Indoktrinierung von Kindern

Jetzt auch in „Fockbek“: Schule mit Gaga, Schule gegen Verstand

Sie dürfen schon mal üben, wie es in Zukunft geht: blonde Schüler werden in der neuesten Schule ohne Rassismus, der „Bergschule Fockbek“ (Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein), hinter ein Absperrband gesetzt und dürfen von dort sehnsuchtsvoll Richtung schwarzhaariger Herrenmenschen schauen, die von den dunkleren ihrer Mitschüler gespielt werden. Aber alles nur Spaß. Sie sollen mal fühlen, wie es ist, ausgegrenzt zu sein. Schon nach wenigen Augenblicken hebt eine der Initiatoren, Mirja Stolley, gönnerhaft die Absperrung und die Blonden laufen begeistert schreiend Richtung ihrer dunklen Klassenkameraden, zu denen sie sich jetzt setzen dürfen. Und als sie erfahren, dass ihre Schule nun „Schule gegen Rassismus“ geworden ist, kennt die Freude bei den Kleinen keine Grenzen mehr. Alle jubeln und schreien begeistert.

Zur Begründung, warum die Schule zur „Schule gegen Rassismus“ geworden ist, muss Schülerin Mirja Stolley etwas weiter ausholen. Offensichtlich gab es an der Schule selbst nicht das Gewünschte, an dem man sich hätte abarbeiten können: kein Rassismus, kein Heldentum („Courage“). Den benötigten Rassismus fanden sie aber schließlich bei einem Fußballspiel mit „Flüchtlingen“ in Rendsburg. Nicht dass sie dort rassistisch ausfallend geworden wären (die Schüler aus Fockbek). Hätte aber ja sein können. Weil sie also in der Schule in Fockbek keinen Rassismus vorfanden, und bei dem Fußballspiel in Rendsburg ja rassistisch hätten auftreten können, beschlossen sie, ihre Schule zur „Schule gegen Rassismus“ zu machen. Mirja spricht eine Einladung in Richtung gegnerischer Mannschaft aus:

„Das Ziel des Projektes ist einfach, dass sie wissen, dass sie hier in der Schule willkommen sind und von uns nicht diskriminiert werden. Und ja, dass sie wissen, dass wir den Weg mit ihnen hier zusammen gehen in der Schule in Deutschland.“

Wir hoffen, dass die Wünsche der Schüler, Lehrer und Eltern von Fockbek in Erfüllung gehen und sie massenhaft mit den gewünschten Flüchtlingen gesegnet werden. Dass es dann zu Rassismus kommen könnte, scheint ausgeschlossen. Auch dass Blonde, wie in dem „Experiment“, separiert werden. Denn, so die Analyse des NDR, wer dort ausgesperrt wurde, war reiner Zufall, auch dass es diesmal nur die Blonden traf, die die Blonden spielen mussten. Im Grunde gebe es diese Haarfarbe nämlich überhaupt nicht, blond sei nur „Ansichtssache“, so das Fazit des Senders. Und so wird die „Schule gegen Rassismus“ in Fockbek hoffnungsfroh wohl auch nach der Umwidmung weiterhin eine „Schule ohne Rassismus“ bleiben.