Appell von Wolfgang Hübner für Sonntag

Für Deutschlands Zukunft AfD wählen!

Von WOLFGANG HÜBNER | Erstmals seit vielen Jahren ist am 24. September 2017 ein Wahltag, der viel mehr als das ist. Denn dieser Tag kann eine fundamentale Wende nicht nur in der deutschen Politik, sondern auch, was noch wichtiger ist, in der deutschen Gesellschaft und im Zeitgeist signalisieren. Nicht unbedeutende Teile des im Grundgesetz beschworenen Volkes werden am Sonntag nicht nur dem gesamten Politikkartell im Parteienstaat Bundesrepublik die weitere aktive oder passive Gefolgschaft kündigen. Sie werden mit ihrer Entscheidung auf dem Stimmzettel zugunsten der Alternative Für Deutschland auch allen bedeutenden Massenmedien, den Amtskirchenvertretern und unzähligen anderen Institutionen und Personen aus vielen Bereichen das Vertrauen entziehen.

Wer nach diesem mit offenem Hass, Diskriminierung, Einschüchterung und auch oft genug mit Gewalt geführten Kampf der etablierten Mächte gegen die AfD diese Partei trotzdem wählt, der hat – ob nun bewusst oder instinktiv – einen Bruch vollzogen, der nicht mit schönen Versprechungen und kleinen Korrekturen mehr zu heilen ist. Dieser Bruch kündigte sich noch vor der 2013 erfolgten Gründung der AfD an mit dem sensationellen Erfolg von Thilo Sarrazins epochalen Buch „Deutschland schafft sich ab“. Auf dieses Buch, auf diesen wohlbegründeten Warnruf hatten Hunderttausende gewartet.

Bei der Bundestagswahl 2013 konnte die unruhige Bewegung, die längst in den Merkelschen Biedermeier gekommen war, noch nicht genügend wirksam werden. Aus heutiger Sicht war es auch besser, dass die damals noch von Bernd Lucke und anderen Personen dominierte Partei nicht in den Bundestag eingezogen ist. Jetzt aber ist die Zeit reif dazu, daran können auch politisch selbstmörderische Versuche der Parteischädigung in letzter Stunde nichts ändern. Es wäre sicher wunderbar, wenn die AfD drittstärkste Partei im Bundestag werden würde, hoffentlich wird sie es auch.

Auseinandersetzungen kein Zeichen von Schwäche, sondern von Vitalität

Entscheidender ist aber, dass die AfD mit dem Einzug in den Berliner Reichstag über all die Möglichkeiten verfügen wird, die Voraussetzungen für das Ziel sind, die stärkste Volkspartei der Deutschen und derer zu werden, die sich mit Überzeugung zu dieser nicht besonderen, aber bestimmten Nationalität bekennen. Die frühe Abspaltung einer bestimmten Gruppe der AfD von der Partei und der neuen Fraktion ist leider nicht ausgeschlossen. Zweifellos führt dieser Schritt aber in die gleiche Bedeutungslosigkeit wie die Abspaltung der Lucke-Gruppe, die politisch vollständig gescheitert ist. Für junge Parteien und Bewegungen sind solche Auseinandersetzungen kein Zeichen von Schwäche oder Verfall, sondern von einer Vitalität, die noch nach gültigeren Leitfiguren, Formen und Inhalten sucht.

So wenig die AfD denkbar ist ohne das Sarrazinsche Vorgewitter, so wenig kann sie erfolgreich weiterexistieren ohne noch vor zehn Jahren undenkbare Machtverschiebungen bei den Möglichkeiten von Informationen und Kommunikation. Die etablierten Mächte haben dieses Kernproblem der Bedrohung ihrer Dominanz selbstverständlich erkannt, sie schlagen zurück mit Maas und Quasizensur. Doch sie bekommen das Problem ohne offene und offensichtliche Beugungen grundgesetzlicher Rechte nicht mehr in den Griff. Ab dem 25. September 2017 gibt es im Bundestag eine Fraktion, die künftig jeden derartigen Versuch im höchsten politischen Gremium der Nation benennen wie anprangern kann.

Es gibt unter vielen freiheitlich-patriotisch gesinnten Menschen, auch unter nicht wenigen bekennenden AfD-Wählern, etliche, die das alles nicht als ausreichend betrachten, die fatalen Fehlentwicklungen in Deutschland zu stoppen oder gar zu korrigieren. Doch was in vielen Jahren auf die schiefe Bahn geraten ist, lässt sich nun einmal nicht in historisch sehr kurzer Zeit heilen. Auch ein Erfolg der AfD am 24. September 2017 ist selbstverständlich keine Garantie gegen die Abschaffung Deutschlands als Solidarnation. Ohne diesen Erfolg wird diese Abschaffung allerdings viel leichter und schneller vorangetrieben werden können. Am Sonntag gibt es deshalb keine Alternative zur AfD!