Kardinal Marx: Die Europäer haben eine moralische Verantwortung für die Welt

Einmal mehr meldet sich der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx (Foto) als selbsternannte moralische Instanz zu Wort. Die Europäer müssten „nationalstaatliche Gegensätze“ überwinden, lamentiert er in einem Gastbeitrag der „Frankfurter Rundschau„. Es herrsche eine verbreitete Unzufriedenheit, für die die Schuld „Brüssel“ gegeben werde. Dabei seien „Europäische Ergebnisse“ nicht an der EU, sondern „an nationalen Egoismen gescheitert“, so Marx, ,der gleichzeitig den „Rückzug auf das Nationale“ ebenso geißelt wie die „populistische Bestrebungen Osteuropas“ und ebensolche in Westeuropa, „wo rechte Parteien Schaukämpfe mit dem Islam führen und sich auf ein kulturalistisches Verständnis des Christentums berufen“, wie er schreibt. Dabei hätten die Europäer „eine moralische Verantwortung für die Welt, für die ärmeren Länder“, so Marx.

In typisch linker suizidaler Manier fordert der Kirchenfürst eine „pluralistische, offene Gesellschaft“, alles andere würde unsere Freiheit gefährden. Ein Zurück zu geschlossenen Gesellschaften sei nicht wünschenswert. Und ein Rückzug auf das Nationale, auf das Geschlossene sei auch keine christliche Option, so der Kardinal. Mit dieser realitätsverweigernden Aussage möchte er uns „Hoffnung“ vermitteln.

Wir meinen, die linken unsere Werte zerstörenden Kirchendiktatoren sollten sich endlich darauf zurückbesinnen, die Kirchengemeinden als solche zu betreuen und vor allem ihre Gläubigen in der Welt zu schützen, damit hätten sie genug zu tun auch wäre es wünschenswert, würden sie sich an die Trennung von Kirche und Staat halten und sich aus der weltlichen Politik zurückziehen. Sie sind da weder erwünscht, noch hilfreich. (lsg)