AfD will Sonderklassen für Flüchtlingskinder

Die Anzahl schulpflichtiger Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt hat mit der Flüchtlingskatastrophe ein Niveau erreicht, das durch eine Integration in die Regelklassen nicht mehr bewältigt werden kann, den Schulbetrieb erheblich stört und so die Bildung unserer Kinder gefährdet. Die AfD-Fraktion fordert daher die Einführung von Sonderklassen für Flüchtlingskinder, die keine oder nur eine zeitlich begrenzte Bleibeperspektive in Deutschland haben. Flüchtlingskinder von Eltern mit einer dauerhaften Bleibeperspektive sollen auch weiterhin in Regelklassen unterrichtet werden, allerdings mit einem Ausländeranteil von maximal 10 Prozent pro Klasse. Diese AfD-Forderung wurde jüngst vom Vorsitzenden des Landesphilologenverbandes Sachsen-Anhalt bekräftigt. Die Einbringerrede zum Antrag der AfD-Fraktion „Sonderklassen für Flüchtlingskinder einführen – Schulen entlasten“ hielt der Sprecher für Wissenschaft, Bildung und Kultur der AfD-Fraktion, Dr. Hans-Thomas Tillschneider, am 5. Mai im Landtag von Sachsen-Anhalt.