"Komm Antonio, jetzt lass doch mal. Ich will meinen Job behalten!" ARD-Reporter Tom Bartels nach dem Spiel mit Nationalspieler Rüdiger.

ARD-Reporter Tom Bartels unter "Rassimusverdacht"

Wer macht den Rüdiger zum Affen?

Antonio Rüdiger ist deutscher Fußball-Nationalspieler, der im Confed Cup gestern gegen Mexiko (4:1) einen guten Job machte. Gegen Ende des Spieles ließ er sich etwas theatralisch fallen, weil ein Gegenspieler ihn im Bauchbereich mit dem Arm getroffen hatte.

Der ansonsten stets politisch korrekte ARD-Kommentator Tom Bartels zu dieser Szene (im Video bei 1:13:12): Er solle jetzt nicht den Affen machen, der Schlag sah nicht so aus, als ob er ihn in den Magen bekommen hätte.

Bis jetzt wird niemand, der gerne Fußball sieht, irgendetwas Außergewöhnliches wahrgenommen haben. Es gab auch nichts, weil normales Fußballerverhalten (Vortäuschen eines Fouls) mit normalem Kommentar des Sportjournalisten beantwortet wurde.

Doch kurz vor Ende des Spiels (1:25:58) sagte eben dieser Tom Bartels, dass ihm ins Ohr gegeben wurde, dass sein Kommentar – sinngemäß – rassistisch gewesen sei. Warum? Weil der Rüdiger ein Schwarzer ist.

Man merkt dem Reporter an, dass er etwas verdutzt ist, er hatte seinen Kommentar wertfrei geäußert. Zu jedem anderen Fußballspieler hätte er dasselbe sagen können und gesagt. Aber weil Rüdiger ein Schwarzer ist, darf man ihn nicht mit einem Affen vergleichen, sagte die Redaktion der ARD. Warum eigentlich nicht? Weil Affen auch schwarz sind? Oder weil sie wie die Neger aus Afrika stammen?

Der Reporter hatte Rüdiger als normalen Menschen gesehen, als Fußballspieler, völlig farblos. Die ARD sah das nicht so. Sie meint, dass man einen Schwarzen nicht mit einem Affen vergleichen darf, weil sie wie Affen aussehen. Oder weil sie auch schwarz sind, weil sie auch aus Afrika kommen oder warum auch immer. Die ARD sagt nicht, warum. Wer macht den Rüdiger hier und jetzt zum Affen?