System in Not und trotzdem dreist

Der Zauberlehrling ruft um Hilfe

Von SELBERDENKER | Ein aktueller PI-NEWS-Beitrag beginnt mit diesem Satz: „Was die Union mit Merkel dem deutschen Volk als Wahlkampf anbietet, ist an Dreistigkeit und Arroganz kaum zu überbieten.“ Man hätte es sich kaum vorstellen können – aber es IST an Dreistigkeit und Arroganz noch zu überbieten.

DTS-Meldung vom 27.08.2017, 02:00 Uhr:

Bundeskanzlerin Angela Merkel will mehr Unterstützung für die libysche Küstenwache. Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Diese solle mit den notwendigen Geräten ausgestattet werden, „damit sie ihre Arbeit tun kann“, sagte Merkel der „Welt am Sonntag“. „Dabei legen wir natürlich größten Wert darauf, dass sich die libysche Küstenwache an die Gebote des internationalen Rechts hält, sowohl im Umgang mit Flüchtlingen und Migranten als auch mit Nichtregierungsorganisationen“. Wenn daran Zweifel aufkämen, würde die Bundesregierung den Vorwürfen nachgehen.

In Libyen gelte, „was auch für die Türkei gilt: Wir können das Geschäft der Schlepper, die den Tod so vieler Menschen auf dem Gewissen haben, nicht zulassen“, sagte Merkel. Ihnen müsse das Handwerk gelegt werden.

Hält sie uns für dumm?

Zur Erinnerung: Merkel hat persönlich zu verantworten, dass geltendes Recht außer Kraft gesetzt wurde, um massenhaft illegale Einwanderer über die deutschen Grenzen zu lassen. In der Nacht auf den 13. September 2015 standen Helikopter und Hundertschaften der Bundespolizei schon bereit für die totale Grenzschließung, als Merkel eigenmächtig und alleinherrschaftlich den Einsatzbefehl des Innenministers so umschreiben ließ, dass der gesamte Asyl-Tsunami die Grenzen passieren konnte (PI-NEWS berichtete über diesen Vorgang).

Merkel wollte keine „öffentlich schwer vermittelbaren Bilder“ in den Medien von Einsatzkräften, die geltendes Recht gegen illegale Einwanderer (Neusprech pauschal: „Flüchtlinge“) durchsetzen. Sie setzte Deutschland unkalkulierbaren Risiken aus, um sich selbst ein gutes Image zu verpassen. Merkel erzeugte lieber andere Bilder: Die berüchtigten Merkel-Selfies mit arabischen Männern gingen um die Welt und damit die klare Botschaft: Mama Merkel öffnet die Grenzen vom Schlaraffenland Germoney. Die Deutschen zahlen alles. Die Deutschen zahlen gerne für alle, die es irgendwie in ihr Land schaffen. Bilder von afrikanischen oder arabischen Kerlen mit (mehr oder weniger) hübschen deutschen Flüchtlingshelfer-Mädchen warben auf anderer Ebene für die Abenteuerreise nach Deutschland. Goldrausch! Auf nach Germoney! Tausende Kerle brachen daraufhin auf – ohne Pass, zumeist allein vom Merkel-Rausch getrieben. „Refugees Welcome!“ Doch auch dieser folgenschwere, eigenmächtige Rechtsbruch durch die kinderlose „Mutter der Gläubigen“, wie Merkel in der islamischen Welt bald genannt wurde, und die darauf folgende Selbstinszenierung der brandgefährlichen Opportunistin als „besonders gute Deutsche“ waren kein „politischer Ausrutscher“.

Auch als bald Ernüchterung eintrat, behielt Merkel den gefährlichen Kurs auf Kosten Deutschlands bei. Die unfähige Kapitänin Merkel band das Ruder fest: „Wir schaffen das!“ Viele schafften es leider nicht. Zu viele zahlten den Preis, den Merkels tolles politisches Image eben kostete. Terroranschläge, Vergewaltigungswellen und eine gespaltene Gesellschaft – doch Merkel hielt Kurs: Keine Obergrenze für „Flüchtlinge“. Sie hätte Gelegenheit gehabt, das notwendige Signal in die Welt zu senden: Deutschland nimmt keine Menschen mehr auf! Brecht nicht auf! Hilfe erfolgt vor Ort! Merkel sandte das Signal nicht. Sie ließ lieber ihre Kritiker diffamieren und verfolgen, pflegte stur und verantwortungslos ihr selbst gebackenes Image von der „edlen deutschen Kanzlerin“ – sie pflegt es bis heute.

Die libysche Küstenwache soll´s nun richten

Vor wenigen Wochen waren die Boote der libyschen Küstenwache noch die Bösen, die die edlen NGOs auf dem Mittelmehr dabei behinderten, die „Armen der Welt“ in Merkels Schlaraffenland zu liefern. Doch die libysche Küstenwache war niemals böse, sie waren lange Zeit die Einzigen, die sich im ideologisch überladenen und bis zur Unerträglichkeit heuchlerischen, ja mörderischen Rettungszirkus im Mittelmeer noch an die „Gebote des internationalen Rechts“ hielten. Die Präsenz der C-Star, der Mission „Defend Europe“ in der Region war wie ein Stich ins Wespennest, erzeugte einige Unruhe in der selbstgefälligen Schleuserroutine und sorgte nicht zuletzt dafür, dass der ganze Irrsinn langsam nun auch immer stärker als solcher erkannt wird.

Jetzt möchte ausgerechnet Angela Merkel – gewollte oder ungewollte Triebfeder für diesen Irrsinn, politisch persönlich Verantwortliche für den weiterhin bestehenden Sog nach Deutschland – die libysche Küstenwache unterstützen, die Grenzen zu sichern, die sie selbst aufgerissen hat. Die libysche Küstenwache soll jetzt die Menschen abhalten, die Merkels Politik angelockt hat. Merkel möchte dafür Geld zahlen – wieder unser Geld.

Doch damit nicht genug: Ausgerechnet die verantwortungslose rechtsbrüchige Angela Merkel ermahnt die libysche Küstenwache, sich „an die Gebote des internationalen Rechts“ zu halten.

Angela Merkel im August 2017:

Wir können das Geschäft der Schlepper, die den Tod so vieler Menschen auf dem Gewissen haben, nicht zulassen. (…)

Die Schlepper sind auch Folge ihrer Politik, Frau Merkel. Die Toten ebenso.

(…) Ihnen müsse das Handwerk gelegt werden.

Packen wir doch das Problem endlich bei der Wurzel: Merkel und ihrer Clique, ihren Abnickern und all den selbstgerechten Scheinheiligen aller Altparteien, die gut auf unsere Kosten leben, muß endlich das Handwerk gelegt werden. Sie alle tragen eine Mitverantwortung. Um mit Goethe zu sprechen: Die libysche Küstenwache wird den falschen Zauber nicht brechen. Das vermag nur eine Änderung der Politik. Der faule alte Besen hat ausgedient – es muß ein völlig neuer her. Es wäre so schön:

In die Ecke,
Besen, Besen!
Seids gewesen.