Übermut tut meist der Dummheit gut.

Uferlose Zerstörungswelle von Wahlplakaten

AfD-Gegner im Sturzflug!

Von WINSTON KIRCHBERG | Der „Darwin Award 2017“ geht an … einen Berliner! Zeugenberichten zufolge soll der Mann am Wochenende, anlässlich seines mutwilligen Versuchs ein Wahlplakat der AfD abzunehmen, ausgeglitten sein. Er stürzte von der Lichtenberger Brücke mehrere Meter tief auf den Parkplatz auf der Einbecker Straße und wurde lebensgefährlich verletzt.

Zwei Zeugen kümmerten sich um ihn und leisteten Erste Hilfe. Rettungskräften gelang es, den Mann zu reanimieren und ihn in die Intensivstation einzuliefern. Seine Begleiterin musste mit einem Schock ebenfalls behandelt werden.

Etwas mehr Glück im Unglück hatte der mittelfränkische CSU-Bürgermeister Werner Stöcker, der beim Abhängen von missliebigen Wahlplakaten erkannt wurde (PI-NEWS berichtete). Seine Strafe erfolgte stante pede als Instant-YouTube Star, wo er mit Spott, Hohn und Häme überschüttet wurde. Für seine mutige Straftat sollte er nun in München mit der silbernen „total B.-Scheuert-Nadel“ von A. Scheuer, CSU-Generalsekretär, ausgezeichnet werden.

AfD-Plakate am häufigsten zerstört 

Der Bürgermeister von Ebstorf, Heiko Senking, gelangweilter Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Lüneburg, entwendete wiederum ein AfD-Plakat und zeigte sich mittels eines „Selfies“ gleich bei seinem Arbeitgeber an (PI-NEWS berichtete). Das anhängige Strafverfahren geht zulasten des Steuerzahlers. Die meisten Kommentatoren auf dem sozialistischen Blog „Neues Deutschland“ lobten seine „sehr geile Aktion“, feierten seine unglaubliche „Courage“ und boten ihm sogar finanzielle Hilfe an. Es handelt sich bei dem von Heiko S. entfernten Plakat um ein Motiv aus der aktuellen AfD-Kampagne: „‚Neue Deutsche?‘ Machen wir selber“ zur Bundestagswahl.

In den sozialen Netzen wird Senking aber auch vorgeworfen, mit seiner Straftat zwar für angebliche „Toleranz einzutreten, selbst jedoch keine andere Meinungen zu dulden.“ Ein altbekanntes sozialistisch-kommunistisches Problem.

Derzeit werden ca. 80 Prozent aller AfD-Plakate in Deutschland zerstört oder entwendet. Im Berliner Wahlkampf sind bisher insgesamt 600 Wahlplakate beschädigt oder entwendet worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, traf es mit rund 200 Plakaten am stärksten die AfD.

„Flüchtlingskind“ zerstört AfD-Plakat und ist stolz drauf

Nicht nur Linke haben mittlerweile offenbar kein Problem mehr damit ganz frank und frei Verbrechen zu begehen und das auch noch aller Welt mit stolz geschwellter Brust Kund zu tun. Im Video unten ist ein Teil des „Rap-Duos SXTN“ am Werk. SXTN ist eine Gruppe aus Berlin und besteht aus „Juju“ und „Nura“. Erstere ist gebürtige Marokkanerin, Tochter einer Deutschen und eines Marokkaners und wuchs bei der Mutter in Berlin auf. Nura wurde in Saudi-Arabien geboren. Die Mutter stammt aus Eritrea, der Vater ist ein Saudi. Sie kam mit drei Jahren mit ihrer Mutter und drei Geschwistern als „Flüchtling“ nach Deutschland.

Das Video, das zuerst auf den Twitteraccount der Plakatzerstörerinnen gepostet worden war, zeigt, wie Nura in einem Tigeranzug einen Laternenpfahl erklimmt und ein Plakat von Sibylle Schmidt, die für den AfD-Wahlkreis Berlin Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost kandidiert, herunterreisst. Ihre Begleiterin, die Produzentin Mel Beatz, schreit dazu „Zerreiß die Scheiße.“

https://www.youtube.com/watch?v=YwHXrtv4s6Y

Inzwischen hat die Berliner AfD die SXTN-Rapperin Nura angezeigt. Die bayerische AfD geht noch einen Schritt weiter: Sie hat aus gegebenem Anlass unlängst insgesamt 20.000 € für die Ergreifung von Straftätern ausgelobt, die AfD-Plakate zerstören.