Linke: Noch mehr Geld für MUFL

Es menschelt mal wieder in den deutschen Medien, die sich ja bestens darauf verstehen, zu manipulieren. Ein wunderbares Beispiel lieferte dafür am Montag das Inforadio Berlin-Brandenburg vom Staatssender RBB. Junge Flüchtlinge prostituierten sich im Berliner Tiergarten.

(Von Chevrolet)

Immer mehr junge „Flüchtlinge“ verdienten sich ihr Geld, indem sie bezahlten Sex mit Männern hätten. Besonders im Berliner Tiergarten soll sich eine solche Szene entwickelt haben, sagen „Menschenrechtsorganisationen“ im Inforadio. Das ist schon einmal eine Steigerung. Waren es früher Hilfsorganisationen, versucht man die Flüchtlingshelfer jetzt gar als Menschenrechtler gleichsam zu adeln.

Was folgt ist eine Reportage, die natürlich direkt das übliche Klischee bedient. Älterer Mann, korpulent, Glatze, schnell noch einen Energy Drink kippend, der sei wohl auf der Suche nach Sex mit den armen Flüchtlingen.

Und dann der arme Nawid, er komme aus Afghanistan und war eigentlich mit seinem Vater in einem Flüchtlingsheim in Sachsen-Anhalt untergebracht, bis er sich mit dem Papa zerstritten habe. Der Grund, der wohl jedem Deutschen das Herz aufgehen lassen soll, ist natürlich sein Wunsch, zum Christentum zu konvertieren. Warum er diese Idee hat, bleibt in der Reportage offen. Mit dem Rest der afghanischen Großfamilie habe er ohnehin keinen Kontakt mehr, gibt der junge Herr, der passend 18 Jahre alt sei, zu Protokoll. Damit ist Nawid einer der besonders gehätschelten und verwöhnten MUFLs, ein minderjähriger unbegleiteter Flüchtling, wie es im Amtsdeutsch heißt.

Für diese Leute wird jeden Monat mehr Geld ausgegeben, als die allermeisten deutschen Arbeitnehmer überhaupt nur durch ehrliche Arbeit verdienen. Der arme Nawid habe zudem eine Duldungsbescheinigung, die rot durchgestrichen sei. Das bedeute, dass er, da er keinerlei Anspruch auf Asyl hat, in seine Heimat abgeschoben werden soll. Dass das ohnehin nicht geschieht, scheint er aber nicht zu wissen. Er haute aus seinem Heim ab und will sich in Berlin durchschlagen. „Mir bleibt nichts anderes übrig als hier zu schlafen, auf der Parkbank.“ Er träumt davon, sich nach Frankreich abzusetzen.

Noch dreister ist ein anderer „Flüchtling“, der wohl auf der Suche nach Kundschaft ist. Er hat in seinem Flüchtlingsheim in Berlin-Westend Hausverbot bekommen, weil der Pakistaner dort „Ärger“ mit einem anderen „Flüchtling“ hatte. Nun müsse er zehn Tage auf einen Behördentermin für eine neue Unterkunft warten.

Um die armen jungen Asylforderer kümmern sich verschiedene Hilfsorganisationen, die natürlich ein großes Herz und fremder Leute Geld haben:

Ralf Rötten ist Vorsitzender des Vereins „Hilfe für Jungs e.V.“. Der Verein schickt Streetworker in den Tiergarten, um die Flüchtlinge über HIV aufzuklären und ihnen Unterstützung anzubieten. Doch sie aus dem Park herauszuholen, funktioniere meist nicht so einfach. „Sie dürfen zum großen Teil keinen Deutschkurs machen, nicht zur Schule gehen und erst recht keiner Arbeit nachgehen. Was sollen wir einem solchen jungen Mann als Alternative anbieten?“, fragt Rötten.

Dass das eine Abschiebung oder freiwillige Rückreise in die Heimat sein könnte, in das Land, wo man seine Sprache spricht und seine Steinzeit-Kultur und –Religion pflegt, kommt ihm natürlich nicht in den Sinn.
Die wenigsten Flüchtlinge würden gezwungen, im Tiergarten anschaffen zu gehen, sagt Rötten. Aber der Park sei eine der wenigen Möglichkeiten, Geld zu verdienen.

Schon kurz nach dem Bericht auf Inforadio meldet sich die SED-Nachfolgepartei „Die Linke“ zu Wort mit Forderungen nach noch viel mehr Geld für diejenigen, die kamen ohne einen wirklichen Grund. „Die erschütternden Geschichten von minderjährigen Geflüchteten, die sich in Berlin prostituieren, sind deutschlandweit sicher kein Einzelfall“, sagte die Berliner Landeschefin Katina Schubert am Montag laut Focus online.

„Ohne jegliche Perspektive geraten Jugendliche – egal ob sie Fluchterfahrungen gemacht haben – in für sie bedrohliche Situationen“, sagte Schubert. „Es braucht dringend mehr Streetworker und Unterkünfte für minderjährige Obdachlose sowie Angebote, Deutsch zu erlernen und zur Schule zu gehen.“ Also: noch viel mehr Geld, für Leute, die eigentlich gar nicht in Deutschland sein dürften.