"ZDF heute" verbreitet bunte Staatsdoktrin

Wie alle totalitären Staaten versucht auch die jetzige Bundesrepublik Deutschland jedes Großereignis mitzunehmen im Kampf für die eigenen Ziele, die vornehmlich im „Kampf gegen Rechts“ und einer „Willkommenskultur für Flüchtlinge“ bestehen. Anweisungen muss man dafür schon niemandem mehr geben, jeder weiß, was er zu denken und zu tun hat. Dass die Kirchen da ihren Beitrag wie unter Hitler und (zum Teil) unter Honecker leisten, versteht sich da fast von selbst.

Unkritisch wie immer stellte das ZDF am Samstag in seiner heute-Sendung die „Weltausstellung Reformation“ in Wittenberg als „Aufbruchsignal für Kirche und Gesellschaft“ vor. Zwei hervorragende Beiträge für die bunte Staatsdoktrin fanden den Weg in die Nachrichten (ab Minute 14:18).

1. Beitrag: Losung „500 Jahre Reformation, 500 Jahre Rassismus“

Eine inhaltliche Verbindung gibt es hier erst gar nicht, es sei denn, man hätte in den Akten gefunden, dass nicht nur Nonnen unter Katarina von Bora zu Luther geflüchtet wären, sondern auch Neger von thüringischen Baumwollplantagen. Das wären dann aber 500 Jahre Befreiung und Emanzipation. Oder meint man die „Rassen“ der Juden, der Muslime oder der Bauern, gegen die Luther gewettert hat?

Der Spruch ist Quatsch, auch die angehängte rhetorische Frage. Er dient lediglich dazu, die eingängige Form der Losung und das Ereignis für eigene Zwecke zu usurpieren.

2. Beitrag: Flüchtlingsboote in Wittenberg

Anschließend eine Installation von untergehenden Holzbooten. Hier wird die Idee des Woelki-Bootes aufgegriffen, das bekanntlich als neues goldenes Kalb den Gläubigen zur Anbetung dienen soll, als Ersatz für Jesus Christus (Proteste von Grünen und Linken muss man nicht befürchten wie beim geplanten Kreuz auf dem Berliner Stadtschloss). Angeblich wurden die Boote von Künstlern „gemeinsam mit Flüchtlingen“ gebaut. Welchen Anteil die genau daran gehabt haben, verschweigt das ZDF wohlweislich. Vermutlich durften die Syrer mal den Hammer halten und waren damit dann offiziell mit im Boot (der Propaganda).

Beides zusammen ergibt einen der zahllosen kleinen Beiträge des ZDF für die deutsche Einheits-Staatspropaganda, systemimmanent, und deshalb unkritisch wie immer.