Simone Peter fordert mehr Schlepperschiffe

Mangelnde Unterstützung für die halbstaatlichen Schlepperorganisationen hat Grünenchefin Simone Peter (Foto) der EU (bzw. Deutschland) vorgeworfen. Da die Kapazitäten für den Transfer der afrikanischen Bevölkerung nach Deutschland überlastet seien, fordert sie umgehend mehr Schiffe für den reibungslosen Import der schwarzen Goldschätze zu sich nach Hause. Hintergrund ist, dass zwei deutsche Schlepperorganisationen mit dem Einsammeln der von Merkel Eingeladenen nicht mehr hinterher kommen und nun manövrierunfähig in Seenot geraten sind.

Die ARD berichtet:

Auf dem Mittelmeer sind zwei private deutsche Rettungsschiffe wegen zu vieler Flüchtlinge an Bord in Seenot geraten. Die „Iuventa“ der Hilfsorganisation „Jugend rettet“ aus Berlin und die „Sea-Eye“ aus Regensburg sendeten nach Angaben von „Jugend rettet“-Pressesprecherin Pauline Schmidt am Ostersonntag das Notsignal „Mayday“ an die Seenotrettungsstelle in Rom.

Die mit Flüchtlingen überfüllten Schiffe seien manövrierunfähig. Die „Sea-Eye“ habe zudem einen Motorschaden. Beide Besatzungen hätten insgesamt etwa 600 Flüchtlinge an Bord genommen. Da sich das Wetter verschlechtere, könne die Sicherheit der Menschen nicht gewährleistet werden, sagte Schmidt. Weitere 400 Flüchtlinge befänden sich in kleinen Booten und ohne Rettungswesten in der Nähe der Schiffe.

Auf den Notruf hin waren mehrere Schiffe aus Lampedusa ausgelaufen, die aber schon vor Erreichen der Havarien ebenfalls mit Invasoren überladen waren und deshalb umkehren mussten. Simone Peter sieht es als „politisches Versagen“, dass nicht alle, die die Schiffspassage gebucht haben und jetzt mit Ertrinken drohen, vor der libyschen Küste abgeholt werden können:

Die zivilen Einsatzkräfte seien „am Rande ihrer Leistungsfähigkeit“, so dass die Organisation Jugend Rettet mit ihrem Schiff „Iuventa“ nun selbst in Seenot geraten sei, fügte die Grünen-Vorsitzende hinzu. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex und die EU müssten „umgehend Soforthilfe leisten, um weitere Tote zu verhindern“.

Seit Freitag wurden vor der libyschen Küste mehrere Tausend Flüchtlinge von behelfsmäßigen Schiffen gerettet und nach Italien gebracht.

Ein Parlament hat die Chefin der Grünen nicht befragt, ob mehr Mittel bewilligt werden können. Den politischen Willen über Abstimmungen abzufragen und gesetzmäßig zu legitimieren, das zählt seit Merkels Alleingang zu den überflüssigen Obszönitäten im neuen Feudalstaat Buntland.




Manuela Schwesigs Kampf gegen Rechts

Für Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (Foto) ist der Kampf gegen Rechts, darunter fällt alles was nicht SPD-konform ist, eine Herzensangelegenheit. Angeblich wurde sie in ihrer Heimat Mecklenburg-Vorpommern dafür „sensibilisiert“, denn dort scheint es Horden von „Nazis“ zu geben, die ihr Unwesen treiben und zart besaitete Strähnchenblondinen verschrecken. Aber jetzt wo sie groß ist, traut sie sich etwas und hat eine Kampagne gestartet, die sie mit einem passenden Grußwort einleitet:

(Von Alster)

Die Bekämpfung von Rechtsextremismus liegt mir am Herzen, seit ich politisch tätig bin. In meiner Heimat Mecklenburg-Vorpommern habe ich erlebt, was es bedeutet, wenn Rechtsextreme ganze Dörfer tyrannisieren und im Landtag gegen Flüchtlinge hetzen. Das hat mich sensibilisiert für alle Formen der Ausgrenzung, Abwertung und Verfolgung. Mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ möchte ich die Zivilgesellschaft im Kampf gegen demokratiefeindliche und menschenverachtende Tendenzen in unserem Land stark machen,…

Die Website der Schwesigschen Herzenswunsch-Kampagne spiegelt das geistige Niveau ihrer Wegbereiterin. Eingangs heißt es dort:

Schlechte Nachrichten über Versuche, unsere demokratischen Werte zu erschüttern, gibt es genug. Diese Seite ist die gute Nachricht. Sie richtet sich an all jene, die nicht Teil des Problems sein wollen – sondern mit kleinen Taten, Initiativen oder Ideen anfangen möchten, Teil der Lösung zu sein. Denn Demokratie ist ein Teamsport. Sie entfaltet ihre Wirkung am besten, wenn alle mitmachen. In jeder kleinen Idee, jeder noch so kleinen Tat wohnt die Kraft, eine Gesellschaft zu schaffen, in der für Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Angst kein Platz ist und Freiheit und Respekt regieren. Demokratie leben: Wer, wenn nicht wir?

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) – wir erinnern uns, das spricht man,  laut eben diesem Ministerium, so: „bee emm eff ess eff jot“, weiter:

Unsere Themen sind so bunt wie unsere Gesellschaft. Wir sorgen dafür, dass alle in dieser Vielfalt ein gutes Leben haben… „Demokratie lebt, wenn Du sie lebst! Darauf machen wir gerade in ganz Deutschland in großen Buchstaben und leuchtenden Farben aufmerksam.

Da hat sich der Nachwuchs von Frau Schwesigs Partei nicht lange bitten lassen. Für den ist das AfD-Anliegen: „Kinder machen! Spaß! Für familienfreundliche Politik“ – „rassistische Kackscheisse“. Damit wurde das Logo der AfD auf einem Wahlplakat in NRW jedenfalls überklebt. Das wurde nur noch durch ein wahrscheinlich mit Bundesmitteln gefertigtes eigenes Plakat (Jusos Lippe), das darunter befestigt wurde, getoppt:

Das ist sooo 1933

Für die Osterzeit wurde Schwesigs „bee emm eff ess eff jot“ noch einmal extra kreativ:

Wer sich demokratisch engagieren will, muss manchmal nicht mal das Nest verlassen.

Ja, können wir, aber bestimmt nicht so.




Mehrheit der Türken in Europa pro Erdogan

Die Mehrheit der in Deutschland und Europa lebenden Türken haben sich klar gegen ihre Gastländer entschieden und beim Verfassungsreferendum für die Türkei am Sonntag pro Erdogan gestimmt. In Deutschland stimmten 63,2 Prozent, in Österreich gar 73,2 Prozent für den Möchtegern-Eroberer Europas. In Belgien stimmten 75,0 Prozent, in den Niederlanden 71,0 Prozent und in Frankreich 64,85 Prozent mit „Ja“.

Eine hervorragende Analyse des Wahlergebnisses liefert Hamed Abdel-Samad in einem Beitrag auf seiner Facebook-Seite:

Nur 36% der Deutschtürken sind gegen das Ermächtigungsgesetz von Erdogan. Wenn man weiß dass 25% der hier lebenden Türken eigentlich Kurden/Aleviten sind, die so ein Gesetz aus existentiellen Gründen ablehnen und weitere christliche Assyrer und Aramäer, die auch gegen diese Verfassungsänderung sind, dann liegt die Zustimmungsquote für die Einführung der Diktatur bei den muslimischen nichtkurdischen Türken schon bei über 90%. Also sind die Türken in Deutschland gar nicht gespalten, was Erdogan angeht wie es in der Türkei der Fall ist, sondern stehen geschlossen hinter dem Islamismus, dem Chauvinismus und der Todesstrafe.

Kein Mensch kann mir danach erzählen, dass die Integration nicht gescheitert ist. Propaganda für das „Ja“ in Deutschland haben nicht etwa die benachteiligten oder arbeitslosen Türken gemacht, sondern jene Krawatten-Islamisten, die gute Berufe haben und perfekt Deutsch sprechen. Es waren jene grinsende Kopftuch-Muslimas, die uns verkaufen wollen, dass das Kopftuch ein Zeichen ihrer Emanzipation sei.

Also, diese trojanischen Pferde des Islamismus sind Feinde der Demokratie und der Emanzipation und sollten in Deutschland als solche behandelt werden! Sie können machen mit der Türkei was sie wollen, aber wir werden nicht zulassen, dass diese Geisteshaltung sich im Namen der Toleranz in Deutschland etabliert und sogar staatlich gefördert wird. Politiker, die dies dennoch weiterhin tun werden, gehören abgewählt!

Bis auf die Verwendung des für ethnische Deutsche diskriminierenden Begriffes „Deutsch-Türken“ ist dieser Analyse nichts mehr hinzu zu fügen. Erdogan-Anhänger sind als Feinde Europas und der europäischen Völker einzustufen. Sie unterstützen einen Mann, der seit Jahren davon spricht, „den Islam siegreich in den Westen zu tragen“, die „europäische Kultur mit der türkischen zu impfen“, damit droht, dass „kein Europäer weltweit mehr sicher sein“ würde und vor zwei Tagen ankündigte, dass „Europa bald türkisch sein werde„.

Jetzt gilt es für die europäische Politik Wege zu finden, Erdogans Kolonialtruppen, die Hauptträger des rassistischen türkischen Imperialismus in Europa, zur  Remigration in die Türkei zu bewegen.




Video: PEGIDA Dresden – Osterspaziergang

Wegen des Ostertermins gibt es Pegida-Dresden heute etwas früher als gewohnt, aber dennoch nicht minder notwendig.




Tanz auf der Autobahn und die Lücken des NDR

Lügen- und Lückenpresse sind siamesische Zwillinge. Zu beobachten bei folgendem Bericht des NDR über eine tanzende Hochzeitsgesellschaft. Die gibt es ja in vielen Ländern und Kulturen. Aber einige Momente unterscheiden sich dann doch, siehe den folgenden Bericht des NDR:

Autokorsos, die den Verkehr auf Ausfallstraßen oder in Teilen der Innenstadt vorübergehend komplett lahmlegen? Kennen wir. Aber gleich eine komplette Autobahn? In Hannover hat am Ostersonntag eine Hochzeitsgesellschaft mit einem Autokorso die Autobahn 2 in eine Fahrtrichtung vollständig blockiert. Mit rund 20 Fahrzeugen besetzten die Feiernden laut Polizei zwischen Hannover West und Langenhagen alle drei Fahrstreifen. Sie hielten an, stiegen aus, tanzten auf der Fahrbahn – und lösten so einen Polizeieinsatz aus. […]

„Mehrere Autofahrer meldeten uns eine plötzliche Staubildung in dem Bereich“, sagte ein Polizeisprecher. Die Anrufer hätten angegeben, dass es deswegen zu Ausweichmanövern, Gefahrenbremsungen sowie „beinahe zu einigen Auffahrunfällen gekommen“ sei, so der Sprecher. Nur durch Glück sei niemand zu Schaden gekommen.

Als die Hochzeitsgäste genug getanzt hatten, setzte sich der Korso wieder in Bewegung und verließ die Autobahn an der Ausfahrt Langenhagen. Dort wartete bereits die Autobahnpolizei. Bei der anschließenden Kontrolle sei die Stimmung so aufgeheizt gewesen, dass die Beamten Verstärkung rufen mussten, so der Sprecher. Der Tanz auf der Autobahn könnte für die Feiernden ein teurer Spaß werden: Laut Polizei droht ihnen nun eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Soweit der Bericht des NDR. Folgende Verhaltensweisen fallen besonders auf:

Egoistisches Ausleben der eigenen Befindlichkeit ohne Rücksicht auf andere. Verantwortungsloses asoziales Verhalten, das zu vielen Toten und Verletzten führen könnte, oder ein IQ unter dem Meeresspiegel, der nicht ausreicht um diese möglichen Folgen überhaupt vorhersehen zu können. Ein gegenüber Polizisten/Repräsentanten des deutschen Staates respektloses und aggressives Verhalten.

Einzelne dieser Verhaltensweisen mögen sich auch bei Deutschen finden, seltener aber wohl im Zusammenspiel wie hier und bei so vielen beteiligten Menschen gleichzeitig auf einmal. So etwas ist eher typisch für andere Nationalitäten, wobei Chinesen, Finnen und Tschechen eher nicht durch solches Verhalten auffallen.

Es gibt Mentalitätsunterschiede zwischen verschiedenen Kulturen und so einige sind unvorteilhaft. Das auszusprechen ist allerdings politisch inkorrekt, und deswegen sprach der NDR es auch nicht aus.

Eine kurze Recherche im Netz führt dann aber doch zum wahrscheinlichsten Ergebnis, hier eine zweite Quelle:

Die Feiernden verließen dabei sogar ihre Autos, um auf den Fahrbahnen zu tanzen. Hierbei sei es beinahe zu einigen Auffahrunfällen gekommen. Wenig später konnte der gesamte Korso im Rahmen einer Polizeikontrolle gestoppt werden.

Dabei seien die Tatverdächtigen durch aggressives Verhalten aufgefallen, woraufhin die Beamten Verstärkung hinzurufen mussten. Den Feiernden droht nun eine Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Die Polizei wollte sich über die Nationalität der Hochzeitsgesellschaft nicht äußern, lediglich so viel teilte ein Sprecher mit: Es habe sich um „Südländer“ gehandelt.

NDR: Lügenpresse!




Abschied von der Trump-Illusion

Es ist nur ein schwacher Trost, dass es so vielen in den USA, Deutschland und anderswo ebenso ergeht: Ich habe mich in meinem nicht mehr ganz jungen Leben nun doch noch von einem Politiker auf für mich (und andere) ziemlich blamable Weise in die Irre führen lassen. Dabei hätte ich es eigentlich besser wissen sollen. Denn die Hoffnung, ausgerechnet ein Egomane und ausgebuffter Geschäftemacher wie Donald Trump könnte sich zum Sachwalter der Globalisierungsverlierer seines Landes, zum unbequemen Störenfried militanter Großmachtpolitik oder zum Sachwalter einer Verständigung mit Russland machen – diese Hoffnungen, die reines Wunschdenken waren, können und sollten wir nach den jüngsten Entwicklungen so rasch wie möglich aufgeben. Wir müssen uns sogar mit der Möglichkeit beschäftigen, dass Trump genau das Gegenteil von dem machen wird, was im Sinne und Interesse der patriotisch-freiheitlichen Bewegungen in Europa ist.

(Von Wolfgang Hübner)

Die politischen Fakten sprechen eine klare Sprache: Trump hat in Syrien militärisch eingegriffen, obwohl er keinerlei Beweise für die Verantwortung Assads präsentieren konnte und kann, den Giftgasmord an vielen Menschen befohlen oder toleriert zu haben. Trump bekennt sich nun uneingeschränkt zur NATO, die er vor einiger Zeit noch für überholt hielt. Trump hat seinen von den hiesigen Medien geradezu verteufelten Vertrauten Bannon nicht nur degradiert, sondern demütigt ihn nun auch noch mit abschätzigen Äußerungen. Und mit seinem neuen ökonomischen Berater wird der Präsident, der Millionen neue Arbeitsplätze zu schaffen versprach, bald in den Zwängen des globalistischen Freihandels kleine Brötchen backen müssen. Die Liste von Trumps Kehrwendungen, bejubelt von den US-Falken und fast ungläubig erleichtert zur Kenntnis genommen von den kurzzeitig in Panik geratenen deutschen „Atlantikern“ und Exportprofiteuren, ließe sich noch fortsetzen. Diese Liste wird demnächst, geht es so weiter, bestimmt mehr als ein Blatt benötigen.

Es gibt viele Vermutungen, Gerüchte und Theorien, warum es zu all diesen in Anbetracht seiner früheren Ankündigungen und Versprechen geradezu unglaublichen Richtungsänderungen von Trump gekommen ist. In der Politik zählen aber nur die Fakten. Und die sind gerade für seine bisherigen Unterstützer und Bewunderer nicht nur ernüchternd, sondern geradezu niederschmetternd. Doch Klagegesänge über den offensichtlichen Großverrat, über eines der größten Täuschungsmanöver in der Demokratiegeschichte nicht nur der USA, über einen Mann ohne feste Überzeugungen außer der von der eigenen Großartigkeit – das alles hilft nicht weiter und endet nur in der ziemlich bequemen Resignation, dass Politik ein schmutziges Geschäft und Politikern eben nie zu trauen sei.

Eine ganz andere Erkenntnis aus der Trump-Ernüchterung ist jedoch wichtiger, vor allem konstruktiver: Wir unzufriedenen Deutschen im Elend der Merkel-Maas-Schulz-Tristesse, zudem gefangen im Schuldturm einer „jüngsten“ Vergangenheit, die aufgrund bestimmter Interessen nie vergehen soll, müssen aufhören, unsere Hoffnungen darauf zu richten, politische Hilfe oder gar Erlösung von ausländischen Heilsbringern zu erwarten. Sollte das wirklich doch einmal geschehen (Gorbatschow!), dann können wir uns ja umso mehr freuen. Doch auch Gorbatschow hat der Wiedervereinigung gewiss nicht aus lauterer Deutschfreundlichkeit zugestimmt, sondern aus innenpolitischen Gründen in einer maroden Sowjetunion.

Erwarten wir also künftig nichts mehr von Trump, aber erwarten wir auch nichts von Putin oder Le Pen oder dem Brexit für uns. Sowohl der russische Präsident, die französische Kandidatin oder der historische EU-Austritt Großbritanniens können bei unserem politischen Kampf für die Bewahrung und Wiedergewinnung nationaler Souveränität, kultureller Identität und für eine soziale, also nicht globalistisch orientierte Gesellschafts- und Wirtschafts-ordnung von positiver Bedeutung sein. Doch den Kampf müssen wir selbst führen und gewinnen.

Es kann übrigens durchaus sein, dass Trump aus irgendwelchen Gründen und Launen in der Zukunft wieder alte Hoffnungen erweckt. Wir sollten uns dann nicht abermals in Illusionen ergehen – für uns macht er das bestimmt nicht. Aber wir werden daraus eventuell resultierende Vorteile in der deutschen Innenpolitik auch gerne für unsere Interessen und Zwecke nutzen. Die Enttäuschung über Trump sollte jedenfalls Anlass genug sein, den Kampf um die Zukunft unseres eigenen Landes endlich selbstverantwortlicher und selbstbewusster zu führen.




Kwames Traum

Kwame hat es bis nach Tripolis geschafft. Hinter ihm liegen 5000 Kilometer. 5000 Kilometer, die ihn seinem Traum näher gebracht haben. Seinem Traum Europa. Jetzt steht er am Strand und schaut übers Meer. Hinter dem Horizont liegt es. Traumland. Deutschland. Das Land, aus dem ihm so viele erstaunliche Nachrichten auf sein Smartphone geschickt worden sind, bis auch er schließlich eine Entscheidung getroffen hat. Der gefährlichste Teil der Reise liegt jetzt direkt vor ihm: das Meer. Kwame kann, wie die meisten, die seinen Traum träumen, nicht schwimmen. Er fürchtet sich vor dem Meer. Aber der Traum ist stärker. Morgen wird er es wagen.

(Von Yorck Tomkyle)

Die Entfernung zwischen Tripolis und Lampedusa beträgt – Luftlinie – 296,77 km oder 160,24 Seemeilen. Das ist die Distanz, die ein Boot zurücklegen müsste, um den von Schleusern und Smartphones nach Europa gelockten Afrikanern ihren vermeintlichen Traum von Milch und Honig zu erfüllen.

160 Seemeilen, die in dieser Jahreszeit gefährlich sind, verdammt gefährlich.

Aber zum Glück gibt es ja die freiwilligen und staatlichen Lebensretter wie „Jugend rettet e.V.“, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Menschen, die auf diesen 160 Seemeilen in Lebensgefahr geraten, an Bord zu nehmen und nach Europa zu bringen, damit sie dann dort von anderen versorgt werden.

Und damit das Risiko für die Bootsinsassen so weit wie möglich reduziert wird, findet die Aufnahme der Menschen an bestimmten Treffpunkten vor der libyschen Küsten statt – so wie heute, als das Schiff des oben erwähnten Vereins selbst in Seenot geriet, als es etwa 20 Seemeilen vor der libyschen Küste über 400 Menschen an Bord nahm.

20 Seemeilen oder 37 km.

Da die Schlepper wissen, dass die scheinbar selbstlosen Europäer unmittelbar vor der libyschen Küste auf Nachschub warten, laufen ihre Geschäfte täglich besser, so dass die Zahlen der Geretteten sprunghaft steigen – aber auch die Zahlen der Ertrunkenen, denn für die paar Seemeilen bis zur „Rettung“ werden auch schon mal Boote hergenommen, für die die Bezeichnung Seelenverkäufer der reinste Euphemismus ist.

Natürlich hat sich unter den Menschen Afrikas herumgesprochen, dass die Überfahrt durch den von bösen Zungen so genannten Wassertaxi-Einsatz der Europäer erheblich an Gefahrenpotenzial verloren hat, so dass der gut gemeinte Einsatz maßgeblich dazu beiträgt, dass sich immer mehr Menschen auf den Weg und damit auch in Gefahr begeben. Und dies wiederum spornt alle an, die sich der Rettung der Menschen auf See verschrieben haben, um deren weitere Versorgung dann mit dem erhabenen Gestus des moralisch Überlegenen anderen aufzubürden.

Es ist sicher nicht falsch, hier von einem klassischen Circulus vitiosus, einem Teufelskreis, zu sprechen – wobei das Teuflische eigentlich erst mit der Reaktion „Europas“, also der EU, auf diese Vorgänge beginnt: die besteht nämlich nicht darin, die Geretteten wieder dorthin zu bringen, wo sie an Bord gegangen sind, um ihnen damit unmissverständlich klar zu machen, dass massenhafte illegale Einreise nicht geduldet wird (logische Reaktion, würde Mut der politisch Handelnden und klare Konzepte erfordern), sondern darin, die Geretteten an das Ziel ihrer Wünsche zu bringen: nach Europa (unlogische und von Irrationalität gesteuerte Reaktion, erfordert Mut erst von späteren Politikergenerationen, die die Folgen dieses Versagens kompensieren müssen).

Kwame hat Glück: als sein Schlauchboot am vereinbarten Treffpunkt erscheint wartet dort bereits der Dampfer der Europäer. Als er an Bord gezogen wird weiß er, dass er es geschafft hat. Noch in Sichtweite der libyschen Küste ist er in Europa angekommen.

Aber in den nächsten Monaten wird Kwame feststellen, dass sein Traum sich aufzulösen beginnt wie der Morgennebel in den Tälern von Tamale an einem heißen Sommertag.

Die Tage werden bleiern und lang. Immer wieder sucht er Antworten in seinem Smartphone: wo ist Mama Merkel, wo sind die freundlichen Mädchen am Hauptbahnhof?

Als er schließlich, nach Monaten des vergeblichen Wartens und Hoffens, wieder eine Entscheidung getroffen hat bringt ihn eine andere Schleuserbande auf einer der zahlreichen Routen ins Zentrum seines Traums: nach Deutschland.

Aber Mama Merkel will nicht kommen. Und kein Mädchen bejubelt seine Ankunft. Mama Merkel macht jetzt Wahlkampf und schämt sich nun für ihre Einladung an ihn.

Aber Mama Merkel weiß, dass sie ihre Einladung nicht so einfach zurücknehmen kann. Sie weiß, dass Kwame und alle, die seinen Traum träumen, auch kommen, wenn sie plötzlich ein unfreundliches Gesicht zeigt. Kwame glaubt, dass sie das nur tut, weil die Menschen in Deutschland Angst vor ihm haben. (Eigentlich, so sagt er sich, haben sie nicht vor ihm Angst, sondern davor, dass so viele wie er diesen einen Traum haben und diese eine Entscheidung treffen, die auch er getroffen hat)

In Wirklichkeit ist Mama Merkel schlau. Sie versucht, den Menschen in Deutschland die Angst zu nehmen. Das macht sie, indem sie Menschen, die diese Angst äußern, einfach bestrafen oder wenigstens zu schlechten Menschen abstempeln lässt. Die haben dann noch mehr Angst vor Mama Merkel und den moralisch Erhabenen als vor ihm.

Mama Merkel bemüht sich auch, Informationen über böse Dinge, die passieren, zu unterdrücken oder diese bösen Dinge nicht so böse erscheinen zu lassen wie sie sind. Die sind dann nur von „regionalem Interesse“ und werden in den Nachrichten nicht erwähnt.

Und weil es leider zunehmend böse Dinge in Deutschland gibt, die es vor der Ankunft so vieler träumender Gäste von Mama Merkel noch nicht gab, wie zum Beispiel Massenmorde mit LKWs, Äxten oder Selbstmordbombern und Gruppenvergewaltigungen bemühen Mama Merkel und ihre Freunde sich auch, die Gedanken der Deutschen über diese Dinge zu verändern. Da kann dann schon auch mal über die „eingeübte Rollenverteilung zwischen Täter und Opfer“ bei Vergewaltigungen unter der Überschrift „Ich und mein Täter“ philosophiert werden – da fragt sich Kwame schon ein bisschen, wie sich denn Mama Merkels Freunde die neue Rollenverteilung bei einer Vergewaltigung vorstellen und hört staunend, dass gerade sie doch eigentlich immer sehr streitbar für die Rechte der Frau gekämpft haben.

Oder sie sagen den Deutschen, es sei normal, wenn ab und zu irgendwo eine Bombe explodiert und sie sollen ohne Angst ihr Leben leben. (Wovor, so fragt Kwame sich, haben Mamma Merkel und ihre Freunde dann Angst, wenn sie sich nur unter strenger Bewachung nach draußen trauen)

Aber Mama Merkel tut noch mehr: sie sagt den Deutschen auch, dass sie Schuld sind daran, dass Kwame und all die anderen jetzt herkommen, da sie früher böse Dinge in Afrika getan haben.

Sie und Kwame wissen natürlich, dass das Quatsch ist, aber die Deutschen sind es ja schon gewöhnt, schuldig zu sein und daher ist auch das wieder ziemlich schlau – schließlich ist dort, wo er herkommt kein Krieg, den sie als Grund nennen kann und so nimmt sie eben die Vergangenheit, die bei den Deutschen sowieso keiner so genau kennt, weil sie sich im Wesentlichen auf 12 Jahre beschränkt.

Mama Merkel erzählt den Deutschen auch, dass alle Träumer, die gar nicht da sein dürften, wieder zurück nach Hause müssen – Kwame muss grinsen: er selbst ist ja das beste Beispiel dafür, dass das Unsinn ist. Sein Smartphone hat ihm erzählt, was man machen kann, wenn man ihm doch mal sagen sollte, dass er nach Hause muss: es gibt viele Anwälte und Vereine, die ihm dann helfen und es dauert sehr lange, bis dann eine Entscheidung gefällt wird – so lange, bis es dann irgendwann zu spät ist. Und wenn alle Stricke reißen wohnt er halt mal einige Zeit in einer Kirche.

Außerdem achtet Mama Merkel genau darauf, dass sie bis zum Wahltag nicht zu viele weitere träumende Gäste hereinbittet – die warten dann alle so lange, bis die Wahl rum ist und kommen eben danach.

Mama Merkel ist schlau, denkt Kwame ein ums andere Mal, und dabei fällt ihm auf, dass sie mit den Deutschen eigentlich ganz ähnlich umgeht wie der Staatschef zu Hause mit seinen Leuten.

Und noch etwas fällt ihm auf: auch wenn er jetzt im Land seiner Träume ist und allen zu Hause glückliche Geschichten auf ihre Smartphones schickt, so ist er doch – wenn er ganz ehrlich zu sich ist – unglücklich. Er ist einsam, er spürt, dass er hier nicht willkommen ist und eine Chance auf so ein Leben wie das der Deutschen hat er auch nicht. Er hat begriffen, dass er hier immer ein Paria bleiben wird.

Und während er das begriffen hat ist die Wut gekommen. Wut auf sich und seine Entscheidung. Und auf Mama Merkel und die Deutschen. Wut darauf, dass er nicht mehr zurück nach Hause kann ohne sein Gesicht zu verlieren.

Er weiß nicht, wohin mit seiner Wut. Er weiß nur, dass mit jedem Tag mehr träumende Gäste von Mama Merkel in Deutschland ankommen, deren Traum sich auch irgendwann in Wut verwandeln wird.

Er spürt, dass die Deutschen sich davor fürchten.

Und er weiß, dass es sehr gefährlich werden kann, wenn Angst auf Wut trifft.




Tschechien übernimmt keine Invasoren mehr

Im Herbst 2015 hatten sich die EU-Mitgliedsstaaten, gegen die Stimmen von Tschechien, Ungarn, Rumänien und der Slowakei darauf geeinigt 120.000 Invasoren aus Italien und Griechenland auf die anderen Staaten umzuverteilen. Deutschland warnte, die genannten Länder zur Aufnahme gegebenenfalls auch zu zwingen. Der tschechische Vizeregierungschef Pavel Belobradek drohte mit einer Klage vor den Europäischen Gerichtshof. „Es ist sehr schwierig, uns jemanden gegen unseren Willen aufzunötigen“, so Belobradek. Nun kündigt Tschechien an, man werde die Quoten aus Sicherheitsgründen nicht erfüllen. Eine Personenüberprüfung in den italienischen und griechischen Lagern sei schwierig, heißt es. Angesichts der drohenden Strafzahlungen an die EU-Kommission erklärte Innenminister Milan Chovanec, das sei es ihm wert. „Tschechien hat nicht vor, weitere Migranten aufzunehmen. Man darf diese Menschen nicht ohne Kontrollen hereinlassen“, so der Minister.

Auch wenn die Quote der Tschechen mit 2.978 Personen gering anmutet, sind es eben 2.978 Risiken, die man offensichtlich nicht eingehen möchte.

Gleichzeitig kündigte Polen an, ähnlich wie Ungarn, Asylforderer künftig an der Grenze in eigenen Lagern festhalten zu wollen. Man werde entsprechende Gesetze und Bestimmungen erarbeiten, heißt es. Auch für Polen geht, wie für Tschechien und Ungarn, die Sicherheit der eigenen Bevölkerung vor. Der polnische Innenminister Mariusz Blaszczak erklärte dazu: „Meine Aufgabe ist es, die Sicherheit der Polen zu gewährleisten“, und eine Aufnahme von „Flüchtlingen“ würde genau das gefährden. „Es gab keine Terror-Anschläge in Polen, weil Polen die Entscheidung der Vorgängerregierung zurückgenommen hat, Tausende Migranten, die Flüchtlinge genannt werden, aufzunehmen“, so Blaszczak.

Den EUdSSR-Nationalstaatenvernichtern gefällt diese Entwicklung naturgemäß gar nicht und man wird versuchen noch mehr Druck auf widerspenstige Mitglieder wie Tschechien, Ungarn oder Polen auszuüben, was am Ende aber wohl die Zerschlagung der EU befördern wird. (lsg)




Hannover: 69-Jährige mit Brandsatz beworfen

Am Sonntag gegen 0.30 Uhr war eine 69-Jährige in Begleitung einer Bekannten zu Fuß in Hannover unterwegs. Kurz vor dem Hanns-Lilje-Platz kam den beiden Damen ein dunkel gekleideter Mann entgegen und warf einen brennenden Gegenstand auf die Frau, deren Hose sofort Feuer fing. Während das Opfer sich geistesgegenwärtig sofort zu Boden warf und ihre Begleitung, sowie zwei unbeteiligte Passanten ihr zu Hilfe eilten und die Flammen löschten, konnte der Täter flüchten. Die Frau wurde, dank der schnellen Reaktion, bei dem Angriff nur leicht verletzt, erlitt aber einen Schock. Sie wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Ein Strafverfahren wegen eines versuchten Tötungsdelikts wurde eingeleitet. Bei dem Brandsatz handelte es sich vermutlich um einen Molotowcocktail. Laut Polizeibericht dauern die Ermittlungen diesbezüglich noch an. Deutschland verwandelt sich jeden Tag ein Stück mehr in eine Hölle aus Gewalt gegen die einheimische Bevölkerung.