1200 Menschen bejubelten Auftritt der Ex-CDU-Politikerin

Standing Ovations für Erika Steinbach bei der AfD-Pforzheim

Von PI-PFORZHEIM | Alexander Gauland, Alice Weidel, Jörg Meuthen und Ex-CDUlerin Erika Steinbach auf einer Bühne vereint: Das war in der Tat ein wenig zu viel des Guten für Pforzheims Linke und Gutmenschen, die bereits im Vorfeld höchst erfolglos versucht hatten, dem AfD-Bundesvorstand und Spitzenkandidaten Alexander Gauland das Wort aus hinlänglich bekannten Gründen (Özoguz) zu verbieten. Im Rahmen des Wahlkampfes war das blau-rote Quartett am Mittwochabend nach Pforzheim gekommen, wo es im städtischen Kongresszentrum auf eine begeisterte Zuhörerschaft von über 1200 Personen stieß. Immer wieder wurden die einzelnen Beiträge von lauten „Merkel muss weg!“-Rufen begleitet.

War die Pforzheimer SPD ob des Gauland-Auftrittes um den „guten Ruf der Stadt“ besorgt (was die Sozis aufgrund der exorbitant hohen Rate an kriminellen, arbeitslosen, bildungsfernen und Islam-faschistischen Ausländern, der desolaten Haushaltslage und der allgemeinen sozialen Verwahrlosung eindeutig weniger sind!), so zeigte sich drinnen die geballte Politkompetenz, die einmal mehr verdeutlichte, warum man am 24.9. sein Kreuz bei der AfD machen sollte. Der Zuspruch sei, so Meuthen, in den letzten Wochen enorm angestiegen. Derzeit stehe die Partei wohl zwischen zehn und zwölf Prozent.

Ein besonders Augenmerk galt natürlich dem Auftritt der ehemaligen CDU-Politikerin Erika Steinbach, die im Rahmen der vierstündigen Veranstaltung gut und gerne die Werbetrommel für die Alternative für Deutschland rührte. Im Gegensatz zu ihrem Auftritt bei Marietta Slomka blieb Alice Weidel bis zum Schluss und auch Jörg Meuthen ließ es sich nicht nehmen, seine verbalen Torpedos in Richtung Berlin abzufeuern. So wäre es eine der ersten Aufgaben der AfD nach Einzug in den Bundestag, einen Untersuchungsausschuss gegen Angela Merkel einzuleiten, um sie des Eids- und des Rechtsbruches strafbar zu machen.

Der Bundessprecher erklärte zudem, die jetzige „Regierung werde eine Opposition erleben, wie sie Deutschland noch nie zuvor gesehen hatte“ und erntete tosenden Beifall dafür. Sogar noch einen Schritt weiter ging Waldemar Birkle, Bundestagskandidat für Pforzheim und den Enzkreis: „Wenn wir nicht die Regierung austauschen, dann tauscht die Regierung das deutsche Volk aus!“ In Anbetracht der erwarteten 390.000 Familiennachzügler, die im Schneeballeffekt wiederum für unzählige Neu-Asylanten sorgen werden (man rechnet im Schnitt mit bis zu sieben Angehörige pro Person), war dies mit Sicherheit eine Aussage von immens hohem Wahrheitsgehalt.

Dass sich hinter der schlichtweg peinlichen Proklamation des bunten und multikulturellen Pforzheims eine Fassade der Verwahrlosung und des inneren Zerfalls auftut, weiß jeder, der die ehemalige Schmuck- und Uhrenstadt nicht nur vom Hörensagen her kennt: Rund 550 Besucher will die Pforzheimer Zeitung an Gegendemonstranten vor dem Kongresszentrum gezählt haben, doch es könnten auf den ersten Blick auch etliche weniger gewesen sein. In typischer Manier wurde mal wieder gegen Rassismus und für eine abstruse Völkerzusammenführung geworben, die in Wahrheit keine ist, sondern nur ein abscheuliches Sammelsurium aus Gewalt, Verarmung, Niveauverlust und dem Hass auf Deutschland und die Deutschen, die leider unzählige muslimische Migranten mit sich bringen.

Mit fadenscheinigen Sprüchen wie „AfD wählen ist so 1933“ oder „Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie in Geschichtsbüchern oder fragen Sie Ihre Großeltern“ wurde erneut mit dem Urkomplex der Deutschen gespielt – ohne zu erkennen, dass die Probleme in der Gegenwart liegen. Dass Hitler tot ist, aber Merkel ihre unheilvoll-destruktive Politik betreibt und dass die Gräueltaten aus der Vergangenheit kein Freifahrtschein für Scharia, Terror und tägliche Einzelfälle sind! Weder in Deutschland noch Europa oder sonstwo!

Exakt 174.438 Tatverdächtige in der Kategorie „Zuwanderer“ weist die Kriminalstatistik des Bundes vom vergangenen Jahr aus – was einen Anstieg von satten 52,7 Prozent bedeutet, so Steinbach in ihrer vielumjubelten Rede. Und Sommer/Herbst 2015 – war da nicht was? Es gab unendlich vieles, über das man in den vier Stunden noch hätte reden und debattieren können: Die Abschaffung der GEZ-Gebühren oder das klare „Nein!“ zu Bargeldobergrenze (Weidel), Russland als starken Partner in Sachen Wirtschaft sowie dem Eindämmen der Massenmigration (Gauland – „Die Regierung entsorgen!“), die sichere deutsche Kernenergie und der Merkel´sche Fukushima-Effekt, die Christenverfolgung in den Ländern der „Traumatisierten und Hilfsbedürftigen“, oder den Wahlkampflügen der anderen Parteien (Steinbach) waren nur ein Teil dessen, was an dem Abend auf den Tisch kam und zutage gebracht wurde.

Ein nicht unwesentlicher Teil der Verantwortung und der Bringschuld bleibt jedoch dem Bürger überlassen, der in nicht einmal drei Wochen das Kreuz an der richtigen Stelle machen muss, um damit über Sieg oder Niederlage bzw. die Zukunft oder den Untergang Deutschlands abzustimmen. „Die Entscheidung fällt am 24. September“, so Birkle in seiner Ansprache. Wer die Wahl hat, der wählt die AfD!

Video der Rede von Erika Steinbach:

Video der AfD-Pressekonferenz davor: