Kölner Newsblog macht Dumont Konkurrenz

Im ganzen Land wächst die kritische Gegenöffentlichkeit zum politisch-medialen Establishment. Nicht nur auf Facebook, das deshalb verstärkt ins Visier von Zensurmaßnahmen des Systems gerät. Auch im konventionellen, noch nicht zensierbaren Internet gewinnen nonkonforme Blogs weiter an Reichweite hinzu, während die etablierte Lügenpresse an Auflage verliert. Eine Entwicklung, die sich ebenfalls regional niederschlägt, wie zwei aktuelle Beispiele aus der Dumont-Monopolstadt Köln zeigen: Während das linke Revolverblatt EXPRESS zum wiederholten Male dramatisch an Auflage eingebüßt hat, ist mit KÖLN UNZENSIERT ein neuer widerständiger Nachrichtenblog erfolgreich an den Start gegangen.

Um 12,4 % ist die Zahl der verkauften EXPRESS-Zeitungen, dem Kölner Äquivalent zur BILD, im Vergleich zum Vorjahresquartal gesunken. Schon seit Jahren laufen der Boulevardzeitung aus dem Medienhaus DuMont die Leser in Scharen davon – so wie fast allen DuMont-Schmierblättern. Die Lügenpresse leidet aber zum Glück nicht nur in Köln unter einem veritablen Glaubwürdigkeitsproblem, das sich zunehmend in sinkenden Verkaufszahlen niederschlägt. Es sei den um ihre Jobs bangenden Schreibtischtätern in ihren Alt-68er-Redakteursstuben von Herzen gegönnt.

Gleichzeitig bauen patriotisch-widerständige Zeitschriften und zumeist kostenlose Internetblogs ihre Marktanteile sukzessive aus. Zwar ist es immer noch ein Kampf zwischen David und Goliath, aber der etablierte Goliath schrumpft und wankt, während der Herausforderer David wächst und trittsicherer wird. Zur Ergänzung bundesweit angelegter Medien des Widerstandes treten in letzter Zeit auch verstärkt lokale Projekte auf den Plan. In diese Lücke stieß in Köln nun der tagesaktuelle Nachrichtenblog KÖLN UNZENSIERT, der von der Bürgerbewegung Pro Köln herausgegeben wird. Unter dem Motto „Hier kostenlos lesen, was die Kölner Lügenpresse für teures Geld verschweigt“ werden vor allem politisch-unkorrekte Themen aus dem Stadtrat und den Stadtteilen aufgegriffen. Die Präsentation der Themen folgt dabei den Gewohnheiten und Bedürfnissen der Smartphone-Generation: viele Bilder, kurze Texte und ein modernes, „responsive Webdesign“, das auf allen Endgeräten gut dargestellt wird.

Unsere Leser aus Köln und Umgebung können übrigens gerne eigene Infos, Bilder oder Texte unter der Mailadresse presse@pro-koeln.org an die Redaktion von KÖLN UNZENSIERT einsenden. Vertraulichkeit und Quellenschutz garantiert!