Kampf gegen Links aufgeschoben

Hamburgs linke Brut und ihre Ernährer

Von ALSTER | Diese Meldung verbreiteten Medien am Tage nach dem vierten Adventssonntag 2013: „Schwere Ausschreitungen bei Demonstration – In Hamburg herrscht Chaos und Gewalt.“ Damals hieß es in diversen Berichten: Bei den schwersten linksextremen Ausschreitungen seit Jahren sind in Hamburg 120 Polizisten zum Teil schwer verletzt worden. Tausende vermummte Linksextremisten haben die Sicherheitskräfte mit Böllern, Steinen, Flaschen und Metallstangen angegriffen. Die Polizei setzte daraufhin Wasserwerfer ein. In der gesamten Hamburger Innenstadt wurden Geschäfte und Banken attackiert, dabei kam es auch zu Plünderungen. Ähnlich wie heute gab unterdessen die Linkspartei der Polizei die Schuld an dem Gewaltausbruch, ihre innenpolitische Sprecherin in der Hamburger Bürgerschaft, Christiane Schneider, sprach von „unprovozierten Polizeiangriffen“. Für die Demonstration wurde deutschlandweit mobilisiert.

Abgesehen davon, dass mehr Polizisten verletzt wurden (und vielleicht noch werden), könnte man heute den Text eins zu eins übernehmen. Inzwischen erwarten die Medien ein Nachspiel der bürgerkriegsähnlichen Linkskrawalle, zumal der Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) der Stadt einen sicheren Gipfel versprochen und das Großereignis mit dem Hafengeburtstag verglichen hatte.

Auch 2013 gab es ein „Nachspiel“

Das Hamburger Abendblatt rief die Hamburger zu einem Bekenntnis gegen Gewalt auf – mit 20.000 Aufklebern und vielen guten Ideen und fragte: „Was können wir tun?“

Die Hamburger Bürgerschaft plante eine parteiübergreifende Anti-Gewalt-Resolution. Diese Resolution ist gescheitert, weil sich die fünf Fraktionen von SPD, CDU, Grünen, FDP und Linkspartei nicht über die Formulierung einigen konnten. Die Linke war als erste ausgeschert, weil sie lieber das Thema Polizeigewalt thematisieren wollte. Die Grünen wollten die Blickwinkel aller Betroffenen im Text wiederfinden, und die CDU wiederum pochte darauf, dass klar benannt wird, wer die Gewalt ausgelöst habe – aus ihrer Sicht die linke Szene und ihre Sympathisanten.

Der SPD-Fraktionsführer Andreas Dressel plante sogar eine Großdemonstration gegen linke (!) Gewalt, die er mit allen Hamburger Parteien, den Gewerkschaften, den Kirchen und dem Sportbund organisieren wollte.

Daraus wurde nichts, wie PI-NEWS leider berichten musste. Hamburg sagte nur allgemein Nein zu jeglicher Gewalt. Anfang Februar 2014 verkündete das Hamburger Abendblatt, dass Hamburg die Gewalt besiegt hätte: „

Es ist ruhig in und um Hamburg, und das ist sehr gut so. Heute vor einem Monat berichteten selbst die „Tagesthemen“ und das „heute journal“ über Krawalle und Gefahrengebiete im Norden, zeigten Bilder, die der eine oder andere Journalist gar mit jenen aus der Ukraine verglich. Vorbei, zum Glück. Hamburg hat die Gewalt auf seinen Straßen deutlich schneller vertrieben, als sie gekommen ist. Auch wenn sich die Parteien in der Bürgerschaft am Ende seltsamerweise nicht auf eine gemeinsame Resolution gegen Gewalt einigen konnten, setzten die Bürger selbst ein eindeutiges Zeichen: Aus Steinen wurden Klobürsten, statt Flaschen flogen Kissen [..].

Gestern, am 07.07.17 schreibt das gleiche Blatt:

Nützen die Krawalle am Ende der AfD?…Und es stellt sich die alte Frage „Cui bono?“ – Wem zum Nutze? Bei der AfD wird man die Bilder aus Hamburg genießen. „Linksextremisten dürfen nicht länger mit Samthandschuhen angefasst werden, sondern sind als das zu behandeln, was sie sind: Terroristen“, sagt die Bundestags-Spitzenkandidatin Alice Weidel. Der Schwarze Block als bester Wahlhelfer für Rechtsaußen. [..]

Nach gefühlt monatelanger Berichterstattung über das G20 Gipfel-Treffen im Tor zur Welt Hamburg, wird das „Nachspiel“ die Bilder wie aus dem Bürgerkrieg mindestens verdrängen. Dann wird wieder zum Halali gegen Rechts und insbesondere gegen die AfD geblasen.