komplett realtitätsblind geworden, oder ist dies ebenfalls ein Resultat von Schwäche, serviler Ergebenheit und linker Indoktrination?

Es wäre an der Zeit, wieder neuen Mut zu fassen und die „Rotfront“-Protagonisten samt ihrer begleitenden, zutiefst unseriös gewordenen Medien dahin zu schicken, wo sie ihr destruktives Werk nicht vollenden können. In die Opposition. Um als Land und Bürgerschaft wieder zu alter Stärke und Größe zurückfinden zu können.