Izmir: Türken greifen syrische Flüchtlinge an

Rund 500 syrische Flüchtlinge sind am Wochenende aus ihren behelfsmäßigen Unterkünften in der türkischen Provinz Izmir geflohen. Grund war ein bewaffneter Mob ortsansässiger Männer, die am Freitag 30 Flüchtlinge im Landkreis Torbali verletzt hatten. 40 Zelte wurden dort angezündet. Die Randale in der Kreisstadt waren ausgebrochen, nachdem ein Gerücht die Runde gemacht hatte, dass ein türkischer Junge von syrischen Flüchtlingen verprügelt worden sei.

Eine Diskussion zwischen der Familie des Jungen und den Syrern geriet schließlich laut der türkischen Nachrichtenagentur DHA außer Kontrolle, woraufhin sich türkische Männer zu einem Mob zusammenfanden und mit Messern und Knüppeln auf die Zeltstadt losgingen.

Ortsvorsteher Ali Curukcu sagte der DHA: „Wir wollen keine Syrer in unserem Gebiet. Die Probleme nahmen zu, seit sie angekommen sind.“ Der Staat solle sie zurücknehmen und sie in Camps stecken, so der Ortsvorsteher.

(Auszug aus einem Artikel von Focus-online)


In der Türkei kommt es immer wieder zu Ausschreitungen gegen syrische Flüchtlinge. Im Jahr 2014 genügte alleine das Gerücht, dass ein türkisches Mädchen von Syrern bedrängt wurde, damit sich ein türkischer Mob mit Knüppeln, Messern und Macheten in Istanbul auf den Weg machte, um Syrer zu jagen und ihr Eigentum zu zerstören. Bereits zwei Wochen vorher kam es zu Ausschreitungen in der südtürkischen Stadt Gaziantep, bei denen rund zehn Syrer mit Messerstichen verletzt worden waren (PI berichtete).

Wir sind doch etwas verwundert. Sämtliche in Deutschland lebenden Türk-Kolonisten versichern uns seit Jahrzehnten, wie toll Multi-Kulti ist, und was für eine Bereicherung ihre Anwesenheit für Deutschland ist. Und dann schaffen sie es nicht einmal, mit ihren Glaubensbrüdern friedlich zusammen zu leben, obwohl Erdogan die Flüchtlinge selber fleißig mitproduziert hat?