Linksfaschisten legen Hinterhalt

Mordversuch an Polizisten in Berlin

An der Respektlosigkeit gegenüber der Polizei ist die Polizei selbst schuld. Dass sie beschimpft und bespuckt werden, haben sie sich selbst zuzuschreiben. Alles sind Straftatbestände. Aber wenn sie nicht (auf Antrag) verfolgt werden, lernen die Straftäter daraus, dass es doch keine Straftatbestände sind. Solche Nachlässigkeit führte dazu, dass gerade Linksfaschisten in jüngster Vergangenheit ermuntert wurden, nicht nur auf Demos die Polizei anzugreifen. Da ist die Polizei vorbereitet. Nein, sie versuchen jetzt strategisch und taktisch Situationen zu schaffen, in denen sie die Polizei bei minimalem eigenen Risiko maximal verletzen können. Plötzliche überraschende Angriffe auf Polizeiwachen, früher undenkbar, gehören dazu wie auch das Locken in einen Hinterhalt. Ein solcher Angriff mit dem Ziel, Polizisten zu töten, spielte sich letzte Woche in Berlin ab. Die Morgenpost schreibt:

Wegen eines Feuers in Friedrichshain haben Unbekannte in der vergangenen Nacht die Polizei zur Rigaer Straße Ecke Liebigstraße gerufen. Die Beamten fanden einen brennenden Stuhl vor und löschten diesen. Plötzlich wurden sie aus einem Hinterhalt angegriffen. Aus einer Toreinfahrt eines Hauses heraus wurden von ungefähr 15 maskierten Personen mit Steinen beworfen. „Die Kleinpflastersteine wurden auch gezielt in Kopfhöhe geworfen und waren durch die Dunkelheit nicht oder sehr spät zu sehen“, teilte die Polizei mit.

Zwei Polizisten wurden durch die Steine getroffen und leicht verletzt. Nur die Schutzausrüstung habe weitere Verletzungen verhindert. Angeforderte Unterstützungskräfte wurden ebenfalls mit Steinwürfen attackiert. Als die Beamten der Einsatzhundertschaft auf die Angreifer zuliefen, zogen sich diese in das Gebäude zurück, aus dessen Hauseingang zuvor der Angriff geführt wurde. Durch die Steinwürfe wurden auch zwei Polizeifahrzeuge und fünf Autos von Anwohnern beschädigt.

Kein Wort darüber in den Hauptnachrichten

Und hier endet die Berichterstattung. Als vor Jahren auf einer Hogesa-Demonstration in Köln ein Mannschaftsbus der Polizei umgekippt wurde, überschlugen sich die Nachrichten in den nächsten Wochen so sehr, dass man sich heute noch daran erinnert. Und hier? Die Polizisten wurden GEZIELT in KOPFHÖHE beworfen, um sie an einer empfindlichen Stelle zu treffen, um sie zu verletzen oder zu töten. Kein Wort darüber in den Hauptnachrichten, keine Diskussion darüber, warum die Polizisten NICHT zurückgeschossen haben, als ihr Leben bedroht wurde, durchaus möglich, wie ein anderer aktueller Fall zeigt.

Nicht nur das. Kein Journalist fragt jetzt nach, warum nicht die Personalien der Angreifer festgestellt wurden. Gut, bekannt, man KANN sie nicht feststellen, weil die Linksfaschisten die Polizei nicht ins Haus lassen. Aber weiter wäre zu fragen, warum die Polizei den Eingang nicht erzwungen hat. Warum wurde das Haus oder der Straßenzug nicht umstellt? Warum wurden die roten Nazis nicht ausgehungert, ihnen Wasser und Strom abgedreht, Reizgas ins Haus geleitet?

Wo sind die Demos von Polizisten gegen solche Zustände?

Justizminister Heiko Maas hätte vielleicht die Beamten in der Zeit mit Wasser versorgt. Kleiner Scherz, hätte er natürlich nicht, denn Maas hält es mehr mit Links-Faschisten als mit der Polizei. Und damit zeigt sich auch das Problem: Politik und Justiz lassen die Polizei im Stich, bei Bespuckungen, bei Beleidigungen und bei Mordversuchen. Aber: Die Polizei lässt sich das auch so gefallen und damit wären wir bei den provokanten Thesen vom Anfang dieses Artikels.

Wo sind die Demos von Polizisten gegen solche unhaltbaren Zustände? Warum gehen sie nicht auf die Straße, warum nicht wenigstens zum Arzt, wenn die Zustände sie krank machen? Es reicht nicht, wenn die Polizeigewerkschaft die eine oder andere Brandrede veröffentlicht, unsere Polizisten müssen sich wehren, für sich selbst, aber auch für uns, weil wir sie brauchen. Wehrt euch Polizisten, geht auf die Straße, erzwingt die mediale Aufmerksamkeit, die die Journalisten in ihren Blasen euch freiwillig nicht geben werden. Wehrt euch gegen das Unrecht, wir sind bei euch, vielleicht mehr als ihr denkt.

Update: Parallel zur Abfassung dieses Artikels veröffentlichte der Tagesspiegel einen Twitter-Eintrag des CDU-Generalsekretärs Evers: „Ich hoffe, der Innensenator erwacht endlich aus seinem politischen Koma und räuchert dieses Nest von Linksfaschisten [später eingesetzt: mit allen Mitteln des Rechtsstaats] aus!“