Deutsche Botschaft in Trümmern

Islamterror in Kabul: Mindestens 80 Tote und 300 Verletzte

Seit heute Morgen gibt es wieder eine Bühne für die heuchlerische Betroffenheit unserer Politkasper. In unmittelbarer Nähe der deutschen Botschaft in Kabul sprengte sich am Mittwochmorgen zur Hauptverkehrszeit ein Rechtgläubiger in die Luft. Das Botschaftsgebäude wurde dabei fast vollkommen zerstört, mehrere Botschaftsangehörige befinden sich unter den Verletzten. Die Wucht der Detonation, die von einem mit Sprengstoff beladenen LKW ausgegangen sein soll, zerstörte oder beschädigte auch mehr als 50 Fahrzeuge im Umkreis. AFP berichtet von vielen blutüberströmten Menschen und herumliegenden Leichen auf der Straße im Diplomatenviertel der afghanischen Hauptstadt. Unter den Toten soll sich auch ein Journalist des britischen Senders BBC befinden. Die französische und die türkische Botschaft sollen ebenfalls beschädigt worden sein, an der indischen entstand nach Aussagen des Botschafters, Manpreet Vohra „beträchtlicher Schaden“. Nahe dem Anschlagsort befinden sich auch das Nato-Hauptquartier und der Präsidentenpalast.

Konsequenzlose Betroffenheit

Nun tönt wieder aus allen Kanälen das konsequenzlose Geseiere unserer Zerstörerelite. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verurteilte den Anschlag „auf das Schärfste“ und drückte sein tiefes Beileid aus.

Islaminvasionschefin Merkel meldete sich, im Gegensatz zum Anschlag in Berlin, schon früh zu Wort. Wir stünden heute unter dem Eindruck eines verheerenden und mörderischen Bombenanschlags, begann sie mit gekonnt betroffener Mine ihre salbungsvollen Worte: „Meine Gedanken und meine Anteilnahme gelten den Opfern dieses Anschlags und ihren Familien. In diesen Momenten wird uns einmal mehr klar, der Terrorismus kennt keine Grenze, er zielt auf uns alle [..]. Wir sind heute über alle Grenzen hinweg im Entsetzen und der Trauer vereint, aber genauso in der Entschiedenheit. Wir alle gemeinsam, die wir an das Recht, die Freiheit und die Würde des Menschen glauben, in Europa, in Amerika, in Afrika, ja und natürlich auch in Afghanistan werden den Kampf gegen die Terroristen führen und wir werden ihn gewinnen“, so Merkel.

Gleichzeitig setzte die Bundesregierung die für heute geplanten Abschiebungen von Ayslbetrügern nach Afghanistan aus Rücksicht auf die Botschaftsmitglieder aus, was die Asyllobby, die gegen die Umsetzung von geltendem Recht ohnehin etwas einzuwenden hatte, sicher sehr freut. In ihrer mehrfachen Formulierung bezüglich der Grenzen liegt offenbar auch etwas Zwanghaftes, impliziert dies doch ihre Überzeugung für offene Grenzen. Unterm Strich aber sind all die larmoyanten sprachakrobatisch aufbereiteten Sätze einmal mehr nicht einmal gute Camouflage für den sträflich nachlässigen Umgang mit dem Islam und seinen Hörigen.

Die Taliban weisen die Verantwortung für den Anschlag zurück. Es ist aber irrelevant, welche Gruppierung dahintersteht oder ob es ein sogenannter „Einzeltäter“ war. So oder so ist das die typische Handschrift des Islams. (lsg)