Christian Ehring, du altes Nazi-Schwein!

Nazi-Schwein Christian EhringChristian Ehring, jetzt hast du es schwarz auf weiß: das Hamburger Landgericht ist auf deiner Seite. Als Alice Weidel auf dem AfD-Parteitag verlangte, die politische Korrektheit gehöre auf den Müllhaufen der Geschichte, da stieß dir das schon böse auf. Da verlangte doch eine, dass es in der politischen Auseinandersetzung keine Rede- und Denkverbote geben solle, dass man auch unbequeme Wahrheiten aussprechen sollte. Freie Rede, freies Denken? ‚Voll Nazi’ ging es dir da durch den Kopf, richtig?

Für jemanden, der so denkt wie du, bedeutet freie Rede und freies Denken etwas anderes, nämlich: dass man andere beschimpfen kann, wie man will und wie man fühlt. So verstehen das die Nazi-Schweine vom NDR schon länger – und natürlich auch die Nazi-Schlampen, von denen ihr einige habt, nur gab es bislang keinen Anlass, um das praktisch umzusetzen. Den Vorwand hattet ihr nun bei Alice Weidel gefunden und das Gericht unterstützte euch beim Wunsch, endlich mal enthemmt und persönlich gegen eine Frau auszuteilen, gegen die man sonst nichts in der Hand hatte:

Die NDR-Satire-Sendung „extra 3“ darf die AfD-Politikerin Alice Weidel als „Nazi-Schlampe“ bezeichnen.

Vor einem Hamburger Gericht scheiterte Weidel mit dem Versuch, eine einstweilige Verfügung zu erwirken.

Die Bezeichnung sei in dem Kontext als Satire zu verstehen. Zudem müsse Weidel auch überspitzte Kritik hinnehmen.  […]

Nach der Entscheidung des Gerichts handelt es sich dabei um Satire, „die im konkreten Kontext der Äußerung von der Meinungsfreiheit gedeckt ist“, heißt es in einer Mitteilung. Zudem stehe Alice Weidel „im Blickpunkt der Öffentlichkeit und muss auch überspitzte Kritik hinnehmen“.

Damit, Christian, hast du nun natürlich ein Fass aufgemacht, und die politische Auseinandersetzung erst richtig auf Vulgärniveau gesenkt. Natürlich wissen wir, dass du nur „überspitzt formuliert“ hast, du hast es nicht so gemeint. Du wolltest Alice Weidel auch nicht persönlich beleidigen, ist klar. Das wollen wir auch nicht. Unsere Bezeichnung für dich ist in diesem Kontext als Satire zu verstehen. Zudem musst du auch überspitzte Kritik hinnehmen, da du „im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehst“. Zu keinem Zeitpunkt haben wir dich, Christian Ehring, beleidigen wollen, du altes Nazi-Schwein!

(Dank an alle Spürnasen)