Arnsdorf-Prozess: Verfahren eingestellt

Im Prozess um Freiheitsberaubung wurde das Verfahren am Amtsgericht Kamenz gegen vier angeklagte Männer (29 bis 65 Jahre) – darunter ein Arnsdorfer CDU-Stadtrat – jetzt eingestellt – wegen geringer Schuld. Die Entscheidung wurde von allen Seiten mitgetragen. Der Richter begründete die Entscheidung damit, dass die vier Angeklagten noch nie strafrechtlich in Erscheinung getreten seien, der inzwischen verstorbene Iraker (21) kein großes Interesse an dem Fall gehabt habe und unterm Strich nur eine geringe Schuld vorliege, die eine ganz geringe Geldstrafe bedingt hätte, so „Radio Dresden“.

Der Fall hatte bundesweit für große Aufmerksamkeit gesorgt, die angeklagten Männer wurden in die rechte Ecke gestellt und von linksliberalen Medien gebasht. Als dann vor Tagen die Leiche des involvierten irakischen Flüchtlings gefunden wurde, sorgte dies wieder für wilde Schlagzeilen.

Wie sich herausstellte, war der 21-jährige psychisch kranke Mann bereits im Januar in einem Waldstück erfroren. Für eine Straftat wurden keine Hinweise gefunden. (Quelle: Epoch Times)