Am Freitag Abstimmung im Bundestag

Merkel ebnet Weg für „Homo-Ehe“

Von L.S. GABRIEL | Eigentlich war es zu erwarten, dass auch dieses Symbol einer nur noch dem Namen nach konservativ-christlichen Partei wie der CDU unter Merkel fallen wird. Die Union wollte die Abstimmung für die sogenannte „Ehe für alle“ aus taktischen Gründen auf die Zeit nach der Bundestagswahl verschieben. SPD-Chef Schulz hatte mit Koalitionsbruch gedroht, wenn Klein-Martin sein Wahlbonbon für die linksbunte Klientel nicht erhält. Nachdem die Kanzlerin den Fraktionszwang der Partei für die Abstimmung aufgehoben hat, wurde heute auch schon der erste definitive Schritt zur Verwirklichung der weiteren staatlichen Zersetzung unserer Gesellschaft gesetzt. Mit ihrer knappen Mehrheit im Bundestag erreichten SPD, Linke und Grüne am Mittwoch die Annahme der entsprechenden Gesetzesvorlage im Rechtsausschuss. Und auch wenn die Abgeordneten von CDU und CSU bei der für Freitag geplanten Abstimmung mehrheitlich gegen die Homoehe stimmen werden, werden sie das Nachsehen haben.

Rot-Rot-Grün wird noch diese Woche dafür sorgen, dass Deutschland noch bunter und die sich ohnehin seit Jahren widerlich in Szene setzende Homolobby weiter gestärkt wird. Noch im letzten Bundestagswahlkampf hatte die Kanzlerin zum Beispiel Adoptionen von gleichgeschlechtlichen Paaren, im Hinblick auf das Kindeswohl, vehement ablehnt. Nun hat sie aber angeblich ein lesbisches Paar aus ihrem Wahlkreis getroffen und nennt das ein „einschneidendes Erlebnis“. Sie war beeindruckt davon, dass das Jugendamt der bunten Gemeinschaft acht Pflegekindern anvertraut hatte. Wenn das funktioniere, könne der Staat nicht mit dem Kindeswohl gegen Adoptionen argumentieren, so Merkel, wie immer völlig abseits der Realität.

Der sich sonst so konservativ gebende CDU-Politiker Jens Spahn erklärte, er werde auch für die kunterbunte „Ehe“ stimmen, denn da würden „Werte gelebt“. Welcher Art auch immer diese angeblichen Werte sein mögen, christlich-konservative sind es jedenfalls nicht.

Vor dem jetzigen Eiltempo war das Thema jahrelang insgesamt 30 Mal im Rechtsausschuss vertagt worden. Dass nun alles so schnell geht, ist dem Einknicken Merkels zu verdanken, die sich einmal mehr erpressen hat lassen.

Die CDU sollte nun auch allmählich konsequent das „C“ aus ihrem Parteinamen streichen, denn dieser Partei und vor allem ihrer Vorsitzenden reicht es noch nicht aus, die Christen Deutschlands dem hereingebetenen Islam als Schlachtvieh zu übergeben. Sie ermöglicht es dem bunten unchristlichen, sich einem neuen Sodom und Gomorrha verschreibenden Teil dieser Gesellschaft auch noch, auf dem Gräberfeld unserer Werte und Traditionen einen Veitstanz aufzuführen.

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