Asylbewerber „entmachten" Kärntner Grünen-Chefin Marion Mitsche (r.).

Österreich: Marion Mitsche entmachtet

Eigentor des Jahres: Asylanten feuern GRÜNE!

Von OLIVER FLESCH | Wahlrecht für Ausländer? Cui bono? (Wem nützt es?) Ihnen! Glauben die linken Parteien. Deshalb fordern SPD und Grüne und LINKE, allen Ausländern ein Stimmrecht zu geben.

Eine Umfrage für „Die Welt“ ergab im Februar: 64,8 Prozent der Grünen-, 63,7 Prozent der SPD- und 51,9 Prozent der Linken-Wähler wollen das Wahlrecht für Ausländer. Einzig die AfD-Wähler halten Kurs: 96,9 Prozent lehnen ein Ausländerwahlrecht ab; bei den CDU- und FDP-Anhängern sind es immerhin noch 65,3 Prozent bzw. 65 Prozent.

Was bei einem Wahlrecht für Ausländer herauskommen würde, zeigt diese Schmonzette, die gerade bei den Grünen in Österreich aufgeführt wird. In Kärnten wählten Asylwerber auf einem Parteitag Marion Mitsche, Landessprecherin der Grünen, einfach mal ab.

Wie kann so was passieren? Ganz einfach: Asylwerber werden zu Mitgliedern ernannt und es wird ihnen vorgegeben, wen sie zu wählen haben. Was für ein Wahnsinn, der selbst manchem eingeborenen Grünen zu viel ist. Thomas Winter-Holzinger, Clubobmann des Gemeinderatsclubs der Grünen Klagenfurt, schreibt über Marion Mitsches Abwahl auf Facebook: „Wenn Asylwerber, die kein Wort Deutsch verstehen, dafür missbraucht werden, um bei einer Landesversammlung die Liste nach Wunsch Einzelner zu gestalten, mit dem Ziel, fähige Menschen von den Grünen zu vertreiben, dann wurde weder Basisdemokratie noch Integration richtig verstanden…“

Asylbewerber konnten kein Wort Deutsch

Und weiter: „Als ich gestern mit dieser Gruppe neuer Mitglieder über etwas Inhaltliches sprechen wollte, merkte ich, dass sie kein Wort verstehen von dem, was ich sage. Dann bekomme ich mit, wie ihnen in der Versammlung auf den Geräten gezeigt wird, wo sie drücken müssen …“

Der Winter-Holzinger scheint trotz Doppelname ein ganz vernünftiger Mann zu sein, logisch also, dass er in seiner Partei komplett isoliert ist. Anstatt seine Bestürzung zu teilen, bekam er auf Facebook auch noch Gegenwind. Die grüne Parteikollegin Janine Wulz, die sich selbst als „glühende Antifaschistin“ bezeichnet, bat Winter-Holzinger, sein öffentliches Statement zu löschen. Grund: „Dieses Statement ist auf so vielen Ebenen problematisch und hilft wohl niemanden – schon gar nicht uns Grünen als Gesamtes.“

Und überhaupt soll Winter-Holzinger mal lieber seine „Vorurteile gegenüber Asylwerbern“ abbauen, rät eine andere Parteikollegin.

Die „Kleine Zeitung“ kommentiert den Putsch wie folgt: „Noch nie, wirklich noch nie hat eine Partei ihren Chef oder ihre Chefin in aller Öffentlichkeit auf einem Parteitag so abmontiert und blamiert, wie es die Kärntner Grünen am Samstag mit Marion Mitsche machten.“

Mitsche wurde nicht nur abgewählt, sie landete auch auf dem aussichtslosen Listenplatz 9. Dafür wurde die Kindergärtnerin Margit Motschiunig auf Listenplatz zwei gewählt. Laut Augenzeugen soll sie hinter dem Putsch gegen Mitsche stecken, den Asylbewerbern „gesagt“ haben, wen sie wählen sollen. Wie eigentlich? Mit Händen und Füßen? Oder spricht die Kindergärtnerin Arabisch, Farsi oder so?

Gut, soll alles nicht unser Problem sein. Wir können uns entspannt zurücklehnen und uns Popcorn verputzend darüber amüsieren, wie sich Österreichs Grüne zerlegen. „Die Partei ist gespalten“, sagt Mitsche, die sich nun offiziell „eine Auszeit“ nimmt „um nachzudenken“. Wahrscheinlich denkt sie über einen Parteiwechsel nach. Peter Pilz, langjähriger Grünen-Nationalratsabgeordneter, der ebenfalls weg geputscht wurde, will bei der nächsten Wahl mit einer neuen grün lackierten Partei antreten, die, man höre und staune, nicht Zuwanderung und Minderheiten-Themen im Fokus hat, sondern den Kampf gegen den politischen Islam.

Warum Pilz dann nicht direkt in die FPÖ eintritt, wird sein Geheimnis bleiben.

Ach, und Übrigens: Diese Rechnung der SPD/Grünen, Ausländerwahlrecht = Stimmenzuwächse, muss nicht zwingend aufgehen. Zumindest dann nicht, wenn die Ausländer, wie von SPD/Grünen gewünscht, fix eingedeutscht werden. Stärkste Partei in Freiburg bei der letzten Landtagswahl unter Deutschen mit Migrationshintergrund? Die AfD!


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