Nationalfeiertag

Den 17. Juni feiern – ein Bericht

Von M. Gabler | Meine Kinder sind mit dem 17. Juni schon wieder aufgewachsen. Seit 2011 ist das schwarzrotgoldene Gartenfest am 17. Juni bei uns zur Familientradition geworden. Morgens wird das Haus mit Fahnen und schwarzrotgoldenen Luftballons geschmückt, Begrüßungsgetränke für die Gäste gibt es ebenfalls in Schwarzrotgold. Abends lassen wir den Tag mit seiner wunderbaren langen Dämmerung am Lagerfeuer ausklingen. Ein persönlicher Beitrag zur aktuellen PI-NEWS-Kampagne zum 17. Juni, unserem nationalem Feiertag.

Nie wieder den 3. Oktober feiern!

Als Bundespräsident Wulff am 3. Oktober 2010 die Bundesrepublik Deutschland zur „Bunten Republik Deutschland“ erklärte und in der gleichen Rede den Islam mit all seiner Gewaltbereitschaft, ohne jegliche Einschränkung, zum Teil Deutschlands, habe ich mir geschworen: Nie wieder werde ich deinen 3. Oktober feiern, Heini!

Seit 2011 ist deshalb der 17. Juni bei uns im Haus wieder Nationalfeiertag, und zwar fröhlicher und feierlicher als je zuvor. Eigentlich feiern wir bei uns seit 2011 überhaupt zum ersten Mal Nationalfeiertag – wie man einen Nationalfeiertag feiern sollte: Mit Fahnen, schöner Dekoration und im Kreis guter Freunde. Die laufende PI-Kampagne, den 17. Juni wieder als einen Nationalfeiertag zu feiern, möchte ich daher mit einem kurzen persönlichen Erfahrungsbericht unterstützen.

Da der 17. Juni heute nicht mehr arbeitsfrei ist, nehme ich mir seit 2011 an diesem Tag freiweillig Urlaub. Die eigentliche Feier mit Gästen machen wir dann am jeweils ersten Samstag nach dem 17. Juni – dieses Jahr fällt der 17. Juni übrigens direkt auf einen Samstag und lädt daher zum Feiern geradezu ein!

Alles in Schwarzrotgold

Wir beginnen morgens mit dem Dekorieren im Haus und im Garten. Unsere Dekoelemente sind vor allem Luftballons, von denen wir immer zwei zusammenbinden: Schwarz und Rot, Rot und Gelb oder Schwarz und Gelb. Da wir in Norddeutschland wohnen, gehört für uns auch ein einzelnes Paar Luftballons in Schwarz und Weiß dazu – ein kleines Zugeständnis an unsere preußische Tradition. An die Wände im Wohnzimmer kommen Fahnen, im Garten ziehen wir lange Girlanden mit Fahnenwimpeln von Baum zu Baum. Die Fahne des 17. Juni ist für uns klar das klassische Schwarzrotgold, d.h. wir verzichten an diesem Tag ganz bewusst auf die ebenfalls schwarzrotgoldene Stauffenberg-Fahne des deutschen Widerstands, die in den letzten Jahren durch die Pegida-Demos wieder populär geworden ist. Aber das ist natürlich eine Frage des persönlichen Deko-Geschmacks.

Die ersten Gäste kommen meist gegen 11 Uhr. Die meisten haben ebenfalls Kinder, die seit 2011 also auch schon wieder mit der Tradition des 17. Juni aufgewachsen sind. Als Begrüßung gibt es Erfrischungsgetränke in Schwarzrotgold: Cola, Tomatensaft, Orangensaft oder Sekt-Orange. Wer es alkoholischer mag, kann natürlich noch jede Menge mehr mixen. Da einige Gäste am selben Tag wieder relativ weit nach Hause müssen, grillen wir bereits mittags – eine Herausforderung, da der 17. Juni in den letzten Jahren immer ein sehr heißer Tag war. Am Anfang hatten wir auf unserer Terrasse für die Gäste nur Sonnenschirme, inzwischen stellen wir im Garten einen faltbaren Pavillon aus dem Baumarkt auf, dadurch gewinnt der Garten an festlicher Atmosphäre.

Grillen, Gartenspiele, Lagerfeuer

Als die Kinder kleiner waren, haben wir nach dem Essen im Garten ein paar Spiele gespielt – sofern es nicht zu heiß war. Die Klassiker: Eierlaufen, Ballspiele, Ringewerfen. In den letzten zwei Jahren haben wir es bei jeweils einem Spiel belassen. Anschließend oder zwischendurch gibt es Kuchen, bei unserer letztjährigen Feier 2016 übrigens ebenfalls in Schwarzrotgold: Brombeeren, Erdbeeren, Ananas.

Zum Abendessen bleibt meist nur eine kleine Gruppe. Wir haben auch schon zweimal am Tag gegrillt, machen in den letzten Jahren aber nur ein kaltes Abendbrot und nehmen uns dafür mehr Zeit für das abschließende Lagerfeuer. Für mich als Familienvater und Autor dieses Berichts ist dieses Lagerfeuer in der Dämmerung des 17. Juni inzwischen einer der Höhepunkte des Jahres. Das sind ein paar Stunden, auf die ich mich lange im voraus schon freue: Weil die Atmosphäre im Garten mit den Luftballons und den Fahnen und die ganze Stimmung nach diesem gemeinsamen Tag im Kreis der Familie und mit ausgewählten Freunden, mit denen man politisch gut reden kann, wirklich komplett entspannt ist. Einem dieser Freunde verdanke ich übrigens ein kleines Abschlussritual, das mir seit ein paar Jahren sehr lieb geworden ist: Wenn im Lagerfeuer nur noch rote Glut ist und es endlich langsam Nacht wird an diesem endlosen Tag, dann rauchen wir in ganz enger Runde jeder noch eine Zigarre. Vielleicht nicht jedermanns Sache, aber für mich persönlich, obwohl absoluter Seltenheitsraucher, gehört dieses kleine Ritual inzwischen zum 17. Juni dazu – und beschrieben habe ich hier in aller Ehrlichkeit ja unsere eigene Variante einer 17. Juni-Feier.

Allen PI-Lesern wünsche ich aus unserer kleinen Stadt in Norddeutschland von ganzem Herzen viel Spaß bei der Gestaltung der eigenen Feier und für diesen Samstag schon heute einen frohen 17. Juni 2017!


Anmerkung: Für alle, die an diesem Tag lieber demonstrieren möchten, hier ein Video-Hinweis auf die Demo der Identitären Bewegung am 17. Juni in Berlin u.a. mit Martin Sellner (14 Uhr, Treffpunkt: Bahnhof Gesundbrunnen):