Meutherei auf der Titanic

Zugegeben, Jörg Meuthen ist nicht die AfD, doch für das Wortspiel in der Überschrift war sein Name doch zu verlockend. Eine Hervorhebung hat der Mann auch sicher verdient, da er beim erfolgreichen AfD-Parteitag mit seiner – wie PI bereits berichtete – hervorragenden Rede viel für den Zusammenhalt der Partei getan hat. Fletcher Christian war der Anführer der historischen Meuterei auf der Bounty. Die Meuterei war ein Erfolg. Sicher vielfach verklärt und romantisch ausgeschmückt, ist sie in jedem Fall zum Symbol für Rebellion geworden.

(Von Selberdenker)

Was wir gerade erleben, ist auch eine Rebellion. Es ist auch eine konservative Rebellion, die kaum jemand vor wenigen Jahren noch für möglich gehalten hätte. Konservative rebellieren eigentlich nicht, sie wollen Gutes erhalten, Vertrautes bewahren, eigentlich nur ihre Ruhe. Da wir aber in Zeiten leben, in denen nur die Abschaffung und Zerstörung des Bewährten als positiv, als Fortschritt gilt und zum Selbstzweck geworden zu sein scheint, da diese Sichtweise sich etabliert hat und gerade großen Schaden anrichtet, macht konservativer Anspruch eine Art Rebellion notwendig. Die Rebellion läuft bereits. Der Wahlsieg Trumps war bislang hoffnungsvollstes Zeichen davon, auch wenn seine jüngsten Angriffe gegen Assad in Syrien Ernüchterung gebracht haben. Die laufende Rebellion ist auch nicht amerikanisch oder französisch oder deutsch. Die Rebellion ist identitär, antiglobalistisch und wendet sich gegen die etablierten Eliten, die mit den meisten Medien auch das Meinungsmonopol und die Deutungshoheit sicher geglaubt hatten – die Rechnung aber ohne die verschiedenen Völker gemacht haben. Das betrifft nahezu alle westlichen Länder. Es geht hier nicht um Personenkult. Charismatische Einzelpersonen müssen die Leute repräsentieren, nicht mehr – aber auch nicht weniger.

Bleiben wir bei dem Bounty-Vergleich. Fletcher Christian hätte nicht erfolgreich sein können, wenn er nicht Unterstützung gehabt hätte. Er hätte es nicht gewagt, eine Meuterei zu planen, das Thema überhaupt anzusprechen, wenn er nicht den Unmut der Besatzung gespürt hätte, wenn er sich nicht mit der Mannschaft hätte austauschen können.

Menschen wie Heiko Maas arbeiten daran, diesen kritschen Austausch zu behindern, zu stören. Es ist immer bequemer für die Herrschenden, wenn Meinungen nur von wenigen Auserwählten geäußert werden, die dann gnädig einzelne Leserkommentare zulassen oder eben nach Belieben löschen können. Prinzip „Meinungsgeber – Meinungsnehmer“. Soziale Netzwerke wie Facebook stören da massiv, ebenso wie Medien wie dieses hier.

Zurück zur Bounty. Die Meuterei konnte nur Erfolg haben, weil im entscheidenden Augenblick die Reihen geschlossen waren und die Meuterer Rücken an Rücken aufgetreten sind. Auch hiervon könnte der Widerstand, dessen Teil die AfD ist, lernen. Der Verlauf des AfD-Parteitags hat da einigen Grund zur Hoffnung gegeben. Jörg Meuthen hat einen wichtigen Beitrag geleistet.

Nun ist die Bounty nicht Deutschland. Einige Historiker bestreiten auch, dass die Ereignisse sich so zugetragen haben, wie in der Romanvorlage. Es geht bei der gerade ablaufenden Rebellion eben auch nicht um romantische Verklärung, sondern eigentlich um das Gegenteil, um harte, nüchterne Fakten und sehr konkret darum, gescheiterte Ideologen und Träumer zu entmachten. Der Kurs der etablierten Klasse aus Politik, Medien, Show, Kirche und Gesellschaft, die sich permanent und nur zu gerne in Talkshows gegenseitig bestätigen, pudern und hofieren – ist gefährlich falsch. Sie schaden uns. Sie können gerne weiter palavern, wie sie wollen – aber die Verantwortungsträger müssen zu Kursänderungen gezwungen werden, in unserem und im Interresse der Zukunft dieses Landes.

Der Kapitän der Titanic sah den Eisberg nicht rechtzeitig. Edward John Smith hatte mit der Stabilität und Stärke seines Schiffes sehr hoch gepokert – und verloren. Dafür bezahlen mußten andere Menschen. Seine Kursänderungen kamen viel zu spät. Dieses Schicksal soll Deutschland nicht teilen. Auch Deutschland ist nicht unsinkbar, wie man es von der Titanic behauptet hatte. Diese grundlegende Schlüsselerkenntnis unterscheidet die konservativen Rebellen von den linken Träumern oder Deutschlandverächtern am Ruder. Angela Merkel betont ständig, dass wir ein starkes Land sind. Terroranschläge sind wie Eisbrocken, die ständig an den Bug des Tankers Deutschland schlagen, Menschen gingen bereits über Bord – doch Kapitänin Merkel hat das Ruder festbinden lassen: „Wir schaffen das“.

Meuterei ist angesagt. Jemand muß die Seile kappen und das Ruder bewegen. Wer das tut, ist im Ergebnis unerheblich. Das Ziel erreichen können wir nur gemeinsam. Die Chancen stehen nicht so schlecht – trotzdem dürfen wir nicht aufhören, zu rufen:

Eisberg voraus!




Video: Pegida Dresden vom 24. April 2017

Die Wahlen in Frankreich zeigen, wir haben noch einen weiten Weg vor uns. Frankreich, das uns, was die islamische Bereicherung betrifft, um einige Jahre voraus ist, das in jüngster Vergangenheit mehr als nur einmal auf grausame Art vom Terror getroffen wurde, wird wohl einen Mann zum Präsidenten wählen, der Frankreich nicht nur noch mehr an die EUdSSR binden will, sondern, auch dem eigenen Volk Schuld am islamischen Terror gibt. Moslems seien benachteiligt und das Misstrauen ihnen gegenüber sei der „Nährboden“ für den Terror, sagte Emmanuel Macron nur eine Woche nachdem der Islam 130 Menschen in Paris grausam dahingemetzelt hatte. So einen Mann wählen die Franzosen an die Spitze ihres Staates. Bei uns sieht das suizidale Wahlverhalten nicht viel anders aus. Es ist also noch viel Aufklärungsarbeit, die Pegida leistet, nötig – heute wieder um 18.30 in Berlin am Washingtonplatz oder am Schlossplatz in Dresden. Wir werden wie immer via Livestream in Dresden dabei sein.




Arnsdorf-Prozess: Verfahren eingestellt

Im Prozess um Freiheitsberaubung wurde das Verfahren am Amtsgericht Kamenz gegen vier angeklagte Männer (29 bis 65 Jahre) – darunter ein Arnsdorfer CDU-Stadtrat – jetzt eingestellt – wegen geringer Schuld. Die Entscheidung wurde von allen Seiten mitgetragen. Der Richter begründete die Entscheidung damit, dass die vier Angeklagten noch nie strafrechtlich in Erscheinung getreten seien, der inzwischen verstorbene Iraker (21) kein großes Interesse an dem Fall gehabt habe und unterm Strich nur eine geringe Schuld vorliege, die eine ganz geringe Geldstrafe bedingt hätte, so „Radio Dresden“.

Der Fall hatte bundesweit für große Aufmerksamkeit gesorgt, die angeklagten Männer wurden in die rechte Ecke gestellt und von linksliberalen Medien gebasht. Als dann vor Tagen die Leiche des involvierten irakischen Flüchtlings gefunden wurde, sorgte dies wieder für wilde Schlagzeilen.

Wie sich herausstellte, war der 21-jährige psychisch kranke Mann bereits im Januar in einem Waldstück erfroren. Für eine Straftat wurden keine Hinweise gefunden. (Quelle: Epoch Times)




Tel Aviv: Moslem sticht vier Israelis in den Kopf

Den seit vielen Jahren ganz alltäglichen Islamterror in Israel hielten am Sonntagnachmittag Überwachungskameras im Herod’s Hotel in Tel Aviv fest. Um 14 Uhr Ortszeit betrat ein 18-jähriger sogenannter „Palästinenser“ das Hotel, ging kurz an die Rezeption und danach in die dahinter liegenden Büroräumlichkeiten. Dort traf er auf Jacqueline, eine Mitarbeiterin und deren Mann, die sich mit einer Kundin unterhielten. Jacqueline fragte den Araber was er wolle, daraufhin stach der ohne Vorwarnung, vermutlich mit einem Seitenschneider, auf ihren Kopf ein. Ihr Mann ging sofort ziemlich beherzt dazwischen und wurde ebenfalls attackiert.

Auf seiner Flucht durch die Hotellobby stach der Moslem auf ein weiteres Opfer ein. Jacquelines Mann jagte hinter ihm her, dabei ging eine Scheibe der Eingangstür zu Bruch. Der Täter rannte über die Straße Richtung Leonardo Hotel, auf seinem Weg stach er noch auf einen 70-jährigen Passanten ein, bevor er ziemlich fix von einer, wegen eines anderen Einsatzes sich vor Ort befindlichen, Polizeieinheit und Hotelangestellten überwältigt werden konnte. Er wurde unverzüglich dem „Schin Bet“, dem israelischen Inlandsgeheimdienstes in Tel Aviv übergeben. Dort erklärte er im Verhör, er wollte Juden angreifen.

Der Attentäter lebt im Westjordanland und hatte eine Einreisegenehmigung für Touristen. Die Behörden stufen die Tat als Terrorakt ein. In Israel gibt es keine „möglicherweise“ Terrorangriffe oder „mutmaßliche“ Terroristen, sondern eine klare Linie. Es gibt (Gewalt)verbrechen und es gibt „politisch motivierte“ (Gewalt)verbrechen, letztere sind immer und ohne darum herum zu formulieren „Terror“.

Auch wenn die Opfer diesmal Glück hatten, nur leicht verletzt wurden, diese Art von Terror in Israel leider zum Leben dazugehört und viele hier bei uns denken und manche auch hier im Kommentarbereich immer wieder einmal sinngemäß schreiben: Was geht uns das an, wir haben eigene Probleme –  ja, haben wir und zwar genau dieselben, was den Terror des Islams gegen alle „Ungläubigen“ betrifft. Auch bei uns werden solche Taten leider bald Alltag sein. Gaza und das Leid der Israelis sind uns näher als viele das leider wahr haben wollen. (lsg)




Die AfD verwirrt die FAZ bedenklich

Wenn eine deutsche Partei, die noch gar nicht im Bundestag ist, bereits am Tag nach ihrem Parteitag der „Zeitung für Deutschland“, also der FAZ, einen Leitartikel und fast die gesamte dritte Seite wert ist, dann ist diese Partei entweder eine Verbündete oder eine Gefahr für die herrschenden Kreise, die sich selbst hier zu Lande als Elite bezeichnen. Nachdem es bestimmten Personen in der AfD am Wochenende misslungen ist, sich wenigstens für die Zukunft als potentielle Junior-Verbündete der etablierten Kräfte zu empfehlen, damit aber die von vielen Feinden der Partei erhoffte Spaltung ausgeblieben ist, gilt die AfD wenige Monate vor der Bundestagswahl nun endgültig als Gefahr und lästiger Störfaktor für den Exportweltmeister samt seiner alternativlosen Bundeskanzlerin.

(Von Wolfgang Hübner)

Um der FAZ-lesenden Elite den AfD-Parteitag und seine personellen sowie politischen Konsequenzen zu schildern und zu kommentieren, mühen sich in der Montagausgabe der Zeitung nicht nur der seit Jahren auf die Verfolgung und Unschädlichmachung der Partei angesetzte Justus Bender, einmal mehr assistiert von Eckhart Lohse, sondern auch der für eher konservativ geltende Jasper von Altenbockum, der den Leitartikel schreiben durfte. Dessen Überschrift lautet „Geistig-moralische Wende“, von der, wie später zu lesen ist, Altenbockum überhaupt nichts hält, weil eine solche Wende „nichts Gutes“ bringe, „und schon gar nicht geistig-moralische Freiheit, wenn das Rad der Geschichte mit aller Gewalt zurückgedreht werden soll“.

Nun ist es allerdings so, dass nach meiner Kenntnis auf dem AfD-Parteitag zwar ein Wahlprogramm verabschiedet wurde, aber niemand die alte Phrase von der „geistig-moralischen Wende“ beschworen hätte. Warum es Altenbockum tut, begründet er sehr eigenwillig: Diese „geistig-moralische Wende“ habe sich „nämlich in der AfD selbst“ vollzogen. Das bereitet dem Leitartikler echte Sorgen, denn „die CDU und Helmut Kohl“ – einst die Erfinder der Phrase von der „geistig-moralischen Wende“ – „wussten, warum sie es bei der reinen Ankündigung ließen.“ Dieser historische Schlenker des Herrn Altenbockum vermittelt so ganz nebenbei tiefe Einblicke in die zynische Wählerverachtung der CDU wie des FAZ-Schreibers.

Was aber ist geschehen, dass ein bislang als bürgerlich-konservativ eingeschätzter Journalist sich so um die AfD sorgt? Ist es die von Altenbockum skandalisierte Aussage von Jörg Meuthen, Deutschland vor der Abschaffung retten zu wollen? Oder Alexander Gaulands ebenfalls getadelte Beschwörung, den laufenden Bevölkerungsaustausch in Deutschland zu verhindern? Treibt Altenbockum wirklich Sorge um, wenn er schreibt: „Der Versuch Petrys, den ‚bürgerlichen Korridor‘ der Partei von diesen nationalistischen oder gar völkischen Phrasen frei zu halten, ist so zum Scheitern verurteilt“? Mal abgesehen davon, dass der FAZ-Leitartikler die AfD nie und nimmer zur Wahl empfohlen hätte, auch wenn der ziemlich nebelhafte „bürgerliche Korridor“ von Meuthen und Gauland nicht blockiert worden wäre – all das ist es nicht, was Altenbockum und die FAZ-Chefredaktion tatsächlich verdrießt.

Deren Hauptsorge gilt vielmehr der sich vorsichtig vollziehenden, aber allmählich Fahrt aufnehmenden Annäherung der AfD-Programmatik an die wachsenden sozialen und gesellschaftspolitischen Missstände im globalisierten Kreditkapitalismus. Regelrecht enttäuscht registriert Altenbockum einen „sozialdemokratisierten Ton in der AfD“, zu dem „die Beschränkung der Leiharbeit gehört, der Mindestlohn, die steuerfinanzierte Rentenversicherung, die konsequent paritätische Kranken- und Pflegeversicherung, das Familiensplitting“. Der FAZ-Leitartikler vermisst bei der AfD hingegen das Wort „Freiheit“, also eines der bevorzugten Lieblingsworte aller Phrasendrescher und derjenigen, deren Kontostand den Genuss von „Freiheit“ etwas leichter macht.

Kurzum: Altenbockum entdeckt bei der AfD Verrat und Verachtung gegenüber der „liberalen Gesellschaft“, die bekanntlich so „liberal“ ist, dass die Zusammenkünfte einer demokratischen Partei wie der AfD regelmäßig nur unter massivem Polizeischutz stattfinden können. Doch nicht das geißelt der Freund der „liberalen Gesellschaft“, sondern die drohende „nationalistische Verehrung von Staat und Volk“. Etwas salopp könnte man sagen: Die AfD hat am Wochenende bewirkt, dass Altenbockum seine konservative Hose herunterlassen muss und sich dem erstaunten Publikum nun in der knallbunten Unterhose des Globalisierungspropagandisten präsentiert. Denn wer die „Verehrung von Volk und Staat“ als „nationalistisch“ denunziert, der ist weder konservativ noch bürgerlich, sondern eben nur ein Lohnschreiber im Dienste der vom globalisierten Kreditkapitalismus tatsächlich profitierenden Kreise namens „Elite“.

Es ist geradezu rührend, wenn Altenbockum im letzten Absatz seines Leitartikels die Gegner der AfD warnt, „es sich mit dem Etikett ‚Rechtspopulismus‘ weiter sehr bequem“ zu machen. Denn damit werde „in Kauf genommen, dass sich viele Deutsche im eigenen Land fremd fühlen“. Wo er Recht hat, hat er Recht. Aber diese Warnung verträgt sich nun einmal überhaupt nicht mit dem, was Altenbockum vorher geschrieben und prognostiziert hat. Denn wenn die etablierten politischen Kräfte die Verteufelung der AfD beendeten und die Sorgen von vielen Deutschen, fremd im eigenen Land zu werden, zu ihrer Sorge machen würden, dann verließen nach der Logik von Altenbockum folglich auch CDU & Co. den „bürgerlichen Korridor“ in Richtung einer verwerflichen „nationalistischen Verehrung von Staat und Volk“.

Das werden die Herausgeber der FAZ trotz der offensichtlichen Verwirrung ihres Leitartiklers jedoch keinesfalls zulassen. Deshalb müssen die Herren Altenbockum, Kohler, Bender, Lohse und andere weiter darauf angesetzt werden, die derzeit einzige echte politische Alternative schlecht und am besten auch ins Abseits zu reden, gerne auch mit ziemlich unlogischer Argumentation. Und das wird nicht nur im Fall der FAZ umso radikaler geschehen, je mehr und kritischer sich die AfD mit den sozialen und gesellschaftspolitischen Fehlentwicklungen beschäftigt, die von den Globalisierungsprofiteuren mit tatkräftiger Hilfe meinungsbildender Medien beschönigt, bemäntelt oder ganz einfach totgeschwiegen werden.




Der zukünftige Präsident Emmanuel Macron

Das sind das Retortenbaby und seine Mutti.

Dieser Mann wird voraussichtlich Präsident, und das bedeutet fünf weitere Jahre sozialistische Regierung eines zu zwei Dritteln konservativen Landes. Bezahlen tun das die Franzosen und die deutschen Steuerzahler; denn Reformen werden nicht kommen. Mal sehen, wie lange die aufstrebenden mitteleuropäischen EU-Staaten das mit ansehen. Sie werden ebenfalls gebeutelt. Der PS wird eine Partei wie die Demokraten der USA, Emmanuel Macron ist eine Art Barack Obama/Hillary Clinton Verschnitt, und seine Mutti, die nicht in Anstand alt werden kann, wird ihn gängeln, wie Michelle Obama ihren BHO. (Quelle: Gudrun Eussner-Blog)




Lübeck: Spießrutenlaufen für AfD-Interessierte

Gibt es eine AfD-Veranstaltung in Lübeck, kommt es zum großen Aufmarsch der linksgrünen Gutmenschen, die gegen Hass, „Räächts“ und alles andere protestieren. „HL-live“, eine kleine Online-Zeitung in der Hansestadt, jubilierte am Mittwoch: „Bei Sonnenschein kamen viele Lübecker vorbei, um ein Zeichen gegen die politische Richtung der AfD zu setzen.“ „Viele Lübecker“, das waren gerade einmal 150 Linke und Grüne und bekannte Gesichter aus der Antifa-Szene der Hansestadt, die nach Polizeiangaben genau 108 AfD-Anhängern gegenüberstanden. „Solidarisch gegen den Hass“ wollte man auf der Wall-Halbinsel sein, wo in den städtischen Media-Docks die Wahlkampfveranstaltung der AfD mit Jörg Meuthen stattfand.

(Von Chevrolet)

Bunt und friedlich sei das „Zeichen“ gewesen, das die Demonstranten gesetzt hätten. Ob man es als friedlich bezeichnen kann, wenn die Besucher der AfD-Veranstaltung pfeifenden, pöbelnden und beleidigenden Krawallmachern ausgesetzt sind und die Polizei zusieht, mag wohl jeder selbst beurteilen.

Ein Kommentar einer Besucherin der AfD-Veranstaltung bei „HL-live“ war denn auch eindeutig: „Ich finde, schreien und pöbeln und beleidigen, scheint wirklich das Einzige zu sein, was ihr könnt“, schrieb sie an die lieben Demonstranten. Und ein anderer machte aus, wer die Demonstranten wirklich waren:

Vor einigen Jahren haben sie gegen Atomkraft demonstriert, zwischenzeitlich mal gegen Hartz4, dann waren sie auf den Solidaritätskundgebungen für Flüchtlinge, später haben einige für den Erhalt der Linden an der Untertrave (Anm: ein in der Bürgerschaft stark diskutiertes Projekt in der Altstadt) protestiert und nun treffen sie sich wieder und demonstrieren gegen die AfD.

Es sind oft die gleichen Gesichter und teilweise die gleichen Fahnen und Spruchbänder zu sehen. Immer wieder die gleichen Leute. Demonstrationsjunkies, die einfach gerne protestieren gehen.

Über die Veranstaltung selbst berichteten weder „HL-live“, noch die Lokalzeitung „Lübecker Nachrichten“. Mit dabei waren neben Claus Schaffer, Sprecher des AfD-Stadtverbandes Lübeck, Jörg Nobis, Spitzenkandidat der AfD bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein, und Guido Reil, ehemaliges SPD-Mitglied und jetzt AfD-Kandidat aus Essen. Jörg Meuthen, AfD-Bundesvorsitzender, hielt ebenfalls eine Rede. Als er eintraf hatten sich die Demonstranten indessen schon verzogen, sodass die Veranstaltung ruhig weitergehen konnte.

Was genau gesagt wurde, erfuhr der Leser der Lügen- und Lückenpresse in Lübeck nicht. Wir haben ein Video mit allen Reden des Tages:




SPD-Blatt DNN verharmlost Linksextremismus

Qualitätsjournalist Stephan Lohse (Foto) von den Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) – einem hauseigenen Propagandablatt der SPD – hat jetzt, verbunden mit dem Bashing des AfD-Politikers Carsten Hütter, erneut ein Paradebeispiel an Unterstützung und Verniedlichung des Linksextremismus hingelegt, das seinesgleichen sucht und förmlich nach der Zusendung von Zahlen, Daten und Fakten schreit. 

Der langjährige sächsische AfD-Landtagsabgeordnete Carsten Hütter, Mitglied im Innenausschuss und der Parlamentarischen Kontrollkommission und sicherheitspolitischer Fraktionssprecher, hat es in diesen Tagen nicht leicht. Seit Hütter von seiner Partei als Direktkandidat zur Bundestagswahl für den Wahlkreis Meißen nominiert wurde und damit in direktem Konkurrenzkampf um diesen Wahlkreis mit dem Bundesinnenminister Thomas De Maiziere (CDU) eingetreten ist, haben ihn diverse systemtreue Schreiberlinge der Mainstream-Medien ganz besonders auf dem Kieker.

So veröffentlichte Carsten Hütter kürzlich eine Satire-Grafik über die direkte Unterstützung der linksradikalen Antifa durch den Staat und seine Vasallen, garniert mit einem besonders sarkastischen Kommentar auf seiner Facebook-Seite. Eigentlich für gut informierte PI-Leser keine große Sache, denn die direkte und indirekte Unterstützung linksradikaler Gruppierungen wie der Antifa durch Politik, Gewerkschaften und Presse ist in der Bundesrepublik mittlerweile nicht einmal mehr ein offenes Geheimnis.

Nicht so für den DNN-Qualitätsjournalisten Stephan Lohse, der unter der Überschrift „Sächsischer AfD-Politiker Hütter blamiert sich mit Satire-Bild“ dazu einen faktenfreien Schmäh-Artikel verfasst hat, der die offenkundige Unterstützung linksradikaler Kreise mehr als verharmlost:

Der sächsische AfD-Landtagsabgeordnete Carsten Hütter hat sich bei Facebook mit einem Satire-Bild kräftig blamiert. Bei Facebook teilte er eine Grafik, die Verbindungen zwischen „Regierung“, Parteien und Verbänden mit dem „Antifa e.V.“ der „Antifa Gewerkschaft“ und anderen Gruppen aufzeigen soll. Das Ziel ganz klar: Das Volk solle weg. Hütter war sich sicher: „So läuft es in Deutschland!“

Dumm nur: Urheber der definitiv nicht ernst gemeinten Grafik ist die Facebook-Seite „Arbeitskreis ‚Dumm wie Brot‘ in der NPD“. Das Bild ist mehr als zwei Jahre alt. Damals verbreitete unter anderem die Satire-Rubrik der „taz“ das Schaubild und machte sich dabei über verschiedene rechte Verschwörungstheorien lustig.

Richtig daran ist, dass die linksradikale taz – die übrigens ebenso mit Millionenbeträgen vom Steuermichel direkt gesponsort wird – seinerzeit mit einem Satire-Artikel versucht hat, die aufkommenden Informationen über die direkte finanzielle Unterstützung von Demo-Teilnehmern (Antifa) mittels Staatsknete als schlicht lächerlich abzutun und mit dem Totschlagsargument „rechte Verschwörungstheorie“ offenkundig derartige Hinweise direkt aus den Köpfen der interessierten Bevölkerung zu verbannen versuchte.

Der DNN-Qualitätsjournalist Stephan Lohse, der sich bei PEGIDA-Spaziergängen wohl schon häufiger wie ein klassischer „Antifa-Fotograf“ aufgeführt haben soll, hätte spätestens jetzt mit wenigen Mausklicks herausfinden können, dass zumindest die Busfahrten zu Demonstrationen gegen unliebsame Gruppierungen wie PEGIDA seit vielen Jahren auf Geheiß der Politik regelmäßig und direkt mit Steuergeldern finanziert werden.

Und Ja, es existiert naturgemäß kein eingetragener Antifa-Verein, eine Antifa GmbH, Gewerkschaft oder ähnliches. Das liegt alleine schon daran, dass diese linksradikalen Gruppierungen in den meisten Verfassungsschutzberichten aufgeführt sind – also direkt vom VS beobachtet werden.

Derartige Vereinsgründungen etc. benötigen die linksradikalen Kräfte im äußerst linkslastigen Deutschland allerdings auch nicht, denn die schon vorhandenen tiefroten Gewerkschaften unter dem Dach des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sorgen nicht nur durch geduldete personelle Überschneidungen schon für alles Nötige.

Als jüngstes Beispiel wäre die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu benennen, die erst vor wenigen Wochen über ihren Bezirk Süd-Ost-Niedersachen mit einer „Handlungshilfe für den Umgang mit Rechtspopulisten in Betrieben und Verwaltung“  für Furore gesorgt hat.

Auch der damalige und schon fast legendäre Antrag „B002 Nr. 1027 zu Aktionen des zivilen Ungehorsams“ auf dem Bundeskongress des DGB im Jahre 2014 ist uns allen noch bestens geläufig. Die sozialistische Tageszeitung Neues Deutschland schrieb damals in einem Interview mit DGB-Mann Florian Haggenmiller zu dieser Farce:

ND: Der DGB hat den Antrag B002 seiner Jugend entgegen der Empfehlung angenommen. Der zivile Ungehorsam gehört jetzt offiziell zu den Aktionsformen des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Zufrieden?

Haggenmiller: Sehr. Das ist sogar mehr, als wir uns im Vorfeld versprochen hatten. Wir hatten über Jahre dagegen harte Widerstände. Zivilen Ungehorsam muss man machen, das ist klar, wir tun das auch schon seit Jahren. Es ist uns jetzt gelungen, mit der teils emotional geführten Debatte, die Delegierten zu überzeugen.

ND: Was waren denn das für Widerstände in den Jugendverbänden?

Haggenmiller: Oliver Malchow, Vorsitzender der Polizeigewerkschaft GdP, hat gesagt, zivilen Ungehorsam könne und dürfe er nicht akzeptieren. Wir haben sehr lange diskutiert – natürlich auch mit Beteiligung der Jungen Gruppe, der Jugendorganisation der GdP, die auch gegen Widerstände in ihrer eigenen Gewerkschaft ankommen mussten. Die ver.di ­Jugend hat die Debatte initiiert, „Dresden nazifrei!“, da kommt das her. Wir hatten auch in Dresden Probleme, weil die Gewerkschaften vor Ort sich nicht an den Massenblockaden gegen den Naziaufmarsch beteiligt hatten.

ND: Warum war es so wichtig, dass der Antrag durchkam?

Haggenmiller: Es gibt Kolleginnen und Kollegen, die in Dresden bei den Protesten in Gewahrsam kamen, Ordnungsgelder bezahlen mussten. Wir wollten, dass diese auch von der Gesamtorganisation solidarisch unterstützt werden. Das war bislang noch nicht da. Darum freuen wir uns sehr. Der zweite Punkt, der uns wichtig war, ist, dass wir nun vor Ort, bei Bündnissen die Möglichkeit haben, uns auf diesen Beschluss beziehen zu können und den gesamten DGB hinter uns wissen.

Zu dem in diesem Interview mit DGB-Mann Florian Haggenmiller aufgeführten Antifa-Verein „Dresden nazifrei!“ hätte der DNN-Qualitätsjournalist Stephan Lohse auch noch einiges in Bezug auf die sachgerechte Verwendung von Steuergeldern zu recherchieren – wenn er denn geneigt wäre dies zu tun.

So könnte der DNN-Qualitätsjournalist bei den regelmäßigen Gesprächen mit diversen Sprechern des Antifa-Vereins (siehe beispielsweise hier und hier) diese einmal fragen, wie es denn sein kann, dass ihr Verein in dem von den Grünen-Abgeordneten Stephan Kühn (Bundestag) und Valentin Lippmann (Abgeordneter im Sächsischen Landtag) von Steuergeldern betriebenen Bürgerbüro „Grüne Ecke“ in Dresden (Bischofsplatz 6, 01097 Dresden) beherbergt wird.

Viele der aufgeführten Informationen stammen aus dem 2016 erschienenen Enthüllungsbuch „Der Links-Staat“, das noch unzählige (unglaubliche) Zahlen, Daten und Fakten zur Finanzierung linksradikaler Strukturen mit Steuermitteln bereithält.

Bei Bedarf geben wir interessierten Qualitätsjournalisten gerne weitergehende Recherchehilfen!