Geschwätzwissenschaft

Star-Kriminalpsychologin erklärt den Siegauen-Fickling

Von Verena. B., Bonn | Eric X. (31), Schutzsuchender aus Ghana, der am 2. April in der Bonner Siegaue ein Camper-Pärchen überfiel und die Frau brutal vergewaltigte, hat es geschafft, berühmt zu werden: Lydia Benecke (34, Foto), „Kriminalpüchologin“ ersten Ranges, hat sich mit fremden Sitten vertraut gemacht und erklärt dem dummen Volk, wie der Neger aus Ghana psychisch gestrickt ist, damit wir ihn besser verstehen und wissen, wie wir uns morgen bei der nächsten Begegnung mit ihm („Wir sind gekommen, um zu bleiben“) oder anderen Goldschätzen aus Afrika verhalten sollen.

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Eric X. sitzt in der JVA Köln Star-Psychologin erklärt den Siegauen-Angreifer

Der Siegauen-Vergewaltiger: In der Nacht zum 2. April bedrohte Eric X. (31) ein Paar, dann vergewaltigte er die Frau (23) vor den Augen ihres Freundes. Eric, Sohn eines Plantagenbesitzers aus Ghana, war nach Deutschland geflüchtet, weil er seinen Schwager bei Erbstreitigkeiten getötet hatte.

Jetzt sitzt er in der Kölner JVA – inzwischen im Hochsicherheitstrakt. Als Wärter ihm ein Feuerzeug abnehmen wollten, trat und schlug er sie. Was ist Eric X. für ein Mensch, wie tickt er? EXPRESS sprach mit Kriminalpsychologin Lydia Benecke.

Täter ist ein Gelegenheitsvergewaltiger

„Die bereits bekannten Informationen zum vorliegenden Fall lassen es als wahrscheinlich erscheinen, dass der Täter dem Tätertypus eines „Gelegenheitsvergewaltigers“ zuzuordnen ist“, erklärt die Expertin. „Solche Täter haben eine dissoziale Persönlichkeitsstruktur, sie empfinden kaum Mitgefühl oder Schuldgefühl, sind impulsiv und auf unmittelbare Bedürfnisbefriedigung aus.“
Deshalb, so Lydia Benecke, zeigen sich in der Vorgeschichte meist andere Gewalt- und Eigentumsdelikte. Sie vergewaltigen spontan, aus einer sich bietenden Gelegenheit heraus und wenden meist genau so viel Gewalt an, wie notwendig ist, um das Opfer zu sexuellen Handlungen zu zwingen.

„Wenn solche Täter auf Gegenwehr stoßen, dann schrecken sie allerdings auch vor drastischen Gewalthandlungen, im Extremfall sogar Tötungsdelikten, nicht zurück“, erklärt sie.
„Sich solch einem Täter zu widersetzen kann also eine tödliche Gewalteskalation bewirken, weshalb das Verhalten des Freundes des Opfers – so tragisch das Erlebnis auch für alle Beteiligten war – das einzig richtige Verhalten in dieser Situation war.“

Dann brauchen wir uns ja keine Sorgen um die schlaue Expertin zu machen: Sie versteht den Schutzsuchenden und weiß, dass sie oder ihr Begleiter sich nicht zur Wehr setzen sollen. Das ist ehrenwert und human, denn auch Schutzsuchende aus Afrika sind häufig einsam und suchen daher den Kontakt zu Einheimischen.