Absolute Mehrheit für Macron bei Parlamentswahl

Die spinnen doch, die Gallier!

Von Matthias Hofmann | …würde Obelix sagen. Gut, Obelix, Asterix & Co. sind Trickfiguren. Trotzdem. Was ist mit unseren Nachbarn, den Franzosen, los? Erst wählen sie einen Systemknecht namens Emmanuel Macron zum Präsidenten der Grande Nation und gestern dann dessen Bewegung „La République En Marche“ zur absoluten Mehrheit in der Nationalversammlung! Keine Partei wohlgemerkt, sondern eben die nebulöse Bewegung des Karrieristen Macron.

Es ist angesichts der Verhältnisse in unserem Nachbarland nicht zu verstehen; hohe Arbeitslosigkeit, vor allem unter jungen Leuten, islamischer Terror, Ausnahmezustand, bürgerkriegsähnliche Zustände mitten in Paris. In den Banlieues der gallischen Großstädte hat die Polizei jede Kontrolle längst verloren. Und trotzdem wählen die Franzosen diese Verhältnisse, wollen weiter so leben, in ständiger Angst vor den Kulturbereichern? Mit Verlaub, dass kann ich nicht wirklich glauben.

Macron – Merkels Liebling

Allerdings, Macron ist Merkels Liebling – eine Wellenlänge. Wenn also das reiche Deutschland auch noch für die Sozialsysteme Frankreichs – über den Umweg EU – zahlen soll, wird die Sache schon klarer.

Wie lautet die Forderung des IWF noch gleich? Ausgelastete Wirtschaften, wie Deutschland, sollten eine (künstlich erzeugte) Inflation von 2% plus bei gleichzeitigen Nullzinsen haben, um eben schwächere EU-Länder wie Frankreich zu entlasten. Das muß man erstmal sacken lassen; das ist eine kalte Enteignung deutscher Bürger. Kein Widerspruch seitens Schäuble, der eh der Meinung ist: Geld ist nicht alles.

Akteure dieses für uns teuflichen Spiels

Übrigens, Chefin des IWF ist Christine Lagarde, eine Französin, kürzlich wegen Korruption verklagt. Weitere Akteure dieses für uns teuflichen Spiels sind der EZB-Chef Mario Draghi sowie der Erfinder und Betreiber des Steuerhinterziehungsparadieses Luxemburg, Jean-Claude Juncker. Und Finanzminister Schäuble mittendrin.

Vergessen der Eid, den er einst schwor; nämlich jeden Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Allerdings spielt das deutsche Volk, also wir, die schon länger hier leben, nur noch eine eher untergeordnete Rolle in den Überlegungen dieser Systemknechte. Es ist also an uns, auf unsere Interessen aufmerksam zu machen. Machen wir das!