So ein Gold-Klo wie hier bei Guggenheim in NY hat Gauck natürlich nicht, die Kosten für seinen Lokus im Reichstag sind aber ähnlich goldig...

Teuerster Pensionär-Präsident aller Zeiten

Gauck und das „goldene“ Klo

Von PETER BARTELS | Gauck hat sich gern als „DDR-Revolutionär“ streicheln lassen. Obwohl er nie einer war, es „so richtig“ auch nie behauptete, aber gern hörte. Er wurde trotzdem Präsident. Sogar der erste mit „First Freundin“. Jetzt enthüllt der SPIEGEL (die WamS plappert milde nach): Er ist der teuerste Pensionär-Präsident aller Zeiten …

Als unser aller Heino Anfang der 70er den Lokus in seinem Bad in Ülpenich mit Goldbronze umrandete, johlte die Journaille so was wie: Heino sch … auf einem goldenen Klo. So banal beschreibt der SPIEGEL das Pensionärs-Pissoir von Joachim Gauck natürlich nicht. Obwohl es (mit den übrigen Umbauten selbstredend) für 52.000 Euro geradezu vergoldet wurde. Aber dafür kann der Kleine Mann jetzt auch die Tür abschliessen. Was bei der Tür nebenan zur Gemeinschaftstoilette natürlich nicht ging. Man gauckt sich ja sonst nichts…

Aber dafür kriegt der „BuPrä für eine Periode“ für die beiden Eingänge zu seinem Flur auch noch zusätzlich Milchglasscheiben, wg. der Vertraulichkeit. Und für 35.000 Euro neue Möbel… Als mir nach der Wende der letzte DDR- Innenminister, Peter-Michael Diestel, sein Büro zeigte, das er von der Diktatur des Proletariats übernommen hatte, roch es nach volkseigenem Bohnerwachs. Je nun. Joachim Gauck hat 197 Quadratmeter im Reichstag, 1. Stock, beste Lage, Null Mietkosten. Allerdings war das Präsidenten-Domizil vorher ein „Kopierraum“. Das aufzuhübschen kostet halt. Und dann das leidige Personal, das so ein ehemaliges First Pfäfflein braucht – das allein verschlingt schon 385.000 Euro…

Gauck kassiert schlappe 250.000 Euro im Jahr

Sein junger Büroleiter (vorher Bundespräsidialamt) mußte ja auch vom Ministerialrat zum Ministerialdirigenten (hat nix mit Musik zu tun!) befördert werden. Was eine Gehaltserhöhung von 1500 Euro macht (Hallo Rentner, liest Du mit?!!). Nunmehr „verdient“ der junge Mann knapp 10.000 Euro monatlich (Besoldungsgruppe 6). Sein ebenso junger Stellvertreter bekommt „nur“ B3, macht trotzdem noch um die 8000 Pfeifen, pardon, Herr Schäufele, EURO, natürlich. Der SPIEGEL mäkelt (zurecht): Während Vorgänger und Islam-Eingemeinder Christian (sic) Wulff im Ruhestand mit zwei Leutchen auskommt, braucht Moslem-Merkels Synchronsprecher Gauck vier – neben den beiden Bundes-Bengeln noch eine Referentin u n d eine Sekretärin. Uuund, klaro, einen persönlichen Fahrer für die – natürlich – gepanzerte Dienstkarosse. Wie soll man auch sonst beweisen, dass es weder in Berlin noch sonst wo keine No-Go-Areas gibt? Eben!

Bleibt noch der Herr Pensions-Präsident selbst. Der muß ja auch leben – eine unsichtbare Ehefrau, eine nette, ehemalige First-Freundin: 236.O00 Euro für ihn, sagt die Welt am Sonntag, rund 250.000 Euro schreibt der SPIEGEL. Jährlich, natürlich. 19.666 Euro monatlich nach WamS-Rechnung, 20.833 Euro nach SPIEGEL-Arithmetik. Die einen haben vielleicht nach Rechenmeister Adam Ries(e), aus dem Bistum Bamberg, gerechnet. Die anderen vielleicht nach Mathematiker Thalet aus Milet. Welcher Erbsenzähler am Ende Recht hat, ist eigentlich Wurscht. Der Unterschied wäre eh nur um die 1200 Euro „Spitzenrente“ für einen Monat. Jedenfalls für die Frau…

Nachholbedarf bei Gauck

Zwar muß das Gauck-Team jetzt keine Staatsbesuche mehr managen, wohl auch weniger Reden schreiben als vorher im Schloß Bellevue. Aber die „Fanpost“!! Die Einladungen!! Die Besucher!! Darum müssen die jetzt auch am „Eingang nur für Berechtigte“ klingeln, wenn die BKA-Personenschützer sie denn lassen. Dass sie eine Etage tiefer schon wie am Flughafen durchleuchtet wurden, mokiert nur Kenner der Parlamentsverwaltung, süffelt der SPIEGEL.

Noch wird die Präsidenten-Penunse „Ehrensold“ genannt. Irgendwann sollen daraus „Altersbezüge“ werden. W e n n die Geld-Gesellen von der FDP nicht wieder dazwischenfunken. Als die SPD-Genossen die Präsidenten-Pension mit allem Zipp und Zapp bei 300.000 im Jahr festzurren wollten, stoppten CDU/CSU und FDP vor fünf Jahren das Vorhaben. Jetzt ätzt der SPIEGEL: Alt-Kanzler und Alt-Präsident sollten künftig gleich behandelt werden, dass heißt: gleich üppig.

Seufz! Pastoren wie Gauck verdienten in der DDR anfangs 250 Mark. Nach 20 Jahren gabs 680 Mark. Plus 75 Mark Kindergeld. Alles Ostmark, natürlich. Und der Kaffee im Osten war fünfmal teurer als im Westen. Klärchen, dass da Nachholbedarf für Pastor Gauck ist…