Die besondere „Not“ der Schwulen

„Fluchtgrund“: Differenzen mit der Familie wegen Homosexualität

Von CHEVROLET | Der Kreativität bei „Flucht-“ und Asyl-Gründen sind offenbar keine Grenzen gesetzt. Zu sagen, dass man aus Syrien (wechselweise ersetzbar durch viele andere Länder) kommt garantiert faktisch einen gut bezahlten und vor allem langen All-Inclusive-Aufenthalt in Deutschland, selbst wenn man nicht als asylberechtigt anerkannt wird. Etwas schwieriger ist es das für „Flüchtlinge“ vom Balkan. Denn die Länder gelten als sichere Herkunftsländer, wo den „Flüchtlingen“ kein Ungemach droht, auf das sie sich berufen könnten. Freilich, versucht wird es immer wieder – es gibt nämlich eine Möglichkeit: Homosexualität, die ja in Deutschland überaus hochgeschätzt wird! Da braucht es dann keinen Bürgerkrieg oder Hunger, um sich das Ticket für den Aufenthalt im Merkel-Reich zu sichern.

Diese Idee hatten wohl auch zwei homosexuelle Männer aus Serbien. Serbien, das ist nun wirklich kein Land, in dem Menschen lebensbedrohliche Verfolgung droht, auch Homosexuellen nicht. Aber man kann es sich ja hindrehen.

Der Kämpfer für Homosexuellen-Rechte, ein gewisser Javid Nabiyev, Homosexueller aus Aserbaidschan und selbsternannter Kämpfer für „Gay Pride“, verbreitete eine Meldung bei Facebook, die auf seinem Profil allerdings inzwischen wieder gelöscht wurde. Danach wurden angeblich zwei serbische Homosexuelle in einer deutschen „Flüchtlingsunterkunft“ von anderen Asylbewerbern fast totgeprügelt.

Sonderklientel Schwule

Sie seien als „Flüchtlinge“ nach Deutschland gekommen, das Paradies der Homosexuellen, nicht etwa wegen Verfolgung, Bürgerkrieg oder Voodoo-Verfluchung, sondern wegen ihrer Familien. Denen hätte es nicht gefallen, dass die beiden Männer zusammen seien. Fürwahr, ein echter Fluchtgrund: Streit mit der Familie.

Und dabei hätte das homosexuelle Paar doch alles getan, um seine sexuelle Neigung zu verbergen, wie Sozialarbeiter es geraten hätten, behauptet Nabiyev. Schon vor Monaten hätten sich die beiden Serben an ihn gewandt, weil sie sich in ihrem Asylforderer-Heim unwohl fühlten, und der großartige Kämpfer für Homosexuellenrechte habe auch versucht, sie woanders unterbringen zu lassen, aber das sei – klar doch – an den bösen deutschen Behörden gescheitert.

Und jetzt gab es eben Prügel für die Herrschaften. Doch, wer denkt, dass es diesmal moslemische „Flüchtlinge“ waren, sei angeblich auf dem Holzweg, wie Nabiyev auf seiner Facebook-Seite schreibt. Es wäre ein anderer „nicht-moslemischer“ Serbe gewesen. Was für ein „Glück, damit ist auch gleich gezeigt, dass man von Landsleuten verfolgt wird.

Und so gibt es eine weitere Geschichte, welch schlimmes Leben die „Flüchtlinge“ in Deutschland so haben, warum der deutsche Depp sich glücklich schätzen sollte, diesen Goldstücken aus aller Welt Geld und „Schutz“ geben zu können. Von diesem angeblichen Zwischenfall in der „Flüchtlingsunterkunft“, wo auch immer sie sein soll, berichtet offenbar ausschließlich Herr Nabiyev, der Kämpfer für schwule „Geflüchtete“.